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21. August 2019
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Mit dem Libra-Projekt will Facebook sowohl eine private, durch einen Korb harter Währungen gedeckte digitale Währung als auch ein globales Zahlungsnetzwerk schaffen. Das fordert viele etablierte Akteure im Finanzsystem heraus – u.a. Zentralbanken, Kreditinstitute und Zahlungsanbieter. Facebook kann Libra-Dienste in seine digitalen Plattformen integrieren und von starken Netzwerkeffekten profitieren. In Europa würde Libra auf einen wettbewerbsintensiven, aber fragmentierten Markt für digitale Zahlungen stoßen. Als Währung wird Libra für die Europäer mit einem Wechselkursrisiko verbunden sein. Würde die EZB die Zinssätze allerdings deutlich unter null drücken, könnte Libra einen einfachen digitalen Ausweg bieten. Die Kehrseite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität für Europa. [mehr]
Microsoft Word - 20190821_Libra_SA.docx EU-Monitor Digitale Ökonomie und struktureller Wandel Mit dem Libra-Projekt will Facebook sowohl eine private, durch einen Korb har- ter Währungen gedeckte digitale Währung als auch ein globales Zahlungsnetz- werk schaffen. Das fordert viele etablierte Akteure im Finanzsystem heraus – u.a. Zentralbanken, Kreditinstitute und Zahlungsanbieter. Libra könnte sich spä- ter auch vom Währungskorb lösen und zu allgemein akzeptiertem und von offi- ziellen Währungen unabhängigem Fiatgeld werden, wenn die Geldpolitik noch aggressiver und Zinssätze flächendeckend negativ werden. Facebook kann Libra-Dienste in seine digitalen Plattformen integrieren und von starken Netzwerkeffekten profitieren. Bislang bedeutet „global“ jedoch „unter Führung der USA“ und schließt China nicht ein. In Europa würde Libra auf einen wettbewerbsintensiven, aber fragmentierten Markt für digitale Zahlungen stoßen. Als Währung wird Libra für die Europäer mit einem Wechselkursrisiko verbunden sein. Würde die EZB die Zinssätze al- lerdings deutlich unter null drücken, könnte Libra einen einfachen digitalen Aus- weg bieten. Die Kehrseite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität für Europa. Einführung Facebook hat angekündigt, mit einer privaten Kryptowährung – Libra – in das Finanzdienstleistungsgeschäft zu expandieren. Libra soll weltweit jedem über ein Wallet der Facebook-Tochter Calibra zur Verfügung stehen, oder über Wal- lets anderer potenzieller Anbieter, die die Möglichkeit bekommen, Finanzdienst- leistungen auf Grundlage des Open-Source-Protokolls von Libra zu entwickeln. Gemäß dem Weißbuch wird ein Konsortium aus großen Internetfirmen, Zah- lungsanbietern und weiteren Unternehmen (Libra Association) Libra emittieren. Die Kryptowährung wird durch einen Korb von Bankeinlagen und kurzfristigen Staatsanleihen in verschiedenen offiziellen harten Währungen (Libra Reserve) vollständig gedeckt, um Wechselkursschwankungen zu minimieren („stable coin“). Die Anlagestrategie ähnelt daher der eines Geldmarktfonds mit einem variablen Nettoinventarwert (d.h. schwankenden Anteilspreisen). Das Libra-Re- gelwerk und die Technologie werden zentral von der Libra Association gesteu- ert. Anders als eine öffentliche, genehmigungsfreie (permissionless) Blockchain wie Bitcoin wird das Libra-System auf einer genehmigungspflichtigen (permis- sioned) und skalierbaren Distributed Ledger Technology laufen. Die Mitglieder der Libra Association werden Validator-Nodes betreiben; künftige Libra-Händler unterliegen der Zulassung durch die Libra Association. Autor Heike Mai +49 69 910-31444 heike.mai@db.com Editor Jan Schildbach Deutsche Bank AG Deutsche Bank Research Frankfurt am Main Deutschland E-Mail: marketing.dbr@db.com Fax: +49 69 910-31877 www.dbresearch.de DB Research Management Stefan Schneider Original in englischer Sprache: 22. Juli 2019 21. August 2019 Libra – eine globale Heraus- forderung im Zahlungsver- kehr und für Zentralbanken? Libra – eine globale Herausforderung im Zahlungsverkehr und für Zentralbanken? 