1. Research
  2. Produkte & Themen
  3. Regionen
  4. Europa

Europa

Die europäische Integration hat prägenden Einfluss auf die nationale Politikgestaltung, die EU selbst ist ein wichtiger Akteur in der Weltwirtschaft. Über den größten Teil der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für europäische Unternehmen und Verbraucher, gerade auch der finanzmarktrelevanten, wird auf europäischer Ebene entschieden. Deutsche Bank Research analysiert und kommentiert daher aktuelle Entwicklungen in der EU bzw. der EWU. Den europäischen Banken- und Finanzmärkten gilt dabei besondere Aufmerksamkeit.

110 Dokumente
29. September 2017
Region:
Autor:
Die Geldmarktfonds im Euroraum verwalteten Mitte 2017 ein Vermögen von EUR 1,16 Billionen. Trotz niedriger Zinssätze bedeutet dies ein deutliches Wachstum um EUR 260 Mrd. in den vergangenen drei Jahren. Allerdings werden 2018 neue, strengere Regeln für die Branche in Kraft treten. Anders als nach der Reform der US-Geldmarktfonds ist in Europa jedoch keine tief greifende Umstrukturierung des Marktes zu erwarten. Zukünftig könnte durch den Brexit ein Wettbewerb zwischen der EU und Großbritannien um das Geschäft mit solchen Geldmarktfonds entstehen, die nicht in Euro denominiert sind. [mehr]
2
4. September 2017
Region:
Optimism about Europe’s future surged after the French elections, while the EU is increasingly losing patience with British “divorce tactics”. Franco-German initiatives will be key to set the path for European reforms but the debate is expected to only gain speed after the formation of a new German government towards the end of the year. Meanwhile, the refugee challenge and EU external relations will remain on top of Europe’s political agenda. [mehr]
3
30. August 2017
Region:
Es ist bemerkenswert, was und wie viel sich im europäischen Bankensektor geändert hat seit dem Ausbruch der globalen Finanzkrise vor fast genau zehn Jahren. Der Vergleich des ersten Halbjahres 2017 mit dem Höhepunkt des Booms im ersten Halbjahr 2007 zeigt, wie sich die Zusammensetzung der Erträge hin zu stabileren Komponenten verschoben hat. Der Anteil des Zinsüberschusses ist auf mehr als die Hälfte der gesamten Erträge gestiegen, während das Handelsergebnis deutlich an Bedeutung eingebüßt hat. Der Verwaltungsaufwand ist gesunken, aber nur moderat, sodass sich der Nettogewinn auf lediglich die Hälfte des Vorkrisenergebnisses verringert hat. Sowohl die absolute Höhe des Eigenkapitals als auch die Kapitalquoten sind enorm gestiegen. Andererseits ist die Bilanzsumme über das letzte Jahrzehnt erheblich gesunken, was zu einem massiven Abbau von Risiken in der Branche beigetragen hat. [mehr]
4
15. August 2017
Region:
Im Zuge der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Zinsen auf deutsche Staatsanleihen rapide gesunken und haben den Staatshaushalt seither in erheblichen Umfang entlastet. Aktuell rentieren die Schuldtitel des Bundes im Laufzeitenbereich von bis zu 6 Jahren noch immer im negativen Bereich und 10-jährige Bundesanleihen werfen lediglich eine Rendite von rund 0,4% ab. [mehr]
5
3. August 2017
Region:
The benign economic and public environment allows to fundamentally address shortcomings of the E(M)U. The next German government’s term is faced with numerous challenges ranging from Brexit and its impact on the next EU Budget to migration and the upgrade of the euro area. A revitalised relation with France provides the opportunity for substantive steps to further stabilise the euro area albeit Germany and France need to find common ground on many issues and seek the support of EU partners. European politics is still less of a topic for the German electorate not least as mainstream parties are all various shades of pro-European. However, the next government’s party composition is likely to matter for both speed and scope of changes on European level. [mehr]
7