Deutsche Bank Research
Aktueller Kommentar
Einkommenskonvergenz und der Aufstieg der Volkswirtschaften am Indischen Ozean
Nur sehr wenigen Ländern ist es in den letzten Jahrzehnten gelungen, zu der Gruppe der Volkswirtschaften mit hohen Pro-Kopf-Einkommen aufzuschließen. Dennoch ist eine teilweise Einkommenskonvergenz bereits heute Realität. Von den 24 Ländern mit einer Bevölkerung von 60 Millionen Menschen oder mehr, verzeichnen neun Pro-Kopf-Einkommen in Höhe von maximal USD 5.000. Geographisch betrachtet, befinden sich sieben dieser neun Länder in einem nahezu zusammenhängenden, halbmondförmigen Gebiet, das von Pakistan im Westen bis nach Indonesien im Osten reicht. Angesichts ihrer Gesamtbevölkerung von 2 Milliarden Menschen dürften sich diese Länder am Indischen Ozean im Verlauf dieses Jahrhunderts zu einem bedeutenden Wirtschaftsraum entwickeln. [weiter]
Fokusthema: Natürliche Ressourcen
Moderne Stromspeicher: Unverzichtbare Bausteine der Energiewende
Diese Studie analysiert, inwieweit die wachsenden Mengen regenerativer Elektrizität und damit das Auseinanderfallen von Stromproduktion und -verbrauch zum Verlust produzierter Elektrizität und der Gefährdung einer gesicherten Elektrizitätsversorgung führen können. Dazu werden zunächst die Struktur und Dimension des Problems umrissen. Anschließend werden die Anforderungen für Lösungen sowie deren mögliches Marktpotenzial hergeleitet.Untersuchungsgegenstand ist die grundsätzliche Frage, ob moderne Stromspeicher den dynamischen Strukturwandel in der Energieversorgung positiv begleiten können. Mit Pumpspeichern und Speicherwasserkraftwerken, Druckluftspeichern, Wasserstoff- und Methanspeicherung werden diverse technische Lösungsansätze thematisiert und mittels Effizienz- und Kostenkriterien bewertet. [weiter]
Fokusthema: Europäische Integration
Politische Reformfähigkeit in der Eurozone
Die hohen Schulden und mangelnde Wettbewerbsfähigkeit einiger südeuropäischer Staaten sind u.a. auch auf ineffiziente Strukturen der Regierungsarbeit und der öffentlichen Verwaltung zurückzuführen. Strukturelle Verbesserungen in diesen Bereichen sind für politische Reformfähigkeit und wirtschaftliche Stabilität unverzichtbar. Zeitlich befristete „technokratische“ Regierungen in einigen Ländern könnten hierbei ein Zwischenschritt sein. Als Grundsatz sollte gelten, dass nicht zwangsläufig weniger Staat, sondern effizientere administrative Strukturen zur Lösung der Probleme beitragen. Europa kann langfristig nur in Vielfalt geeint bleiben, wenn die politische Reformfähigkeit garantiert ist. [weiter]
 
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