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17. Dezember 2015
Auch nach der Zinserhöhung der Fed – der ersten nach neun Jahren – werden die Notenbanken insgesamt die Weltwirtschaft in 2016 weiterhin reichlich mit Liquidität versorgen. Denn auch im kommenden Jahr bleibt das weltwirtschaftliche Wachstum mit 3,3% nach 3,1% in 2015 unterdurchschnittlich und unrund. Das Wachstum wird angesichts einer nur moderaten Ölpreisnormalisierung – der Ölpreisrückgang in 2015 dürfte zwischen ¼% und ½% zum globalen Wachstum beigetragen haben – und moderat anziehender Löhne – Ausnahme könnte die USA sein, wo angesichts der nahezu erreichten Vollbeschäftigung diesmal wohl mit Recht eine deutliche Beschleunigung der Lohninflation erwartet wird – erneut überwiegend vom privaten Verbrauch getrieben werden. Allerdings bleiben trotz der extrem niedrigen Zinsen kreditgetriebene Konsumexzesse, die Mitte der letzten Dekade zum Ausbruch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise beitrugen, wohl auch in 2016 aus. [mehr]