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14. Oktober 2019
Die Ankündigungen eines (Teil-)Abkommens im chinesisch-amerikanischen Handelskonflikt und erneute Hoffnungen auf einen Brexit-Deal in letzter Minute hatten für einen sehr optimistischen Wochenausklang an den Märkten gesorgt. Über das Wochenende kehrte in Bezug auf beide Themen etwas mehr Realismus ein. Mit Blick auf ein mögliches Brexit-Abkommen wird mittlerweile der Mittwoch als letzte Frist gehandelt. Dann könnte sich der EU-Gipfel am Donnerstag/Freitag damit befassen und ein Vertrag am Samstag dem britischen Parlament zur Abstimmung vorgelegt werden. Allerdings ist keineswegs sicher, dass er dort eine Mehrheit finden würde, zumal Labour seine Zustimmung mit einem zweiten Brexit-Referendum verknüpfen möchte. A very fine mess, indeed! [mehr]
7. Oktober 2019
Die globale Konjunktur steht aktuell besonders im Zentrum des Interesses. In den USA zeigen schwache Vorlaufindikatoren und eine durchwachsene Entwicklung am Arbeitsmarkt eher eine Wachstumsverlangsamung an. Für Deutschland erwarten wir weiterhin eine technische Rezession. Viele Unsicherheitsfaktoren belasten zudem den Ausblick. Die Investoren hoffen auf positive Impulse von der diese Woche stattfindenden Wiederaufnahme der Handelsgespräche zwischen den USA und China. [mehr]
30. September 2019
Angesichts der zunehmenden Nutzung von Online- und Mobile-Banking steht die Zukunft der Bankfilialen seit einiger Zeit auf dem Prüfstand. Neben dem allgemeinen Trend können regionale Unterschiede bei der Nachfrage nach Filialdienstleistungen einen wichtigen Einfluss auf das künftige Filialnetz haben. Strukturell weniger Kundenbesuche in bestimmten Regionen könnten den Druck erhöhen, Filialen zu schließen. In Deutschland ist die Zahl der Bankfilialen deutlich gesunken – von ungefähr 40.000 im Jahr 2007 auf etwa 28.000 im Jahr 2018. [mehr]
30. September 2019
Ein (grüner) Kursschwenk in der deutschen Fiskalpolitik? Das Klimaschutzprogramm ändert nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung der deutschen Fiskalpolitik, da die zusätzlichen Ausgaben für den Klimaschutz größtenteils durch zusätzliche Einnahmen gegenfinanziert werden sollen. Die von dem Paket ausgehenden ökologischen Lenkungswirkungen dürften aufgrund des anfänglich recht niedrigen CO2-Preises begrenzt sein. Die mit dem Klimapaket verknüpften Erwartungen einer massiven Lockerung in der deutschen Fiskalpolitik haben sich letztlich als unrealistisch und übertrieben herausgestellt. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass die Regierung nur im Falle einer schweren Rezession ein antizyklisches Konjunkturpaket schnüren dürfte. Dennoch wird der deutsche Haushaltsüberschuss 2019/20 deutlich abschmelzen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Arbeitsmarkt, Industriekonjunktur, Automobilindustrie, EZB) [mehr]
30. September 2019
Während die deutsche Industrie tief in der Rezession steckt, stützen der robuste Bau- und Dienstleistungssektor nach wie vor die Gesamtwirtschaft. Auch wenn wir keine tiefe Rezession erwarten, dürfte Deutschland im 3. Quartal in eine technische Rezession rutschen. Im heutigen Markt-Call blicken wir auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und beleuchten die deutsche Fiskalpolitik im Kontext des kürzlich beschlossenen Klimapakets. [mehr]
23. September 2019
Das Klimaschutzpaket ist ein Paradebeispiel für einen politischen Kompromiss. Es soll einen Beitrag für den Klimaschutz leisten, aber private Haushalte und Unternehmen nicht überfordern. Die Kritik am Klimaschutzpaket ist berechtigt. Letztlich ist er aber auch ein Spiegelbild der gesellschaftlichen Einstellung zum Klimaschutz: Denn eine Mehrheit ist zwar für stärkeren Klimaschutz, aber nur wenige sind auch dazu bereit, finanzielle Lasten zu tragen. [mehr]
18. September 2019
Die Kredite an Unternehmen und Selbstständige sind auch im zweiten Quartal stark gestiegen (EUR +25,5 Mrd. bzw. +5,6% ggü. Vj.). Das größte Plus entfiel auf die Großbanken. Wachstum gab es mit einer Ausnahme in sämtlichen Branchen, wobei die kräftige Zunahme der kurzfristigen Kredite in konjunktursensiblen Branchen ein Warnsignal war. Das Zinsniveau geriet erneut unter Druck, der Margenverfall kam jedoch zum Stillstand. Die Finanzierungsalternativen schnitten allesamt sehr gut ab. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q2 um 0,1% ggü. Vq. geschrumpft. Nach einem starken Vorquartal entwickelten sich der private Konsum und die Investitionen der Unternehmen nur moderat positiv; der Bau war sogar rückläufig. Die Vorratsveränderungen wirkten stützend, konnten den kräftigen negativen Impuls aus dem Außenhandel aber nicht auffangen. Auch in H2 und 2020 ist keine nennenswerte Konjunkturbelebung in Sicht. [mehr]
17. September 2019
Nach einem ereignisreichen Sommer haben sich die Abwärtsrisiken zweifellos erhöht und die Zentralbanken werden darauf mit weiteren Lockerungen reagieren. Wir haben unsere US-Prognosen vor allem aufgrund der handelspolitischen Unsicherheiten nach unten korrigiert. Das Verarbeitende Gewerbe schrumpft und es sind erste Belastungserscheinungen am ansonsten robusten Arbeitsmarkt zu erkennen. [mehr]
2.4.6