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17. Januar 2019
Der Kreditboom mit Unternehmen und Selbstständigen hält an: Volumen EUR +15,2 Mrd. in Q3 bzw. +5,4% ggü. Vj. – das kräftigste Plus seit fast 20 Jahren. Allerdings dürfte der Höhepunkt des Kreditzyklus nah sein. Der Aufschwung verteilt sich auf zahlreiche Branchen; Auslandsbanken und Landesbanken verzeichnen das größte Momentum. Das Zinsniveau war erneut leicht rückläufig. Das Einlagengeschäft litt weiter unter negativen Zinsen; Anleiheemissionen unter der Kreditexpansion. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q3 mit -0,2% ggü. Vq. das erste Mal seit Anfang 2015 geschrumpft. Gründe waren schwache Exporte u.a. wegen Problemen in der Autoindustrie sowie ein geringerer privater Konsum und stagnierende Staatsausgaben. Im Gesamtjahr verlangsamte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft auf 1,5%. Für dieses Jahr ist auch aufgrund einer schleppenden Erholung der Autoindustrie nur noch von einem Plus von 1% auszugehen. [mehr]
15. Januar 2019
Nur schwerfällig adaptierte Berlin nach der Wiedervereinigung marktwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Nicht nur Ostberlin musste einen radikalen Wandel vollziehen, sondern auch Westberlin aufgrund der bis dahin üppigen Subventionen. Folglich hinkte Berlins Wirtschaft jahrzehntelang dem Westen hinterher. Jetzt beginnt sich abzuzeichnen, dass Berlin nicht nur zu westdeutschen Metropolen aufschließt, sondern auf dem Weg ist, diese zu überholen. Gerade der Jobaufbau in Zukunftsbranchen spricht für die Entstehung einer Innovationshochburg Berlin. Diese Entwicklung stellt eine exzellente Basis für den Wohnungsmarkt dar. Hier blicken wir auf das Jahr 2018 zurück, wir erwarten aber auch zukünftig einen lang anhaltenden Hauspreiszyklus. [mehr]
28. Dezember 2018
Die Schwankungen an den Märkten und die zuletzt schwächeren Konjunkturdaten deuten darauf hin, dass der Aufschwung langsam abflacht. Insgesamt bleibt die Weltwirtschaft aufgrund begrenzter freier Kapazitäten und zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt 2019 auf Expansionskurs. In den USA verliert das Wachstum in den kommenden Quartalen aber moderat an Tempo, während die Wachstumsverlangsamung im Euroraum noch etwas deutlicher ausfällt. Gleichwohl dürften die Zentralbanken die geldpolitische Unterstützung in der ersten Jahreshälfte weiter zurückfahren, um im nächsten Abschwung wieder Spielraum für Stimulusmaßnahmen zu haben. ... [mehr]
19. Dezember 2018
Die Deutschen sind bekannt für ihre Vorliebe für Bargeld. Ihre Einkäufe bezahlten sie 2017 meistens bar. Wenn sie nicht bar zahlen, dann am liebsten per Lastschrift oder Karte. Deutlich seltener werden Überweisungen oder E-Geld-Zahlungen genutzt. Knapp ein Fünftel aller bargeldlosen Zahlungen machten die Deutschen über das Internet. Mobil wurde selten gezahlt, aber dies dürfte sich ändern, da 2018 weitere mobile Bezahllösungen auf den Markt gekommen sind. Im dritten Quartal erreichte die Nettokreditaufnahme der privaten Haushalte in Deutschland mit beachtlichen EUR 16 Mrd. den besten Wert seit Einführung des Euro. Davon stammten EUR 13 Mrd. aus Immobilienkrediten. Die Vergabe von Konsumentenkrediten verlor etwas an Schwung. Die Zuflüsse in Bankeinlagen waren für ein Q3 kräftig und die Sparquote der privaten Haushalte kletterte auf 10,7%. [mehr]
14. Dezember 2018
Rund um den UN-Klimagipfel in Katowice wird vor allem betont, dass möglichst schnell Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssten. Dies bleibt jedoch häufig sehr abstrakt. Dagegen fehlt die wohl unbequemste Botschaft: Mit den heute und auf absehbare Zeit verfügbaren Technologien ist es sehr unwahrscheinlich, die CO₂-Emissionen im notwendigen Maß und Tempo zu senken und zugleich die gewohnten Konsummuster der privaten Haushalte sowie die etablierten, international arbeitsteiligen Produktionsstrukturen beizubehalten. [mehr]
13. Dezember 2018
Auch wenn der BIP-Rückgang um 0,2% gg. Vq. in Q3 vor allem auf den WLTP-Effekt zurückzuführen war, hat sich das zugrunde liegende Wachstum im Jahr 2018 ganz klar verlangsamt. Nach einer Expansion um 1,6% im Jahr 2018 prognostizieren wir nun für 2019 ein Wachstum von 1,3%. 2020 ist trotz eines spürbaren, positiven Arbeitstageeffekts nur mit einer geringfügigen Beschleunigung zu rechnen, da die Abschwächung des weltweiten Wachstums und eine Aufwertung des Euro für kräftigen externen Gegenwind sorgen dürften. [mehr]
28. November 2018
Region:
Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird weitreichende Auswirkungen auf die Finanzbranche und insbesondere das Investmentbanking haben. London als das europäische Finanzzentrum wird wahrscheinlich seinen uneingeschränkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt verlieren. Finanzdienstleistungen sind bislang ein wichtiger Exportartikel Großbritanniens und gehen fast zur Hälfte in die EU. Ohne den Überschuss, den Großbritannien mit der Erbringung von Investmentbanking-Dienstleistungen für Kunden aus der EU erzielt, wäre das britische Leistungsbilanzdefizit rund 50% höher. Nach dem Brexit werden Nicht-EU-Banken den Europäischen Pass wahrscheinlich nicht mehr nutzen können und gezwungen sein, existierende Tochtergesellschaften in der EU-27 aus- oder neue aufzubauen, mit eigener Kapital- und Liquiditätsausstattung und eigenständigen Strukturen und Geschäftsprozessen. Das könnte dazu führen, dass in der EU-27 zusätzliche EUR 35–45 Mrd. an Eigenkapital separat vorgehalten werden müssen („Ringfencing“). Dies bedeutet eine weitere Fragmentierung des Bankgeschäfts mit separat gebundenem Eigenkapital, Liquidität und Ressourcen – die Profitabilität der Banken wird darunter leiden und nicht alle EU-Geschäftsmodelle werden mehr praktikabel sein. [mehr]
22. November 2018
Thema:
Seit dem Preisboom im Jahr 2017 sind die Schlagwörter Bitcoin und Blockchain in der Gesellschaft allgegenwärtig. Trotzdem ist das Verständnis vom Potenzial der Technologie oft rudimentär. Um die Diskussion zu schärfen, diskutieren wir sowohl die vielen technologischen Facetten als auch die mit der Technologie möglicherweise einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen. Anschließend benennen wir die technischen, aber auch gesellschaftlichen Hindernisse, die der Revolution im Wege stehen. [mehr]
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