1. Research
  2. Globale Suche

Kategorienfilter

7. April 2021
Weltwirtschaftlicher Ausblick des IWF: Globales BIP wächst 2021 um 6% und 2022 um 4,4%. Prognose wurde gegenüber dem Bericht vom Oktober angehoben. Prognose für Deutschland: 2021: +3,6%; 2022: +3,4%. * IWF legt zudem Finanzstabilitätsbericht vor. Warnung vor Überbewertungen, finanzieller Verwundbarkeit und asynchroner wirtschaftlicher Erholung zwischen Industrieländern und Schwellenländern. * Umsatz im Einzelhandel im Februar um 1,2% über Vormonat, aber um 9% unter Vorjahresmonat. Starke Spreizung in Segmenten setzt sich fort. * HDE-Konsumbarometer steigt im zweiten Monat in Folge, aber auf niedrigem Niveau. * Weniger Neuinfektionen in Deutschland, aber Daten wegen Ostern verzerrt. * Mehr Menschen auf Intensivstationen und leichter Anstieg bei Todesfällen. [mehr]
31. März 2021
Das Kreditgeschäft mit Unternehmen und Selbstständigen ist 2020 abgeflaut (+4% ggü. Vj.; Q4: +0,3% ggü. Vq.). Kredite an die Industrie stagnierten; bei Dienstleistern und im Verkehr gab es auch dank staatlicher Hilfskredite ein kräftiges Plus. Förderbanken und Verbünde hängten Landesbanken und private Kreditbanken ab. Die Unternehmen schichteten von kurz- in langfristige Kredite um. Die Einlagen stiegen stark, trotz rekordtiefer Zinsen. Anleiheemissionen brachen alle Rekorde. Die deutsche Wirtschaft zeigte sich in Q4 mit einem BIP-Wachstum von 0,3% ggü. Vq. überraschend stabil. Zwar ließ der Lockdown den privaten Verbrauch einbrechen. Dessen negativer Wachstumsbeitrag wurde jedoch vom Außenhandel und dem Lageraufbau mehr als kompensiert. Der Industrie gelang ein kräftiger Jahresendspurt. Infolge der im Frühjahr weiter bestehenden Einschränkungen erwarten wir nun für das Gesamtjahr 2021 ein Wachstum von 3,7%. [mehr]
31. März 2021
Die vom Lockdown verursachten Einschränkungen beim privaten Verbrauch dürften im ersten Quartal 2021 noch kräftiger als im vierten Quartal des letzten Jahres ausgefallen sein. Wir rechnen mit einer BIP-Kontraktion um 2%. Mit einem Temperaturanstieg und ersten Impferfolgen dürfte im Anschluss die Konjunktur kräftig zulegen. Für das Jahr 2021 erwarten wir ein Plus von 3,7%. Im Vergleich mit den hohen Zinsen zu Beginn des Zyklus bleibt Wohneigentum von der Zinsseite her erschwinglich. Die Erschwinglichkeit wird 2021 voraussichtlich etwas sinken aufgrund seitwärts laufender Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung und vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
31. März 2021
Inflationsrate im März voraussichtlich bei 1,7% gg. Vj. Damit weiter steigende Preisdynamik. * Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie mit starkem Fokus auf Beschäftigungssicherung. * Industrieunternehmen strotzen dank Welthandel vor Optimismus für Q2. Einkaufsmanagerindex PMI im März auf Rekordhoch. * Robuster deutscher Arbeitsmarkt: IAB-Arbeitsmarktbarometer im März auf 101,7 Pkt. gestiegen. * Preise am Häusermarkt von Corona eher beflügelt: Preise für Wohnimmobilien steigen in Q4 um 8,1% gg. Vj. * Weiterer Anstieg der Neuinfektionen und Zahl der Intensivpatienten, aber weniger Todesfälle. * EMA genehmigt zwei Werke zur Impfstoffproduktion in der EU (u.a. Marburg). [mehr]
30. März 2021
Pünktlich zum Frühlingsanfang haben wir unsere Prognosen für die Weltwirtschaft erneut nach oben korrigiert. Wir erwarten nun im Zuge der Erholung nach der Pandemie ein „Goldlöckchen“-Szenario mit kräftigem Wachstum und moderatem Inflationsdruck. Daher dürften die Zentralbanken ihre Leitzinsen in den kommenden Jahren unverändert lassen, wovon die Finanzmärkte profitieren sollten. [mehr]
29. März 2021
