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Deutschland

Deutschland ist gut durch die globale Finanz- und Eurokrise gekommen. Um auch die künftigen Herausforderungen zu meistern, bedarf es eines nachhaltigen Ausgleichs von Wirtschaftswachstum und gesellschaftlicher Teilhabe. Das Erreichen dieser Ziele erfordert weitere Reformen und eine Verbesserung der makroökonomischen Rahmenbedingungen. Hier sind Politik, Wirtschaft und Bürger gefordert. DB Research analysiert die ökonomischen und politischen Zielkonflikte und zeigt Lösungswege sowie Perspektiven für Wirtschaft und Politik auf. Diese basieren auf nationalen Branchenanalysen, globalen Finanzmarkt- und Konjunkturprognosen bis hin zur Einschätzung internationaler politischer Entscheidungen.

575 Dokumente
28. Februar 2024
Das Statistische Bundesamt hat den BIP-Rückgang in Deutschland in Q4 2023 um 0,3% gg. Vorquartal bestätigt. Maßgeblich war das Minus bei Ausrüstungsinvestitionen (-3,5%) und Bauinvestitionen (-1,7%). Für die Inflation in Deutschland rechnen wir im Februar mit einer Rate von 2,4% gg. Vorjahr, nach 2,9% im Januar. Für das Gesamtjahr 2024 haben wir unsere Inflationsprognose von bislang 2,6% auf nunmehr 2,2% nach unten revidiert. In den USA bildet in dieser Woche die Veröffentlichung des Personal Consumption Expenditure Price Index für Januar den Datenhöhepunkt. Wir erwarten ein Plus von knapp 0,4% gg. Vormonat, nach +0,2% im Dezember. [mehr]
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27. Februar 2024
Die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland ist im Jahr 2023 real um 1,2% gesunken. Dies war der zweite Rückgang in Folge (2022: -0,2%) und der vierte Rückgang in den letzten fünf Jahren. Damit lag die Industrieproduktion um rd. 9% unter dem Rekordniveau von 2018. Da die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes sowohl im 3. als auch im 4. Quartal 2023 deutlich zurückging (-2,0% bzw. -2,2% gg. Vq.), beginnt das Jahr 2024 mit einem erheblichen statistischen Unterhang. Die Stimmungsindikatoren scheinen einen Tiefpunkt erreicht zu haben, aber die Geschäftserwartungen sind immer noch weit im negativen Bereich. Die negativen Auswirkungen der jüngsten Zinserhöhung auf die inländische Industrieproduktion dürften sich erst mit einer gewissen Verzögerung bemerkbar machen, da die Unternehmen den Rückgang der Auftragseingänge teilweise durch die Abarbeitung der vor 2023 gebuchten Aufträge kompensieren konnten. Wir haben unsere Prognose für die Produktion des Verarbeitenden Gewerbes in Deutschland im Jahr 2024 von -1,5% auf -2,5% nach unten korrigiert. In diesem Bericht befassen wir uns auch mit der wirtschaftlichen Entwicklung in den wichtigsten Industriezweigen in Deutschland. [mehr]
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22. Februar 2024
Der Zinsschock von 2021 bis 2023 hinterließ seine Spuren auf dem globalen Wohnungsmarkt. In vielen Märkten fielen die Preise, jedoch waren die Preisrückgänge sehr verhalten. Am stärksten fielen die Preise in Deutschland. Unsere Analyse legt nahe, dass trotz der Preisrückgänge die Inflation direkt und indirekt unterstützend wirkte. Ebenso finden wir Indizien dafür, dass in intensiv regulierten Märkten die Preisrückgänge kräftiger ausfielen. [mehr]
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21. Februar 2024
Sollten sich die deutschen Stimmungsdaten Ende der Woche gemäß den Erwartungen zeigen, würden sie unserer Ansicht nach immer noch auf ein leicht negatives Wachstum in Q1 hindeuten. Auch die Bundesbank erwartet nun für den Jahresbeginn einen geringen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Im Gegensatz dazu zeigt sich die Konjunktur in vielen EWU-Ländern so robust, dass wir die Wachstumsprognose für das laufende Jahr leicht angehoben haben. Mit Blick auf die EZB halten wir weiterhin eine erste Zinssenkung im April für plausibel, rechnen allerdings nur noch mit 25 Basispunkten. Die US-Fed dürfte hingegen erst im Juni folgen. [mehr]
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20. Februar 2024
Two large German industrial sectors have experienced significant losses in domestic production during the last few years: the automotive and the chemical industries. In the automotive industry, production level in Q4 2023 was 21% below the former peak reached in autumn 2017. Chemical output in Germany was 27% lower than at its the former peak.
Compared to the significant drop in domestic production, employment in both sectors has remained quite stable during the last few years. The number of employees in the automotive industry declined moderately between 2018 und 2022 but has stabilised since. Employment in the chemical industry was even only 2% below its peak at the latest reading.
In our view, production volumes in both sectors are unlikely to return to former peaks. Thus, we expect employment in these sectors to decline before long, as an adaptation to lower production volumes and probably also as a result of more automatisation and efficiency gains. [mehr]
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19. Februar 2024
Deutschland hinkt bei der Digitalisierung hinterher. Ein Beispiel dafür ist das E-Government. Innerhalb Deutschlands gibt es signifikante Unterschiede zwischen Kreisen und Bundesländern. Interessanterweise schneidet Bayern besser ab und scheint einen zentraleren Ansatz als andere Bundesländer zu verfolgen. Erfolgreiche IT-Projekte in der öffentlichen Verwaltung beruhen wohl generell auf einer klaren zentralen Steuerung. Wir denken, auch Deutschland muss diesen Weg beschreiten, um eine öffentliche Cloud zu implementieren, die Registermodernisierung erfolgreich umzusetzen und umfassend digitale Dienste für Bürger und Unternehmen anzubieten. [mehr]
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14. Februar 2024
Die Spannung steigt. Wann werden EZB und Fed die Leitzinsen senken? In der Eurozone und insbesondere Deutschland stottert der Konjunkturmotor. Die traditionellen und energieintensiven Industrien stehen weiterhin unter Druck. Das könnte auch die Inflation dämpfen und die EZB könnte die Zinsen bereits im April senken. Nachdem diese Woche die US-Inflation etwas stärker zulegte als erwartet, erscheint eine Zinssenkung der Fed im März unwahrscheinlich. Die EZB könnte die Leitzinsen also vor der Fed senken. [mehr]
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12. Februar 2024
In early February, the German parliament approved the 2024 budget, ending a prolonged period of uncertainty and provisional budget management. But, torn between the intensifying consolidation requirements under the debt brake and the need to solve the economy's cyclical and structural challenges, the coalition government has already started to debate the upcoming 2025 budget. This fiscal policy debate appears unlikely to be settled anytime soon. In this note we discuss three possible scenarios for how the budget 2025 process might play out. [mehr]
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