1. Research
  2. Über uns
  3. Autoren
  4. Jan Schildbach

Jan Schildbach

Bild des Analysten

Analyst, Teamleiter
Banken und Finanzmärkte

Themen:
Banken, Finanzmärkte und Regulierung

Adresse:
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt
Deutschland

Kontakt:
Deutsche Bank Research

Mehr Dokumente von Jan Schildbach

143 Dokumente
4. Januar 2024
Region:
1
The last 12 months have seen an impressive rebound of European banks which may have resulted in the industry’s most profitable year on record. Surging interest rates have played a major role, but resilient asset quality and a lower-than-feared impact of inflation on operating expenses have helped as well. A recovery in capital ratios – despite what probably have been the largest capital returns to shareholders since the financial crisis – rounds out a highly successful year. To pour a bit of water into the wine: business volumes were rather weak, in lending as well as in capital markets. Yet this is the flipside of the jump in rates and follows significant momentum over the previous years. Remarkably, the turmoil in the US and Swiss banking sectors in March has left no lasting scars. [mehr]
19. Dezember 2023
2
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat im dritten Quartal weiter an Tempo verloren (Volumen EUR -2,6 Mrd.; +0,8% ggü. Vj.). Betroffen waren in der Breite fast alle Branchen, Laufzeiten und Bankengruppen. Hauptursachen blieben die gestiegenen Zinsen und eine geringe Investitionsneigung. Die Einlagen schrumpften zum ersten Mal seit 2014 (-1,3% ggü. Vj.). Anleiheemissionen schnitten so schwach ab wie zuletzt 2008, während es im Leasing sehr gut lief. Die deutsche Volkswirtschaft dürfte aktuell in einer leichten Rezession stecken, nachdem das BIP in Q3 um 0,1% gesunken war und zum Jahresende keine Besserung erwartet wird. Im Sommer wirkten privater Konsum und Lagerabbau negativ, was höhere Unternehmensinvestitionen und Nettoexporte nicht kompensieren konnten. 2024 ist angesichts von Gegenwind aus Fiskal- und Geldpolitik sowie dem Außenhandel erneut mit einem milden Rückgang der Wirtschaftsleistung zu rechnen (-0,2%). [mehr]
28. September 2023
Region:
3
The banking sector in Europe is benefiting from a set of conditions which have allowed for the strongest bottom-line result on record, even surpassing the pre-financial crisis peak of 2007. Rising interest rates have led to a surge in net interest income, asset quality remains sound and provisions therefore contained, and banks maintain tight cost discipline. Capital and liquidity levels continue to be robust, considerable returns to shareholders notwithstanding. European banks have also caught up with their US peers with regard to profitability ratios, for the first time in many years. Further gains in this benign environment may be harder to achieve though. [mehr]
25. September 2023
4
Das Kreditvolumen mit Unternehmen und Selbstständigen ist auch im zweiten Quartal nur leicht gestiegen (EUR +8,3 Mrd.; +4,6% ggü. Vj.). Zwar verschärften die Banken die Kreditstandards kaum noch und gaben auch die Leitzinserhöhungen nicht komplett weiter, aber die Nachfrage brach erneut ein. Auslandsbanken gewinnen, Großbanken verlieren Marktanteile. Die Einlagen sanken das dritte Quartal in Folge. Anleihe- und Aktienemissionen erholten sich etwas nach der jüngsten Schwäche. Die deutsche Volkswirtschaft kommt weiter nicht vom Fleck. Nach der leichten Rezession im Winterhalbjahr stagnierte das BIP in Q2. Der private Konsum enttäuschte und die Nettoexporte verzeichneten ein Minus. Bei den Investitionen leisteten nur die Vorratsveränderungen einen nennenswerten Wachstumsbeitrag. Angesichts der anhaltenden Gegenwinde ist für das laufende Jahr eine stärkere Schrumpfung der Wirtschaft zu erwarten (-0,5%), für 2024 nur ein Plus von 0,3%. [mehr]
23. Juni 2023
5
Die Kreditvergabe an Unternehmen und Selbstständige hat sich im ersten Quartal aufgrund geringer Nachfrage und verschärfter Kreditstandards weiter normalisiert, d.h. beruhigt (Volumen EUR +9,1 Mrd.; +6,4% ggü. Vj.). Betroffen waren v.a. kurzfristige Darlehen und fast alle Branchen. Auslandsbanken und Förderbanken liegen deutlich vor der Konkurrenz. Der Anstieg der Zinsen und der Einlagen schwächte sich ab. Die Finanzierungsalternativen schnitten überwiegend schlecht ab. Die deutsche Volkswirtschaft ist mittlerweile zwei Quartale in Folge geschrumpft und dürfte das auch im Gesamtjahr 2023 tun (-0,3% erwartet, mit schwacher Erholung ab dem Sommer). Rückläufig waren in Q1 der private Konsum – aufgrund des anhaltenden Kaufkraftverlusts – und die Staatsausgaben nach dem Auslaufen von Corona-Maßnahmen. Überraschend gut entwickelten sich Bau- und Ausrüstungsinvestitionen; auch vom Außenhandel kamen positive Impulse. [mehr]
