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    Deutschland
    Finanzvermögen der Privathaushalte in Deutschland: Stärker diversifiziert als ihr Rufoverlay
    19. Oktober 2018
    Deutschland-Monitor
    Die privaten Haushalte in Deutschland halten einen größeren Teil ihrer Ersparnisse in Form von Bankeinlagen als ihre Pendants in Frankreich oder Großbritannien. Aber ihre Portfolios sind stärker diversifiziert als allgemein angenommen wird, wenn man alle risikoarmen Investitionen mit niedriger Rendite berücksichtigt. Die deutschen Haushalte investieren in erheblichem Umfang direkt und indirekt am Aktienmarkt, wobei der jüngste Anstieg vor allem auf das Niedrigzinsumfeld zurückzuführen sein dürfte. In Q2 legte die Kreditvergabe an Privathaushalte in Deutschland weiter dynamisch zu um 3,8% ggü. Vj., ausschließlich getragen vom Anstieg der Immobilienkredite. Die Wachstumsrate hat allerdings zuletzt trotz der wirtschaftlich guten Situation und dem Immobilienboom nur wenig zugenommen. Konsumentenkredite sanken zum ersten Mal seit fünf Jahren. Die Bankeinlagen der privaten Haushalte nahmen ungewöhnlich stark zu, was mit einer weiteren Verkürzung der Laufzeit einherging.
    Staatshaushalt glänzt (noch) trotz zunehmender Gegenwindeoverlay
    4. Oktober 2018
    Ausblick Deutschland
    Schwache Währungen in Schwellenländern dämpfen deutsche Exporte. Der Euro hat in den letzten Monaten gegenüber den Währungen vieler Schwellenländer aufgewertet. Dies wird die deutschen Exporte in diese Staaten 2018 und 2019 schmälern. Laut unserem Schätzmodell dürften die deutschen Exporte in diese Ländergruppe 2018 und 2019 um nominal 3,5% bis 4% wachsen. Dies wäre eine spürbar geringere Dynamik als 2017, als die Ausfuhren noch um gut 7% zunahmen. Der Anteil der Ländergruppe an den gesamten Exporten einer Branche ist bei den traditionellen Investitionsgüterherstellern am größten.
    Deutschland-Monitor Baufinanzierung Q4/2018overlay
    1. Oktober 2018
    Deutschland-Monitor Baufinanzierung
    Wohneigentum bleibt von der Zinsseite erschwinglich. Angesichts unserer Zinsprognose und voraussichtlich weiter steigender Preise dürfte die Erschwinglichkeit sowohl im Jahr 2018 als auch im Jahr 2019 weiter abnehmen.
    Europa
    Digitale Infrastruktur: Engpässe hemmen Europaoverlay
    28. September 2018
    EU-Monitor
    Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in der EU erfolgte in den letzten Jahren weniger schnell und umfangreich als politisch angestrebt. Die EU dürfte das Ziel verfehlen, bis 2020 alle EU-Bürger mit Breitbandanschlüssen über 30 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Für den unzureichenden Infrastrukturausbau gibt es wirtschaftliche und politisch-regulatorische Gründe. Doch eine unzureichende digitale Infrastruktur schmälert die Erfolgsaussichten hiesiger Unternehmen vor allem gegenüber der US-Konkurrenz, aber zunehmend auch gegenüber chinesischen Wettbewerbern. Die EU-Kommission schätzt das Investitionsvolumen für die angestrebte „Gigabit-Gesellschaft“ auf mehr als EUR 500 Mrd. bis 2025.
    Prognose-Update: Wirtschaftliche Rahmenbedingungen vs. Risikenoverlay
    21. September 2018
    Weitere Research-Beiträge
    Nachdem die Wirtschaft im Euroraum infolge des kräftigen Gegenwinds – durch Überwälzung der Euro-Aufwertung, enttäuschende Ausfuhren nach China und höhere Ölpreise – im 1. Halbjahr massiv an Schwung verloren hat und nur noch mit einer Jahresrate von 2% statt wie zuvor 3% gewachsen ist, hat sich die Lage zuletzt wieder entspannt. In der Folge hat sich das Wachstum wieder stabilisiert. Ob sich dieser Trend fortsetzt, hängt davon ab, inwieweit die nach wie vor robusten Fundamentaldaten (zyklische und strukturelle Treiber) angesichts zunehmender Risikofaktoren noch für Unterstützung sorgen.
    CO2-Grenzwerte für Autos: EU-Vorschläge schießen über das Ziel hinausoverlay
    17. September 2018
    Aktueller Kommentar
    Der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat schärfere CO₂-Grenzwerte für neu zugelassene Pkw beschlossen. Danach sollen die CO₂-Grenzwerte bis 2030 um 45% gegenüber dem Jahr 2021 sinken. Die Grenzwerte schießen über das Ziel hinaus. Sie sind ökonomisch ineffizient und ökologisch nicht treffsicher.
