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6. November 2020
Die Unternehmen in Deutschland und insbesondere KMUs sind mit Blick auf ihre Finanzierung widerstandsfähiger geworden, was ihnen helfen sollte, den Corona-Schock zu überstehen. Auch die Finanzierungsbedingungen sind weiterhin günstig: Banken haben die Kreditvergabestandards kaum verschärft, die Regierung hat beispiellose Kreditgarantien gewährt und die EZB kauft eifrig Unternehmensanleihen. Trotzdem werden die Unternehmensinsolvenzen infolge der schweren Rezession zunehmen. Da die Bundesregierung vorübergehend die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt hat, sind die Insolvenzzahlen bisher weiter gesunken. Aber das dürfte sich bald ändern. Steigende Kreditausfälle werden erhebliche Auswirkungen auf die deutschen Banken haben, die bereits jetzt gezeichnet sind von Jahren mit Nullzinsen und niedrigem strukturellem Wachstum. Die Kreditrisikovorsorge wird sich nun möglicherweise verdreifachen, sodass die Bankenbranche dieses Jahr wahrscheinlich einen Nettoverlust verzeichnen wird. [mehr]
Microsoft Word - 20201106_Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen_SA.docx Deutschland-Monitor    Die Unternehmen in Deutschland sind in den letzten zwei Jahrzehnten mit Blick auf ihre Finanzierung weniger anfällig geworden. Die Eigenkapitalquote hat sich deutlich erhöht und der Anteil von Bankkrediten an den gesamten Verbindlich keiten ist erheblich zurückgegangen. Das gilt besonders für kleine und mittlere Unternehmen, deren Finanzierungsstruktur sich stärker an die von großen Un ternehmen angenähert hat. Diese verbesserte Widerstandsfähigkeit sollte dem Sektor helfen, den Corona Schock zu überstehen. Die Finanzierungsbedingungen sind außerdem weiterhin sehr günstig: Banken haben die Kreditvergabestandards kaum verschärft; die Regierung hat beispiellose Kreditgarantien gewährt; Kreditzinsen liegen immer noch in der Nähe ihrer Rekordtiefs und die EZB kauft eifrig Unternehmensanlei hen, die viele Unternehmen gerade emittieren. Trotzdem werden die Unternehmensinsolvenzen infolge der schweren Rezes sion unweigerlich zunehmen. Die Wirtschaft wird dieses Jahr voraussichtlich un gefähr so stark schrumpfen wie während der Finanzkrise. Die Bundesregierung hat bis September/Dezember die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen aus gesetzt, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie insolvent geworden sind. Das hat dazu geführt, dass die Insolvenzzahlen bisher weiter gesunken statt gestie gen sind. Aber das dürfte sich bald ändern. Die Bundesbank rechnet mit einem Anstieg von bis zu 36% bis zum zweiten Quartal 2021 - auf ein Niveau, das zu letzt 2013 erreicht wurde. Allerdings ist darin der Effekt der ausgesetzten An tragspflicht nicht berücksichtigt. Bezieht man diesen mit ein, dürfte sich der An stieg etwas verzögern und die Zahl der Zombieunternehmen zunehmen. Steigende Kreditausfälle werden erhebliche Auswirkungen auf den deutschen Bankensektor haben. Er zählt bereits jetzt zu den schwächsten in Europa und ist gezeichnet von vielen Jahren mit Nullzinsen und niedrigem strukturellem Wachstum. Die Banken waren nach der Finanzkrise nur deshalb moderat profi tabel, weil die Kreditrisikovorsorge weit unter dem historischen Durchschnitt lag. Diese steigt nun deutlich - möglicherweise auf das Dreifache, sodass die Bran che 2020 wahrscheinlich tiefer in die Verlustzone rutschen wird. Autor Jan Schildbach +49 69 910-31717 jan.schildbach@db.com Editor Stefan Schneider Deutsche Bank AG Deutsche Bank Research Frankfurt am Main Deutschland E-Mail: marketing.dbr@db.com Fax: +49 69 910-31877 www.dbresearch.de DB Research Management