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6. Juli 2016
Atemberaubend, eine andere Bezeichnung würde den im Zuge der Digitalisierung ausgelösten Umwälzungen und dem sich beschleunigenden Erscheinen digitaler Technologien nicht gerecht. Freilich befinden sich viele dieser Technologien noch in den Kinderschuhen, besitzen teils auch eher visionären Status, bergen aber durchaus ungeahntes und lukratives Potenzial. Insbesondere bei den großen, allseits bekannten Internetplattformen ist der Wettstreit um digitale Technologien und den damit einhergehenden, erfolgreichen Monetarisierungsstrategien längst entfacht. Allerdings werfen auch vermehrt Start-ups ihren Hut in den Ring und wirbeln die Geschäftsmodelle etablierter Unternehmen ordentlich auf. Hierdurch finden viele innovationsstimulierende digitale Technologien ihren Weg auch allmählich in traditionelle Unternehmen und entfalten sich dort zum komparativen Wettbewerbsvorteil (nicht nur) für den Standort Deutschland. [mehr]
PROD0000000000447700 1   |    06. Juli 2016Aktueller Kommentar 06. Juli 2016 Start-ups beflügeln Märkte mit digitalen Technologien (Fintech #7) Autor www.dbresearch.de Deutsche Bank Research Management Stefan Schneider Thomas-Frank Dapp null thomas-frank.dapp@db.com Atemberaubend, eine andere Bezeichnung würde den im Zuge der Digitalisie­ rung ausgelösten Umwälzungen und dem sich beschleunigenden Erscheinen digitaler Technologien nicht gerecht. Freilich befinden sich viele dieser Techno­ logien noch in den Kinderschuhen, besitzen teils auch eher visionären Status, bergen aber durchaus ungeahntes und lukratives Potenzial. Insbesondere bei den großen, allseits bekannten Internetplattformen ist der Wettstreit um digitale Technologien und den damit einhergehenden, erfolgreichen Monetarisierungs­ strategien längst entfacht. Allerdings werfen auch vermehrt Start-ups ihren Hut in den Ring und wirbeln die Geschäftsmodelle etablierter Unternehmen ordent­ lich auf. Hierdurch finden viele innovationsstimulierende digitale Technologien ihren Weg auch allmählich in traditionelle Unternehmen und entfalten sich dort zum komparativen Wettbewerbsvorteil (nicht nur) für den Standort Deutschland. Kognitive Systeme, selbstlernende Algorithmen oder Peer­to­Peer­Mechanis­ men sind Beispiele solcher digitalen Technologien, mit denen bereits in unter­ schiedlichen Branchen und in unterschiedlicher Intensität experimentiert wird. Bei der Masse an Daten gerät das menschliche Auffassungs­ und Verarbei­ tungsvermögen heute bereits regelmäßig an seine Grenzen. Ein mögliches Szenario ist daher die zunehmende Unterstützung kognitiver und intelligenter Maschinen in all unseren Lebensbereichen. Ein Meilenstein in der Entwicklung kognitiver Systeme bzw. der künstlichen Intelligenz stellt dabei das sogenannte deep learning dar. Hierbei wird der intelligente, vielschichtige Lernalgorithmus permanent mit einer Vielzahl an Daten trainiert, um anschließend neue Erkennt­ nisse aus kombinierten Rohdatenquellen zu filtern (Big-Data-Diskussion). Treiber des digitalen Strukturwandels Getrieben wird der Wandel sicherlich durch das noch exponentiell steigende Datenvolumen, den Einsatz von Mikrosensoren, biometrischer Erkennungssoft­ ware, der bedeutenden Steigerung von Speicherkapazitäten sowie der (noch) regelmäßigen Verdoppelung der Rechenleistung bei gleichzeitigem Preisverfall gemäß dem Mooreschen Gesetz. Bei der viralen Durchdringung