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Jochen Möbert

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Analyst
Makroökonomie

Themen:
Außenhandel / Zahlungsbilanz, Immobilien, Finanzmärkte

Adresse:
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt
Deutschland

Kontakt:
Deutsche Bank Research

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173 Dokumente
22. Februar 2024
1
Der Zinsschock von 2021 bis 2023 hinterließ seine Spuren auf dem globalen Wohnungsmarkt. In vielen Märkten fielen die Preise, jedoch waren die Preisrückgänge sehr verhalten. Am stärksten fielen die Preise in Deutschland. Unsere Analyse legt nahe, dass trotz der Preisrückgänge die Inflation direkt und indirekt unterstützend wirkte. Ebenso finden wir Indizien dafür, dass in intensiv regulierten Märkten die Preisrückgänge kräftiger ausfielen. [mehr]
19. Februar 2024
2
Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Ein Beispiel dafür ist das E-Government. Innerhalb Deutschlands gibt es signifikante Unterschiede zwischen Kreisen und Bundesländern. Interessanterweise schneidet Bayern besser ab und scheint einen zentraleren Ansatz als andere Bundesländer zu verfolgen. Erfolgreiche IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung beruhen wohl generell auf einer klaren zentralen Steuerung. Wir denken, auch Deutschland muss diesen Weg beschreiten, um eine öffentliche Cloud zu implementieren, die Registermodernisierung erfolgreich umzusetzen und umfassend digitale Dienste für Bürger und Unternehmen anzubieten. [mehr]
14. Februar 2024
3
Die Spannung steigt. Wann werden EZB und Fed die Leitzinsen senken? In der Eurozone und insbesondere Deutschland stottert der Konjunkturmotor. Die traditionellen und energieintensiven Industrien stehen weiterhin unter Druck. Das könnte auch die Inflation dämpfen und die EZB könnte die Zinsen bereits im April senken. Nachdem diese Woche die US-Inflation etwas stärker zulegte als erwartet, erscheint eine Zinssenkung der Fed im März unwahrscheinlich. Die EZB könnte die Leitzinsen also vor der Fed senken. [mehr]
12. Februar 2024
4
Die deutsche Konjunktur lahmt, insbesondere die jüngsten Industriedaten bestätigen die Rezession über das Winterhalbjahr. In China nehmen jüngst die Deflationssorgen zu. Dagegen gibt es positive Neuigkeiten aus den USA. Dort wird ein Soft Landing wahrscheinlicher und das kräftige Wachstum von über 2% wird unserer Prognose nach beibehalten. Auch in Europa gibt es positive Entwicklungen. So fallen in vielen Südländern die Arbeitslosenraten strukturell. Hält dieser Trend an, könnten in den nächsten Jahren immer mehr Länder und schließlich die Eurozone und die EU insgesamt Vollbeschäftigung erreichen. [mehr]
5. Januar 2024
6
Deutschland steckt in einer Rezession. Nach dem Rückgang des BIP um 0,3% im Jahr 2023 erwarten wir ein weiteres Minus um 0,2% im Jahr 2024. Wir erwarten, dass die strukturellen Faktoren die Inflation über 2% halten werden, weshalb Bundrenditen als auch Hypothekenzinsen im Laufe des Jahres 2024 wieder anziehen sollten. Bis zum Jahresende 2024 erwarten wir, dass die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen wieder auf 3,8% anziehen werden. Das Wohnungsangebot dürfte wohl über Jahre, wenn nicht sogar die ganze Dekade, knapp bleiben. In Q1 2024 dürfte aufgrund des Zinsrückgangs der Erschwinglichkeitsindex fallen und damit die Erschwinglichkeit zulegen. [mehr]
21. Dezember 2023
Thema:
7