Stefan Schneider 6. November 2020 Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2006 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 Tatsächlich Bundesbank-Prognose, ohne Aussetzung der Antragspflicht Unternehmensinsolvenzen in '000 pro Quartal Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesbank, Deutsche Bank Research Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 2 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    Die Corona-Pandemie hat die deutsche Volkswirtschaft schwer getroffen und, wie in vielen anderen Ländern, eine tiefe Rezession ausgelöst. Die Wirtschafts leistung wird schätzungsweise um 5,2% gegenüber dem Vorjahr zurückgehen und damit ungefähr so stark wie im Nachgang der Finanzkrise. Der Unterneh menssektor leidet in erheblichem Maße und viele Firmen werden einen Nachfra geeinbruch nicht überleben. Wie groß werden die Auswirkungen sein und was bedeutet das für die deutschen Banken? Finanzierungslage des Unternehmenssektors in Deutschland Deutsche Unternehmen haben ihre Bilanzen über einen langen Zeitraum hin weg erheblich gestärkt. In den vergangenen 20 Jahren sind die Eigenkapital quoten gestiegen, besonders bei kleinen und mittleren Unternehmen. Zum Jah resende 2017 (letzte verfügbare Daten) betrug der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme bei kleinen und mittleren Unternehmen (d.h. solchen mit ei nem Jahresumsatz von weniger als EUR 50 Mio.) 29%, bei großen Unterneh men 32%. 1997 lagen diese Werte nur bei 9% beziehungsweise 27%. Im glei chen Zeitraum ging der Anteil der Bankkredite erheblich zurück - bei kleinen und mittleren Unternehmen wiederum stärker (-16 %-Punkte auf 22%) als bei großen Unternehmen (-3 %-Punkte auf 6%). 1 Statt überwiegend auf Bankkredite zu setzen, haben deutsche Unternehmen ihre Fremdkapitalquellen diversifiziert, insbesondere durch die Ausgabe von Unternehmensanleihen am Kapitalmarkt und durch konzerninterne Kredite. Diese ausgewogenere Finanzierungsstruktur sollte den Unternehmen grundsätzlich helfen, eine Krise zu bewältigen. Eine weitere Stärke ist die insgesamt niedrige Verschuldung des Unterneh menssektors in Deutschland. Die Gesamtverschuldung liegt bei nur 61% des BIP, verglichen mit durchschnittlich 109% im Euroraum und jeweils 78% in den USA und in Großbritannien. Die Verschuldung der deutschen Unternehmen hat sich in den letzten Jahren nur langsam erhöht, analog zum höheren Kredit wachstum, das das nominale BIP-Wachstum seit 2018 übertrifft. Das hat zum Anstieg der Verschuldungsquote nach ihrem Tiefstand bei 53% im Jahr 2011 geführt. Sie ist aber zumindest im Aggregat immer noch moderat und tragbar. Geänderter Rechtsrahmen Nichtsdestotrotz scheiden schwächere Firmen laufend aus dem Markt aus und die Corona-Rezession trifft Branchen sehr unterschiedlich. Tatsächlich gibt es einen starken Zusammenhang zwischen einer schwachen Entwicklung der Ge samtwirtschaft, gemessen am realen BIP-Wachstum, und einem Anstieg der Unternehmensinsolvenzen. 2009 beispielsweise erhöhte sich die Zahl der Insol venzen um 12% gegenüber dem Vorjahr, während das BIP um 5,7% schrumpfte. Im Anschluss daran wuchs die Wirtschaft in jedem einzelnen Jahr des vergangenen Jahrzehnts, während gleichzeitig die Insolvenzzahlen zurück gingen. Es ist also anzunehmen, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen infolge der aktuellen Krise deutlich zunehmen wird, da sich herausstellt, dass die Geschäftsmodelle einiger Unternehmen nicht länger tragfähig sind. Der Höhepunkt der Insolvenzanträge in Deutschland könnte dieses Mal jedoch anders sein als in der Vergangenheit und in den meisten anderen Ländern (in denen der Höchststand bereits [spät] in diesem Jahr erreicht werden könnte), da sich der rechtliche Rahmen geändert hat. Die Bundesregierung hat die Insol venzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt, die aufgrund der Corona-Re- 1 Für eine genauere Aufschlüsselung und eine Analyse der Anfälligkeit einzelner Branchen siehe Schildbach (2020). 