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26. Februar 2021
Im Januar ist die deutsche VPI-Inflationsrate deutlich angestiegen, was auch durch Sondereffekte verursacht wurde. Aufgrund des kräftigen Preisanstiegs bei Waren (ohne Energie) stellt sich dennoch die Frage, ob – trotz weiterhin wirkender preisdämpfender Faktoren – eine höhere Inflationsdynamik aufgrund von Angebotsengpässen ins Haus steht. Insgesamt rechnen wir jetzt mit einer (durchschnittlichen) Jahresinflationsrate von 2,0% im Jahr 2021. Zum Jahresende könnte die Inflationsrate sogar vorübergehend auf bis zu 3% in die Höhe schnellen, ehe sie dann wieder zum ersten Quartal 2022 auf rund 1 ½% zurückfallen dürfte. Angesichts der überraschend hohen Januar-Inflationszahlen sehen wir aber für die Zukunft inzwischen mehr Aufwärts- als Abwärtsrisiken. Insbesondere eine über die Angebotsseite in Gang kommende Inflationsdynamik – gepaart mit einer zu zögerlichen bzw. verspäteten Abkehr von der ultra-expansiven Geld- und Fiskalpolitik – stellt unserer Einschätzung nach ein Hauptrisiko für eine künftig höhere Inflationsdynamik dar. [mehr]
25. Februar 2021
The Jan print of 1% yoy surprised massively to the upside, in part due to one-offs. But the strong rise in core goods prices begs the question whether the Jan readings could herald stronger underlying inflation dynamics. There are still strong arguments for a continuation of structurally low inflation dynamics. However, we see risk that price dynamics could strengthen more strongly through impaired supply conditions. Overall, we now project the inflation rate to average 2.0% in 2021. Towards the end of 2021 the headline rate could spike to as much as 3% before easing to 1 ½% in Q1 2022. [mehr]
24. Februar 2021
Verlängerter Lockdown dürfte in Q1 für BIP-Rücksetzer von -2% gg. Vq. sorgen. In Q2 und Q3 dafür aber umso kräftigere Erholung. Für 2021 erwarten wir in Deutschland ein BIP-Wachstum von 4,0%. * Wir haben die Inflationsprognose für 2021 auf +2% angehoben. * ifo Geschäftsklima im Feb. überraschend deutlich auf 92,4 Pkt. (+2,1) gestiegen, vor allem Erwartungen legten kräftig (+2,7 Pkt.) zu. Rückgrat ist die robuste Industriekonjunktur. * ifo Exporterwartungen mit 3-Jahreshoch im Feb. * Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe legt im Dezember um 0,3% gg. Vormonat zu. * Umsatz im Gastgewerbe 2020 um 39% niedriger als 2019. Beherbergung (-46%) schwächer als Gastronomie (-35%). * Abwärtstrend bei 7-Tage-Inzidenz gestoppt (aktueller Wert: 59,3). Virusmutationen als ein Grund. Sorge vor dritter Welle. * Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle sinkt weiter. [mehr]
24. Februar 2021
Der Abwärtstrend bei der 7-Tage-Inzidenz hat sich in Deutschland zuletzt nicht fortgesetzt. Ein Grund hierfür dürfte darin liegen, dass sich die ansteckenderen Virusmutationen in Deutschland zunehmend verbreiten. Auch der schleppende Impfprozess drückt auf die Stimmung. Gleichwohl gibt es Gründe für vorsichtigen Optimismus. So sinken die Todesfallzahlen im Zusammenhang mit Corona, die Zahl der Intensivpatienten sowie die Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen als Folge der Impfungen. Zudem sind viele Gesundheitsämter wieder besser in der Lage, Infektionsketten nachzuverfolgen. Auch bei der Behandlung von COVID-19 wird es Fortschritte geben. Die Politik dürfte angesichts der Risiken durch Virusmutationen weiterhin vorsichtig agieren, aber verstärkt auch andere Corona-Indikatoren als die 7-Tage-Inzididenz berücksichtigen. [mehr]
22. Februar 2021
Nach den überraschend starken Januar-Inflationszahlen stellt sich derzeit die Frage, ob eine höhere Inflation aufgrund von Engpässen auf der Angebotsseite ins Haus steht. Wir erwarten nunmehr in diesem Jahr in Deutschland – auch aufgrund von gewichtigen Sonderfaktoren – einen Anstieg der Inflationsrate auf 2%. Aufgrund des sich in die Länge ziehenden Lockdowns haben wir darüber hinaus unsere BIP-Wachstumsprognose (2021) leicht auf 4% nach unten angepasst. Trotz eines Schwächeanfalls im ersten Quartal dürfte die deutsche Wirtschaft in der Sommerhälfte wieder ordentlich wachsen. In Deutschland wird in dieser Woche der ifo Index (Berichtsmonat Februar) mit Spannung erwartet. In den USA dürften in dieser Woche die Arbeitsmarktentwicklung, aber auch die Finanzsituation der privaten Haushalte sowie der PCE-Deflator (beides Januarwerte) im Fokus stehen. [mehr]
19. Februar 2021
Deutsches BIP: Robustes Gesamtjahr 2021, trotz Schwächeanfall in Q1. Der länger als
anfänglich erwartete Lockdown, winterbedingte Verluste in der Bauproduktion und durch die
Lieferprobleme bei Chips verursachte temporäre Produktionsstörungen in der
Automobilindustrie haben uns veranlasst, unsere BIP-Prognose für Q1 auf -2% gg. Vq.
