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28. November 2018
Region:
Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird weitreichende Auswirkungen auf die Finanzbranche und insbesondere das Investmentbanking haben. London als das europäische Finanzzentrum wird wahrscheinlich seinen uneingeschränkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt verlieren. Finanzdienstleistungen sind bislang ein wichtiger Exportartikel Großbritanniens und gehen fast zur Hälfte in die EU. Ohne den Überschuss, den Großbritannien mit der Erbringung von Investmentbanking-Dienstleistungen für Kunden aus der EU erzielt, wäre das britische Leistungsbilanzdefizit rund 50% höher. Nach dem Brexit werden Nicht-EU-Banken den Europäischen Pass wahrscheinlich nicht mehr nutzen können und gezwungen sein, existierende Tochtergesellschaften in der EU-27 aus- oder neue aufzubauen, mit eigener Kapital- und Liquiditätsausstattung und eigenständigen Strukturen und Geschäftsprozessen. Das könnte dazu führen, dass in der EU-27 zusätzliche EUR 35–45 Mrd. an Eigenkapital separat vorgehalten werden müssen („Ringfencing“). Dies bedeutet eine weitere Fragmentierung des Bankgeschäfts mit separat gebundenem Eigenkapital, Liquidität und Ressourcen – die Profitabilität der Banken wird darunter leiden und nicht alle EU-Geschäftsmodelle werden mehr praktikabel sein. [mehr]
22. November 2018
Thema:
Seit dem Preisboom im Jahr 2017 sind die Schlagwörter Bitcoin und Blockchain in der Gesellschaft allgegenwärtig. Trotzdem ist das Verständnis vom Potenzial der Technologie oft rudimentär. Um die Diskussion zu schärfen, diskutieren wir sowohl die vielen technologischen Facetten als auch die mit der Technologie möglicherweise einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen. Anschließend benennen wir die technischen, aber auch gesellschaftlichen Hindernisse, die der Revolution im Wege stehen. [mehr]
21. November 2018
Steady growth in air transport is leading to capacity bottlenecks, both in terms of available planes and at individual airports. Capacities will need to be increased, which means that more money must be earmarked for fixed-asset investments as well as labour and operating expenses. Taken together, the growing pains in the aviation sector and the rise in jet fuel prices may prove an overwhelming chal-lenge for some market participants. Air transport growth has also resulted in higher capacity utilisation in related sectors, such as tourism (the “overtourism” phenomenon comes to mind). There are, in fact, discussions about limiting or redirecting visitor flows. [mehr]
20. November 2018
In Europa, China und den Schwellenländern haben die Makrodaten zuletzt negativ überrascht. Auch in den USA haben sich die Stimmungsindikatoren und Finanzmarktbedingungen leicht eingetrübt. Allerdings wächst die Wirtschaft dort nach wie vor kräftig. Die Frage ist: Kann die US-Wirtschaft dem weltwirtschaftlichen Gegenwind auf Dauer trotzen? [mehr]
16. November 2018
Region:
Die Spannungen an den Finanzmärkten haben sich deutlich erhöht, seit im Mai die populistische/euroskeptische Koalition aus „Fünf-Sterne-Bewegung“ und Lega die Regierungsgeschäfte in Italien übernommen und einen Haushalt vorgelegt hat, der nicht den EU-Regeln entspricht. Die EU-Kommission hat darauf, wie zu erwarten war, resolut reagiert und Italien noch einmal an die Arbeit geschickt. Nun hat das Land seinen neuen Haushaltsentwurf vorgelegt, der allerdings nicht wesentlich anders aussieht und damit nicht auf die Einwände der Kommission eingeht. [mehr]
16. November 2018
Das Wachstum des Luftverkehrs führt zu Kapazitätsengpässen in der Branche. Dies gilt z.B. für das Fluggerät sowie einzelne Flughäfen. Die notwendige Kapazitätserhöhung erfordert höhere Investition und verursacht steigende Personal- und Betriebskosten. Die Wachstumsschmerzen im Luftverkehr, gepaart mit zuletzt höheren Kerosinpreisen, dürften einzelne Marktakteure wirtschaftlich überfordern. Die Expansion im Luftverkehr hat auch in verwandten Sektoren wie dem Tourismus zu höheren Kapazitätsauslastungen geführt (Overtourism). Hier wird teilweise darüber diskutiert, Touristenströme zu begrenzen oder umzuleiten. [mehr]
15. November 2018
Region:
Tensions in financial markets have increased significantly since the populist/Eurosceptic Five Star/League in Italy took power in May and presented a budget in violation of EU rules. In an unprecedented move, the European Commission sent Rome back to the drawing board. Italy has now provided the Commission with its latest fiscal plan – which is not much different from the old plan. [mehr]
8. November 2018
With digitalisation becoming an ever more common feature along the value chain, the German industry looks set to enjoy higher potential growth in the coming years. The additional gross value added in German manufacturing might total EUR 70–140 bn for the years between 2018 and 2025. As a rule, the industrial sector is in a better position than numerous (personal) services sectors to benefit from the favourable impact of digitalisation. Traditional capital goods producers, such as the auto industry or mechanical and electrical engineering, are likely to see their gross value creation benefit more strongly from digitalisation than the metals or chemicals sector. [mehr]
8. November 2018
German exporters have had to deal with numerous challenges over the last few years. Exports to the UK, Russia and Turkey have been unusually volatile and trended downwards. Nevertheless, aggregate German exports rose by more than 3% p.a. in real terms between 2012 and 2017. Since the beginning of 2018, the trade conflict between the US and China has steadily intensified. The challenges might spread and turn into a global problem if the US begins to levy import tariffs on additional imports from China and/or increases existing tariffs. Doing so would probably cause the Chinese authorities to respond in kind. [mehr]
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