1. Research
  2. Über uns
  3. Autoren
  4. Eric Heymann

Eric Heymann

Bild des Analysten

Analyst
Branchen und Ressourcen

Themen:
Automobil, Klima, Energie, Verkehr, deutsche Industrie

Adresse:
Mainzer Landstraße 11-17
60329 Frankfurt
Deutschland

Kontakt:
Deutsche Bank Research

Mehr Dokumente von Eric Heymann

176 Dokumente
26. Januar 2022
1
Due to significant demand/supply imbalances as well as climate policy measures, energy prices were the main driver of consumer price inflation in Germany in 2021. In 2022 as a whole, prices might increase by more than 20% for gas on average and by more than 15% for electricity. In that case, higher gas and electricity prices would substantially boost Germany’s inflation rate in 2022 (by up to 1 percentage point). In the medium term, a more ambitious climate and energy policy will very likely continue to raise consumer price inflation. At least over the transition period, rising CO2 prices (via the national carbon levy or the EU-wide emissions trading system) will not only lead to a permanently higher price trend for fossil fuels (oil/gas heating, fuels) but also costs for electricity generation. Overall, this weakens the widespread argument to view energy price increases as temporary. [mehr]
26. Januar 2022
2
Eine verstetigte und breite Inflation in der Eurozone lässt eine frühere Reaktion der EZB erwarten als bislang angenommen. Trotz entfallender Sondereffekte dürfte auch die Inflation in Deutschland vorerst erhöht bleiben. In den USA wird die heutige Sitzung der Fed mit Spannung erwartet. Bei den deutschen Unternehmen hat sich die Stimmung im Januar aufgehellt. Maßgeblich waren die deutlich verbesserten Geschäftserwartungen, während die Lage von der aktuell rasanten Infektionsentwicklung getrübt wird. Insgesamt erwarten wir für das Winterhalbjahr 2021/22 eine technische Rezession. Dazu folgt am Freitag die Erstmeldung zum BIP in Q4. Wie auch für Q1 2022 erwarten wir einen leichten Rückgang um 0,5% gg. Vq. für Q4 2021. Die guten Aussichten für das Frühjahr stützen sich auf ein großes Auftragspolster, gestiegene Kapazitätsauslastung und eine leichte Entspannung der Lieferprobleme. Die Dienstleistungs- und Handelsunternehmen dürften von einer Verbesserung der Pandemielage im Frühjahr profitieren. Ein erster Gesetzentwurf lässt die Anhebung des Mindestlohns auf EUR 12 im Oktober 2022 erwarten. [mehr]
24. Januar 2022
3
Die Preisentwicklung bleibt im Fokus. In der Eurozone und Deutschland wurden die Inflationsraten für Dezember von 5% bzw. 5,3% bestätigt. Die Erzeugerpreise in Deutschland stiegen sogar um mehr als 24% gg. Vj. Dies ist der stärkste Anstieg seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1949. Inzwischen mehren sich auch Seiten der EZB die Signale, dass eine höhere Inflation über längere Dauer nicht ausgeschlossen werden kann. In dieser Woche könnten Frühindikatoren (ifo am Dienstag) positiv überraschen, wenn sich die Einschätzung verfestigt, dass die Omikron-Welle zu einem schnelleren Ende der pandemischen Lage führen kann. Zudem wird am Freitag die erste Schätzung zum deutschen BIP in Q4 veröffentlicht. Wir rechnen sowohl für Q4 2021 als auch für Q1 2022 mit einem Minus. Im Anschluss dürfte sich die Wirtschaft schnell erholen. In den USA stehen ebenfalls BIP-Daten auf dem Kalender (Donnerstag). Bereits am Mittwoch tagt die US-Notenbank Fed. Wir rechnen zwar erst im März mit dem ersten Zinsschritt, gleichwohl dürfte die Fed die Inflationsrisiken sehr viel stärker betonen als die EZB. [mehr]
19. Januar 2022
4
