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Deutsche Fassung von ˮMedical technology: Electromedicine driving healthcareˮ

8. November 2012
Die Elektrotechnik im Gesundheitsbereich ist ein wichtiger Faktor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit. Die moderne Elektromedizin erhöht die Effizienz der Prozesse in der Gesundheitswirtschaft, verbessert die Volksgesundheit, reduziert die Verweildauer der Patienten und verschiebt die Versorgung kostensparend. Dank qualitativ hochwertiger Produkte sollte die deutsche Elektromedizin – trotz des zunehmenden Preiswettbewerbs – ihre führende Weltmarktposition behaupten können. Demnach erwarten wir hier für die Jahre 2012 und 2013 jeweils ein Umsatzwachstum von real 5% gg. Vj. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Deutschland-Monitor,Deutschland-Monitor Baufinanzierung,Deutschland-Monitor Unternehmensfinanzierung,Deutschland-Monitor Finanzen der privaten Haushalte"

141 Dokumente
20. Februar 2020
1
Die wichtigste Botschaft lautet: Wenn der Mietendeckel verfassungskonform ist, verändert sich die Lage für Investoren erheblich. Die Neuausrichtung der Wohnungspolitik der Stadt Berlin mit dem Mietendeckel ist ein radikaler Versuch, marktwirtschaftliche Mechanismen auszuhebeln. Doch der wirtschaftliche Superzyklus in Berlin wird sich unserer Ansicht nach unvermindert fortsetzen und für langfristig orientierte Investoren ist Berlin weiterhin ein attraktiver Markt. Die negativen Nebenwirkungen des Mietendeckels auf dem Wohnungsmarkt dürften langfristig klar hervortreten. [mehr]
7. Februar 2020
2
Wie im Vorjahr dürfte die Kreditvergabe auch im Jahr 2020 erneut die Preise ankurbeln. Dämpfend wirkt dagegen das regulatorische Umfeld, insbesondere aufgrund des Berliner Mietendeckels. Beide Entwicklungen haben kaum Einfluss auf die Knappheit an Wohnraum. Eine schnelle Ausweitung des Wohnangebots dürfte auch im Jahr 2020 aufgrund zahlreicher Hindernisse ausbleiben. [mehr]
17. Januar 2020
3
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im dritten Quartal den ersten größeren Rückschlag seit Langem erlebt. Das Kreditvolumen stieg nur um EUR 7,3 Mrd. (+4,8% ggü. Vj.). Insbesondere in der Industrie und bei den kurzfristigen Krediten gab es einen Rückgang. Das Einlagenwachstum erhöhte sich dagegen auf 2,5%, während die Zinsen in den meisten Bereichen auf Allzeittiefs absanken. Sehr gut entwickelten sich Anleiheemissionen und das Leasing. Die deutsche Wirtschaft hat in Q3 eine technische Rezession knapp vermieden (BIP +0,1% ggü. Vq.). Während es beim privaten Konsum und dem Außenhandel eine Gegenbewegung zum schwachen Vorquartal gab und die Staatsausgaben weiter deutlich zulegten, gingen die Investitionen zurück. Ein kräftiger Lagerabbau reflektierte zudem die Rezession in der Industrie. 2020 dürfte die Wirtschaftsleistung dank einer höheren Zahl an Arbeitstagen um 1% expandieren. [mehr]
17. Dezember 2019
4
ETFs haben bei Privatanlegern an Beliebtheit gewonnen, das Anlagevolumen vervielfachte sich in den vergangenen Jahren auf etwa 35 Mrd. Angesichts von insgesamt EUR 622 Mrd. Vermögen privater Haushalte in Investmentfonds sind ETFs jedoch weiterhin ein Nischenprodukt. Ursprünglich als passives Investment eingeführt, werden ETFs zunehmend als aktive Anlage genutzt. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld könnte ETFs neue Kundensegmente erschließen. Die Kreditvergabe an private Haushalte erreichte in Q3 2019 neue Spitzenwerte mit einem Plus von EUR 17,9 Mrd. ggü. Vq., getragen von einer Rekordzunahme bei Immobilienkrediten (EUR +16,3 Mrd.). Die Einlagen stiegen mit EUR 13,6 Mrd. so schwach wie seit sieben Quartalen nicht mehr. Möglicherweise beeinflusst die partielle Einführung von Negativzinsen die Stimmungslage der deutschen Sparer. [mehr]
9. Dezember 2019
5
Der Wandel hin zu alternativen Antriebstechnologien wie der Elektromobilität ist derzeit die größte Herausforderung für die globale Automobilindustrie. Denn dieser Strukturwandel wird bislang in erster Linie durch staatliche Regulierung und weniger durch Marktkräfte getrieben. Elektroautos kommen derzeit nur dort auf einen nennenswerten Marktanteil, wo sie stark subventioniert werden. E-Mobilität kann einen Beitrag dazu leisten, die CO2-Emissionen in der EU zu verringern. Der positive Klimaeffekt wird aber nicht so hoch ausfallen, wie sich das viele Befürworter der E-Mobilität erhoffen. Für den Produktionsstandort Deutschland droht ein verkraftbarer Verlust an Arbeitsplätzen; für die Wertschöpfung sind allerdings viele Standortfaktoren entscheidend. [mehr]
19. November 2019
6
