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Makroökonomie

Hier finden Sie Analysen zur deutschen und globalen Wirtschaft und dem nationalen und internationalen Finanzmarktgeschehen. Neben Konjunktur- und Finanzmarktprognosen stellen wir auch Analysen zu strukturellen und langfristigen Fragen vor

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28. Februar 2024
Das Statistische Bundesamt hat den BIP-Rückgang in Deutschland in Q4 2023 um 0,3% gg. Vorquartal bestätigt. Maßgeblich war das Minus bei Ausrüstungsinvestitionen (-3,5%) und Bauinvestitionen (-1,7%). Für die Inflation in Deutschland rechnen wir im Februar mit einer Rate von 2,4% gg. Vorjahr, nach 2,9% im Januar. Für das Gesamtjahr 2024 haben wir unsere Inflationsprognose von bislang 2,6% auf nunmehr 2,2% nach unten revidiert. In den USA bildet in dieser Woche die Veröffentlichung des Personal Consumption Expenditure Price Index für Januar den Datenhöhepunkt. Wir erwarten ein Plus von knapp 0,4% gg. Vormonat, nach +0,2% im Dezember. [mehr]
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21. Februar 2024
Sollten sich die deutschen Stimmungsdaten Ende der Woche gemäß den Erwartungen zeigen, würden sie unserer Ansicht nach immer noch auf ein leicht negatives Wachstum in Q1 hindeuten. Auch die Bundesbank erwartet nun für den Jahresbeginn einen geringen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Im Gegensatz dazu zeigt sich die Konjunktur in vielen EWU-Ländern so robust, dass wir die Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht angehoben haben. Mit Blick auf die EZB halten wir weiterhin eine erste Zinssenkung im April für plausibel, rechnen allerdings nur noch mit 25 Basispunkten. Die US-Fed dürfte hingegen erst im Juni folgen. [mehr]
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19. Februar 2024
Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Ein Beispiel dafür ist das E-Government. Innerhalb Deutschlands gibt es signifikante Unterschiede zwischen Kreisen und Bundesländern. Interessanterweise schneidet Bayern besser ab und scheint einen zentraleren Ansatz als andere Bundesländer zu verfolgen. Erfolgreiche IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung beruhen wohl generell auf einer klaren zentralen Steuerung. Wir denken, auch Deutschland muss diesen Weg beschreiten, um eine öffentliche Cloud zu implementieren, die Registermodernisierung erfolgreich umzusetzen und umfassend digitale Dienste für Bürger und Unternehmen anzubieten. [mehr]
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14. Februar 2024
Die Spannung steigt. Wann werden EZB und Fed die Leitzinsen senken? In der Eurozone und insbesondere Deutschland stottert der Konjunkturmotor. Die traditionellen und energieintensiven Industrien stehen weiterhin unter Druck. Das könnte auch die Inflation dämpfen und die EZB könnte die Zinsen bereits im April senken. Nachdem diese Woche die US-Inflation etwas stärker zulegte als erwartet, erscheint eine Zinssenkung der Fed im März unwahrscheinlich. Die EZB könnte die Leitzinsen also vor der Fed senken. [mehr]
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12. Februar 2024
In early February, the German parliament approved the 2024 budget, ending a prolonged period of uncertainty and provisional budget management. But, torn between the intensifying consolidation requirements under the debt brake and the need to solve the economy's cyclical and structural challenges, the coalition government has already started to debate the upcoming 2025 budget. This fiscal policy debate appears unlikely to be settled anytime soon. In this note we discuss three possible scenarios for how the budget 2025 process might play out. [mehr]
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7. Februar 2024
Regierung ringt weiter um künftigen finanzpolitischen Kurs. Nach vier krisenbedingten Ausnahmejahren will die Bundesregierung in diesem Jahr wieder die reguläre Grenze der Schuldenregel einhalten. Auch wenn sie im nun erzielten Haushaltskompromiss die „Balance zwischen Zukunftsinvestitionen, sozialer Sicherung, steuerlicher Entlastung und Konsolidierung“ gewahrt sieht, geht die Debatte über die weitere finanzpolitische Ausrichtung unvermindert weiter. Und angesichts der Tatsache, dass bereits zwei Drittel des Bundeshaushaltes für Sozial-, Personal- und Zinsausgaben gebunden sind – und das Wachstumspotenzial weiter absinken dürfte –, dürften sich die Ausgabenspielräume auf absehbare Zeit in sehr engen (grundgesetzlichen) Grenzen halten. [mehr]
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5. Januar 2024
Deutschland steckt in einer Rezession. Nach dem Rückgang des BIP um 0,3% im Jahr 2023 erwarten wir ein weiteres Minus um 0,2% im Jahr 2024. Wir erwarten, dass die strukturellen Faktoren die Inflation über 2% halten werden, weshalb Bundrenditen als auch Hypothekenzinsen im Laufe des Jahres 2024 wieder anziehen sollten. Bis zum Jahresende 2024 erwarten wir, dass die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen wieder auf 3,8% anziehen werden. Das Wohnungsangebot dürfte wohl über Jahre, wenn nicht sogar die ganze Dekade, knapp bleiben. In Q1 2024 dürfte aufgrund des Zinsrückgangs der Erschwinglichkeitsindex fallen und damit die Erschwinglichkeit zulegen. [mehr]
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