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10. Mai 2021
Das „Klima-Urteil“ des Bundesverfassungsgerichts enthält eine enorme politische und gesellschaftliche Sprengkraft. Die von der Politik angestrebten CO₂-Reduktionen haben Implikationen für unseren Alltag. Sie werden politische und gesellschaftliche Widerstände auslösen. Wir brauchen bessere Technologien als jene, mit denen wir bislang Klimaschutz betreiben. Nur so können wir heute und in Zukunft die Einschränkungen der Freiheiten im Sinne des Klimaschutzes sowie die politischen und gesellschaftlichen Spannungen möglichst gering halten. Vielleicht sollten wir das Urteil als Aufruf interpretieren, viel mehr in Forschung und Entwicklung zu investieren. [mehr]
10. Mai 2021
Die enttäuschenden US-Arbeitsmarktzahlen von letztem Freitag haben die Debatte über eine Rückführung der monatlichen Anleihekaufe der Fed zunächst beendet. Allerdings glauben wir, dass der schwache Beschäftigungsanstieg hauptsächlich durch (temporäre) Angebotsprobleme verursacht wurde und die Beschäftigung in den nächsten Monaten wieder deutlich zulegen wird. Diese Woche stehen die US-Inflationszahlen für April im Fokus. Obwohl Benzinpreise leicht dämpfend gewirkt haben dürften, werden die Jahresraten bei Gesamt- und Kerninflation aufgrund von Basiseffekten deutlich anziehen. [mehr]
7. Mai 2021
The catalysts for a strong expansion of the German economy during the summer half are falling into place: Global demand is picking up strongly and the vaccination momentum is finally accelerating. Given the slightly smaller than expected drop of Q1 GDP (-1.7%) and upward revisions to H2 2020, we have lifted our GDP forecast for 2021 from 3.7% to 4.0%. Meanwhile election polls are hanging firmly in the balance. The nominations of Annalena Baerbock and Armin Laschet as chancellor candidates have clearly helped the Greens to gain ground. The current shift in voters’ sentiment allows for a whole bunch of coalition options. [mehr]
7. Mai 2021
Der jüngst starke Anstieg/Fall der Umfragewerte der Grünen und der CDU/CSU wirft die Frage auf, ob dies ein einmaliger Ausschlag ist und ob die Umfragewerte innerhalb kurzer Zeit zum langfristigen Trend zurückkehren werden. Unsere Analyse starker Ausschläge in der Vergangenheit zeigt, dass diese meistens innerhalb weniger Wochen (zumindest teilweise) zum Mittelwert zurückkehren. Trotzdem fallen die Grünen insofern auf, als vier der fünf jüngsten Ausschläge zu ihren Gunsten waren (Hitzesommer 2018 & 2019, Fridays for Future-Bewegung, Enttäuschung über das Management der Pandemie). Welche Schlüsse lassen sich hieraus für das Kopf-an-Kopf-Rennen im September ziehen? [mehr]
5. Mai 2021
In a new Podzept podcast Brett Ryan, Senior US Economist, Frank Kelly, Head of Governmental and Public Affairs, US & Latam and Luke Templeman, Thematic Analyst discuss the US economy, in particular what President Biden has done in his first 100 days in office, including the enormous fiscal stimulus package. Is the package politically possible as Washington looks forward to mid-term elections next year? [mehr]
5. Mai 2021
Einzelhandel verzeichnete im März sehr kräftiges Umsatzplus (7,7% gg. Vormonat bzw. 11% gg. Vorjahr.). * Vor allem dank der Nettoexporte schrumpfte das deutsche BIP in Q1 „nur“ um 1,7% gg. Vq. Wir haben unsere BIP-Prognose für 2021 leicht auf 4% (zuvor 3,7%) angehoben. * ifo Geschäftsklima in der Automobilindustrie steigt kräftig an. Kapazitätsauslastung nimmt auf über 91% zu. * 45% der befragten Industrieunternehmen berichten von Lieferengpässen bei Vorprodukten. Entsprechender ifo-Index steigt auf höchsten Wert seit Januar 1991. * Bundeskabinett beschließt Verordnung zu Rechten von Geimpften und Genesenen (betrifft u.a. Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen). * 7-Tage-Inzidenz auf 132,8 gesunken. Weniger Intensivpatienten, weniger Todesfälle. * Wir halten es für plausibel, dass der Höhepunkt der 3. Welle in Deutschland überschritten ist und eine 4. Welle ausbleiben wird. [mehr]
4. Mai 2021
Given the magnitude of the recent spike/fall in polls for the Greens/Conservatives, we were asking ourselves, whether such a spike might be a one-off and if approval rates are going to mean-revert any time soon? Looking at historical episodes of spikes in voter preferences indeed shows that most of the time, approval rates tended to (partly) mean revert after a couple of weeks. Still, the Greens clearly stand out with four out of the five most recent spikes working in their favour (hot and dry summer seasons '18 &'19, Fridays for Future movement, and disappointment with Covid measures). Where does that leave us with respect to the tight race in September? [mehr]
3. Mai 2021
Mit der Veröffentlichung der Zahlen zum deutschen Wirtschaftswachstum im ersten Quartal 2021 (-1,7% gg. Vq) gingen auch nennenswerte Revisionen zum zweiten Halbjahr 2020 einher. Infolgedessen haben wir unsere BIP-Wachstumsprognose für 2021 leicht auf 4,0% angehoben. Wenn sich der Trend sinkender Corona-Neuinfektionen bestätigt, könnte die Zweiteilung der deutschen Konjunktur spätestens zu Beginn der zweiten Jahreshälfte ein Ende finden. In den USA schreitet die wirtschaftliche Erholung bereits kräftig voran. Vor allem der US-Arbeitsmarktbericht am Freitag steht als Gradmesser der Konjunkturdynamik im Wochenfokus. In Großbritannien dürfte der Donnerstag zum Mittelpunkt der Woche werden. Wir blicken auf die Erwartungen an die Sitzung der Bank of England sowie insbesondere auf die Regionalwahlen in Schottland. In China stehen die Feiertage der „Goldenen Woche“ an. Die damit verbundene Reisetätigkeit und die Einzelhandelsumsätze werden Aufschluss über den Schwung der Binnenkonjunktur geben. [mehr]
30. April 2021
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Die Pandemie und der Anstieg der Staatsschulden machen den Reformbedarf deutlich, den es bei der Regulierung der Risiken für Banken aus der Staatsfinanzierung gibt. Eine solche Reform würde auch die Stabilität der Bankenunion stärken. Die Banken im Euroraum halten Forderungen an ihre Heimatstaaten in Höhe von EUR 2,1 Bill. oder 6,2% ihrer Bilanzsumme, in Form von Anleihen und Krediten. Unter den größten Ländern sind die Banken in Italien im Verhältnis zum Eigenkapital am stärksten exponiert (194%), gefolgt von Spanien (105%). In Deutschland (67%) und Frankreich (60%) liegt diese Quote deutlich niedriger. Die Risiken aus der Staatsfinanzierung müssen verringert werden, um die Bankenunion zu vollenden. Dies erfordert aber ein ehrliches Eingeständnis der Aufsichtsbehörden und wird Einschränkungen für Banken und Politiker mit sich bringen. [mehr]
15.3.0