0 5 10 15 20 25 30 35 KMUs Große Unternehmen Eigenkapital in % der Bilanzsumme Quellen: Bundesbank, Deutsche Bank Research KMU: Umsatz < EUR 50 Mio. KMUs mit stark verbesserter Eigenkapitalquote 1 0 5 10 15 20 25 30 35 40 KMUs Große Unternehmen KMU: Umsatz < EUR 50 Mio. Bankkredite in % der Bilanzsumme KMUs weniger abhängig von Bankkrediten 2 Quellen: Bundesbank, Deutsche Bank Research 0 20 40 60 80 100 120 DE UK US EWU 2010 Q1 20 % des BIP Verschuldung nichtfinanzieller Unternehmen 3 Quelle: BIZ Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 3 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    zession insolvent wurden. Diese Regelung trat zum 1. März in Kraft und galt zu nächst bis Ende September. Seitdem gilt eine abgeschwächte Version bis zum Jahresende. Es ist damit überschuldeten Unternehmen, die aber noch über aus reichend Liquidität verfügen, um laufenden Zahlungsverpflichtungen nachzu kommen, weiterhin erlaubt, keinen Insolvenzantrag zu stellen. Deshalb dürften viele Unternehmen Insolvenzverfahren bis ins laufende Quartal verschoben ha ben, selbst manche, deren Probleme nicht auf die Pandemie zurückzuführen sind. Ebenso ist es durchaus vorstellbar, dass einige Unternehmen, die jetzt mit dem Verfahren beginnen müssten, weil sie die Voraussetzungen für die Verlän gerung nicht erfüllen, das noch weiter bis ins nächste Jahr verschieben in der Hoffnung, dass sich ihre Geschäfte letztlich doch irgendwie wieder beleben. Was diese Rezession einzigartig macht Auch abgesehen von den außergewöhnlichen - aber vorübergehenden - recht lichen Änderungen sind vergangene Rezessionen nur bedingt aussagekräftig mit Blick auf die voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen. - Erstens ist die aktuelle Krise umfassender als jede andere in der jüngeren Geschichte, da sie das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungs sektor gleichermaßen trifft, anders als zum Beispiel die Finanzkrise. - Zweitens ging diesem Einbruch die längste wirtschaftliche Wachstums phase seit der deutschen Wiedervereinigung voraus. Sie hat viele Unter nehmen in die Lage versetzt, ihre Bilanzen zu stärken, gleichzeitig aber auch den Strukturwandel gebremst und dazu geführt, dass zunehmend ver steckte Schwächen entstanden, die erst jetzt zu Tage treten dürften. - Drittens waren die Finanzierungsbedingungen und insbesondere die (re kordniedrigen) Zinsen zu Beginn der Rezession so günstig wie nie, da die EZB die im Zuge der Finanzkrise und europäischen Schuldenkrise einge führten Notfallhilfen nie wirklich zurückgeführt hatte. - Viertens wurde das deutsche Insolvenzrecht um die Jahrtausendwende grundlegend verändert, sodass die aktuellen Zahlen nur schwer mit frühe ren Zeiträumen, zum Beispiel dem Abschwung nach der Dotcom-Blase, ver gleichbar sind. Damit bleibt, mit diesen Einschränkungen, praktisch nur die von der Finanzkrise ausgelöste Wirtschaftskrise als Maßstab. Damals waren die absoluten Insol venzzahlen deutlich höher als heute. Im Gesamtjahr stiegen sie von 29.200 2007 um 12% auf 32.700 2009. Danach begann ein schrittweiser, bis heute an haltender Rückgang. Bei genauerer Betrachtung stieg der Quartalsdurchschnitt von rund 7.300 in den Jahren 2007 und 2008 auf 8.200 im Jahr 2009, als die Zahlen wieder zu sinken begannen. Der Höhepunkt war im dritten Quartal 2009 erreicht, ein halbes