2 | 21. August 2019 EU-Monitor Libra im europäischen Zahlungsmarkt Was könnte Libra für Europa bedeuten? Wir wollen uns hier auf die wirtschaftli- chen Aspekte konzentrieren und die vielen aufsichtsrechtlichen Hürden, die Libra nehmen muss, außen vor lassen. Die Einführung von Libra in den europäi- schen Zahlungsverkehrsmarkt fällt in eine Zeit des Wandels. Barzahlungen wer- den zunehmend von digitalen Alternativen abgelöst, die neue Zahlungsdienste- richtlinie PSD2 ebnet den Weg für Open Banking und Aufsichtsbehörden drän- gen auf paneuropäische Bezahllösungen. Libra wird gleichermaßen für inländi- sche und internationale Zahlungen genutzt werden können. Welche Vorteile könnte es haben, mit Libra zu bezahlen? Angesichts der Unter- stützung durch Facebook und andere Finanz- und Technologieunternehmen mit Millionen von Kunden in Europa wird Libra von Anfang an Netzwerkvorteile bie- ten können. Das hat das Potenzial, die Verbreitung und tatsächliche Verwen- dung von Libra voranzutreiben. Ein weiteres Argument für Libra dürfte vermutlich sein, dass die Kryptowährung bequem zu nutzen sein wird. Zahlungsdienste können in bestehende Facebook- Konten (einschließlich WhatsApp, Messenger und Instagram) eingebunden und potenziellen Anwendern so einfach zur Verfügung gestellt werden. Trotzdem wird es nicht einfach werden, gegen bewährte Zahlungsinstrumente in einem entwickelten Markt anzutreten, der eine hohe finanzielle Inklusion aufweist, wo Verbraucher kostenlose Transaktionen erwarten und es etablierte digitale Be- zahldienste gibt. Um über attraktive Preise Marktanteile zu gewinnen, will die Libra Association ihr Startkapital in Maßnahmen zur Nutzerakquise wie Rabatte oder Bonus- punkte investieren. Längerfristig sollen die Zinseinnahmen aus der Libra Re- serve die Libra-Transaktionsgebühren quersubventionieren. So könnte der Preiswettbewerb bei den Gebühren, die Händler zahlen müssen, zunehmen. Den Besitzern von Libra werden keine Zinsen auf ihr Geld gezahlt, sodass die Libra Association alle anfallenden Zinsen erhält. Echtzeit- und grenzüberschreitende Zahlungen: Alles schon da, aber der Markt ist fragmentiert Was den Wettbewerb mit Blick auf die Servicequalität betrifft, steigt Libra in ei- nen europäischen Markt ein, in dem die Verbraucher bereits effiziente bargeld- lose Instrumente wie Karten (z.B. girocard) und Online- und mobile Zahlungs- verfahren (z.B. iDEAL, Swish) nutzen, die von Banken oder Nichtbanken ange- boten werden und hinsichtlich Transaktionsgeschwindigkeit und Zugangskanä- len unterschiedlich gestaltet sind. Viele Lösungen decken nur einen nationalen Markt ab, aber es gibt ebenso bequeme grenzübergreifende Services. US- amerikanische Anbieter wie Visa, Mastercard und PayPal bieten Verbrauchern erfolgreich europaweite Zahlungen an der Ladenkasse oder im Internet an. Eu- ropäische Anbieter (z.B. SEPA-Banken, TransferWise) konkurrieren ebenfalls um Marktanteile. Der Wettbewerb mit Libra wird vermutlich den Druck auf alle Zahlungsinstitute erhöhen, ihre grenzüberschreitenden Angebote zu verbes- sern. Letzten Endes ist das herausragende technische Merkmal von Libra nicht der Geldtransfer – dafür können europäische Kunden bereits heute verschiedene Zahlungsinstrumente nutzen –, sondern der potenziell riesige Netzwerkeffekt und das Wesen von Libra als Währung. Bei Zahlungen mit Libra werden keine Euro überwiesen, sondern Libra, eine private Währung, deren Wert gegenüber dem Euro schwanken wird. Werden Europäer mit Libra bezahlen, wenn sie sich damit einem Wechselkursrisiko aussetzen? Libra – eine globale Herausforderung im Zahlungsverkehr und für Zentralbanken? 3 | 21. August 2019 EU-Monitor Währungswettbewerb im Privatkunden-Bereich: Euro oder Libra? Die Libra Association will eine Infrastruktur aufbauen, die es Menschen überall auf der Welt ermöglicht, ihre Ersparnisse schnell und zu niedrigen Kosten in wertstabile, digitale und sichere Libra umzuwandeln. Diebstahlsicherheit, Schutz gegen Betrug und zuverlässige technische Abwicklung sind von entscheidender Bedeutung, wenn potenzielle Nutzer davon überzeugt werden sollen, ihre Er- sparnisse in Libra zu halten. Details zum Management der Libra Reserve, von der die Stabilität von Libra abhängen wird, liegen noch nicht vor. Refinanzierungsrisiko für Banken Im Erfolgsfall würde Libra Verbrauchern die Chance eröffnen, sich ganz leicht von ihrer nationalen Währung