digitaler Tech­ nologien spielen zudem ökonomische Netzwerk- und Skaleneffekte sowie die an Bedeutung gewinnenden Peer­to­Peer­ Mechanismen (z. B. Blockchain) ei­ ne ebenso elementare Rolle. Viele Internettechnologien werden derzeit mit milli­ ardenhohen Investitionen bzw. Beteiligungen weltweit stimuliert. Start-ups beflügeln Märkte mit digitalen Technologien (Fintech #7) 2   |    06. Juli 2016Aktueller Kommentar Das befeuert auch die Fortschritte rund um das Thema „Internet der Dinge“. Schätzungen zufolge sollen bis 2020 ca. 50 Milliarden Gegenstände miteinan­ der und mit dem Internet verbunden sein. Viele dieser digitalen Technologien haben bereits die Massenmärkte erreicht. Wahrscheinlich eher unbewusst begegnen wir ihnen bei zahlreichen Anwen­ dungen des täglichen Lebens. Wenn wir z.B. Suchmaschinen um Rat fragen, die dafür von Apple oder Google angebotenen Sprachassistenten (Siri oder Google Now) nutzen, oder aber die von Amazon eingesetzten Empfehlungsal­ gorithmen zur Unterstützung unserer Kaufentscheidungen in Anspruch nehmen. Der Lerneffekt der eingesetzten Algorithmen ist relativ effizient: Je mehr Men­ schen beispielsweise den Sprachassistenten „Siri“ mit Fragen füttern, desto schneller und qualitativ höherwertiger fallen künftig die Antworten aus. Auch der Komplexitätsgrad der Fragen wird somit steigerbar sein. Start-ups treten zunehmend in die Technologiemärkte ein Neben den marktdominanten Internetriesen tummeln sich auch vermehrt Start- ups im Wettbewerb um digitale Technologien. Im europäischen Raum beispiels­ weise positioniert sich mittlerweile vor allem Deutschland als attraktiver Stand­ ort für Start-ups. Gemäß den Zahlen von Ernst & Young  und gemessen am Risi­ kokapitalinvestitionsvolumen haben insbesondere die kreativen Milieus der deutschen Hauptstadt bereits 2014 London den Rang abgelaufen. Berlin lag 2014 mit einem Investitionsvolumen von EUR 882 Mio. knapp vor London (EUR 833 Mio.). Nach einem merklichen Anstieg der Risikokapitalinvestitionen zur Jahresmitte 2015 erreichte Berlin sogar EUR 1.445 Mio. und baute seinen Vor­ sprung vor London (EUR 1.066 Mio.) weiter aus. Zudem sicherten sich mit Mün­ chen und Hamburg zwei weitere deutsche Städte einen Platz unter den euro­ päischen Top 6. Der Fokus der meisten Start-ups in Deutschland konzentriert sich auf die technologieorientierten Branchen Software (34%), eCommerce (24%), Werbung und Marketing (9%) sowie Finanzen und Zahlungsverkehr (7%). Generell agieren Start-ups relativ agil im Markt und bringen die notwendigen PS schneller auf die Straße als große, etablierte Konzerne. Sie haben die Nase in vielen Märkten auch deshalb vorn, weil sie ihre Geschäftsmodelle von vornher­ ein nahezu vollständig digital denken, auf­ und ausbauen. Ein Wertschöpfungs­ netz basierend auf einer digitalen Plattform erlaubt es ihnen zudem, ihr Ge­ schäftsmodell optimal zu skalieren. Sie sind somit in der Lage, kompatible (Programmier-)Schnittstellen entlang ihrer Wertschöpfung zur Verfügung zu stellen, um vom Kunden nachgefragte Technologien einzusetzen oder um mit Wettbewerbern ohne größere Umstrukturierungen und zu oftmals sinkenden Grenzkosten strategische Allianzen eingehen zu können. Beides erlaubt ihnen, flexibel auf die sich beschleunigenden Dynamiken im Technologiemarkt zu re­ agieren, und beides erhöht in der Regel auch die Attraktivität der Produkte und Dienste für uns Konsumenten. Eine Win­win­Situation