Deutsche Bank Research
Aktueller Kommentar
Forschung und Entwicklung: Das 3%-Ziel ist nicht genug
Der Forschungsstandort Deutschland hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte gemacht. 2012 wird der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) am Bruttoinlandsprodukt (BIP) das von der EU angestrebte 3%-Ziel wohl nur knapp verfehlen. Trotz dieser positiven Entwicklung sind weitere Anstrengungen nötig, damit der Wirtschaftsstandort Deutschland künftig wettbewerbsfähig bleibt. [weiter]
Druckfrisch
Crowdfunding: Trübt die Euphorie der Crowd das Risikobewusstsein?
Aus der Sicht potenzieller Gründer ist die unzureichende Versorgung mit Finanzierungsmitteln gerade in frühen Phasen der Unternehmung ein zentrales Problem. Daher begrüßen wir die Anstrengungen der Crowdfunding-Bewegung aus volkswirtschaftlicher, insbesondere wachstumspolitischer Sicht. Es besteht aber zwingender Handlungsbedarf, den bestehenden Informationsasymmetrien und Interessenkonflikten zwischen den Gründern, den Finanzierungs-Plattformen und den Investoren entgegenzuwirken. [weiter]
Globaler Ausblick
Warten auf eine US-getriebene Expansion
Wir halten an unserer zentralen Auffassung fest, dass sich das Wachstum der Weltwirtschaft in den kommenden beiden Jahren spürbar beleben sollte, haben aber unsere Prognosen gegenüber der vorhergehenden Ausgabe nach unten korrigiert. Dies ist ausschließlich auf umfangreiche Revisionen unserer Prognosen für die Schwellenländer zurückzuführen. Insbesondere haben wir die Wachstumsprognose für China für das Jahr 2014 um 0,8%-Punkte gesenkt. Die US-Konjunktur sollte sich trotz der zuletzt schwächeren Daten merklich beleben. Dazu sollten die weiterhin deutlich günstigere finanzielle Situation der privaten Haushalte und die spürbar geringeren fiskalischen Entzugseffekte beitragen. In Europa zeigen sich ermutigende Anzeichen für eine widerstandsfähige Erholung. Aufgrund der Dynamik haben wir unsere BIP-Prognosen für 2014 bzw. 2015 trotz der Abwärtskorrektur der Prognosen für China und der Unsicherheit wegen der Situation in der Ukraine um jeweils 0,1%-Punkt angehoben. Wir bleiben jedoch vorsichtig und sind nicht der Auffassung, dass die Krise in Europa endgültig überwunden ist.  [weiter]
Deutschland im Blick
 
 
Interaktive Landkarten
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