Im Gegensatz zu den meisten westlichen Notenbanken, die sich zunehmend gegen eine hohe Inflationsdynamik stemmen, hat die chinesische Zentralbank mit einer Lockerung der Geldpolitik auf die Wachstumsschwäche des Landes reagiert. Nachdem das deutsche BIP in Q4 2021 wohl deutlich geschrumpft ist und die Wirtschaftstätigkeit auch in Q1 2022 sinken dürfte, stehen die Zeichen in Deutschland erst einmal auf Rezession. Deutscher Staat mit hohem, aber niedriger als erwarteten Haushaltsdefizit. In Europa dürften in dieser Woche vor allem die finalen Dezember-Inflationszahlen sowie der Bericht zur EZB-Ratssitzung vom Dezember von größerem Interesse sein, da beide Veröffentlichungen weitere Hinweise auf die Persistenz des gegenwärtig hohen Inflationsdrucks bzw. die geldpolitische Reaktionsfunktion der EZB geben dürften. [mehr]
17. Dezember 2021
5
4% BIP-Wachstum im Jahr 2022, trotz technischer Rezession im Winterhalbjahr. Eine synchrone Beschleunigung dürfte zu einem jährlichen BIP-Wachstum von 4% führen. In 2023 werden sich die Quartalsraten auf Trendwachstum verlangsamen. In der Fiskalpolitik führen ehrgeizige Ausgabenpläne und Festhalten an der Schuldenbremse zu offenen Finanzierungsfragen. Auf Basis des bisherigen fiskalischen Regimes wird das Haushaltsdefizit deutlich zurückgehen. Die großen, aber noch nicht bezifferten Ausgabenpläne der neuen Regierung bergen Aufwärtsrisken. Abschwächung der Inflationsraten von über 5%, aber Kernrate wegen Kostenexplosion und großen Preisüberwälzungsspielräumen dauerhaft höher. Gesamt- und Kerninflationsraten dürften auch im Jahr 2023 nicht unter 2% fallen. Neue Bundesregierung: „Team Scholz“ wird Klimaschutz und umfangreiche Steuererleichterungen für grüne und digitale Investitionen in den Mittelpunkt stellen. Die deutsche EU-Politik mit weniger fiskalischem Dogma offener für vorsichtige Reform der EU-Defizitregeln. [mehr]
19. November 2021
6
In the face of rapidly rising COVID-19 infection rates causing regional bottlenecks in intensive care units, the current caretaker federal government and heads of federal states agreed on further restrictions yesterday. From now on, the hospitalisation ratio in federal states will be the new single most important indicator to watch. It measures how many COVID-19 patients per 100,000 people have been hospitalised during the last 7 days. As soon as certain thresholds are exceeded, new restrictions will come into effect. In this Germany Blog, we explain the new thresholds and measures in detail and provide an economic assessment to illustrate the impact. [mehr]
10. November 2021
7
Ein weiterer Corona-Winter. Das BIP-Wachstum hat sich in Q3 nicht weiter beschleunigt, da Lieferengpässe die Industrieproduktion zusehends dämpften. Im Winterhalbjahr werden die angebotsseitigen Engpässe weiter anhalten und erst im Jahr 2022 ganz allmählich abklingen. Angesichts des kräftigen Anstiegs der Corona-Fallzahlen dürfte sich der private Verbrauch abschwächen, nachdem er noch im Sommer die Wachstumslokomotive war. Zum Frühjahr hin könnte er jedoch wieder anziehen. Wir erwarten nun eine BIP-Stagnation im Winterhalbjahr, wenngleich die Risiken für eine Kontraktion zunehmen. Angesichts der Aufwärtskorrekturen für H1 liegt die durchschnittliche BIP-Wachstumsrate für 2021 immer noch bei 2,5% gg. Vj. Der Preisauftrieb hat die Erwartungen in vielen Bereichen weiterhin übertroffen. Trotz zunehmender Engpässe am Arbeitsmarkt hat dies jedoch (noch) nicht zu einer Lohn-Preis-Spirale geführt. Außerdem in dieser Ausgabe: Regierungsbildung in Deutschland schreitet voran. [mehr]
28. September 2021
8