für Anbieter und Konsu­ menten. Die Fintech-Szene setzt auf Künstliche Intelligenz Ein Beispiel aus der Finanzindustrie zeigt den zunehmenden Einsatz von so ge­ nannten Robo­Advisors im Anlagegeschäft. Kognitive Systeme unterstützen Be­ Start-ups beflügeln Märkte mit digitalen Technologien (Fintech #7) 3   |    06. Juli 2016Aktueller Kommentar rater bei ihrer Arbeit, oder agieren bereits vollkommen autonom. Via Algorith­ men werden über wenige Fragen und ohne menschliche Interaktion Risikobe­ reitschaft, finanzielle Lage und Anlagebedürfnisse des Kunden so konfiguriert, dass anschließend komplexe Anlagestrategien mit verschiedenen Finanzmarkt­ produkten angeboten werden können. Das Beispiel aus dem Finanzsektor zeigt aber noch eine weitere Besonderheit. Denn gerade die risikobereiten Jung­Entrepreneure aus der Fintech­Szene kön­ nen einen weiteren wertvollen Wettbewerbsvorteil vorweisen. Nicht selten besit­ zen die Gründer spezifische Erfahrungen, Fähig­ und Fertigkeiten aus der Fi­ nanzindustrie. Entweder haben sie mehrere Jahre unmittelbar im Bankensektor gearbeitet und dort Kenntnisse im Produkt-, Strategie- oder Infrastrukturbereich erworben oder sie waren auf der Beraterseite mit dem Schwerpunkt „Banken“ tätig. Diese wertvollen Erfahrungen und Kenntnisse aus den unterschiedlichen Geschäftsbereichen traditioneller Banken bilden das Fundament ihrer Selbstän­ digkeit und verleihen ihrem Vorhaben eine Kompetenz, die im Markt durchaus ernstgenommen wird. Letztendlich wissen viele Fintech-Start-ups um die infrastrukturellen Probleme und Schwächen traditioneller Banken. Diese Schwächen werden ausgelotet und in ein modernes, digitales Geschäftsmodell umgewandelt. Dabei setzen sich die Fintechs mit ihrer digitalen Geschäftsidee zunehmend in lukrative Ni­ schen zwischen Kunde und etablierter Bank. Das Nischenpotenzial ist aufgrund der Vielzahl an Produkten, Diensten und Prozesse entlang der Wertschöpfung traditioneller Banken sowohl im Business­to­Consumer­Bereich (B2C), vor al­ lem aber im hart umkämpften Business-to-Business-Bereich (B2B) enorm. Durch die historisch gewachsenen oder durch Silodenken selbst geschaffenen Bruchstellen entlang der komplexen Infrastruktur traditioneller Bankhäuser bie­ tet die Digitalisierung viel Optimierungspotenzial. Das gilt im Übrigen nicht nur für den Finanzsektor, sondern betrifft traditionelle Unternehmen sämtlicher Branchen, die sich im digitalen Strukturwandel durch den Markteintritt großer In­ ternetplattformen und junger technologiegetriebener Unternehmen in einem sich veränderten Wettbewerbsumfeld befinden und unter Druck geraten. Start­ups konzentrieren sich also in der Regel auf einen einzelnen Prozess, ei­ nen Dienst oder ein einzelnes Produkt entlang der Wertschöpfung traditioneller Unternehmen und Märkte. Sie positionieren sich aufgrund ihrer digitalen Infra­ struktur als attraktive strategische Allianzpartner auf allen möglichen Ebenen di­ verser Märkte. Dadurch signalisieren sie Kollaborationsbereitschaft gegenüber großen Internetplattformen, sind aber auch für traditionelle Unternehmen zu­ nehmend interessant. Denn durch die digitale Vernetzung entstehen Innovationen nicht mehr nur in einzelnen, isolierten Bereichen und Branchen, sondern zunehmend an den (Programmier-)Schnittstellen der jeweiligen Wertschöpfungsnetze. Künftig wird also nicht mehr die Kompetenz und der Erfahrungsschatz eines einzelnen Ak­ teurs