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Marc Schattenberg

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Analyst
Makroökonomie

Themen:
Arbeitsmarkt / Löhne, Privater Verbrauch, Demografie

Adresse:
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt
Deutschland

Kontakt:
Deutsche Bank Research

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116 Dokumente
21. Februar 2024
1
Sollten sich die deutschen Stimmungsdaten Ende der Woche gemäß den Erwartungen zeigen, würden sie unserer Ansicht nach immer noch auf ein leicht negatives Wachstum in Q1 hindeuten. Auch die Bundesbank erwartet nun für den Jahresbeginn einen geringen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Im Gegensatz dazu zeigt sich die Konjunktur in vielen EWU-Ländern so robust, dass wir die Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht angehoben haben. Mit Blick auf die EZB halten wir weiterhin eine erste Zinssenkung im April für plausibel, rechnen allerdings nur noch mit 25 Basispunkten. Die US-Fed dürfte hingegen erst im Juni folgen. [mehr]
19. Februar 2024
2
Wir haben unsere Prognose für die EZB sowie für die Konjunktur der Eurozone insgesamt angepasst. Ob die Stimmung in diesem Wirtschaftsraum die Talsohle durchschritten hat, werden entsprechende Indikatoren in der zweiten Wochenhälfte zeigen. Das gilt insbesondere für Deutschland. In den USA ist die Handelswoche verkürzt. Der Fokus dürfte auf den Sitzungsprotokollen der Fed liegen sowie auf den Flash-PMIs und den Erstanträgen für Arbeitslosenhilfe. In China werden Zinsentscheidungen der Zentralbank erwartet. [mehr]
19. Dezember 2023
3
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im dritten Quartal weiter an Tempo verloren (Volumen EUR -2,6 Mrd.; +0,8% ggü. Vj.). Betroffen waren in der Breite fast alle Branchen, Laufzeiten und Bankengruppen. Hauptursachen blieben die gestiegenen Zinsen und eine geringe Investitionsneigung. Die Einlagen schrumpften zum ersten Mal seit 2014 (-1,3% ggü. Vj.). Anleiheemissionen schnitten so schwach ab wie zuletzt 2008, während es im Leasing sehr gut lief. Die deutsche Volkswirtschaft dürfte aktuell in einer leichten Rezession stecken, nachdem das BIP in Q3 um 0,1% gesunken war und zum Jahresende keine Besserung erwartet wird. Im Sommer wirkten privater Konsum und Lagerabbau negativ, was höhere Unternehmensinvestitionen und Nettoexporte nicht kompensieren konnten. 2024 ist angesichts von Gegenwind aus Fiskal- und Geldpolitik sowie dem Außenhandel erneut mit einem milden Rückgang der Wirtschaftsleistung zu rechnen (-0,2%). [mehr]
13. Dezember 2023
4
Das externe Umfeld sowie die Geld- und Finanzpolitik dürften für starken Gegenwind sorgen. Die Stimmung dürfte durch die immer deutlicher werdenden strukturellen Probleme belastet werden. Wir rechnen mit einer leichten Rezession im Winterhalbjahr, auf die ab dem Frühjahr eine allmähliche Erholung folgen wird. Wir gehen davon aus, dass die Regierung die internen Querelen um den Haushalt 2024 nach dem Urteil des Verfassungsgerichts überstehen wird. Eine Reform der Schuldenbremse ist auf kurze Sicht unwahrscheinlich. Ein parteiübergreifender Konsens für einen Transformationsfonds 2.0 könnte vor den Landtagswahlen im September zustande kommen. [mehr]
17. Oktober 2023
5
Harte und weiche Daten deuten auf eine Schrumpfung des BIP um etwa 0,3% im dritten Quartal hin. Trotz des Rückgangs der Inflation erwarten wir, dass der private Verbrauch nur allmählich aus seiner Flaute herauskommt, da das Verbrauchervertrauen nach wie vor gedämpft ist. Auch wenn der Gesamtrückgang des BIP im Verlauf der Double-Dip-Rezession (4. Quartal 22/ 1. Quartal 23 und 3. Quartal 23) wahrscheinlich weniger als 1 Prozentpunkt betragen wird, bedeutet ein erneuter Rückgang des BIP einen weiteren Schlag für das ohnehin schon angeschlagene deutsche Vertrauen. Diese negative Rückkopplungsschleife wird die Wirtschaft 2024 wahrscheinlich belasten. Vor allem strukturelle Versorgungsengpässe dürften die Wachstumschancen beeinträchtigen und die Energiewende dürfte das Potenzialwachstum in Deutschland in Richtung 0,5% abbremsen und die Inflationsrate über 2% halten. [mehr]
25. September 2023
6
