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16. Juni 2021
Eine schwarz-grüne Koalition wäre ein Novum in der deutschen Koalitionsgeschichte auf Bundesebene. Um ein Stimmungsbild des Unternehmenssektors zu zeichnen, hat die Deutsche Bank repräsentativ 200 Unternehmen zu zentralen Wahlkampfthemen wie der Klimapolitik, einer aktiveren Industriepolitik, der europäischen Fiskalpolitik und den Auswirkungen der Rivalität zwischen den USA und China befragt. Ein zentrales, wenngleich nicht völlig überraschendes Ergebnis unserer Umfrage ist, dass der deutsche Unternehmenssektor kein monolithischer Block ist. Lesen Sie in unserer detaillierten Auswertung, bei welchen Themen der Unternehmenssektor geteilter Meinung ist. [mehr]
16. Juni 2021
Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe lag im April um gut 2% unter Vorjahresniveau. Trendwende zeichnet sich ab, aber wohl kein schneller Beschäftigungsaufbau. * Umsatz im Handwerk lag in Q1 um 7,5% unter dem Niveau des Vorjahres. Erster Umsatzrückgang seit Q1 2013. Lockdown zu Jahresbeginn 2021 führt bei Handwerken für den privaten Bedarf (z.B. Friseure) zu starken Umsatzeinbußen. * Gut 16 Mio. Haushalte in Deutschland müssen aktuell mit weniger Geld auskommen als vor der Corona-Krise. * Bundesregierung erweitert und verlängert Überbrückungshilfe bis Ende September. * Gesundheitsministerkonferenz will heute auch über verschärfte Einreiseregelungen diskutieren, nicht zuletzt wegen der Delta-Variante. * Weniger Neuinfektionen, Todesfälle und Intensivpatienten in Deutschland. 7-Tage-Inzidenz auf 13,2 gesunken. * In UK Anstieg der Inzidenz auf über 70 (Delta macht 90% der Infektionen aus). [mehr]
14. Juni 2021
Q2-BIP sollte trotz des holprigen Aprils deutlich zulegen. Die harten Daten für April waren eher schwach. Die starke Auslandsnachfrage und die geringen Bestände in den Fertigwarenlagern deuten jedoch auf einen starken Aufschwung hin, sobald die angebotsseitigen Behinderungen nachlassen. Die Konjunktur- und Einkommenserwartungen der Verbraucher verbessern sich. Zusammen mit einer erwarteten Normalisierung der Sparquote sollte dies eine starke Stütze für das Wachstum des privaten Verbrauchs darstellen. Trotz des schleppenden Starts senken wir unsere BIP-Prognose für das zweite Quartal von knapp 2% gg. Vq. nicht. Seit Jahresanfang hat die deutsche Inflationsrate kräftig angezogen. Aufgrund der nach wie vor über den Erwartungen liegenden Preisdynamik und der Aussicht auf eine deutliche(re) Konjunkturbelebung in den Sommermonaten rechnen wir nunmehr damit, dass die VPI-Inflationsrate im Jahresdurchschnitt 2021 auf rund 2,8% steigen dürfte. In einzelnen Monaten könnte die Jahresteuerungsrate sogar auf bis zu 4% klettern. [mehr]
9. Juni 2021
Heute detaillierter Blick auf Corona-Entwicklung in UK (Delta-Variante). * Auftragseingang im Verarbeitenden Gewerbe in DE im April um 0,2% gg. Vormonat gesunken, jedoch auf hohem Niveau (knapp 10% über Vorkrisenniveau). * Produktion im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6% im Minus gg. Vormonat. Chip-Knappheit in der Automobilindustrie ein wichtiger Grund. * Steigende Preise und Knappheiten bei Vorprodukten sind eher der limitierende Faktor als Nachfrage. * ifo: Zahl der Kurzarbeiter im Mai auf 2,3 Mio. gesunken (April: 2,5 Mio.). * Weltbank hebt globale BIP-Prognose für 2021 auf 5,6% an. Expansive Fiskalpolitik als wichtiger Grund. Hohe Staatsverschuldung, Inflationsdruck und steigende Zinsen als Risiken. * Italien und Tschechien sowie (große) Teile von Österreich und der Schweiz nicht mehr Risikogebiet. * Neuinfektionen, Zahl der Intensivpatienten und Todesfälle in Deutschland weiter gesunken. 7-Tage-Inzidenz bei 20,8. [mehr]
