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30. September 2020
Einzelhandelsumsätze in Deutschland steigen im August um real 3,1% gg. Vormonat und um 3,7% gg. Vorjahr. * Marginaler Anstieg der Erwerbstätigkeit im August gg. Vormonat. * Laut ifo-Schätzung ist die Zahl der Kurzarbeiter im September auf 3,7 Mio. nach 4,7 Mio. im August gesunken. * Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts in Deutschland steigen zur Jahresmitte 2020 um 11% gegenüber Ende 2019 und erreichen neuen Höchststand. * Etwas mehr pessimistische Stimmen bei jüngster VDMA-Umfrage. Nur 18% der Unternehmen erwarten bereits für 2021 Rückkehr auf Umsatzniveau von 2019. * Ergebnisse der Bund-Länder-Konferenz wenig spektakulär. * Weiterer Anstieg der Neuinfektionen in Deutschland. [mehr]
30. September 2020
The exponential growth of the digital economy is going to leave large chunks of minorities with little or no access to jobs. We conduct a bottom up societal study and it shows that 76% of Blacks and 62% of Hispanics could get shut out or be under-prepared for 86% of jobs in the US by 2045. If this digital racial gap is not addressed, in one generation alone, digitization could render the country’s minorities into an unemployment abyss. [mehr]
29. September 2020
During the last few weeks, the German Federal Foreign Office has issued more and more travel warnings for other EU countries on the grounds of rising COVID-19 infection figures. If infections continue to trend upwards or remain high during autumn and winter, the number of travel warnings for EU countries and regions will rise as well during the winter season of 2020/21. And unless policymakers take measures to mitigate the impact, the tourism industry, in particular travel agents in Germany and hospitality providers abroad, will be faced with a similar situation to a new lockdown in the coming weeks and months. Quick and uncomplicated access to reliable coronavirus tests might be an option to allow travelling during the pandemic. The test costs should be borne by the travellers themselves. Ultimately, corona-related health risks will have to be weighed against the impact of higher hurdles for travelling and their negative economic consequences. [mehr]
28. September 2020
Das Auswärtige Amt hat in den letzten Wochen immer mehr Reisewarnungen für EU-Staaten ausgesprochen, weil dort die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen gestiegen ist. Sollte es bei tendenziell steigenden bzw. hohen Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit bleiben, dürften im Winterhalbjahr 2020/21 immer mehr Länder und Regionen in der EU mit einer Reisewarnung belegt werden. Der Tourismusbranche, konkret den Reiseveranstaltern und -büros in Deutschland sowie den Betrieben im Ausland, droht ohne begleitende Maßnahmen damit in den kommenden Wochen und Monaten eine Entwicklung, die einem Lockdown ähnelt. Ein schneller und unkomplizierter Zugang zu verlässlichen Corona-Tests wäre eine Möglichkeit, Reisen auch in Zeiten von Corona zu ermöglichen. Die Kosten für die Tests sollten die Reisenden selbst tragen. Letztlich ist eine Abwägung der Gesundheitsrisiken durch Corona mit den Beeinträchtigungen im Reiseverkehr sowie den negativen wirtschaftlichen Folgen notwendig. [mehr]
28. September 2020
In den kommenden Wochen dürften die Finanzmärkte zunehmend von den US-Präsidentschaftswahlen geprägt sein. Insbesondere die TV-Duelle werden mit Spannung erwartet. Am Dienstag treten Joe Biden und Donald Trump zum ersten Mal live gegeneinander an. Bis zur Wahl am Dienstag, den 3. November, folgen zwei weitere TV-Duelle. Die Politik dürfte auch in Europa die Schlagzeilen bestimmen. Neben der Wiederaufnahme der Brexit-Verhandlungen, die allmählich unter Zeitdruck geraten, treffen sich diese Woche auch die Europäischen Regierungschefs auf einem Ratsgipfel, um neben vielen weiteren Themen über die Beziehungen zur Türkei und zu China zu diskutieren. [mehr]
25. September 2020