abzuwenden (sofern es sich nicht um den US- Dollar handelt, siehe unten) und ihre Bankeinlagen zu niedrigen Gebühren in eine stabile digitale, nicht inländische Währung umzutauschen. Es ist offensicht- lich, dass die beispiellos lockere Geldpolitik traditionelle, auf Euro lautende Sparformen (Bankeinlagen, Versicherungspolicen) bestraft. Und auch wenn Pri- vatpersonen schon seit Langem Fremdwährungskonten bei Banken eröffnen können, stellen administrative Hürden und Gebühren für Transaktionen in Fremdwährungen immer noch erhebliche Hemmnisse dar. Mit Libra könnten Verbraucher die Möglichkeit erhalten, nicht nur ihre Erspar- nisse in eine fremde Währung zu verlagern, sondern sich ganz von ihren traditi- onellen Finanzpartnern abzuwenden. Im Extremfall könnten Banken und Versi- cherungen so einen wichtigen Teil ihrer direkten Refinanzierung und ihres Kun- denstamms verlieren. In gewissem Umfang würden die Gelder immer noch zu ihren aktuellen Empfängern zurückkehren, da die Libra Reserve hauptsächlich in Bankeinlagen und Anleihen hoher Bonität investiert werden würde. Nichts- destoweniger könnte ein Teil der Mittel direkt bei Zentralbanken gehalten wer- den (werden sie kooperieren? zumindest für die Bank of England ist das bereits denkbar) und nicht als Finanzierungsquelle für Banken zur Verfügung stehen. Außerdem müssten sich Banken mit einem großen institutionellen Anleger an- stelle von Tausenden von kleinen Privatkunden auseinandersetzen. Das könnte den etablierten Refinanzierungsmechanismus in bankbasierten Volkswirtschaf- ten grundlegend verändern. Ein Grund, statt Euro Libra zu halten, wäre selbstverständlich die Rendite. Auch wenn Besitzer von Libra keine Zinsen erhalten, könnte Libra trotzdem attraktiv sein, falls die EZB die Euro-Zinssätze deutlich unter null senken und die Banken dadurch zwingen würde, Negativzinsen auf die Einlagen ihrer Kunden zu erhe- ben. Jede Senkung der Euro-Zinssätze würde außerdem zu einer Aufwertung von Libra gegenüber dem Euro führen. Das könnte ein weiterer Grund für die Verbraucher sein, in Libra zu investieren. In Zeiten hoher Inflation könnte die di- gitale Währung außerdem höhere Preisstabilität bieten und sich so als das bes- sere Wertaufbewahrungsmittel erweisen. Einschränkung der Macht von Zentralbanken und Regierungen Angesichts niedriger Inflation und leicht positiver Zinssätze auf Einlagen privater Haushalte im Euroraum würde Libra Stand heute keinen deutlichen Vorteil ge- genüber Euro-Einlagen bieten. Ein Währungswettbewerb im Privatkunden-Be- reich hätte jedoch das Potenzial, die geldpolitische Macht der Europäischen Zentralbank zu beschneiden, ebenso wie die Möglichkeiten der europäischen Parlamente und Regierungen, Gesetze zu verabschieden und durchzusetzen. Es ist fraglich, ob eine solche supranationale Währung vollumfänglich europäi- Libra – eine globale Herausforderung im Zahlungsverkehr und für Zentralbanken? 4 | 21. August 2019 EU-Monitor schen Datenschutz- oder Steuergesetzen unterworfen werden könnte. Außer- dem basiert das gesamte Geschäftsmodell von Facebook im Prinzip darauf, mit den Daten der Nutzer Gewinn zu erzielen, womit es in der Vergangenheit be- reits datenschutzrechtliche Probleme gab. Anstatt dass Europa seine eigenen Vorschriften durchsetzt, würden sich die geldpolitische Souveränität und die Kontrolle der Zahlungswege zu einem Konsortium privater, überwiegend US- amerikanischer Unternehmen verlagern. Libra könnte also den Einfluss der EZB begrenzen, ohne zwangsläufig auch die geldpolitische Macht der Federal Reserve zu beeinträchtigen. Die Geldpolitik der Fed könnte in Europa sogar noch an Einfluss gewinnen. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Libra-Projekts basiert – neben Transaktionsgebühren – auf den Zinsen, die mit der Reserve erzielt werden, um Betriebskosten decken und Investoren bezahlen zu können. Die Libra Reserve soll in „Bankeinlagen und kurzfristige Staatsanleihen in Währungen von stabilen und angesehenen Zen- tralbanken“ investiert werden. Das bedeutet, dass die Auswahl an möglichen Vermögenswerten begrenzt ist. Mit auf USD lautenden Bankeinlagen können Zinseinnahmen erwirtschaftet werden, mit Einlagen in Euro oder Yen nicht. Der große und liquide Markt für US-Staatsanleihen spricht ebenfalls dafür, dass USD-Anlagen einen großen Anteil an der zukünftigen Libra Reserve ausmachen dürften. Je mehr Gewicht dem USD gegeben wird, desto stärker könnte Libra ei- nem digitalen US-Dollar ähneln. Seit der globalen Finanzkrise sind die Zentralbanken dazu gebracht worden, en- ger mit der Fiskalpolitik „zusammenzuarbeiten“ und die Unterstützung für unab- hängige Zentralbanken ist zurückgegangen. Der Wettbewerb mit privat ausge- gebenem Geld könnte jedoch die Möglichkeiten von Regierungen beschränken, Zentralbanken zur Finanzierung ihrer Fiskalpolitik zu drängen (oder zu miss- brauchen). Der Staat ist in den meisten Industrieländern hoch verschuldet. Da- mit stehen die Zentralbanken derzeit unter (zumindest informellem) Druck, nied- rige Zinsen beizubehalten, damit Schulden und Defizite tragbar bleiben („fiskali- sche Dominanz“). Setzt sich Libra als glaubwürdige Alternative zu offiziellen Währungen durch, könnten Zentralbanken angesichts eines potenziell stabile- ren, neuen privaten Wettbewerbers größere Unabhängigkeit von Regierungen und der Fiskalpolitik erlangen. In diesem Sinne könnte Libra erheblich zu der Vi- sion von Friedrich von Hayek beitragen, Geld zu privatisieren und zu erlauben, dass (private) Währungen in freiem Wettbewerb miteinander konkurrieren. Ob die Libra Association – eine nicht gewinnorientierte Organisation gewinnorien- tierter privater Unternehmen, die von den Wählern in demokratischen Abstim- mungen nicht zur Rechenschaft gezogen werden kann – ein stärkeres Interesse als nationale Regierungen an der Stabilität von Libra hätte, bleibt abzuwarten und wird letzten Endes darüber entscheiden, ob die Bürger ihr Vertrauen von öf- fentlichem zu privatem Geld verlagern. „Global“ bedeutet „US-amerikanisch“ Im Grunde bedeutet Libra derzeit eher „unter Führung der USA“ als „global“. Und China scheint bezeichnenderweise außen vor zu sein. China verweigert US-amerikanischen Internetriesen den Zugang zum chinesischen Markt und hat selbst weltweit führende Anbieter von digitalen Zahlungen hervorgebracht – Ali- pay und WeChat. Sie sind auf internationalem Expansionskurs und fordern die Vormachtstellung der USA bei internationalen Bankzahlungen und in der Regu- lierung heraus. IT und Finanzdienstleistungen sind wichtige Exportgüter für die USA, für China ist eine weltweit führende Stellung bei digitalen Dienstleistungen ein strategisches Ziel. Es ist keine Überraschung, dass China als Reaktion auf die Libra-Pläne von Facebook seine Bemühungen vorantreibt, eine „von der Re- gierung unterstützte digitale Währung“ einzuführen, „um im globalen Wettlauf Facebook YouTube (Google) WhatsApp (Facebook) Messenger (Facebook) WeChat (Tencent) Instagram (Facebook) Alipay (Alibaba)* QQ (Tencent) Führende Online-Netzwerke 1 Monatlich aktive Nutzer in Millionen, Ende 2018 / Q1 2019 Quellen: Firmenberichte und -webseiten, DataReportal von Hootsuite und We are social, Deutsche Bank Research * Jährlich aktive Nutzer Libra – eine globale Herausforderung im Zahlungsverkehr und für Zentralbanken? 5 | 21. August 2019 EU-Monitor der Kryptowährungen eine Vorreiterrolle einzunehmen“ (Chinadaily.com, Central bank unveils plan on digital currency, 9. Juli 2019). Und was ist mit Europa? Libra kann Europäern eine Alternative zum Euro und der dazu gehörenden Geldpolitik sowie eine zusätzliche Zahlungsoption bieten, die gleichermaßen im inländischen und grenzüberschreitenden Zahlungsver- kehr funktioniert. Das wäre eine „Befreiung“ von nationalen Grenzen. Die Kehr- seite der Medaille wäre jedoch ein Verlust an Souveränität. Heike Mai (+49 69 910-31444, heike.mai@db.com) © Copyright 2019. Deutsche Bank AG, Deutsche Bank Research, 60262 Frankfurt am Main, Deutschland. Alle Rechte vorbehalten. Bei Zitaten wird um Quellenangabe „Deutsche Bank Research“ gebeten. Die vorstehenden Angaben stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung des Ver- fassers wieder, die nicht notwendigerweise der Meinung der Deutsche Bank AG oder ihrer assoziierten Unternehmen entspricht. Alle Meinungen kön- nen ohne vorherige Ankündigung geändert werden. 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