Im Kredit- und Einlagengeschäft mit Privatkunden gibt es beträchtliche Unterschiede zwischen den Bundesländern. So ist das Pro-Kopf-Kreditvolumen in Ostdeutschland 30 Jahre nach dem Mauerfall deutlich niedriger als in Westdeutschland, wo es wiederum im Norden niedriger ist als im Süden. Die Sparkassen kommen flächendeckend auf einen Marktanteil von 25-35%, dagegen sind die Genossenschaftsbanken im Süden und Westen viel stärker vertreten als im Osten und Norden. Die Großbanken erreichen in den Stadtstaaten und in Ostdeutschland einen überdurchschnittlichen Marktanteil von 20-25%. Auf der Einlagenseite ist die Spreizung zwischen den Bundesländern geringer als bei den Krediten. Vor allem die Verbünde und die sonstigen Kreditbanken haben mit einem erheblichen Einlagenüberhang und damit „Anlagenotstand“ im Negativzinsumfeld zu kämpfen. Der Einlagenüberhang ist in Ostdeutschland besonders groß. Durch die Digitalisierung könnten die etablierten regionalen Schwerpunkte in Bewegung geraten. [mehr]
6. November 2019
7
In Deutschland bleibt Erdgas durch die politisch veranlassten Ausstiege aus der Kernenergie, Stein- und Braunkohle die letzte Säule der konventionellen Stromerzeugung. Da die heimische Politik bis 2050 Klimaneutralität anstrebt, ist Erdgas für Deutschland nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Übergangsenergie. Die Gewichtung der energiepolitischen Ziele spricht für die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Nord Stream II. Die Versorgungssicherheit wird durch Nord Stream II erhöht und Pipelinegas, wie das von Nord Stream II, hat im Vergleich zu LNG-Anlieferungen per Saldo gewisse Umweltvorteile. [mehr]
18. September 2019
8
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sind auch im zweiten Quartal stark gestiegen (EUR +25,5 Mrd. bzw. +5,6% ggü. Vj.). Das größte Plus entfiel auf die Großbanken. Wachstum gab es mit einer Ausnahme in sämtlichen Branchen, wobei die kräftige Zunahme der kurzfristigen Kredite in konjunktursensiblen Branchen ein Warnsignal war. Das Zinsniveau geriet erneut unter Druck, der Margenverfall kam jedoch zum Stillstand. Die Finanzierungsalternativen schnitten allesamt sehr gut ab. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q2 um 0,1% ggü. Vq. geschrumpft. Nach einem starken Vorquartal entwickelten sich der private Konsum und die Investitionen der Unternehmen nur moderat positiv; der Bau war sogar rückläufig. Die Vorratsveränderungen wirkten stützend, konnten den kräftigen negativen Impuls aus dem Außenhandel aber nicht auffangen. Auch in H2 und 2020 ist keine nennenswerte Konjunkturbelebung in Sicht. [mehr]
30. August 2019
9
Die Zahl der Bankfilialen in Deutschland ist stark gesunken und lag 2018 bei 28.000 gegenüber rund 40.000 im Jahr 2007. Mit 33 Filialen pro 100.000 Einwohner ist die Filialdichte in Deutschland nach wie vor relativ hoch. Fast 70% der Deutschen besuchen mindestens einmal im Monat eine Filiale. Kunden, die einen Kredit oder eine private Altersvorsorge haben oder FinTech nutzen, suchen relativ häufig eine Bankfiliale auf, im Gegensatz zu Millennials und weniger wohlhabenden Deutschen. Die Kreditvergabe an private Haushalte erreichte in Q2 2019 neue Rekorde mit einem Zuwachs von EUR 16,9 Mrd. ggü. Vq. und einer jährlichen Wachstumsrate von 4,4%. Immobilienkredite stiegen um EUR 13,2 Mrd., auch Konsumentenkredite wuchsen dynamisch um EUR 2,9 Mrd. Die Einlagen legten mit EUR 34,4 Mrd. erneut kräftig zu. [mehr]
5. Juli 2019
10
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes wurden im Jahr 2018 nur 285.900 neue Wohnungen fertiggestellt - ein mageres Plus von nur 0,4% ggü. Vorjahr. Wohneigentum bleibt von der Zinsseite erschwinglich, doch auch im Jahr 2019 dürften höhere Hauspreise die Erschwinglichkeit reduzieren. [mehr]
2. Juli 2019
11
Die Millionenstadt Köln weist im aktuellen Zyklus seit 2009 die typischen Merkmale einer deutschen Metropole auf: hohe Nachfrage dank Zuwanderung und positiver Arbeitsmarktentwicklung und eine verhaltene Neubauaktivität bei relativ niedrigen Leerständen. Diese Lage dürfte sich auch vorläufig kaum verändern. Aufgrund des knappen Wohnraums erwarten wir, dass sich der Kölner Zyklus fortsetzen und Preise und Mieten über mehrere Jahre zulegen werden. [mehr]
14. Juni 2019
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Im Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen hielt das starke Wachstum zum Jahresauftakt an, es hat sich im letzten halben Jahr aber nicht weiter beschleunigt. Das Kreditvolumen (EUR +24,9 Mrd. in Q1; +5,3% ggü. Vj.) entwickelte sich in vielen Branchen positiv, wobei unternehmensnahe Dienstleister herausragten. Auslandsbanken verzeichneten erneut das größte Plus; der Margendruck ließ nach. Anleiheemissionen erholten sich etwas. Die deutsche Volkswirtschaft expandierte in Q1 überraschend kräftig (+0,4% ggü. Vq.). Dabei profitierten die Investitionen der Unternehmen, der private Konsum und der Bau von Sondereffekten. Die Exporte schnitten ebenfalls gut ab, während rückläufige Staatsausgaben und der Lagerabbau negativ wirkten. Die Industrie verharrt in der Rezession. Im Rest des Jahres dürfte das Wachstum aufgrund handels- und europapolitischer Risiken recht schwach ausfallen. [mehr]
4.4.1