7. Juni 2021
Der Klimawandel zählt zu den wichtigsten globalen Herausforderungen dieses Jahrhunderts. Es ist im Kern ein Energieproblem, bei dem es darum geht, leistungsfähige, möglichst kostengünstige und CO2-arme Energieträger zu entwickeln, die politisch akzeptiert sind und klimaverträgliches Wachstum ermöglichen. Die Transformation wird erhebliche Einschnitte in Wahlfreiheiten erfordern. Die Politik muss gesellschaftliche Spannungen adressieren. [mehr]
7. Juni 2021
Die deutliche Verbesserung der Corona-Lage ermöglicht nicht nur in Deutschland weitere Lockerungen. So kann die wirtschaftliche Erholung deutlich an Breite gewinnen. Im Zuge des globalen Aufschwungs sind zum Teil kräftige Preisanstiege zu beobachten. Die Marktteilnehmer diskutieren, ob diese Entwicklung nur vorübergehend ist oder ob sie sich mittelfristig verfestigt. Daher werden die US-amerikanischen CPI-Daten für den Mai mit Spannung erwartet, wobei im Vorjahresvergleich Basiseffekte von Bedeutung sind. Wir erörtern unsere Sicht auf die nächsten Schritte der amerikanischen Zentralbank Fed und was von der am Donnerstag anstehenden Sitzung der EZB zu erwarten ist. [mehr]
2. Juni 2021
Bis zum Ende der Dekade dürfte die Zahl der Bürobeschäftigten auf deutlich über 8 Mio. steigen und die Nachfrage nach Büroflächen wird wesentlich von der Entwicklung des Homeoffice geprägt sein. Zweifellos hat Homeoffice das Potenzial, die Nachfrage nach Büroflächen kräftig zu reduzieren und die Unsicherheit bleibt ungewöhnlich hoch. Doch unsere Projektionen zeigen, dass auch bei einer kräftigen Ausweitung des Homeoffice die Nachfrage nach Büroflächen hoch bleiben könnte. Wir gehen weiterhin davon aus, dass das traditionelle Büro der Dreh- und Angelpunkt des Wirtschaftslebens bleibt. [mehr]
1. Juni 2021
Unsere Prognosen für die Weltwirtschaft sind im Vergleich zur vorhergehenden Ausgabe des Weltwirtschaftlichen Ausblicks vom März weitgehend unverändert. Wenn die Lockdowns in den USA und Europa beendet werden, ist in den kommenden Monaten mit kräftigem Wachstum zu rechnen. Gleichzeitig dürften sich die Zentralbanken vorerst noch zurückhalten, bis sich die weitere Entwicklung klarer abzeichnet. [mehr]
25. Mai 2021
Investoren mussten sich innerhalb weniger Wochen zu Hobby-Epidemiologen umbilden, erklärt Robin Winkler im neuen Podzept. Doch inzwischen seien die meisten Marktbeobachter überzeugt, dass die kritische Phase der Pandemie zumindest in den G10-Volkswirtschaften überstanden sei. Somit rückten zuletzt wieder klassische volkswirtschaftliche Themen in den Blick. [mehr]
12. Mai 2021
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Im Jahr 2020 legten die privaten Haushalte in Deutschland mit EUR 149 Mrd. mehr Geld denn je auf ihre Bankkonten – trotz 0%-Verzinsung. Außerdem investierten sie eine Rekordsumme in Kapitalmarktprodukte. Eingeschränkte Konsummöglichkeiten und das Vorsorgemotiv waren die Triebfedern. Auch die Kreditvergabe erreichte einen Höchstwert von EUR 65,3 Mrd. – fast ausschließlich durch Immobiliendarlehen. Die Corona-Krise hat den langjährigen Wachstumstrend bei Bankeinlagen und -krediten der Haushalte nicht gebrochen, aber die Wellen der Pandemie prägten deren Verhalten im Jahresverlauf. In diesem Jahr dürfte sich die Dynamik bei Einlagen etwas abschwächen, bei Krediten könnte sie weiter zunehmen. [mehr]
17.5.0