9. Juni 2023
Region:
6
European banks are running at full steam, achieving the best start to a year since the financial crisis – the stress in March notwithstanding. Revenues have been buoyed by exceptional growth in interest income, while provisions for loan losses have fallen back again and costs remain in check. Capital and liquidity positions continue to be very robust, in spite of ample returns to shareholders and TLTRO repayments to the ECB. There are some clouds on the horizon though: interest rate increases are likely coming to an end and loan growth may slow further. [mehr]
7. Juni 2023
7
Corporate lending is slowing substantially but this is primarily a normalization and due to subdued demand at least as much as it is due to supply conditions, i.e. banks’ tighter credit standards. At +8% yoy, credit expansion is still substantial. Only two industries are currently seeing a contraction. More worrying is the drying up of the corporate bond market where net issuance has collapsed since autumn. It is suffering from the double whammy of much higher interest rates and the disappearance of its dominant buyer of recent years, the ECB. [mehr]
29. Mai 2023
8
Nachdem das BIP-Wachstum im ersten Quartal auf -0,3% revidiert wurde, gehen wir nun davon aus, dass das jährliche BIP-Wachstum im Jahr 2023 um 0,3% schrumpfen wird. Da die erwartete US-Rezession die deutsche Wirtschaftsdynamik zum Jahresende belastet, haben wir unsere Jahresprognose für das BIP-Wachstum im Jahr 2024 von 1,0% auf 0,5% gesenkt. In der Zwischenzeit belastet die Energiewendepolitik den Zusammenhalt der Regierung, wie das Scheitern einer Einigung über ein Klimagesetz in dieser Woche zeigt. Der Ausgabendruck und die Schuldenbremse verschärfen die Spannungen zusätzlich. Dennoch hat keine der drei Regierungsparteien ein Interesse daran, vorgezogene Neuwahlen auszulösen. [mehr]
6. April 2023
Region:
10
Recent wobbles in US and European banking markets have been triggered by idiosyncratic issues at some institutions and broader uncertainty about the impact of central banks’ monetary tightening. However, capital and liquidity levels of the banking industry in Europe continue to be very robust. In addition, asset quality and profitability are the strongest since the financial crisis 15 years ago. Nevertheless, the market tensions are likely to result in banks tightening lending conditions for the private sector further and they could fuel discussions about the effectiveness and potential adjustments of some regulations. [mehr]
13. März 2023
11
Mit den überraschend starken harten Daten für Januar steigen die Chancen, dass in Q1 ein weiterer BIP-Rückgang vermieden werden könnte. Dies ist noch nicht unsere Basisprognose, doch es würde Deutschland vor einer technischen Rezession bewahren. Allerdings erwarten wir weiterhin eine Stagnation der Investitionsausgaben des privaten Verbrauchs. Daher halten wir an unserer 0%-Prognose für das deutsche BIP-Wachstum 2023 fest, obwohl die Aufwärtsrisiken seit Jahresbeginn zugenommen haben. [mehr]
23. Februar 2023
12
Im zweiten Halbjahr hat das Kreditvolumen mit Unternehmen und Selbstständigen weiter kräftig zugelegt (EUR +42 Mrd.), selbst ohne Notkredite an Energiefirmen (EUR 13 Mrd.). Das Plus ggü. Vorjahr liegt bei 8,2%, v.a. dank der kurz- und mittelfristigen Kredite. Förder- und Auslandsbanken gewannen Marktanteile. Der rapide Zinsanstieg dürfte das Wachstum 2023 stark bremsen. Termin- expandierten zulasten von Sichteinlagen. Die Finanzierungsalternativen schnitten eher schwach ab. Die deutsche Wirtschaft dürfte im Winterhalbjahr in eine technische Rezession rutschen. Aufgrund der anschließenden Erholung ist für das Gesamtjahr 2023 immerhin eine Stagnation zu erwarten. Der private Verbrauch leidet unter dem inflationsbedingten Kaufkraftverlust, auch wenn die Energiepreise zuletzt zurückgegangen sind. Die Ausrüstungsinvestitionen und der Bau dürften sogar schrumpfen, Rückenwind könnte dagegen von der staatlichen Nachfrage kommen. [mehr]
37.5.0