Der KI-Boom hat erhebliche Auswirkungen auf den Halbleitermarkt. Vor allem die Logikchips sind sehr gefragt. Im Jahr 2023 traf die steigende Nachfrage auf ein schrumpfendes Angebot. Dies führte zu einem erheblichen Rückgang der verkauften Einheiten, während die Preise in die Höhe schnellten. Hier analysieren wir die zugrunde liegenden wirtschaftlichen und technologischen Triebkräfte und prognostizieren die Entwicklung des weltweiten Absatzes auf dem Halbleitermarkt bis Ende 2025. [mehr]
13. Dezember 2023
8
Das externe Umfeld sowie die Geld- und Finanzpolitik dürften für starken Gegenwind sorgen. Die Stimmung dürfte durch die immer deutlicher werdenden strukturellen Probleme belastet werden. Wir rechnen mit einer leichten Rezession im Winterhalbjahr, auf die ab dem Frühjahr eine allmähliche Erholung folgen wird. Wir gehen davon aus, dass die Regierung die internen Querelen um den Haushalt 2024 nach dem Urteil des Verfassungsgerichts überstehen wird. Eine Reform der Schuldenbremse ist auf kurze Sicht unwahrscheinlich. Ein parteiübergreifender Konsens für einen Transformationsfonds 2.0 könnte vor den Landtagswahlen im September zustande kommen. [mehr]
6. November 2023
9
Fortschritte in der KI und eine medienaffine Generation – in Kombination mit dem Internet der Dinge, Edge Computing und 5G – bieten die Möglichkeit, Smart-City-Modelle wie City 5.0 und Soft City neu zu überdenken. Wir diskutieren einige Anwendungsfälle – und die zu lösenden Kompromisse –, die sich aus der Vernetzung und Automatisierung einer Stadt ergeben. Neben den digitalen Plattformen, die nun durch KI ergänzt werden, dürften in den kommenden Jahren auch Smart-City-Marktsegmente wie intelligente Gebäude, digitale Energie und Umweltlösungen stark wachsen. Da nicht alle diese Bereiche mit öffentlichen Mitteln finanziert werden dürften, ergeben sich interessante Investitionsmöglichkeiten, um effizientere, nachhaltigere und lebenswertere städtische Räume zu schaffen. [mehr]
18. Oktober 2023
11
Deutschland steckt in einer Rezession. Nach dem Rückgang des BIP um 0,5% von Q3 2022 bis 02 2023 erwarten wir für Q3 ein Minus um 0,3% ggü. Vorquartal. Im Jahr 2024 rechnen wir mit einer hohen Inflation von 2,5% und im Jahr 2025 von 2,4%. Die 5-10-jährigen Hypothekenzinsen kletterten von rund 1,2% im Dezember 2021 auf 3,8% im September 2023. Bis zum Jahresende 2024 erwarten wir eine Seitwärtsbewegung. Das Wohnungsangebot dürfte wohl über Jahre, wenn nicht sogar die ganze Dekade, knapp bleiben. Wir gehen davon aus, dass die Erschwinglichkeit aufgrund stabiler Zinsen seitwärts läuft. [mehr]
17. Oktober 2023
12
Harte und weiche Daten deuten auf eine Schrumpfung des BIP um etwa 0,3% im dritten Quartal hin. Trotz des Rückgangs der Inflation erwarten wir, dass der private Verbrauch nur allmählich aus seiner Flaute herauskommt, da das Verbrauchervertrauen nach wie vor gedämpft ist. Auch wenn der Gesamtrückgang des BIP im Verlauf der Double-Dip-Rezession (4. Quartal 22/ 1. Quartal 23 und 3. Quartal 23) wahrscheinlich weniger als 1 Prozentpunkt betragen wird, bedeutet ein erneuter Rückgang des BIP einen weiteren Schlag für das ohnehin schon angeschlagene deutsche Vertrauen. Diese negative Rückkopplungsschleife wird die Wirtschaft 2024 wahrscheinlich belasten. Vor allem strukturelle Versorgungsengpässe dürften die Wachstumschancen beeinträchtigen und die Energiewende dürfte das Potenzialwachstum in Deutschland in Richtung 0,5% abbremsen und die Inflationsrate über 2% halten. [mehr]
37.7.0