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Deutschland

Deutschland ist gut durch die globale Finanz- und Eurokrise gekommen. Um auch die künftigen Herausforderungen zu meistern, bedarf es eines nachhaltigen Ausgleichs von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Erreichen dieser Ziele erfordert weitere Reformen und eine Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Hier sind Politik, Wirtschaft und Bürger gefordert. DB Research analysiert die ökonomischen und politischen Zielkonflikte und zeigt Lösungswege sowie Perspektiven für Wirtschaft und Politik auf. Diese basieren auf nationalen Branchenanalysen, globalen Finanzmarkt- und Konjunkturprognosen bis hin zur Einschätzung internationaler politischer Entscheidungen.

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10. September 2020
Die Corona-Krise dürfte das Nachfrage-Angebots-Gleichgewicht am Münchner Wohnungsmarkt nur marginal und temporär verändern. Zwar erwarten wir für das Jahr 2020 krisenbedingt ein sehr verhaltenes Einwohnerwachstum, die Gesundheitskrise dürfte aber auch Bremsspuren am Bau hinterlassen haben. Bei einer dauerhaft höheren Homeoffice-Quote dürfte ein weiterer Nachfrageschub für den Wohnungsmarkt drohen. Unserer Einschätzung nach wird sich das Ungleichgewicht erst einmal eher weiter verschärfen als entspannen. [mehr]
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13. August 2020
The impact of the coronavirus pandemic on growth in the second quarter was dramatic, no doubt about it. But economic data, as well as the daily and weekly real-time indicators that are now being watched meticulously, show that most countries began to reemerge from the slump back in May. In Germany, production was down by “just” 11.5% year over year in June, after a drop of nearly 25% in April. [mehr]
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12. August 2020
Die monatlichen Daten deuten auf eine kräftige Belebung der konjunkturellen Dynamik im Laufe des zweiten Quartals hin, was u.a. auf Aufholeffekte zurückzuführen ist. Nach dem beispiellosen BIP-Einbruch um 10,1% gg. Vq. in Q2 prognostizieren wir für Q3 bzw. Q4 ein Wachstum von 5% bzw. 2% (Markterwartungen: 5,2% bzw. 2,4%). Das BIP-Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie dürfte jedoch erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Angesichts der derzeit außergewöhnlich hohen Volatilität der monatlichen Daten und der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der globalen Pandemie sind die Prognosen mit ungewöhnlich hoher Unsicherheit behaftet. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Merkels Stärke könnte eine Last für ihre potenziellen Nachfolger werden.) [mehr]
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10. August 2020
Monthly data point to a strong pickup in economic momentum during the course of Q2, in part due to catch-up effects. Still, after the unprecedented 10.1% GDP contraction in Q2 we expect a 5% increase in Q3 followed by a 2% rise in Q4 (consensus: 5.2% and 2.4%). We now expect German GDP to contract by 6.4% (compared with -9% predicted in early May) followed by a 4% increase in 2021. Still, the pre-COVID output level will not be reached before mid-2022. The current exceptional volatility in monthly data and the further development of the global pandemic imply that the error margins remain exceptionally high. (Also in this issue: Merkel’s strength might become a burden for her potential successors.) [mehr]
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21. Juli 2020
Lobende Worte findet Stefan Schneider, unser Chefvolkswirt für Deutschland, im neuen Podzept für das deutsche Krisenmanagement in der Corona-Pandemie. Doch was bedeutet Schneiders Lob und positive Zwischenfazit in Sachen Krisenbewältigung für unsere Volkswirtschaft? Vor allem: Bleibt es fürs laufende Jahr beim düsteren Ausblick von 9 Prozent? [mehr]
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20. Juli 2020
The German export sector has had to cope with numerous challenges over the last few years. These include “homemade” problems, above all in the auto industry, but also the shift in US trade policy. Climate change has become an increasingly important issue, too; in fact, it implies massive changes. That is why the long-term trend in many manufacturing sectors appeared unclear even ahead of the coronavirus pandemic. Now, COVID-19 has compounded already existing uncertainties. From our vantage point, a number of reasons support our hypothesis that continental value chains are likely to gain importance. [mehr]
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20. Juli 2020
Die deutsche Exportindustrie kämpfte die letzten Jahre mit vielen Herausforderungen. „Hausgemachte“ Probleme insbesondere im Autosektor gehörten hier ebenso dazu wie die Neuausrichtung der US-Handelspolitik. Auch die immer stärker in den Blickpunkt rückende Klimakrise implizierte massive Veränderungen. Entsprechend war die langfristige Ausrichtung vieler Sektoren des Verarbeitenden Gewerbes mit etlichen Fragezeichen versehen. Die Corona-Krise erhöht die Unsicherheit nun um ein Vielfaches. Wir denken, eine Reihe von Entwicklungen sprechen für unsere These, dass kontinentale Wertschöpfungsketten an Bedeutung gewinnen. [mehr]
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16. Juli 2020
Stuttgart baut weniger als andere Metropolen. Die Angebotsknappheit wird auch perspektivisch zumindest für einige Jahre bestehen bleiben. Positive Impulse von der Inbetriebnahme des neuen unterirdischen Hauptbahnhofs werden im aktuellen Jahrzehnt womöglich auch ausbleiben. Daher erwarten wir weitere Preissteigerungen. Die Mieten dagegen dürften nicht nur Corona-bedingt deutlich verhaltener zulegen. Die relativ hohen anfänglichen Mietrenditen dürften also weiter fallen. [mehr]
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10. Juli 2020
Im Jahr 2019 erhöhte sich in Berlin die Zahl der fertiggestellten Wohnungen auf fast 19.000 und die Zuwanderung brach temporär ein. Voraussichtlich sinkt auch im Jahr 2020 der Nachfrageüberhang aufgrund eines Corona-bedingten Rückgangs der Zuwanderung. Um die Entwicklungen bis zum Jahr 2030 abzuschätzen, analysieren wir zwei Szenarien: Ein Positivszenario mit einer dynamischen Bauaktivität und einem graduell fallenden Bevölkerungswachstum sowie ein zweites Szenario mit geringerer Bauaktivität und einem konstanten Bevölkerungswachstum. [mehr]
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7.6.3