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Banken und Finanzmärkte

Die Struktur der internationalen Finanzmärkte beeinflußt ebenso wie der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern und Volkswirtschaften. Szenarien für die zukünftige Entwicklung des globalen Finanzmarkts, die damit verbundenen Chancen und Risiken sind ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research.

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25. September 2014
Im zweiten Quartal lag das BIP-Wachstum bei -0,2% ggü. Vorquartal. Der relativ schwache Wert spiegelt zum einen die wetterbedingte Gegenbewegung bei den Bauinvestitionen wider (-4,2% ggü. Vorquartal), zum anderen die gewachsenen geopolitischen Risiken, die vor allem auf die Investitionen und den Welthandel dämpfend wirken. Vor diesem Hintergrund erwarten wir jetzt ein Gesamtwachstum von 1,5% für 2014. Trotz der Normalisierungseffekte im letzten Quartal besteht für das zweite Halbjahr bei den Bauinvestitionen weiter Potenzial für stabile Zuwächse. [mehr]
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23. September 2014
In der Finanzindustrie werden viele web- sowie datenbasierte Finanzprodukte und -dienste weder von der eigenen Hausbank noch von einem branchenähnlichen Akteur angeboten. Besonders technologiegetriebene Internetunternehmen nutzen zunehmend die offenen Flanken, die sich vor allem im Bereich der weniger wissensintensiven und leicht zu standardisierenden Finanzdienste ergeben. Trotz wertvoller komparativer Vorteile, die traditionelle Banken zu bieten haben, müssen sie sich im digitalen Transformationsprozess einer radikalen Innovationskur unterziehen. Neue Datenanalysemethoden sollten hierbei genauso zum täglichen Einsatz kommen wie eine nahtlose Integration sämtlicher Vertriebs- und Kommunikationskanäle. Moderne Technologien und geeignete finanzspezifische Internetdienste müssen effizient und vor allem zeitnah implementiert werden können. Die Stärkung der eigenen Marke und Identität sowie die Verpflichtung zum vertrauensvollen Umgang mit Kundendaten können zudem dazu beitragen, die Zufriedenheit und Loyalität der Kunden zu erhöhen. [mehr]
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20. August 2014
Region:
The half-year results of large European banks offer ammunition to both optimists and pessimists: loan losses and administrative expenses are shrinking, but so are total revenues. Net interest income, the sickly child of recent years, finally seems to be stabilising; however, net income is down again to poor levels. The state of an industry with two distinct faces. [mehr]
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31. Juli 2014
Die kürzlich in Aussicht gestellten Pläne für ein Freihandelsabkommen zwischen China und der EU stellen eine bedeutende Entwicklung dar. Schon jetzt ist China die Nummer Eins unter den Zulieferern der EU sowie ihr drittgrößter Absatzmarkt. Umgekehrt ist die EU der größte Handelspartner Chinas. Ausgehend von aktuellen Trends könnte der bilaterale Handel zwischen der EU und China innerhalb der nächsten zehn Jahre um das 1,5-fache wachsen. Nicht nur der Warenhandel, auch der Austausch von Dienstleistungen bieten Potenzial. Bei den Investitionen ist Chinas Präsenz in Europa noch in den Anfängen begriffen. Verhandlungen über ein Investitionsabkommen sowie steigendes Interesse chinesischer Investoren an europäischen Firmen versprechen aber rasante Zuwächse (wie unsere Zusammenstellung chinesischer M&A-Deals in der EU und China zeigt). Spielraum besteht auch für eine bedeutendere Rolle des chinesischen Renminbi zur Abwicklung von Handel und Investitionen. Doch Vorsicht: Handelsstreitigkeiten stellen ein Risiko für die EU-chinesischen Beziehungen dar, das wohl auch in der nahen Zukunft bestehen wird (nur in Englisch verfügbar). [mehr]
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3. Juli 2014
Region:
Die transatlantische Integration der Finanzmärkte hat seit der Krise von 2007 einen schweren Rückschlag erlitten. Die betroffenen Staaten haben das Regelwerk seither rundum erneuert. Die strengere Regulierung hat jedoch zu regulatorischen Divergenzen geführt: Unterschiedliche Regeln für Kapital und Liquidität, Derivate und Bankstruktur drohen die Finanzmärkte zu fragmentieren. Leicht divergierende nationale Politikpräferenzen, institutionelle Gegebenheiten und unterschiedliche Reformideen der Partner sind die wesentlichen Triebkräfte dieser Fehlentwicklung gewesen. Die angestrebte transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) bietet gute Chancen für eine starke institutionelle Grundlage der regulatorischen Zusammenarbeit auch bei Finanzdienstleistungen. Die Staats- und Regierungschefs in der G20 bleiben in der Verantwortung, international stimmige Regeln zu schaffen. [mehr]
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25. Juni 2014
Region:
Current results are still very weak, with total revenues and profits both at the lowest level since 2009. But the largest European banks can justifiably draw hope from a stabilisation in interest income as well as fees and commissions, from declining loan loss provisions and shrinking expenses. The bottom line may have broadly bottomed out, though pressure from litigation charges and the ECB’s balance sheet assessment remains high. New record capital levels abound. [mehr]
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20. Juni 2014
Die deutsche Wirtschaft ist derzeit auf einem robusten, von der Binnenwirtschaft getragenen, Wachstumspfad. Das erste Quartal zeigte sich – bedingt durch milde Witterung – dynamischer als erwartet. Obwohl für Q2 eine leichte Gegenbewegung wahrscheinlich ist, sehen wir dank des starken Jahresstarts das BIP-Wachstum 2014 nun bei 1,8%. Die Bauinvestitionen profitierten kräftig vom milden Winter. Auch im weiteren Jahresverlauf dürfte eine steigende Wohnungsnachfrage stützend wirken. Vor diesem Hintergrund könnten 2014 Jahreszuwächse von rd. 5,5% erreicht werden. [mehr]
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15. April 2014
Region:
In our empirical analysis we investigate the substitution between weak bank lending and lush bond markets and we show that rising bank CDS spreads are consistently associated with positive growth in securities underwriting and negative growth in loan syndication. This suggests that banks and clients switch funding instruments in times of financial stress. In this regard, a well-developed bond market is an important element to increase financial resilience as it offers an alternative source of funding for the real economy and an alternative source of revenue to banks. However, we also note a worrying trend towards financial fragmentation during times of stress which limits diversification potential. [mehr]
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14. April 2014
Aus der Sicht potenzieller Gründer ist die unzureichende Versorgung mit Finanzierungsmitteln gerade in frühen Phasen der Unternehmung ein zentrales Problem. Daher begrüßen wir die Anstrengungen der Crowdfunding-Bewegung aus volkswirtschaftlicher, insbesondere wachstumspolitischer Sicht. Es besteht aber zwingender Handlungsbedarf, den bestehenden Informationsasymmetrien und Interessenkonflikten zwischen den Gründern, den Finanzierungs-Plattformen und den Investoren entgegenzuwirken. [mehr]
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1. April 2014
Region:
The fundamental transformation of the European banking sector into a leaner, less profitable, low-growth but also more stable industry in the “new normal” continues to make progress. Banks are shedding assets, reducing costs and raising capital ratios, with revenues in 2013 having declined for the third consecutive year. Legacy assets and litigation remained an additional, significant burden. Nonetheless, profitability has improved somewhat from its extremely low levels and may well rise further this year. [mehr]
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2.7.1