Jahr nach dem Ende der Rezession. Damals meldeten 8.600 deutsche Unternehmen Insolvenz an - 21% mehr als im gleichen Quartal zwei Jahre zuvor und der größte derartige Anstieg während dieser Rezession. Immer noch günstige Finanzierungsbedingungen Der ähnlich tiefe, aber breitere aktuelle Abschwung würde dafür sprechen, dass die Insolvenzzahlen stärker ansteigen als 2008/09. Vor allem die absoluten Zah len könnten in die Höhe gehen, weil die Tourismus-, Gastronomie-, Einzelhan dels- und Kultur- & Veranstaltungsbranchen schwer getroffen sind, wo es viele -15 -10 -5 0 5 10 15 03 05 07 09 11 13 15 17 19 20 Reales BIP Unternehmensinsolvenzen Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bank Research r = -0,75 Stark negativ korreliert: Wirtschafts wachstum & Insolvenzen 4 % ggü. Vorjahr Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 4 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    sehr kleine Firmen gibt. Gleichzeitig könnte das insgesamt betroffene Kreditvo lumen überschaubar bleiben. 2 Auf der anderen Seite sind die Finanzierungsbedingungen immer noch deutlich günstiger als in der Vergangenheit: - Selbst auf dem (bisherigen) Höhepunkt der Corona-Krise verschärften nur 13% der deutschen Banken ihre Kreditvergabestandards für kleine und 14% für große Unternehmen, jeweils gegenüber dem Vorquartal. Während der Finanzkrise 2008/09 wurden die Standards viel stärker verschärft - mit An teilen von bis zu 42% bzw. 52% aller am Bank lending survey teilnehmen den Banken. - Zu dieser deutlich milderen Reaktion hat die andere Haltung der Bundesre gierung beigetragen, die im Frühjahr rasch beispiellose Garantien über nahm, die die Banken größtenteils gegen das Kreditrisiko bei neu vergebe nen Krediten absichern. Damit wurde sichergestellt, dass die Unternehmen in der Breite Zugang zu Finanzmitteln behielten, und das Risiko einer Kre ditklemme praktisch beseitigt. - Im Ergebnis ist das Kreditwachstum mit nichtfinanziellen Unternehmen trotz einer bereits seit sechs Jahren anhaltenden Kreditexpansion sogar nach dem Ausbruch der Pandemie vor einem halben Jahr relativ kräftig geblie ben. Es hat zwar etwas nachgelassen, betrug im September aber immer noch 4,6% gegenüber Vorjahr. - Die Zinsen liegen immer noch auf oder in der Nähe von Rekordtiefständen. Kapitalgesellschaften müssen durchschnittlich nur 1,4% p.a. für einen neuen großen Kredit (EUR > 1 Mio.) und 1,8% für kleinere Beträge zahlen, ebenso wie Selbstständige und Personengesellschaften. Das ist nur ein Drittel des Zinssatzes, den deutsche Unternehmen noch Ende 2008 auf dem Höhepunkt der Finanzkrise zahlen mussten. - Die EZB kauft im Gegensatz zur Finanzkrise in großem Stil Unternehmens anleihen auf, zusätzlich zu dem noch größeren Ankaufprogramm für Staats anleihen. Diese starke Nachfrage eines „Ankerinvestors" hat einen Ange botsschub in der ganzen EWU ausgelöst - auch in Deutschland, wo Unter nehmen seit der Ankündigung des Programms im März netto EUR 30 Mrd. an neuen Anleihen emittiert haben. Insgesamt sollte das tatsächlich ausreichen, um einen größeren Finanzierungs schock im deutschen Unternehmenssektor zu verhindern. Neben Hilfen bei der Finanzierung unterstützt die Regierung auch massiv direkt die GuV der Unternehmen. Dazu gehören nicht zuletzt das Kurzarbeiterpro gramm, bei dem der Staat Löhne und Gehälter für Millionen von Arbeitnehmern übernimmt (was sich bereits während der Finanzkrise als sehr effektiv heraus gestellt hatte), und die Mehrwertsteuersenkung, die entweder die Gewinnmarge der Unternehmen erhöhen oder die Nachfrage ankurbeln kann. Weitere Entwicklung der Insolvenzzahlen Angesichts all dieser Faktoren ist die weitere Entwicklung der Unternehmensin solvenzen schwer vorherzusehen. Selbst aktuelle Schätzungen schwanken stark. Einige Beobachter prognostizieren einen Anstieg der Zahlen im Gesamt- 2 Die Folgen für die Gesellschaft dürften hauptsächlich davon abhängen, wie viele Menschen ihre Arbeit verlieren oder von Kurzarbeit betroffen sind. Bei den Banken dürfte es vor allem auf die Größe der Unternehmen ankommen, die in Schwierigkeiten geraten, sowie auf das betroffene Kreditvolumen. Hier deuten erste Ergebnisse auf einen relativ hohen Anteil von großen Firmen an den aktuellen Insolvenzen hin. Quelle: Creditreform (2020). -40 -30 -20 -10 0 10 20 30 40 50 60 Q1 07 Q1 08 Q1 09 Q1 10 Q1 11 Q1 12 Q1 13 Q1 14 Q1 15 Q1 16 Q1 17 Q1 18 Q1 19 Q1 20 für KMUs für große Unternehmen verschärfte Standards gelockerte Standards Bank lending survey: Kreditstandards für Unternehmen* 5 Prozentualer Anteil (netto) der Banken, die... ggü. Vorquartal berichten * Q4 20 erwarteter Wert Quelle: Bundesbank 0,0 0,5 1,0 1,5 2,0 2,5 3,0 3,5 4,0 4,5 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Kredite an nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften, EUR ≤ 1 Mio. Kredite an nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften, EUR > 1 Mio. Kredite an Selbstständige und Personengesellschaften %, Neugeschäft Zinsen für Unternehmenskredite, nach Kredithöhe 6 Quelle: EZB Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 5 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    jahr 2020 und einen Rückgang im nächsten Jahr. 3 Andere erwarten unter Ver weis auf die ausgesetzte Antragspflicht, dass die Zahlen dieses Jahr zurückge hen und eine ganze Reihe von Zombieunternehmen entsteht. 4 Die Bundesbank rechnet, ohne Berücksichtigung der Aussetzung, mit einem Anstieg in diesem und im nächsten Jahr und geht in ihrem - hypothetischen - Szenario davon aus, dass der Höhepunkt auf Quartalsbasis mit 6.400 im zweiten Quartal 2021 erreicht wird. 5 Das wäre ein maximaler Anstieg um 36% vom anfänglichen Tief stand bei 4.700 im ersten Quartal 2020. Unter Berücksichtigung der ausgesetzten Antragspflicht wird die Kurve höchst wahrscheinlich etwas anders verlaufen. Die Zahl der Insolvenzanträge wird ver mutlich später anfangen zu steigen, nicht vor dem vierten Quartal, dafür aber stärker, und könnte den theoretischen Höhepunkt der Bundesbank im Sommer 2021 übertreffen. Eine Zahl von 6.400 pro Quartal wäre in jedem Fall der höchste Wert seit der europäischen Staatsschuldenkrise im Jahr 2013. Ange sichts der aktuellen zweiten Welle sehen diese Zahlen aus unserer Sicht jedoch eher noch günstig aus. Auswirkungen der Kreditausfälle auf Banken Die Banken werden dementsprechend deutlich steigende Kreditausfälle ver zeichnen. Diese sind natürlich nicht auf Unternehmenskredite beschränkt, son dern ergeben sich auch, wenn Privathaushalte ihre Schulden nicht mehr bedie nen können. Die Rückstellungen für künftige Ausfälle sind bei denjenigen deut schen Banken, die Quartals- oder Halbjahresergebnisse berichten, schon er heblich gestiegen. Bei der Branche insgesamt, mit ihren vielen kleinen, nicht börsennotierten Sparkassen und Volksbanken sowie Tochtergesellschaften ausländischer Banken, ist die Transparenz begrenzt. Die Höhe der Kreditrisiko vorsorge während der Finanzkrise und nach dem Platzen der New-Economy Blase Anfang der 2000er Jahre kann jedoch als Anhaltspunkt dafür dienen, was jetzt bevorsteht. 2007/08 legte die Risikovorsorge um 160% zu, von EUR 14 Mrd. 2006 auf einen Höchststand von EUR 37 Mrd. Zwischen 2000 und 2002 stieg sie weniger stark, verdoppelte sich aber immer noch von EUR 16 Mrd. auf EUR 32 Mrd. In der aktuellen Situation herrscht in der Tat große Unsicherheit, weil das Zu sammenspiel von außerordentlichen (und historisch beispiellosen) fiskal- und geldpolitischen Unterstützungsmaßnahmen ebenso unklar ist wie der weitere Verlauf der Pandemie und der daraus entstehende wirtschaftliche Schaden. Be trachtet man jedoch diese Beispiele aus der Vergangenheit sowie die Zwischen ergebnisse einiger größerer deutscher Banken, dann scheint eine Verdreifa chung der Risikovorsorge im Jahr 2020 gegenüber dem Vorjahr nicht abwegig. Das würde die GuV mit EUR 20 Mrd. belasten - ein Wert, der immer noch unter den Höchstständen der beiden früheren Krisen läge. 3 Siehe Atradius (2020). 4 Siehe IW Köln (2020) sowie ifo (2020). Es gibt verschiedene Definitionen eines „Zombieunterneh mens". Im Mittelpunkt steht meistens die Fähigkeit eines Unternehmens, Zinsaufwendungen aus dem Cashflow zu bedienen, gemessen am Zinsdeckungsgrad (interest coverage ratio). Dieser entspricht dem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) eines Unternehmens, dividiert durch seine Zinszahlungen. Darüber hinaus werden zum Teil auch andere Kriterien herangezogen. Mangels einer allgemeingültigen Definition kommen verschiedene Quellen zu unterschiedlichen Ergebnissen bezüglich des Anteils von Zombiefirmen an allen deutschen Unternehmen: Z.B. be läuft er sich laut Banerjee und Hofmann (2020) auf ungefähr 10% und hat im letzten Jahrzehnt stagniert, während die Deutsche Bank (2020) ihn bei etwa 25% sieht und rund 10 %-Punkte hö her als vor zehn Jahren - trotz enorm gesunkener Zinsen. 5 Siehe Bundesbank (2020). 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 2006 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 Tatsächlich Bundesbank-Prognose, ohne Aussetzung der Antragspflicht Unternehmensinsolvenzen 7 in '000 pro Quartal Quellen: Statistisches Bundesamt, Bundesbank, Deutsche Bank Research -40 -20 0 20 40 60 80 100 120 140 1995 97 99 01 03 05 07 09 11 13 15 17 19 Erträge Kreditrisikovorsorge Nettogewinn Mrd. EUR Deutsche Banken: Wichtige GuV Komponenten 8 Quellen: Bundesbank, Deutsche Bank Research Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 6 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    Immer tiefer verwurzelte strukturelle Schwäche deutscher Banken Ein großer Unterschied zu früheren Rezessionen besteht allerdings in der sehr begrenzten Ertragskraft der Branche zu Beginn der Krise. In den Jahren 2000 und 2006 betrug die Eigenkapitalrendite (nach Steuern) des deutschen Banken systems immerhin noch 6,1% bzw. 7,5%. Letztes Jahr dagegen machten die Banken nach Angaben der Bundesbank bereits Verluste (-0,4%). Entspre chende Daten, die von der EZB veröffentlicht werden, können aufgrund von Un terschieden bei der Zahl der Banken und bei den Berichtspflichten von Zeit zu Zeit leicht abweichen. Demzufolge waren die deutschen Banken im letzten Jahr gerade noch so profitabel, verzeichneten jedoch trotzdem nach Griechenland das zweitschwächste Ergebnis aller Bankensysteme in der gesamten EU. Das ist eher die Regel als die Ausnahme: Seit 2003, als die EZB zum ersten Mal vergleichbare Daten veröffentlichte, hat Deutschland den am wenigsten profitablen Bankensektor aller großen europäischen Länder, gemessen an der durchschnittlichen Eigenkapitalrendite (und dazu noch den am wenigsten effi zienten, gemessen an der Aufwand-Ertrag-Relation). Für diese schwachen Er gebnisse und insbesondere für die Verschlechterung in den letzten Jahren sind verschiedene Faktoren verantwortlich. Dabei spielen vor allem das Niedrigzins umfeld und ein insgesamt geringes Wachstum eine wichtige Rolle. Die EZB hält die Zinsen seit 2013 nahe oder unter null und hat damit eine langsame, aber schwerwiegende