in abgeschotteten Märkten relevant sein, sondern die intelligente Verbin­ dung der diversen Infrastrukturen, Fertig- und Fähigkeiten unterschiedlicher Marktteilnehmer. So können attraktive Vorteile der großen Player im Markt, wie Branding, Kundenreichweite oder Internationalität durchaus diese fehlenden Kompetenzen bei den kleinen, neu in den Markt eintretenden Start­ups ergän­   Start-ups beflügeln Märkte mit digitalen Technologien (Fintech #7) 4   |    06. Juli 2016Aktueller Kommentar zen. Gerade die harmonisierte Zusammenführung der jeweiligen Kompetenzen ist der eigentliche Schlüssel zum Erfolg. Selbstlernende Algorithmen als Wettbewerbs- und Standortvorteil Der professionelle Einsatz selbstlernender Algorithmen stellt künftig einen kla­ ren Wettbewerbsvorteil dar. Durch ein besseres Verständnis im Umgang mit Echtzeitdaten und durch die strategische Nutzung der Ergebnisse winken lukra­ tive Gewinne bei gleichzeitiger Steigerung der Kundenzufriedenheit. Außerdem werden menschliche Fehlerquellen reduziert, die Produktivität erhöht und letzt­ endlich die Betriebskosten gesenkt. Eine rapide Implementierung dieser Tech­ nologien ist bei vielen traditionellen Unternehmen eher unwahrscheinlich. Her­ ausforderungen sind typischerweise die maschinelle Lesbarkeit von Daten, die damit einhergehende fehlende Kompatibilität vieler IT-Systeme über sämtliche Geschäftsbereiche hinweg bzw. allgemein die Restrukturierung von traditionel­ len zu vollautomatisierten und digitalisierten Prozessen. Darüber hinaus werden aber auch angepasste Management­ und Führungs­ kompetenzen erforderlich, die bei künftigen Innovationsprozessen nicht mehr den gewohnten Siloprinzipien folgen dürfen. Im Mittelpunkt stehen die interne Verzahnung von menschlichen Fähig­ und Fertigkeiten, aber auch von IT­Struk­ turen sowie die externe Vernetzung mit Partnern und Technologien via (Programmier-)Schnittstellen. Vor allem forschungsorientierte Start-ups aus dem Bereich Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) dürften gute Voraussetzungen haben, jene Herausforderungen zu meistern. Für sie sind heute neben den technischen auch bessere finanzielle Bedingungen gegeben. Großinvestoren stellen enorme Summen an Beteiligungskapital bereit oder kau­ fen ganze Unternehmen ein, um diese in das eigene Wertschöpfungsnetz ein­ zugliedern. Insbesondere große Internetplattformen, wie Google, Facebook, Ali­ baba, Uber, Airbnb, Amazon, Apple, aber auch viele Start-ups tragen somit zum Fortschritt intelligenter Technologien und letztlich zum Wirtschaftswachstum bei. Grenzen von Algorithmen Angesichts der erwähnten Netzwerk- und Skaleneffekte bergen intelligente Technologien also ein enormes Entfaltungspotenzial. Intelligente Maschinen werden uns Menschen sicherlich nicht vollends ersetzen, sondern in zahlrei­ chen Bereichen ergänzen und uns zu Produktivitätserhöhungen verhelfen. Der „Kollege Algorithmus“ kann sich z.B. nicht in Frage stellen und selbstreflektie­ rend eigene Abläufe im Bedarfsfall anpassen. Hierfür und für viele andere Bei­ spiele auch werden weiterhin menschliche Kompetenzen und Erfahrungen be­ nötigt. Auch werden wir Zahlen nicht einfach für sich sprechen lassen und dar­ aus automatisiert Handlungsempfehlungen ableiten können. Das mag im Kon­ sumgüterbereich zu Umsatzsteigerungen führen, aber beispielsweise im Ge­ sundheitsbereich bzw. beim Erstellen von medizinischen Diagnosen ist der Ein­ satz von selbstlernenden Algorithmen ohne menschliche Ergebnisinterpretation kritisch zu beurteilen. Denn in einigen Fällen müssen Zusammenhänge, die ma­ thematisch zwar eine hohe Korrelation vorweisen, dennoch hinterfragt werden, weil sie am Ende vielleicht sinnfrei sind.     