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    Deutschland
    Private Haushalte in Deutschland: Regionale Unterschiede im Bankgeschäftoverlay
    19. November 2019
    Deutschland-Monitor
    Im Kredit- und Einlagengeschäft mit Privatkunden gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So ist das Pro-Kopf-Kreditvolumen in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall deutlich niedriger als in Westdeutschland, wo es wiederum im Norden niedriger ist als im Süden. Die Sparkassen kommen flächendeckend auf einen Marktanteil von 25-35%, dagegen sind die Genossenschaftsbanken im Süden und Westen viel stärker vertreten als im Osten und Norden. Die Großbanken erreichen in den Stadtstaaten und in Ostdeutschland einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 20-25%. Auf der Einlagenseite ist die Spreizung zwischen den Bundesländern geringer als bei den Krediten. Vor allem die Verbünde und die sonstigen Kreditbanken haben mit einem erheblichen Einlagenüberhang und damit „Anlagenotstand“ im Negativzinsumfeld zu kämpfen. Der Einlagenüberhang ist in Ostdeutschland besonders groß. Durch die Digitalisierung könnten die etablierten regionalen Schwerpunkte in Bewegung geraten.
    Übergangsenergie Erdgas: Wie sichert Deutschland die Versorgung?overlay
    6. November 2019
    Deutschland-Monitor
    In Deutschland bleibt Erdgas durch die politisch veranlassten Ausstiege aus der Kernenergie, Stein- und Braunkohle die letzte Säule der konventionellen Stromerzeugung. Da die heimische Politik bis 2050 Klimaneutralität anstrebt, ist Erdgas für Deutschland nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Übergangsenergie. Die Gewichtung der energiepolitischen Ziele spricht für die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Nord Stream II. Die Versorgungssicherheit wird durch Nord Stream II erhöht und Pipelinegas, wie das von Nord Stream II, hat im Vergleich zu LNG-Anlieferungen per Saldo gewisse Umweltvorteile.
    Schwache Konjunktur und Groko-Turbulenzenoverlay
    4. November 2019
    Ausblick Deutschland
    Zuletzt haben sich deutsche Exporte und der Welthandel weitgehend parallel entwickelt und stagnieren jeweils im Vorjahresvergleich. Der Frühindikator der Bundesbank für die globale Industrieproduktion hat gegenüber den deutschen Exporten einen Vorlauf von 4 bis 5 Monaten. Dass dieser Indikator zuletzt gesunken ist, spricht gegen eine Belebung der deutschen Exporte vor dem Ende des ersten Quartals 2020 – auch wenn in jüngster Zeit Anzeichen für eine Stabilisierung der Auslandsaufträge zu erkennen waren. (Außerdem in dieser Ausgabe enthalten: Hauspreise in Deutschland, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB-Geldpolitik)
    Europa
    Digitalpolitik: KI, Big Data und die Zukunft der Demokratieoverlay
    12. September 2019
    EU-Monitor
    Mit neuen Formen multilateraler Kommunikation hat die digitale Transformation den gesellschaftlichen Diskurs bereichert, aber auch die Verbreitung von Fehlinformationen und Propaganda sowie das Entstehen von Echokammern verstärkt. Sie bietet autokratischen Regimes neue Möglichkeiten für staatliche Überwachung und Kontrolle. Wie Demokratien damit umgehen, wird sich entscheidend darauf auswirken, wie sie im intensiver werdenden Wettbewerb der politischen Systeme bestehen.
    Künstliche Intelligenz im Bankensektor: Ein bisher kaum genutzter Hebel für Rentabilitätoverlay
    4. Juli 2019
    EU-Monitor
    Künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung und Transformation des modernen Unternehmens. Auch das Anleger-Interesse steigt: Weltweit wurden 2018 USD 24 Mrd. in KI investiert, vor allem in den USA und China, während Europa hinterherhinkt. Die Nutzung von IT hat bereits in der Vergangenheit zu starken Effizienzverbesserungen im Finanzsektor geführt. Bisher wird KI allerdings im Bankensektor wenig genutzt. Derzeit wird getestet, ob KI Betrug im Online-Banking verhindern und bei der Kundenidentifizierung („Know your customer“, KYC) helfen kann. Auch Robo-Advisors entwickeln sich zu vollständigen KI-Lösungen. Datenschutzvorschriften und Sicherheitsbedenken (Stichwort Cybersicherheit) könnten allerdings den Einsatz von KI im Bankensektor erschweren. Der Empirie zufolge hat KI einen signifikanten positiven Effekt auf die Rendite europäischer Banken.