Das Kreditvolumen mit Unternehmen und Selbstständigen ist auch im zweiten Quartal nur leicht gestiegen (EUR +8,3 Mrd.; +4,6% ggü. Vj.). Zwar verschärften die Banken die Kreditstandards kaum noch und gaben auch die Leitzinserhöhungen nicht komplett weiter, aber die Nachfrage brach erneut ein. Auslandsbanken gewinnen, Großbanken verlieren Marktanteile. Die Einlagen sanken das dritte Quartal in Folge. Anleihe- und Aktienemissionen erholten sich etwas nach der jüngsten Schwäche. Die deutsche Volkswirtschaft kommt weiter nicht vom Fleck. Nach der leichten Rezession im Winterhalbjahr stagnierte das BIP in Q2. Der private Konsum enttäuschte und die Nettoexporte verzeichneten ein Minus. Bei den Investitionen leisteten nur die Vorratsveränderungen einen nennenswerten Wachstumsbeitrag. Angesichts der anhaltenden Gegenwinde ist für das laufende Jahr eine stärkere Schrumpfung der Wirtschaft zu erwarten (-0,5%), für 2024 nur ein Plus von 0,3%. [mehr]
1. September 2023
8
Back to school with a new edition of the "Germany: Economic Chartbook".
Given the deterioration of sentiment as well as other high-frequency data, and the current and looming global headwinds, we have lowered our 2023 and 2024 GDP forecasts. While inflation is moving in the right direction, leading labor market indicators point to first cracks, even though skilled workers are still in high demand. However, private consumption is weak, and the latest consumer sentiment surveys do not suggest an imminent upswing. We take a closer look at the development of wages and household finances. Higher interest rates and a low propensity to invest have slowed lending to companies. Finally, we also look at the fiscal budget, a German green trade surplus and the office market. With a more long-term perspective, we illustrate Germany's structural challenges. [mehr]
27. Juli 2023
9
Das Wachstum in Deutschland wird erneut durch konjunkturelle, aber auch strukturelle Gegenwinde unter Druck gesetzt. In dieser Ausgabe von Ausblick Deutschland stellen wir unser neues Nowcast-Modell für das deutsche BIP vor, das für das zweite Quartal einen BIP-Anstieg von 0,2% prognostiziert, allerdings nehmen die Risiken für das Wachstum im zweiten Halbjahr zu. Wir nehmen die Sommerpause in Berlin zum Anlass für eine Halbzeitbilanz der Arbeit der Ampelkoalition. In einer historischen Rückblende lassen wir die Herausforderungen Revue passieren, mit denen Deutschland konfrontiert war, als der Economist es als den kranken Mann des Euro bezeichnete, und welche politischen Maßnahmen das Land ein Jahrzehnt später in einen wirtschaftlichen Superstar verwandelten. Wir finden interessante Parallelen zur heutigen Situation. [mehr]
25. Juli 2023
10
Germany’s growth is under pressure from renewed cyclical and structural headwinds. In this edition of Focus Germany we introduce our new Nowcast Model for German GDP, predicting that the German economy should have expanded in Q2, but that risks for activity in H2 are increasing. We take the summer break in Berlin as an opportunity for a midterm review of the traffic-light coalition’s work. In a historic flashback we revisit the challenges Germany was facing when the Economist called it the sick man of the euro and which policy measures transformed the country into an Economic superstar a decade later. We find interesting parallels to today’s situation. [mehr]
6. Juli 2023
11
Das Wetter im Sommer 2023 ist schon wieder teils ungewöhnlich warm und vor allem vielerorts zu trocken. Der Rhein führt zu wenig Wasser. Marc Schattenberg erklärt, welche Folgen das für den Transport von Getreide, Öl, Kohle und mehr hat und welche Auswirkungen auf die Industrie und Produktion in Deutschland zu erwarten sind. [mehr]
3. Juli 2023
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Die Energiekrise 2022/23 hinterließ ihre Spuren. In Q4 und Q1 schrumpfte die deutsche Wirtschaftsleistung um fast 0,9% gegenüber Q3 2022. Wir erwarten für das BIP im Jahr 2023 eine Kontraktion um 0,3%. Wir rechnen in 2023 mit einer jahresdurchschnittlichen Gesamtinflationsrate von 6,1% und mit einer Kernrate von 5,2%. Die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen kletterten von rund 1,2% im Dezember 2021 auf 3,7% im April 2023. Für das Jahresende 2023 erwarten wir weiterhin 3,6% und für das Jahresende 2024 3,8%. Die Angebotsknappheit bei Wohnungen dürfte wohl noch über Jahre, wenn nicht sogar die ganze Dekade, fortbestehen. Die Erschwinglichkeit bei Wohneigentum nahm aufgrund des starken Zinsanstiegs seit Dezember 2021 ab. [mehr]
37.5.0