Start-ups beflügeln Märkte mit digitalen Technologien (Fintech #7) 5   |    06. Juli 2016Aktueller Kommentar Auch der Regulator kann (s)einen Beitrag leisten Die Technologieentfaltung können wir jetzt bewusst durch einen adäquaten Rahmen positiv beeinflussen. Vorrangig wird es darum gehen, die weniger tech­ nologieaffinen Menschen auf die künftige digitale Arbeitswelt vorzubereiten. Die Förderung der Attraktivität der Standorte Deutschland und Europa für internatio­ nale Fach­ und Spitzenkräfte, aber auch die Eingliederung zuwandernder Be­ völkerung in den Arbeitsmarkt sowie das qualitativ hochwertige Bildungssystem bergen beachtliches Potenzial. Zudem kann beispielsweise in einem digitalen Binnenmarkt der deutsche Qualitätsstempel in Bezug auf Datenschutz und ­si­ cherheit für Europa zum Wettbewerbs­ und Imagevorteil werden. Mit der Zunah­ me komplexer, autonom agierender digitaler Systeme stellen sich zudem juris­ tisch neue Fragen. Grundsätzlich wird zu beantworten sein, wer eigentlich han­ delt und wer für das Handeln untereinander vernetzter Systeme haftbar ge­ macht werden kann. Die Rechtsprechung muss hier zeitnah verlässliche Orien­ tierung bieten. Eine möglichst internationale Implementierungspflicht von offe­ nen Technologiestandards erhöht zudem die Interoperabilitäts­ und Kompatibili­ tätsoptionen für Kunden und Anbieter. Dadurch wird der Austausch von Wissen und Informationen erleichtert. Start­ups erfüllen dabei wichtige ökonomische Aufgaben: Sie schaffen Arbeits­ plätze, übernehmen unternehmerisches Risiko und tragen somit zur Innovati­ ons­ und Wettbewerbsfähigkeit eines Landes bei. Eine Vereinfachung des regu­ latorischen Rahmens, Beratung rund um das Thema Gründung, Bereitstellung von regionalen Netzwerken sowie mehr Zugang zu Risikokapital sind sicherlich weitere innovationsfördernde Maßnahmen. Hier finden Sie weitere Kommentare aus der Fintech-Reihe: Fintech #6 Fintech #5 Fintech #4 Fintech #3 Fintech #2 Fintech #1   Hier geht’s zu den Chancen und Risiken von „ Big Data “. Lesen Sie hier, was hinter der Fintech -Bewegung steckt. In Fintech reloaded  finden Sie eine Analyse, wie sich traditionelle Banken zu ei­ ner digitalen Plattform wandeln können. Was verbirgt sich hinter der Blockchain ?   Start-ups beflügeln Märkte mit digitalen Technologien (Fintech #7) 6   |    06. Juli 2016Aktueller Kommentar © Copyright 2017. Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Research, 60262 Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vor­ behalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe „Deutsche Bank Research“ gebeten. Die vorstehenden Angaben stellen keine Anlage­, Rechts­ oder Steuerberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die ak­ tuelle Einschätzung des Verfassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer as­ soziierten Unternehmen entspricht. Alle Meinungen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Meinungen können von Einschätzungen abweichen, die in anderen von der Deutsche Bank veröffentlichten Dokumenten, einschließ­ lich Research-Veröffentlichungen, vertreten werden. 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