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22. Dezember 2015
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat vor Kurzem ihre Bedenken bezüglich der hohen Verschuldung des Privatsektors in Fremdwährung in den Emerging Markets (EM) zum Ausdruck gebracht. Die Krisen in den Emerging Markets der 1990er und frühen 2000er Jahre waren weitgehend auf eine Kombination hoher währungsbedingter Ungleichgewichte zurückzuführen. Seitdem haben die Emerging Markets-Länder gewaltige Devisenreserven angehäuft und die Schuldenaufnahme in ausländischer Währung gesenkt. [mehr]
PROD0000000000448373 1   |    22. Dezember 2015Aktuelle Grafik 22. Dezember 2015 Verschuldung der Unterneh­ men in den Schwellenländern weist große Unterschiede auf Autor www.dbresearch.de Deutsche Bank Research Management Stefan Schneider Markus Jäger +1(212)250-6971 markus.jaeger@db.com Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat vor Kurzem ihre Be­ denken bezüglich der hohen Verschuldung des Privatsektors in Fremdwährung in den Emerging Markets (EM) zum Ausdruck gebracht. Die Krisen in den Emerging Markets der 1990er und frühen 2000er Jahre waren weitgehend auf eine Kombination hoher währungsbedingter Ungleichgewichte zurückzuführen. Seitdem haben die Emerging Markets­Länder gewaltige Devisenreserven ange­ häuft und die Schuldenaufnahme in ausländischer Währung gesenkt. Die gesamten währungsbedingten Ungleichgewichte können deshalb jetzt viel besser bewältigt werden. Die niedrigen internationalen Zinsen haben die Unter­ nehmen der Emerging Markets­Länder jedoch ermutigt, die Kreditaufnahme so­ wohl in ausländischer als auch in inländischer Währung wieder zu erhöhen. Dies spiegelt sich in höheren Leverage Ratios und höheren Schuldendienstquo­ ten wider. Die Quoten sind in China, Brasilien, Russland und der Türkei seit 2010 deutlich gestiegen, haben sich in den anderen großen Emerging Markets jedoch nicht stark verändert. Die Unternehmenssektoren Chinas, Koreas, Brasiliens und Russlands scheinen am anfälligsten für steigende US-Zinsen zu sein.   Deutsche Bank Research Verschuldung der Unternehmen 2   |    22. Dezember 2015Aktuelle Grafik © Copyright 2017. Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Research, 60262 Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vor­ behalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe „Deutsche Bank Research“ gebeten. Die vorstehenden Angaben stellen keine Anlage­, Rechts­ oder Steuerberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die ak­ tuelle Einschätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer as­ soziierten Unternehmen entspricht. Alle Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Meinungen können von Einschätzungen abweichen, die in anderen von der Deutsche Bank veröffentlichten Dokumenten, einschließ­ lich Research-Veröffentlichungen, vertreten werden. Die vorstehenden Angaben werden nur zu Informationszwecken und ohne vertragliche oder sonstige Verpflichtung zur Verfügung gestellt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Angemessen­ heit der vorstehenden Angaben oder Einschätzungen wird keine Gewähr übernommen. In Deutschland wird dieser Bericht von Deutsche Bank AG Frankfurt genehmigt und/oder verbreitet, die über eine Erlaub­ nis zur Erbringung von Bankgeschäften und Finanzdienstleistungen verfügt und unter der Aufsicht der Europäischen Zen­ tralbank (EZB) und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) steht. Im Vereinigten Königreich wird die­ ser Bericht durch Deutsche Bank AG, Filiale London, Mitglied der London Stock Exchange, genehmigt und/oder verbreitet, die von der UK Prudential Regulation Authority (PRA) zugelassen wurde und der eingeschränkten Aufsicht der Financial Conduct Authority (FCA) (unter der Nummer 150018) sowie der PRA unterliegt. In Hongkong wird dieser Bericht durch Deutsche Bank AG, Hong Kong Branch, in Korea durch Deutsche Securities Korea Co. und in Singapur durch Deutsche Bank AG, Singapore Branch, verbreitet. In Japan wird dieser Bericht durch Deutsche Securities Inc. genehmigt und/oder verbreitet. In Australien sollten Privatkunden eine Kopie der betreffenden Produktinformation (Product Disclosure State­ ment oder PDS) zu jeglichem in diesem Bericht erwähnten Finanzinstrument beziehen und dieses PDS berücksichtigen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen.