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Stefan Schneider

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25. Januar 2023
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Wir haben für die Eurozone eine Prognoserevision vorgenommen. Wir erwarten nun für 2023 ein BIP-Wachstum von +0,5% (zuvor: -0,6%). Auch die Inflationsrate haben wir von 7,1% auf 5,8% angepasst (2024: von 2,2% auf 1,8%). Bezüglich der Geldpolitik bleiben wir bei unserer Einschätzung, dass die Zielrate für den Einlagenzins bei 3,25% liegen wird, betonen aber die Aufwärtsrisiken. In den USA hatte die Häufung negativer Konjunkturnachrichten in der letzten Woche für Turbulenzen an den Aktien- und Anleihemärkten gesorgt. Es wird darüber diskutiert, wie stark die Fed in den kommenden Monaten noch auf die geldpolitische Bremse treten muss. Wir erwarten für die Fed-Sitzungen im Februar, März und Mai jeweils eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, sodass die Zielrate bei 5,1% liegen wird. Die gestrigen PMI-Daten lieferten für Deutschland ein gemischtes Bild. Insgesamt hat sich die Stimmung aufgehellt. Der Gesamtindex liegt im Januar nur noch leicht unter der Expansionsschwelle. Für positive Impulse sorgte die Dienstleistungskomponente. Der PMI für das Verarbeitende Gewerbe (47 Punkte; -0,1 gg. Vm.) signalisiert hingegen weiterhin eine Kontraktion. [mehr]
18. Januar 2023
2
Deutsches BIP: Winterstagnation statt Winterrezession! Die deutsche Volkswirtschaft hat sich 2022 trotz Energiepreisschock, rekordhoher Inflation und anhaltender Lieferkettenprobleme überraschend widerstandsfähig gezeigt. Insbesondere dank höherer privater Konsumausgaben wuchs das (reale) BIP im Jahresmittel 2022 um +1,9%. Die neuesten BIP-Zahlen stimmen uns insgesamt deutlich optimistischer für 2023. Denn statt eines von uns befürchteten BIP-Rückgangs um 0,7% in Q4 2022 ist die Wirtschaftstätigkeit im Schlussquartal wohl lediglich stagniert. Vor diesem Hintergrund haben wir nunmehr unseren BIP-Prognosepfad für die kommenden zwei Quartale – und damit auch für das Gesamtjahr 2023 – angehoben. So rechnen wir für Q1 2023 nur noch mit einem geringfügigen BIP-Quartalsrückgang von 0,3% (bisher: -0,7%). Und bereits ab Q2 könnte die Wirtschaft wieder auf einen leicht positiven Wachstumspfad (von +0,1%) zurückkehren (bisher: 0%), sodass im Jahresmittel 2023 ein Nullwachstum erreicht werden dürfte (bisher: -1%). [mehr]
21. Dezember 2022
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Der massive Anstieg der wirtschaftlichen Unsicherheit und die Energiepreisexplosion dürften im Winterhalbjahr zu einer Rezession führen, die aber dank umfangreicher Fiskalpakete nicht so stark ausfallen dürfte, wie zunächst befürchtet. Erneute kräftige Kaufkraftverluste werden zu einem Rückgang des privaten Verbrauchs im Jahr 2023 führen. Investitionen werden schrumpfen – die Bauinvestitionen deutlich. Der Export leidet unter der schwachen Weltkonjunktur, den Anpassungserfordernissen in der Industrie sowie der Verschlechterung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Diese Faktoren werden auch die Erholung in der zweiten Jahreshälfte und im Jahr 2024 begrenzen. [mehr]
25. November 2022
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Deutsche Konjunktur: Gasrationierung im Winter unwahrscheinlich, aber Realeinkommensschock. Während sich die deutsche Wirtschaft im Sommerhalbjahr überraschend robust hielt, deuten aktuelle Stimmungsindikatoren auf eine Kontraktion im Winterhalbjahr hin. Aufgrund der nahezu vollständig aufgefüllten Gasspeicher und der stärker als erwartet ausgefallenen fiskalischen Unterstützung dürfte die Rezession nicht so tief ausfallen, wie noch vor einigen Wochen erwartet. [mehr]
27. September 2022
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German economy: Out in the cold. The real income and confidence shock resulting from the NS1 shutoff as well as the negative real wealth shock of some EUR 1.5 tn will likely send private consumption into a tailspin in 2023. Surging uncertainty and the energy shock causing a slump in competitiveness and profits will put a brake on corporate investment spending, in our opinion. The three fiscal packages and a probable additional one will likely not prevent a GDP slump. Together with a weaker global outlook, we expect the loss in final domestic demand to result in a GDP drop of 3% to 4% in 2023, after an increase of around 1% in 2022. [mehr]
19. Juli 2022
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Auf dem Weg in die Rezession. In unserem Baseline-Szenario wird die Gas-Krise – auch ohne umfassende Rationierung – zusammen mit der US-Rezession und weiteren Hemmnissen zu moderaten BIP-Rückgängen in den kommenden Quartalen führen. Nach einer Expansion um 1 ¼% im Jahr 2022 dürfte das deutsche BIP 2023 um rund 1% schrumpfen. In einem „der Gashahn bleibt zu“-Szenario, könnte das BIP im Jahr 2023 um 5 - 6% einbrechen. [mehr]
24. Mai 2022
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In dieser Ausgabe des Ausblicks Deutschland befassen wir uns mit den kurzfristigen konjunkturellen Herausforderungen, die der Ukraine-Krieg in Bezug auf Wachstum, Inflation und öffentliche Finanzen mit sich bringt. Wir analysieren auch die längerfristigen strukturellen Herausforderungen, wie die Verringerung der Energieabhängigkeit des Landes von Russland und die Bemühungen der Regierungskoalition, neue Prioritäten, die durch die Zeitenwende ausgelöst wurden, in ihre bereits sehr ehrgeizige Agenda zu integrieren. [mehr]
9. März 2022
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Ukraine-Krieg bremst Konjunkturerholung, beendet sie aber nicht. In einem moderaten Energiepreisszenario (neue Basisprognose) erwarten wir ein Wachstum des deutschen BIP in 2022 zwischen 2 ½% und 3% (vorher 4%). Höhere Staatsausgaben dürften die Wachstumsverluste etwas begrenzen. In einem schwerwiegenderen Szenario könnte die Inflation auf 6 ½% bis 7% steigen, da die Öl- und Gaslieferungen zumindest vorübergehend gestoppt werden. Das jährliche BIP-Wachstum dürfte auf magere 1% bis 1 ½% sinken. [mehr]
32.9.0