Erosion der Zinsmarge ausgelöst. Der Zinsüberschuss, das Produkt aus Marge und Volumen, pendelte sich zwischen 2007 und 2012 bei ei nem Höchstwert von ungefähr EUR 95 Mrd. ein und sank seitdem, bis auf EUR 82 Mrd. im letzten Jahr. 6 Das ist besonders bemerkenswert angesichts des star ken Wachstums der deutschen Volkswirtschaft, die im gleichen Zeitraum zu lau fenden Preisen, nominal, nicht weniger als 25% zulegen konnte, von EUR 2,75 Bill. auf EUR 3,44 Bill. Ein weiterer Grund für die schwache Profitabilität der deutschen Banken ist strukturell geringes Wachstum. Die Bilanzsumme war zu Beginn der Corona Krise niedriger als 2008/09 (Derivate des Handelsbuchs ausgenommen, die erst seit 2010 in der Bilanz ausgewiesen werden) und die Erträge waren so niedrig wie seit 2001 nicht mehr (abgesehen von 2008, als große Wertberichtigungen zu Buche schlugen). Das Bilanzsummenwachstum hat darunter gelitten, dass die Unternehmensfinanzierung mittlerweile weniger bankbasiert ist und dass große Teile der Bankenbranche - wie die Landesbanken, Hypothekenbanken und privaten Geschäftsbanken - einen langwierigen Umstrukturierungsprozess durchlaufen mussten, der eine Folge des neuen Geschäftsumfelds nach der Fi nanzkrise war, einschließlich viel strengerer regulatorischer Vorschriften. Neben dem Negativzinsumfeld hat die Erträge auch die starke Konkurrenz zwischen den Banken und durch neue Wettbewerber aus dem Technologiesektor belas tet, unter der traditionelle Einnahmequellen der Banken gelitten haben. Verluste in Sicht Unter dem Strich verheißt die schwache Ertragskraft vor der Corona-Krise nichts Gutes für die Fähigkeit der deutschen Banken, den zusätzlichen Schock einer stark steigenden Kreditrisikovorsorge zu verkraften - zumindest mit Blick auf die GuV. Kapitalseitig ist die Ausgangslage wesentlich robuster. Bezeich nenderweise war der Nettogewinn in den Jahren 2011-17 zwar „akzeptabel"; das war jedoch allein auf eine sehr niedrige Risikovorsorge zurückzuführen. In jedem dieser Jahre betrug sie nicht nur weniger als die Hälfte des Durchschnitts 6 2014 und 2015 wurde der Rückgang durch die starke Abwertung des Euros gegenüber dem US Dollar teilweise kaschiert, weil dadurch die außerhalb Europas erzielten Erträge der Banken ge messen in Euro deutlich anstiegen. -15 -10 -5 0 5 10 15 20 25 03 05 07 09 11 13 15 17 19 Deutschland Frankreich Großbritannien Italien % Eigenkapitalrendite europäischer Banken nach Steuern 9 Quellen: EZB, Deutsche Bank Research -2 0 2 4 6 8 50 60 70 80 90 100 1995 97 99 01 03 05 07 09 11 13 15 17 19 Zinsüberschuss (in Mrd. EUR) Leitzins* (in %) Kreditwachstum mit dem privaten Sektor* (in % ggü. Vorjahr) Zinsüberschuss leidet unter Nullzinsen, trotz eines höheren Kreditwachstums 10 Mrd. EUR (links), % (rechts) * Zum Jahresende Quellen: Bundesbank, EZB, Deutsche Bank Research Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 7 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    der Jahre 1995-2010, sondern war auch geringer als die niedrigste Risikovor sorge in einem einzelnen Jahr im vorherigen Zeitraum. Eine grobe Überschlags rechnung für das Jahr 2020 auf Grundlage der Bundesbank-Daten (die umfang reicher sind als die der EZB) unterstreicht die Anfälligkeit: Schon letztes Jahr machten alle deutschen Banken zusammen einen Nettoverlust von EUR 2 Mrd., nach einer Kreditrisikovorsorge in Höhe von EUR 7 Mrd. Wir unterstellen den günstigen Fall, dass sich die Einmalbelastungen normalisieren, die 2019 unge wöhnlich hoch waren und den Verlust verursachten. Wir nehmen an, dass sie jetzt wieder auf den früheren Fünf-Jahres-Durchschnitt zurückgehen und igno rieren steuerliche Effekte. Ceteris paribus