    International
    Nach dem jüngsten Kurseinbruchoverlay
    23. Oktober 2018
    Weltwirtschaftlicher Ausblick
    Wir erwarten bereits seit Langem einen Zinsanstieg, sodass die jüngste Marktentwicklung unsere Prognosen bestätigte. Zum Jahresende hin sowie in den folgenden Quartalen sehen wir weiteres Aufwärtspotenzial für die Treasury- und Bund-Renditen, da das globale Umfeld robust ist und die Zentralbanken die Zügel anziehen. Die kräftige Expansion in den USA wird durch fiskalpolitische Maßnahmen weiter verstärkt, und China verfügt über genügend Spielraum, um ein stetiges, robustes Wachstum sicherzustellen. ...
    Geschichte (und Zukunft) der Inflationoverlay
    24. September 2018
    Weitere Research-Beiträge
    Wir leben in Zeiten niedriger Inflation. So scheint es. Doch der Eindruck trügt, wie der Blick auf die langfristige Historie zeigt. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts stiegen die Preise nicht nur extrem langsam, sondern stagnierten sogar über lange Zeiträume. In Großbritannien zum Beispiel waren sie zwischen 1800 und 1938 nahezu unverändert. Erst im Verlauf des 20. Jahrhunderts kam es wiederholt zu deutlichen Inflationsschüben, und das weltweit. In Großbritannien etwa sind die Preise seit 1938 auf das 50fache (+4885%) gestiegen.
    EM Monthly: Dominoeffekte ...overlay
    18. September 2018
    Weitere Research-Beiträge
    In den Schwellenländern dominieren nach wie vor landesspezifische Risiken, allerdings steigt die Gefahr, dass sich die Krise ausweitet. Aus unserer Sicht ist – wie wir bereits in der Vergangenheit ausgeführt haben – die Performance der Schwellenländer zu zwei Dritteln bis drei Vierteln externen Faktoren geschuldet. Dies gilt vor allem für die Kreditmärkte. Mit der Verschlechterung dieser Faktoren trennt sich die Spreu vom Weizen. Vor allem einige große Volkswirtschaften wurden in Mitleidenschaft gezogen. Sie zeigen sich bisher am stressanfälligsten.
    Standpunkt
    Koalitionsvertrag – Zukunft geht andersoverlay
    5. März 2018
    Standpunkt Deutschland
    Von Anfang an standen die Verhandlungen unter einem ungünstigen Stern. Dazu hat zunächst die Verweigerung einer Neuauflage der Groko seitens der SPD-Führung beigetragen. Dann führten die teilweise diametral entgegengesetzten Interessenlagen der Beteiligten, vermeintlich üppige finanzielle Spielräume und das Desinteresse der Bevölkerung an grundlegenden Reformen zu einem in vielen Teilen widersprüchlichen Maßnahmenkatalog, der insgesamt den Einfluss des Staates in Wirtschaft und Gesellschaft zu Lasten individueller Freiräume weiter erhöht. Doch derzeit überwiegt die Erleichterung darüber, dass Deutschland wieder eine „ordentliche“ Regierung hat. Allerdings könnten sich wohl nicht nur die Koalitionäre bald fragen, ob der Preis nicht doch zu hoch war.
    Hochburg der Stabilität: Was Deutschland so erfolgreich machtoverlay
    15. Dezember 2016
    Standpunkt Deutschland
    Deutschland ist Stabilitätsanker mit unangefochtener Führungsrolle in Europa und befindet sich als einziges Land auf annähernd gleicher Augenhöhe mit den USA. Dies basiert auf vielen, sich zum Teil bedingenden und verstärkenden strukturellen Faktoren, die wir in fünf Gruppen einteilen: (1) Stabilitäts- und wachstumsorientierte Makropolitik (2) Ordo-liberal geprägte Institutionen (3) Global aufgestellte – strukturell einzigartige – Unternehmen (4) Ein ausgleichendes Sozialsystem mit kooperativen Tarifpartnern (5) Eine langfristige Orientierung von Unternehmen und Bürgern mit der Bereitschaft, auf sofortige Belohnung zu verzichten – dem ultimativ wichtigsten Erfolgsfaktor! Die Kombination aus innovativen, international aufgestellten Firmen, funktionierenden Institutionen und gut ausgebildeten Arbeitnehmern wird unserer Meinung nach auch zukünftig Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand sichern. Die deutsche Politik steht damit vor der großen Herausforderung, die Eurozone zusammenzuhalten. Sollten in wichtigen Partnerländern eurokritische Strömungen die Oberhand gewinnen und damit die disruptiven Risiken steigen, könnte es auch in Deutschland zu einer Neueinschätzung der Kosten und Nutzen kommen.