In dieser Osterwoche drängt sich die Corona-Krise zurück in den Mittelpunkt. Weltweit steigen die Fallzahlen in der vierten Woche in Folge. Auch die Krankenhausauslastung erhöht sich in einigen europäischen Ländern wieder. In diesen Ländern gibt es typischerweise wieder Lockdown-Verschärfungen. In der größten Volkswirtschaft, den USA, und auch in UK gibt es dank der Impferfolge weitere Lockerungen. An der Konjunkturfront gibt es ebenfalls positive Entwicklungen. So verzeichneten wichtige Vorlaufindikatoren kräftige Anstiege. Positive Impulse kommen wie in den letzten Wochen insbesondere vom Welthandel und dem Verarbeitenden Gewerbe. Neben den neuen Corona- und Konjunkturentwicklungen stehen diese Woche vor allem Inflationsdaten für den Monat März aus Deutschland im Fokus. [mehr]
24. März 2021
Zum Beginn dieses wichtigen Wahljahres sieht sich Deutschland mit einer zunehmend multipolaren Welt, einer geschwächten liberalen, regelbasierten Weltordnung und raschem technologischen Wandel konfrontiert. Mihilfe einer SWOT-Analyse und vier Szenarien wollen wir eine Diskussion darüber anstoßen, wie sich Deutschlands Wirtschaft in der Ära nach Merkel entwickeln könnte. Für Deutschlands „Geschäftsmodell“ (eine auf den Export gestützte Wirtschaft mit einer starken, innovativen industriellen Basis) bestehen zwei Hauptrisiken: die anhaltende Erosion der liberalen, regelbasierten Handelsordnung und ein Zurückfallen im globalen Wettlauf um die Technologieführerschaft bezüglich KI, grüne Technologie und IoT. Selbstzufriedenheit oder reaktive Politik sind keine Optionen für die neue Regierung – „High-Tech Made in Germany“ könnte sich als ein zu optimistisches Szenario erweisen. Sowohl die Regierung als auch die Unternehmen müssen umfangreiche Reformanstrengungen unternehmen, damit Deutschland sich bestmöglich platzieren kann. Dazu gehören die richtige Allokation von F&E-Mitteln, das Nutzen des Potenzials der Industriedaten und die breite Durchdringung branchenübergreifender Technologien wie KI. [mehr]
22. März 2021
Das Eigenheim ist zum Gegenstand klimapolitischer Diskussionen geworden. Die Diskussion, ob und in welchem Ausmaß Eigenheime stärker zum Klimawandel beitragen oder mit einem höheren Ressourcenverbrauch einhergehen als Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, lenkt zum einen von der eigentlichen energie- und klimapolitischen Herausforderung im Gebäudesektor ab. Zum anderen zeigt sie, dass klimapolitische Forderungen häufig nicht zur Lebenswirklichkeit bzw. zu den Konsumwünschen von Millionen von Menschen passen. [mehr]
15. März 2021
Im Umfeld gestiegener Renditen und Inflationserwartungen sowie der Verabschiedung des USD 1,9 Billionen schweren Corona-Hilfspakets der Biden-Administration dürfte die Fed-Sitzung am kommenden Mittwoch von den Marktakteuren besonders aufmerksam verfolgt werden. Wir erörtern unseren Blick auf die Leitzinsentwicklung, zudem ist eine Aktualisierung ihrer volkswirtschaftlichen Projektionen zu erwarten. Zur robusten Lage der Weltwirtschaft trägt nicht zuletzt auch China bei. Die jüngsten Zahlen zu Industrieproduktion und Einzelhandel unterstreichen dies einmal mehr, wenngleich ein Basiseffekt zu beachten ist. In Deutschland dürfte die ansteigende 7-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen den Diskurs um die jüngsten Lockerungsschritte befeuern. Zu Wochenbeginn bestimmt der Ausgang der Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz die politischen Schlagzeilen. [mehr]
10. März 2021
Marc Schattenberg widmet sich der Frage, wieviel wirtschaftlicher Schwung entsteht, wenn sich der Konsumstau im Jahresverlauf auflöst und zusätzliche Ersparnisse zurück in den privaten Konsum fließen. Hören Sie in dieser Podzept-Ausgabe außerdem, welchen Preisanstieg DB Research im Jahresdurchschnitt erwartet und wie sich der deutsche Arbeitsmarkt in der Pandemie geschlagen hat. [mehr]
14.6.2