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International

Nach Jahrzehnten der Globalisierung sind die nationalen Volkswirtschaften und Finanzsysteme heute so vernetzt wie nie zuvor. Gleichzeitig werden offene Märkte und freier Wettbewerb zunehmend kritisiert und auch eingeschränkt. Daher ist ein Schwerpunkt der Arbeit von Deutsche Bank Research, wie Europa im internationalen Vergleich aufgestellt ist, wie sich ändernde Strukturen und der regulatorische Rahmen die Entwicklung von Finanzdienstleistern, ihre Kunden und die Finanzmärkte weltweit beeinflussen, und welche Chancen und Risiken sich aus langfristigen Megatrends wie dem Klimawandel, dem demografischen Wandel, der Digitalisierung oder neuen Formen der Mobilität ergeben.

333 Dokumente
27. Juni 2022
Vor dem Hintergrund der gedrosselten russischen Gaslieferungen nach Deutschland – und in Anbetracht der unerwartet deutlichen Rückgänge bei den Juni-Einkaufsmanagerzahlen in der letzten Woche – haben die europäischen Konjunktursorgen weiter zugenommen. Die Energiekrise und die damit drastisch gestiegene Teuerung scheinen die privaten Haushalte und die Unternehmen zunehmend stärker zu belasten. Während in dieser Woche in Deutschland und der Eurozone vor allem die neuen Inflationszahlen (Juni) im Fokus stehen, dürften sich die Marktblicke in den USA unter anderem auf die zur Veröffentlichung anstehenden Juni-Stimmungsindikatoren für das Verbrauchervertrauen, das Verarbeitende Gewerbe (CB Consumer Confidence, Chicago PMI, ISM Manufacturing) und die Mai-Inflation (PCE Price Index) richten. Ebenso dürften die Märkte auf neue Signale zur weiteren Ausrichtung der Geldpolitik hoffen, die im Rahmen des dieswöchigen ECB Forums on Central Banking in Sintra ausgesendet werden könnten. [mehr]
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20. Juni 2022
Bei der Sondersitzung der EZB in der letzten Woche ging es vor allem darum, eine Fragmentierung innerhalb der Eurozone zu verhindern. Zum einen soll es mehr Flexibilität bei der Wiederanlage von auslaufenden Anleihen im Rahmen des PEPP-Programms geben. Dies soll vor allem höher verschuldete Staaten unterstützen. Zum anderen soll das Tempo bei der Einführung eines Instruments gegen ein zu starkes Auseinanderdriften der Zinsen auf Staatsanleihen in der Eurozone erhöht werden. Dies sollte der EZB mehr Flexibilität für Zinserhöhungen verschaffen. Wir rechnen daher damit, dass sie nach einer Erhöhung des Leitzinses um 25 Basispunkte im Juli die Zinsen im September, Oktober und Dezember um jeweils 50 Basispunkte anheben wird. Russland hat die Gaslieferungen über die Pipeline Nord Stream 1 auf 40% der Maximalkapazität gesenkt. In der Folge sind die Gaspreise deutlich gestiegen. Minister Habeck spricht von einer angespannten Lage, wenngleich derzeit die Versorgungssicherheit gewährleistet sei. Die PMI-Daten am Donnerstag sowie das ifo-Geschäftsklima am Freitag sind die wichtigsten Datenpunkte in dieser Woche. [mehr]
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20. Juni 2022
With a tumultuous first half of 2022 almost over, we are making a contrarian call for the second half. Specifically, we believe that although M&A will slow compared with last year, it will be more resilient than the drop so far in 2022 would suggest. To support this, we have identified several post-covid themes that are motivating corporates and private capital to make acquisitions. [mehr]
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13. Juni 2022
Höher, schneller, weiter. Wichtige Notenbanken scheinen sich angesichts weiter kräftig anziehender Inflationsraten das olympische Motto zu eigen zu machen. Wir erwarten jetzt, dass die Fed und die BoE ihre Zinsen in den kommenden Monaten schneller und kräftiger erhöhen werden. Auch bei der EZB erwarten wir jetzt nach dem ersten 25bp-Schritt im Juli zwei Zinsschritte à 25bp im September und Oktober. Allerdings sehen wir den Höhepunkt bei den Einlagenzinsen nach wie vor bei 2%. Dieser dürfte aber bereits im Juni 2023 erreicht werden. [mehr]
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