Noch nie seit der Wiedervereinigung haben Industrieunternehmen in Deutschland so sehr über Materialengpässe geklagt wie aktuell. Neben den physischen Knappheiten von Vorprodukten sind für die Unternehmen aktuell auch steigende Preise problematisch. Dies spiegelt sich in den Erzeugerpreisen wider, die im August 2021 um etwa 12% über dem Vorjahreswert lagen – der kräftigste Anstieg seit Dezember 1974. Die jüngste Entwicklung ist kein deutsches Phänomen. In vielen Ländern der Welt wird die aktuelle Konjunkturerholung durch Lieferengpässe und höhere Preise gedämpft. Lieferengpässe und steigende Preise für Vorleistungsgüter beeinträchtigen die konjunkturelle Erholung im Verarbeitenden Gewerbe. Hier übertraf der Auftragseingang im Juli 2021 das Produktionsniveau um 24%. Insgesamt erwarten wir, dass uns die Störungen der Lieferkette noch ins Jahr 2022 beschäftigen werden, auch wenn der Tiefpunkt in der Lieferkrise hinter uns liegen könnte. [mehr]
8. September 2021
9
Wegen der anhaltenden Knappheit an Halbleitern wird 2021 erneut ein schwaches Jahr für den Automobilstandort Deutschland. Zwar könnte in der aktuellen Konjunktur- und Lieferkrise der Tiefpunkt erreicht sein, eine Rückkehr zu früheren Höchstständen ist jedoch – auch mittelfristig – unwahrscheinlich. Die deutschen Autohersteller dagegen legen positive Ergebnisse vor und gewinnen Anteile in wichtigen Märkten. Die Diskrepanz zwischen Automobilstandort Deutschland und deutscher Automobilindustrie wird offenkundig. [mehr]
8. September 2021
10
Due to the continuing shortage of semiconductors, 2021 will be another weak year for Germany as an automotive location. Although the current economic and supply crisis may have reached its low point, a return to earlier highs is unlikely – even in the medium term. By contrast, German auto manufacturers are reporting positive results and gaining share in important markets. The discrepancy between Germany as an automotive location and the German auto industry is becoming apparent. [mehr]
1. September 2021
11
Strom aus erneuerbaren Energien soll künftig möglichst große Teile der Volkswirtschaft mit Energie versorgen. Auf Unternehmen und private Haushalte kommen zunächst hohe Kosten zu, denn es bedarf einer Umrüstung der bestehenden Infrastrukturen. Zugleich haben Unternehmen und Verbraucher in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass der Strompreis tendenziell stärker gestiegen ist also etwa die Preise für Benzin, Diesel, Erdgas oder Heizöl. Die Politik sollte daher die staatlichen Komponenten des Strompreises möglichst schnell zurückfahren. Dies wäre sozialpolitisch vorteilhaft. Es würde zudem den Industriestandort Deutschland stärken, der bereits erheblich unter dem strompreisbedingten Wettbewerbsnachteil leidet. [mehr]
10. August 2021
12
Demand for electric vehicles has recently surged. Two key drivers are behind this gain in market share: Tight caps on vehicle CO2 emissions combined with the classification of electric cars as zero-emission vehicles and subsidies to buyers of electric cars. The transition to e-mobility helps to protect the climate. The contribution to climate protection will rise over time due to technological progress and scale effects in production. However, it is small and expensive for now. For every one million electric cars sold in Germany in the next few years, the total fiscal effect amounts to at least EUR 15 bn over the twelve years after the sale. Carbon abatement costs may amount to more than EUR 1,000 per ton. The current regulatory regime is obviously neither efficient from an economic vantage point nor effective in environmental protection terms. [mehr]
23.2.0