    Digitalsteuer: Skepsis angebrachtoverlay
    2. Mai 2019
    EU-Monitor
    Die Digitalsteuer wird heiß debattiert und angesichts weithin als unzureichend empfundener Steuerzahlungen großer Konzerne der Digitalwirtschaft dürfte der Handlungsdruck für die Politik groß bleiben. Aber alle Ansätze, die auf Besteuerung der Erträge bzw. Umsätze statt der Gewinne zielen, weisen gravierende Mängel auf. Angesichts der Expansion digitaler Dienste – Stichwort: ‚smart everything‘ – besteht die Gefahr, dass Einfallstore für umfassende, willkürliche Besteuerung unternehmerischer Aktivitäten entstehen. Disruption, der Kernbegriff der Digitalisierungsdebatte, könnte auch für die internationale Steuerpolitik gelten. Unter den Konzepten für ein erweitertes Regelwerk sind neben einer (internationalen) Digitalsteuer Mindeststeuern ins Blickfeld gerückt.<br/>
    International
    Schutz vor dem Sturmoverlay
    28. Oktober 2019
    Weltwirtschaftlicher Ausblick
    Die gute Nachricht in diesem Monat lautet: Die größten Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft haben sich abgeschwächt. Bei den Brexit-Verhandlungen wurden Fortschritte erzielt und im Handelskonflikt zwischen den USA und China sind beide Seiten derzeit eher an Gesprächen als an einer weiteren Verschärfung der Spannungen interessiert. Allerdings sind zahlreiche handelspolitische Fragen noch ungelöst und dürften es auch noch einige Zeit lang bleiben.
    Künstliche Intelligenz, Big Data und die Zukunft der Demokratieoverlay
    21. Oktober 2019
    Videos
    Deutsche Bank Research präsentiert Video zu drängenden Fragen der Digitalpolitik.
    Gegen Abwärtsrisiken absichernoverlay
    17. September 2019
    Weltwirtschaftlicher Ausblick
    Nach einem ereignisreichen Sommer haben sich die Abwärtsrisiken zweifellos erhöht und die Zentralbanken werden darauf mit weiteren Lockerungen reagieren. Wir haben unsere US-Prognosen vor allem aufgrund der handelspolitischen Unsicherheiten nach unten korrigiert. Das Verarbeitende Gewerbe schrumpft und es sind erste Belastungserscheinungen am ansonsten robusten Arbeitsmarkt zu erkennen.
    Standpunkt
    Koalitionsvertrag – Zukunft geht andersoverlay
    5. März 2018
    Standpunkt Deutschland
    Von Anfang an standen die Verhandlungen unter einem ungünstigen Stern. Dazu hat zunächst die Verweigerung einer Neuauflage der Groko seitens der SPD-Führung beigetragen. Dann führten die teilweise diametral entgegengesetzten Interessenlagen der Beteiligten, vermeintlich üppige finanzielle Spielräume und das Desinteresse der Bevölkerung an grundlegenden Reformen zu einem in vielen Teilen widersprüchlichen Maßnahmenkatalog, der insgesamt den Einfluss des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft zu Lasten individueller Freiräume weiter erhöht. Doch derzeit überwiegt die Erleichterung darüber, dass Deutschland wieder eine „ordentliche“ Regierung hat. Allerdings könnten sich wohl nicht nur die Koalitionäre bald fragen, ob der Preis nicht doch zu hoch war.
    Hochburg der Stabilität: Was Deutschland so erfolgreich machtoverlay
    15. Dezember 2016
    Standpunkt Deutschland
    Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen.
    Die dunklen Seiten des QE: Vergemeinschaftung von Schulden durch die Hintertür, Enteignung der Sparer und Blasenbildungoverlay
    1. November 2016
    Standpunkt Deutschland
    Das Eigenlob der Europäischen Zentralbank für Ausmaß und Kreativität ihrer Geldpolitik seit 2012 ist zunehmend unangebracht. Tatsache ist vielmehr, dass der Euroraum seit der berühmten „Whatever it takes“-Rede von Herrn Draghi im Jahr 2012 kaum Wachstum, dafür aber die schlechteste Arbeitsmarktentwicklung aller wichtigen Industrienationen, nicht tragfähige Verschuldungsquoten sowie eine weit hinter dem eigenen Ziel zurückbleibende Inflation verzeichnet. Die Argumente für die Intervention der EZB werden zunehmend schwächer, mittlerweile dominieren die negativen Folgen. Dieser Artikel befasst sich mit fünf Schattenseiten der aktuellen Geldpolitik.
