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9. Dezember 2022
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Das Einlagenwachstum der Privathaushalte ist bis Ende September deutlich auf nur noch 1,9% ggü. Vorjahr zurückgegangen, infolge gestiegener Lebenshaltungskosten und stark negativer Realzinsen. Andere Finanzanlagen verzeichneten hingegen im ersten Halbjahr vergleichbar hohe Zuflüsse wie in den zwei Rekordjahren zuvor. Im kommenden Jahr ist ein ähnliches Anlageverhalten zu erwarten. Die Baukredite legten mit netto EUR 53,9 Mrd. in den ersten neun Monaten nochmals kräftig zu, aber 2023 dürften die Neukredite sinken und der Bestand deutlich langsamer wachsen. [mehr]
8. Dezember 2022
Keine Industriebranche in Deutschland ist derart stark von der Gasknappheit und den gestiegenen Gaspreisen betroffen wie die Chemieindustrie. Das Produktionsniveau der Branche lag im Oktober 2022 um 22,5% unter dem Wert des 4. Quartals 2021. Auch in der mittleren Frist haben sich die Perspektiven der Chemieindustrie am Standort Deutschland verschlechtert. [mehr]
7. Dezember 2022
People often ask me how we choose our themes of the year ahead. It is not a hard science, but there is a framework we use. It starts by asking the following question: “What policies and developments in the economic, business, and political world are unsustainable, and what will it take for them to become sustainable?”. [mehr]
7. Dezember 2022
Das Risiko einer physischen Gasknappheit in Deutschland ist in den letzten Wochen weiter gesunken. Die Gasspeicher in Deutschland sind noch immer zu mehr als 96% gefüllt. Dies ist jedoch nur eine Momentaufnahme. Es gibt kaum Spielraum für einen höheren Gasverbrauch im Lauf von 2023, wenn vor der Wintersaison 2023/24 die Gasspeicher wieder weitgehend gefüllt werden sollen. Auch die Preise dürften auf hohem Niveau bleiben. Der jüngste Anstieg dürfte auch mit den erwarteten niedrigeren Temperaturen zusammenhängen. Derweil überraschte der Auftragseingang im deutschen Verarbeitenden Gewerbe mit einem leichten Plus im Oktober. Dieser ist vor allem durch einen Anstieg in der Automobilindustrie zu erklären. Der Abwärtstrend in den energieintensiven Branchen setzte sich dagegen fort. Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe sank im Oktober um 0,5% gg. Vormonat. Auch hier waren die energieintensiven Sektoren besonders betroffen (-3,6%). [mehr]
7. Dezember 2022
Peter Hooper, Global Head of Economics Research, Matt Luzzetti, Chief US Economist and Mark Wall, Chief European Economist, discuss the world outlook 2023 as we find ourselves at a defining moment for the global economy. Inflation is running at multi-decade highs, central banks are pursuing their most aggressive tightening cycle in a couple generations, and a recession is now increasingly expected in the US and Europe. As 2023 nears, there is a growing consensus that it is shaping up will be the third-worst year for global growth so far in the 21st century, behind only the pandemic year in 2020 and the aftermath of the financial crisis in 2009. [mehr]
5. Dezember 2022
Zuletzt gab es Entspannungssignale an der Preisfront. In der Eurozone und in Deutschland blieb die Inflationsrate im November (+10% gg. Vj.; -0,5% gg. Vormonat) unter den Erwartungen. Die deutschen Importpreise gaben ebenfalls gegenüber dem Vormonat nach (-1,2%). Allerdings dürften aufgrund zunehmender Zweitrundeneffekte die jahresdurchschnittlichen Inflationsraten bis 2024 über 2% bleiben. Aus konjunktureller Sicht passen die rückläufigen Umsätze im deutschen Einzelhandel (Oktober -2,8% gg. Vormonat) zu unserer Einschätzung, dass das deutsche BIP im Winterhalbjahr rückläufig sein dürfte. In dieser Woche sind die Aufträge und die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe wichtige Datenpunkte (Dienstag und Mittwoch), bevor Mitte Dezember die Zentralbanken (Fed, EZB, BoE) zu ihrer letzten Sitzung im Jahr 2022 zusammenkommen. [mehr]
30. November 2022
Wir haben einen neuen World Outlook publiziert; er enthält eine ganze Reihe von Prognose-Updates. Die Rezession in der Eurozone und in Deutschland dürfte im Winter 2022/23 schwächer ausfallen als noch vor einigen Wochen erwartet. In den USA könnte die „Terminal Rate“ der Leitzinsen in 2023 nun höher liegen. Die Straffung der Geldpolitik dürfte dort Mitte des kommenden Jahres in eine zumindest leichte Rezession führen. Sowohl bei der Fed als auch für die EZB steht jeweils Mitte Dezember noch eine Zinsentscheidung an. Daher liegt der Datenfokus in dieser Woche vor allem auf dem US-Arbeitsmarktbericht für November und der Erstmeldung zur Inflation in der Eurozone. Mit Blick auf Deutschland zeigen die jüngsten Daten zum Verbrauchervertrauen eine vorsichtige Verbesserung, allerdings auf niedrigem Niveau. [mehr]
28. November 2022
Wir haben unseren aktuellen World Outlook publiziert. Er enthält eine ganze Reihe von Prognose-Updates. Die Rezession in der Eurozone und in Deutschland dürfte im Winter 2022/23 schwächer ausfallen als noch vor einigen Wochen erwartet. In den USA könnte die „Terminal Rate“ der Leitzinsen in 2023 nun höher liegen. Die Straffung der Geldpolitik dürfte dort Mitte des kommenden Jahres in eine zumindest leichte Rezession führen. Sowohl bei der Fed als auch für die EZB steht jeweils Mitte Dezember noch eine Zinsentscheidung an. Daher liegt der Datenfokus in dieser Woche vor allem auf dem US-Arbeitsmarktbericht für November und der Erstmeldung zur Inflation in der Eurozone. In China liegen die Corona-Neuinfektionen wieder in etwa auf dem Stand des Frühjahrs. Erneute Lockdowns könnten einen Gegenwind für den privaten Verbrauch und die Industrie darstellen. [mehr]
32.1.3