abzusenken (von -0,5%). Wir erwarten aber weiterhin eine deutliche Erholung im
Sommerhalbjahr, die von der kräftigen globalen Nachfrage, der extrem expansiven Geld- und
Fiskalpolitik und nicht zuletzt durch die aufgestaute Konsumnachfrage der deutschen
Haushalte getrieben werden sollte. Nach dem Einbruch um 5% in 2020 dürfte das deutsche BIP
im Jahr 2021 um 4% zulegen. [mehr]
17. Februar 2021
Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sinkt im Januar um 0,4% gg. Vormonat. Wert liegt um 2,7% unter dem Vorjahreswert. * Im Jahr 2020 4,5% weniger Gründungen von Großbetrieben. * Im November 2020 26% weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahr. Aussetzen der Insolvenzantragspflicht als Hauptgrund. Verlängerung der aktuellen Regelung bis Ende April. * Zuschusszahlungen des Bundes an Flughäfen. Entschädigung für Weiterbetrieb im ersten Lockdown. * Kontrollen an Grenzen zu Tirol und Tschechien. BDI warnt vor Störungen der Lieferkette. * Altmaier sagt weitere Corona-Hilfen für Wirtschaft zu. Gemeinsame Öffnungsstrategie soll mit Verbänden erarbeitet werden. * Johnson & Johnson hat Zulassung seines Impfstoffs in der EU beantragt. Zulassung könnte bis Mitte März erfolgen. * 7-Tage-Inzidenz in Deutschland auf 57 gesunken. [mehr]
17. Februar 2021
German GDP: Down (Q1) but not out (in 2021). The longer “hard” lockdown, weather-related losses in construction and impairments in car output due to chip supply problems have prompted us to cut our Q1 GDP forecast to -2% qoq. We continue to expect a strong rebound in the summer half propelled by healthy global demand, supportive fiscal and monetary policy and German households’ pent-up demand. Inflation: Now expecting 2% for 2021! The Jan print of 1% yoy surprised massively to the upside, in part due to one-offs. But the strong rise in core goods prices begs the question whether the Jan readings could herald stronger underlying inflation dynamics. There are still strong arguments for a continuation of structurally low inflation dynamics. However, we see risk that price dynamics could strengthen more strongly through impaired supply conditions. Overall, we now project the inflation rate to average 2.0% in 2021. Towards the end of 2021 the headline rate could spike to as much as 3% before easing to 1 ½% in Q1 2022. [mehr]
15. Februar 2021
Das Daten-Highlight sind die Februar PMIs zum Ende der Woche, die weitere Informationen liefern, wie hoch der Lockdown-induzierte BIP-Rückschlag im ersten Quartal ausfallen könnte. Angesichts der wieder aufflammenden Inflationsdebatte, die sich auch in den marktbasierten Erwartungen (Break-evens, 5y/5y-swap) niedergeschlagen hat, dürften die Januar-Sitzungsprotokolle von Fed und EZB, die zur Wochenmitte veröffentlicht werden, auf großes Interesse stoßen. [mehr]
15. Februar 2021
Wenn es um eine klimaverträgliche Energieversorgung geht, gilt grüner Wasserstoff als Hoffnungsträger. Eric Heymann erklärt, wie weit Forschung und Entwicklung inzwischen vorangekommen sind, wo grüner Wasserstoff überall zum Einsatz kommen könnte und welche Hürden es noch zu überwinden gilt. [mehr]
13.10.5