Indikator Wert Zeitraum

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

Das Bruttoinlandsprodukt ist ein Produktionsindikator, der in zusammengefasster Form ein Bild der wirtschaftlichen Leistung einer Volkswirtschaft in einer Periode gibt. Es misst die Produktion von Waren und Dienstleistungen im Inland nach Abzug der Vorleistungen.

Bei der Berechnung und Darstellung des Bruttoinlandsprodukts wird zwischen der Entstehungs- und der Verwendungsseite unterschieden. Die Verwendungsseite ist in der öffentlichen Diskussion gebräuchlicher. Nach dieser Definition kann das BIP z.B. in den Privaten Konsum, die Ausrüstungs- und Bauinvestitionen sowie die Exporte und Importe untergliedert werden. Daten zum BIP werden einmal im Quartal veröffentlicht.

Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo
Reales BIP
% gg. Vq.+0,4 Q4/16
(% gg. Vj.)(+1,2) (Q4/16)

Auftragseingangsindex

Der Auftragseingang umfasst den Wert (ohne Umsatzsteuer) aller im jeweiligen Berichtsmonat von den Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten des Verarbeitenden Gewerbes fest akzeptierten Aufträge auf Lieferung selbst hergestellter (oder in Lohnarbeit gefertigter) Erzeugnisse. Zur Analyse der Binnen- und Exportnachfrage wird zwischen dem Auftragseingang aus dem Inland und den von ausländischen Auftraggebern erteilten Orders unterschieden.

Die monatlichen Indizes des Auftragseingangs für das Verarbeitende Gewerbe zählen zu den wichtigsten Frühindikatoren für die Beobachtung und Analyse der Konjunkturentwicklung in Deutschland. Das Statistische Bundesamt stellt circa 5 Wochen nach Ende des Berichtsmonats vorläufige Ergebnisse bereit.

Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo
Auftragseingang
% gg. Vm.-7,4 01/16
(% gg. Vj.)(+5,1) (01/16)

ifo Geschäftsklimaindex

Das ifo Geschäftsklima ist ein viel beachteter Indikator für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland. Der ifo Geschäftsklimaindex wird monatlich veröffentlicht. Das ifo Geschäftsklima basiert auf ca. 7.000 monatlichen Meldungen von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes, des Bauhauptgewerbes, des Großhandels und des Einzelhandels. Die Unternehmen werden gebeten, ihre gegenwärtige Geschäftslage zu beurteilen und ihre Erwartungen für die nächsten sechs Monate mitzuteilen. Sie können ihre Lage mit 'gut', 'befriedigend' oder 'schlecht' und ihre Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monaten als 'günstiger', 'gleich bleibend' oder 'ungünstiger' kennzeichnen. Der Saldowert der gegenwärtigen Geschäftslage ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten 'gut' und 'schlecht', der Saldowert der Erwartungen ist die Differenz der Prozentanteile der Antworten 'günstiger' und 'ungünstiger'. Das Geschäftsklima ist ein transformierter Mittelwert aus den Salden der Geschäftslage und der Erwartungen. Zur Berechnung der Indexwerte werden die transformierten Salden jeweils auf den Durchschnitt des Jahres 2005 normiert.

Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo
ifo Geschäftsklimaindex
Basis
2005 = 100
111,0 02/17
(109,9) (01/16)

Arbeitslosenquote

Arbeitslose bezogen auf die Erwerbspersonen insgesamt. Der Kreis der Erwerbstätigen als ein Teil der Bezugsgröße kann unterschiedlich abgegrenzt werden. Hier wird auf alle abhängigen zivilen Erwerbspersonen Bezug genommen. Sie ergeben sich aus der Summe der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (einschl. Auszubildender), der geringfügig Beschäftigten, der Beamten (ohne Soldaten und Soldatinnen), der Personen in Arbeitsgelegenheiten und der auspendelnden Grenzarbeitnehmer. Diese Art der Quotenberechnung hat in Deutschland die längere Tradition (seit 1950). Die Arbeitslosenquote wird monatlich von der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht.

Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesagentur für Arbeit, ifo
Arbeitslosenquote
in %5,9 02/17
(Vj. in %)(6,2) (02/16)

Reales BIP

Konjunkturindicatoren
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