    Die dunklen Seiten des QE: Vergemeinschaftung von Schulden durch die Hintertür, Enteignung der Sparer und Blasenbildungoverlay
    1. November 2016
    Standpunkt Deutschland
    Das Eigenlob der Europäischen Zentralbank für Ausmaß und Kreativität ihrer Geldpolitik seit 2012 ist zunehmend unangebracht. Tatsache ist vielmehr, dass der Euroraum seit der berühmten „Whatever it takes“-Rede von Herrn Draghi im Jahr 2012 kaum Wachstum, dafür aber die schlechteste Arbeitsmarktentwicklung aller wichtigen Industrienationen, nicht tragfähige Verschuldungsquoten sowie eine weit hinter dem eigenen Ziel zurückbleibende Inflation verzeichnet. Die Argumente für die Intervention der EZB werden zunehmend schwächer, mittlerweile dominieren die negativen Folgen. Dieser Artikel befasst sich mit fünf Schattenseiten der aktuellen Geldpolitik.
    Konzept
    Automatisierung - kein Jobkilleroverlay
    9. Juli 2018
    Konzept
    Rund 250 Jahre nach der ersten industriellen Revolution stehen wir offenbar an der Schwelle eines neuen Zeitalters der Automatisierung, das sich durch komplexe Roboter und künstliche Intelligenz auszeichnet. In dieser Ausgabe untersuchen wir die Auswirkungen der kommenden Automatisierungswelle für Arbeitnehmer, Industrie und die Gesellschaft. Unsere Branchenanalysten sind der Ansicht, dass Roboter menschliche Arbeitskräfte voraussichtlich eher unterstützen werden, als diese zu verdrängen, und auch die historische und ökonomische Betrachtungsweise lässt diesen Schluss zu.
    13 potenzielle Wendepunkte 2018overlay
    12. Februar 2018
    Konzept
    Entgegen der Erwartung haben sich Volkswirtschaften und Märkte 2017 stark entwickelt. Viele prognostizieren, dass 2018 ein weiteres Rekordjahr werden könnte. In vielen Sektoren ist die Lage jedoch schwieriger geworden, und 2018 könnte das Jahr der Wendepunkte sein und unerwartete Veränderungen bereithalten – sowohl zum Besseren als auch zum Schlechteren. In unserer neuen Konzept-Ausgabe werden wir diesen Wendepunkten auf den Grund gehen und untersuchen, welche Auswirkungen für Gesamtwirtschaft und einzelne Branchen Anleger vielleicht erwarten müssen.
    Werden die Märkte den Ausstieg aus QE verkraften können?overlay
    9. Oktober 2017
    Konzept
    Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe unseres Magazins Konzept. Diese Ausgabe erscheint elf Jahre, nachdem die ersten Anzeichen für die Entwicklung aufkamen, die sich mittlerweile als Finanzkrise in das kollektive Gedächtnis eingegraben hat. Zeitgleich mit der Veröffentlichung dieser Ausgabe beginnt die Federal Reserve damit, ihr Quantitative Easing-Programm allmählich zurückzufahren, womit nach dem Ende der Krise nun auch das Ende des QE-Programms eingeläutet wird. Das Ende des QE gibt jedoch vielen Investoren Anlass zur Sorge. Schließlich sind seit der Krise die Bilanzsummen bei den Zentralbanken und die Preise an den Finanzmärkten parallel immer weiter gestiegen. Ist mit dem Abschmelzen der Zentralbankbilanzen nun im Umkehrschluss zwangsläufig ein Kursrutsch an den Finanzmärkten zu erwarten? Alle drei Features in dieser Konzept-Ausgabe beschäftigen sich intensiv mit diesem Thema.
    Aktuelle Grafik
    Italien mit Schlüsselrolle bei Rücküberstellung von Asylbewerbernoverlay
    5. Juli 2018
    Aktuelle Grafik
    Die jüngste Auseinandersetzung zwischen CDU und CSU hat die Aufmerksamkeit auf die Sekundärmigration von Flüchtlingen in der EU gelenkt. Davon ist Deutschland in besonderem Maße betroffen.
    Deutscher Handelsbilanzüberschuss gegenüber USA in wichtigen Industriebranchenoverlay
    17. April 2018
    Aktuelle Grafik
    Deutschland erzielte gegenüber den USA 2017 einen Handelsbilanzüberschuss in Höhe von gut EUR 50 Mrd. Die Exporte beliefen sich auf gut EUR 111 Mrd. Dem standen Importe von rd. EUR 61 Mrd. gegenüber. Dies war der zweithöchste Überschuss im deutsch-amerikanischen Warenhandel. Gegenüber 2011 hat sich der deutsche Überschuss im Handel mit den USA in etwa verdoppelt.
    Geldpolitische Trendwende und expansivere Fiskalpolitik lassen Renditen steigenoverlay
    26. Februar 2018
    Aktuelle Grafik
    Seit Jahresbeginn sind sowohl die kurzfristigen als auch langfristigen Renditen auf Staatsanleihen in den großen entwickelten Volkswirtschaften (USA, Eurozone und Großbritannien) mit Ausnahme Japans spürbar gestiegen, wenn auch von sehr niedrigen Niveaus.
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