würde, unter diesen ansonsten relativ günstigen Umständen, eine Verdreifachung der Risikovorsorge auf EUR 20 Mrd. die Branche tiefer in die Verlustzone drücken - das Minus von EUR 5 Mrd. wäre der höchste Verlust seit 2009. Das ist natürlich eine vereinfachte Sicht, die mehrere andere Effekte nicht be rücksichtigt. Im Investmentbanking beispielsweise sind in diesem Jahr sowohl die Handels- als auch die Emissions-Volumina aufgrund der enormen Markt volatilität und des steigenden Finanzierungsbedarfs in die Höhe geschnellt. Das hat kapitalmarktorientierten Instituten starken Rückenwind verschafft. Darüber hinaus nahm im Frühjahr das Wachstum bei Unternehmenskrediten kräftig zu, als viele Unternehmen versuchten, ihre Finanzierung für die kommenden Mo nate mit voraussichtlich niedrigeren Umsätzen sicherzustellen. Auf der anderen Seite hielt der Kreditboom nicht sehr lange an. Das Kreditwachstum hat sich seitdem deutlich verlangsamt und die Aussichten sind relativ trüb, da das Kredit volumen mit Unternehmen im Nachgang einer größeren Rezession in der Regel einige Zeit lang rückläufig ist. Auch in anderen Bereichen standen die Erträge der Banken unter Druck. So hat die Pandemie zu einem Rückgang im Zahlungs verkehr und einer Flaute im M&A-Geschäft geführt. Die Provisionseinnahmen aus dem Portfoliomanagement in der Vermögensverwaltung sind aufgrund nied rigerer verwalteter Aktiva ebenfalls geringer, weil sich der Aktienmarkt zumin dest in Europa noch nicht vollständig erholt hat. Viele dieser Effekte heben sich jedoch gegenseitig auf. Tatsächlich gingen die Erträge der größten europäischen Banken im ersten Halbjahr 2020 um 5% ge genüber Vorjahr zurück. Abgesehen von möglichen Auswirkungen auf die Er träge wird also die höhere Kreditrisikovorsorge die mit Abstand größten Folgen für die GuV der Banken haben. In Deutschland wird die Bankenbranche dieses Jahr wahrscheinlich einen Nettoverlust verzeichnen. Jan Schildbach (+49 69 910-31717, jan.schildbach@db.com) Starker Anstieg bei Unternehmensinsolvenzen belastet deutsche Banken 8 | 6. November 2020 Deutschland-Monitor    Literatur Atradius (2020). 2020 insolvencies forecast to jump due to Covid-19. Atradius Economic Research. Banerjee, Ryan, und Boris Hofmann (2020). Corporate zombies: Anatomy and life cycle. BIS Working Paper Nr. 882. Bundesbank (2020). Potenziell starker Anstieg der Insolvenzen im Unterneh menssektor. Finanzstabilitätsbericht 2020, S. 38-48. Creditreform (2020). Insolvenzen in Deutschland, 1. Halbjahr 2020. Deutsche Bank Research (2020). Global Macro Outlook: Virus curve flattening, markets stabilizing, slow recovery. Juni 2020. ifo (2020). Unerwünschte Nebenwirkung der Corona-Maßnahmen: Zombies? 31. Ökonomenpanel von ifo und FAZ. Oktober 2020. IW Köln (2020). 4.300 Zombieunternehmen bis Jahresende. Schildbach, Jan (2020). Government measures to support liquidity of German companies - who is most at risk? Deutsche Bank Research. Focus Ger many. Under corona siege - Update. 18. März 2020, S. 29-32. © Copyright 2020. Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Research, 60262 Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe „Deutsche Bank Research" gebeten. Die vorstehenden Angaben stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Ver fassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer assoziierten Unternehmen entspricht. Alle Meinungen kön nen ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Die Meinungen können von Einschätzungen abweichen, die in anderen von der Deutsche Bank veröffentlichten Dokumenten, einschließlich Research-Veröffentlichungen, vertreten werden. 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