Wir haben unsere BIP-Prognose für 2020 auf -5,5% angehoben und rechnen für 2021 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5%. Ein wichtiger Faktor dabei: Der Aufschwung zeigte sich bereits im Verlauf des 2. Quartals – als das BIP um 9,7% schrumpfte – dynamischer als erwartet. Der Schwung konnte in den Juli mitgenommen werden. Auch wenn es im August wahrscheinlich zu einer kurzfristigen Abschwächung gekommen sein dürfte, erwarten wir nun im 3. Quartal einen Anstieg des BIP um 6,0% gegenüber dem Vorquartal. Zusammen mit einem Wachstum von 2,5% im 4. Quartal wird das zu einem jährlichen BIP-Rückgang von „nur“ 5,5% führen. Zum Vergleich: Anfang Mai, auf dem Höhepunkt der Pandemie in Europa, wurden – nicht nur von uns – noch -9% erwartet. Der höhere Übertrag aus 2020 lässt das BIP-Wachstum 2021 trotz einer im 1. Halbjahr wohl nachlassenden Dynamik auf 4,5% ansteigen. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: deutscher Arbeitsmarkt, bilaterale Exporte, Fiskalausblick 2020-22, deutsche Industrie, Entscheidung über CDU-Vorsitz und Ausblick auf den Bundestagswahlkampf.) [mehr]
24. September 2020
Over the summer months, the outlook for the global economy and financial markets has brightened. As such, we now see the global economy contracting by a smaller -3.9% this year, with global activity returning to its pre-virus level by the second half of next year, albeit with the major developed countries likely to take several more quarters to reach the same point. [mehr]
24. September 2020
We have lifted our GDP forecast for 2020 to -5.5% and see the economy expanding by 4.5% in 2021. An important factor is that the rebound during Q2 – when GDP contracted by 9.7% – turned out more dynamic than expected. The momentum carried over into July. Even with some likely short-term moderation in August, we now expect Q3 GDP to increase by 6.0% qoq. Together with a 2.5% expansion in Q4, this should result in an annual GDP drop of “only” 5.5%, compared to the 9% expected in early May at the height of the pandemic in Europe. The higher carry-over lifts our 2021 GDP growth forecast to 4.5%, despite somewhat weaker momentum in H1 than expected earlier. (Also in this issue: labour market, bilateral exports, fiscal outlook 2020-22, German industry, the race for CDU leadership, and federal election prospects.) [mehr]
23. September 2020
The two August mass demonstrations against the corona measures in Berlin attracted wide media attention and rattled the public. Many felt confirmed in their feeling that the corona crisis is driving society further apart. Current surveys, however, show that 80% of Germans firmly support the government and trust in government is at a record high. Rather, the protests go beyond the corona crisis, which might be a door opener for general system criticism. The causes for criticism and uncertainty are more likely ongoing long-term trends such as the loss of western supremacy, demographic change, climate change or digitalisation. [mehr]
23. September 2020
Ganz aktuell: GfK-Konsumentenvertrauen im Oktober steigt marginal auf -1,6. * Anpassung unseres globalen Wachstumsausblicks: Wir erwarten nun, dass das Welt-BIP bereits zur Jahresmitte 2021 wieder auf das Vorkrisenniveau klettert. In Deutschland rechnen wir für dieses Jahr „nur noch“ mit einem BIP-Rückgang von 5,5% (+4,5% in 2021). * Auch das ifo Institut revidiert BIP-Prognose für Deutschland nach oben (2020: -5,2%; 2021: +5,1%). * Reallöhne in Deutschland sinken im 2. Quartal 2020 um 4,7%. Vor allem un- und angelernte Arbeitnehmer betroffen (etwa -9,5%). Aber: Zahlungen von Kurzarbeitergeld in der Statistik nicht berücksichtigt. * Einzelhandelsverband HDE erwartet Umsatzplus im Jahr 2020 von 1,5% (nominal). Aber stark divergierende Entwicklung in den Segmenten. * Weiter steigende Fallzahlen in Deutschland, mehr aktive Fälle, mehr Menschen in intensivmedizinischer Betreuung. * Erneute Grenzschließungen sollen vermieden werden. [mehr]
7.5.2