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    Deutschland: Konjunktur kurzgefasst

    21. September 2022
    In der laufenden Woche werden u.a. die Fed, die Bank of England und die Schweizer Nationalbank ihre Zinsen erhöhen, um die hohen Inflationsraten und Inflationserwartungen einzudämmen. Lediglich in Japan dürfte die Zentralbank weiter zurückhaltend bleiben, obwohl die Inflation im August bei 3% lag. In Deutschland expandierten die Erzeugerpreise im August um 45,8% gg. Vorjahr (+7,9% gg. Vormonat). Das war der mit Abstand höchste Anstieg seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1949. Energie (+139% gg. Vj.) war wieder einmal der wichtigste Treiber für den Preisanstieg. Der hohe Anstieg bei den Erzeugerpreisen wird mit Zeitverzögerung auch auf die Konsumentenpreise durchschlagen. Am kommenden Freitag werden die PMI-Daten für Deutschland (und andere Länder) veröffentlicht. Am Montag folgen die ifo-Daten. Bei beiden Indikatoren erwarten wir und der Markt deutliche Rückgänge. Auch die Bundesbank hat ausgeführt, dass Deutschland vor einer Rezession steht.

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