    Konzept
    Wie 5G Ihr Leben verändern wirdoverlay
    13. August 2019
    Konzept
    Die globale Einführung von 5G hat gerade erst begonnen. Hinter dem Hype verbergen sich jedoch Unsicherheit und potenzielle unerwünschte Konsequenzen. Diese Ausgabe von Konzept will diverse offene Fragen beantworten. Zunächst erklären wir, welche spürbaren Auswirkungen 5G für Sie haben wird. Dabei geht es um die Bedeutung des Smartphones, die Zukunft des Fernsehens, präventive Wartung von Fahrzeugen, selbstfahrende Autos, Smart Citys und mehr. Wir betrachten außerdem geopolitische Streitigkeiten, befassen uns mit der Wirtschaft in Schwellenländern und vertreten die Ansicht, dass die Kosten von Ablenkung höher sind als erwartet.
    Politik, Macht und Populismusoverlay
    26. Februar 2019
    Konzept
    Viele Investoren geben sich unpolitisch. Die jüngsten Marktturbulenzen haben jedoch einmal mehr gezeigt, wie sehr die Politik die Geschäfts- und Finanzwelt beeinflusst. Diese Ausgabe von Konzept enthält pointierte Analysen einiger drängender politischer Themen. Unter anderem werden der Handelskrieg zwischen China und den USA, die Präsidentschaftswahlen in den USA im kommenden Jahr, der Populismus in Europa, die Regulierung von Technologie und der Brexit behandelt. Wir untersuchen außerdem, wie die neusten Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens Investoren helfen, die Auswirkungen politischer Ereignisse auf die Märkte zu antizipieren.
    Big Data – Frischer Wind im ESG-Investingoverlay
    5. November 2018
    Konzept
    Anleger versuchen bereits seit Längerem, ESG-Informationen in ihre Anlageentscheidungen einfließen zu lassen. Bislang jedoch haben ESG-Fonds schlechter abgeschnitten als der Markt. In dieser Ausgabe betrachten wir, wie die neuesten Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen den Anlegern in die Hand spielen. Big Data hilft, Greenwashing aufzudecken, und liefert zukunftsgerichtete Marktsignale, die bessere Ergebnisse bieten als der Markt. Anleger, die die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf den Fair Value von Aktien einschätzen wollen, können nur profitieren.
    Aktuelle Grafik
    Deutsche Energieimporte sinken, aber nur leichtoverlay
    29. Oktober 2019
    Aktuelle Grafik
    Die deutschen Nettoenergieimporte sind zwischen 2000 und 2018 um knapp 12% gesunken. Während bei Mineralöl wegen der geringeren Bedeutung im Wärmemarkt und bei der Kernenergie wegen des Ausstiegsbeschlusses starke Rückgänge zu verzeichnen sind, nehmen die Nettoimporte von Erdgas tendenziell zu. Bei Steinkohle sinken die Nettoimporte erst seit 2016. Sie lagen 2018 aber noch deutlich über dem Niveau von 2000, weil die heimische Steinkohlenförderung zurückgefahren wurde. Deutschlands Importabhängigkeit von Energierohstoffen hat im langfristigen Vergleich kaum abgenommen. Sie betrug 2018 knapp 71% (2000: 72,6%).
    Entfernung zur lokalen Bankfiliale spielt für die Deutschen eine wichtige Rolleoverlay
    30. September 2019
    Aktuelle Grafik
    Angesichts der zunehmenden Nutzung von Online- und Mobile-Banking steht die Zukunft der Bankfilialen seit einiger Zeit auf dem Prüfstand. Neben dem allgemeinen Trend können regionale Unterschiede bei der Nachfrage nach Filialdienstleistungen einen wichtigen Einfluss auf das künftige Filialnetz haben. Strukturell weniger Kundenbesuche in bestimmten Regionen könnten den Druck erhöhen, Filialen zu schließen. In Deutschland ist die Zahl der Bankfilialen deutlich gesunken – von ungefähr 40.000 im Jahr 2007 auf etwa 28.000 im Jahr 2018.
    Trotz Zuwanderung deutlicher Rückgang des Arbeitskräftepotenzialsoverlay
    5. Juli 2019
    Aktuelle Grafik
    In Deutschland ist der Arbeitskräfteschwund nicht aufzuhalten. Das zeigt einmal mehr die kürzlich publizierte 14. amtliche Bevölkerungsprojektion. In seiner neuen Vorausberechnung berücksichtigt das Statistische Bundesamt die umfangreiche Zuwanderung der vergangenen Jahre. Der Effekt ist beeindruckend. Die Bevölkerungszahl erreicht in den nächsten Jahren neue Höchststände von rd. 84 Millionen. Unter plausiblen Annahmen zur Einwanderung (etwa im Umfang der vergangenen 20 Jahre von durchschnittlich rd. 270.000 p.a.) wird diese Zahl in den kommenden 20 Jahren nur wenig sinken.
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