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Deutschland

Deutschland ist gut durch die globale Finanz- und Eurokrise gekommen. Um auch die künftigen Herausforderungen zu meistern, bedarf es eines nachhaltigen Ausgleichs von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Erreichen dieser Ziele erfordert weitere Reformen und eine Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Hier sind Politik, Wirtschaft und Bürger gefordert. DB Research analysiert die ökonomischen und politischen Zielkonflikte und zeigt Lösungswege sowie Perspektiven für Wirtschaft und Politik auf. Diese basieren auf nationalen Branchenanalysen, globalen Finanzmarkt- und Konjunkturprognosen bis hin zur Einschätzung internationaler politischer Entscheidungen.

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14. Juli 2023
In diesem Bericht analysieren wir die jüngsten Entwicklungen des Marktanteils von Elektroautos in wichtigen Automobilmärkten (Europa, USA, China) und die Rolle der deutschen Hersteller bzw. Konzernmarken in diesem Marktsegment. Der Marktanteil der deutschen OEMs im Bereich der E-Mobilität variiert in den wichtigsten Automobilmärkten. In Europa liegt ihr Marktanteil bei Elektroautos derzeit leicht unter dem der gesamten Pkw-Neuzulassungen. In den USA haben deutsche Hersteller einen größeren Anteil am Elektroauto-Markt als am Gesamtmarkt. In China hingegen liegen die deutschen Hersteller deutlich hinter den einheimischen Anbietern und Tesla zurück. In allen Märkten erwarten wir, dass der Wettbewerb im Bereich der E-Mobilität weiter zunehmen wird. [mehr]
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10. Juli 2023
In the second edition of our Energy Transition Monitor we disentangle the drivers of lower economy-wide energy consumption into cyclical (winter-recession) and structural (loss of production capacities, energy-efficiency measures) factors. Moreover, we take a look at the shift in primary energy sources – from gas towards renewables and coal and why we are (finally) seeing a higher speed of solar PV build-out. We also provide an update of our gas supply-demand model for the upcoming winter. Finally, we summarize current policy action aimed at boosting domestic energy capacity (solar and wind) and improve the overall economy’s energy efficiency, both at the EU and national level. Our earlier thematic analysis on German gas supply and Germany's energy transition includes: "Energy Transition Monitor #1 - what, when and how", "Costs of electricity generation: system costs matter" and "EU Green Deal Industrial Plan - status update and how to fund it". [mehr]
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6. Juli 2023
Das Wetter im Sommer 2023 ist schon wieder teils ungewöhnlich warm und vor allem vielerorts zu trocken. Der Rhein führt zu wenig Wasser. Marc Schattenberg erklärt, welche Folgen das für den Transport von Getreide, Öl, Kohle und mehr hat und welche Auswirkungen auf die Industrie und Produktion in Deutschland zu erwarten sind. [mehr]
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5. Juli 2023
Das Ziel unseres Wohngebäude-Klima-Modells für Deutschland ist es, ein realistisches Abbild des Wohngebäudebestandes zu bekommen. Die Modellbasis sind die Eigenschaften von Wohnungen, deren Architektur, deren Dämmungen, Sanierungen und Heizungen. Über diese Eigenschaften ermitteln wir den Energieverbrauch. Unsere Modellwohnungen stoßen im Durchschnitt über den gesamten Wohnungsbestand jährlich durchschnittlich etwa 3,6 t CO2-Äquivalent für Raumwärme und Warmwasser aus, Heizungen in neuen Modellwohnungen emittieren durchschnittlich deutlich weniger CO2. In unserem Modell reduziert der Einbau von 6 Mio. Wärmepumpen und eine Erhöhung der Fernwärmeanschlüsse um 2,2 Mio. bis zum Jahr 2030 die jährlichen CO2-Emissionen im Jahr 2030 um rund 13,5% und 4,0% relativ zum Jahr 2022. Das Ziel, vom Jahr 2022 bis zum Jahr 2030 40% weniger zu emittieren, wird mit diesen Maßnahmen also nur partiell erreicht werden. [mehr]
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3. Juli 2023
Die Energiekrise 2022/23 hinterließ ihre Spuren. In Q4 und Q1 schrumpfte die deutsche Wirtschaftsleistung um fast 0,9% gegenüber Q3 2022. Wir erwarten für das BIP im Jahr 2023 eine Kontraktion um 0,3%. Wir rechnen in 2023 mit einer jahresdurchschnittlichen Gesamtinflationsrate von 6,1% und mit einer Kernrate von 5,2%. Die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen kletterten von rund 1,2% im Dezember 2021 auf 3,7% im April 2023. Für das Jahresende 2023 erwarten wir weiterhin 3,6% und für das Jahresende 2024 3,8%. Die Angebotsknappheit bei Wohnungen dürfte wohl noch über Jahre, wenn nicht sogar die ganze Dekade, fortbestehen. Die Erschwinglichkeit bei Wohneigentum nahm aufgrund des starken Zinsanstiegs seit Dezember 2021 ab. [mehr]
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23. Juni 2023
Die aktuelle Entwicklung der Wasserstände des Rheins weckt Erinnerungen an das vergangene Jahr, als es im Sommer zu massiven Problemen für die Rheinschifffahrt kam. Seit Juni ist der Pegel nun ähnlich stark gesunken wie im letzten Jahr. Sollten sich die Wasserstände den Tiefstständen von 2018 oder 2022 annähern oder diese erreichen, könnte dies die Erholung der deutschen Wirtschaft beeinträchtigen, die wir bereits jetzt als eher bescheiden einschätzen. [mehr]
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23. Juni 2023
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat sich im ersten Quartal aufgrund geringer Nachfrage und verschärfter Kreditstandards weiter normalisiert, d.h. beruhigt (Volumen EUR +9,1 Mrd.; +6,4% ggü. Vj.). Betroffen waren v.a. kurzfristige Darlehen und fast alle Branchen. Auslandsbanken und Förderbanken liegen deutlich vor der Konkurrenz. Der Anstieg der Zinsen und der Einlagen schwächte sich ab. Die Finanzierungsalternativen schnitten überwiegend schlecht ab. Die deutsche Volkswirtschaft ist mittlerweile zwei Quartale in Folge geschrumpft und dürfte das auch im Gesamtjahr 2023 tun (-0,3% erwartet, mit schwacher Erholung ab dem Sommer). Rückläufig waren in Q1 der private Konsum – aufgrund des anhaltenden Kaufkraftverlusts – und die Staatsausgaben nach dem Auslaufen von Corona-Maßnahmen. Überraschend gut entwickelten sich Bau- und Ausrüstungsinvestitionen; auch vom Außenhandel kamen positive Impulse. [mehr]
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12. Juni 2023
Elektrische Wärmepumpen werden bei deutschen Bauherren immer beliebter. Schon im Jahr 2022 lieferten sie in mehr als der Hälfte aller Wohnungen in Neubauten die primäre Heizenergie. Im 1. Quartal 2023 stieg dieser Anteil sogar auf 55%. Somit haben Wärmepumpen in kurzer Zeit die Marktführerschaft übernommen. Ein wichtiger Grund für den raschen Zuwachs ihres Marktanteils sind staatliche Zuschüsse, die bis zu 40% der Gesamtkosten ausmachen können. [mehr]
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