1. Research
  2. Produkte & Themen
  3. Spezial
  4. Digital

Digital

Buzzword „Digitalisierung“: globale Vernetzung, dramatisch gestiegene Rechenpower und die massenhafte Verbreitung tragbarer Allzweck-Minicomputer, des Smartphones, haben in den letzten Jahren weitreichende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen ausgelöst und das Thema Digitalisierung damit ganz oben auf die Agenda in Wirtschaft und Politik, Medien und Forschung katapultiert. Die Rückkopplung technologischer Entwicklung auf sozioökonomische Prozesse ist an sich nichts Neues und zieht sich wie ein roter Faden durch die Menschheitsgeschichte. Die möglichen Implikationen der rasanten Entwicklungen vor allem im Bereich Künstlicher Intelligenz und Robotik sowie die Ausbreitung von plattform- und daten-basierten Geschäftsmodellen sind dabei allerdings zum Teil so weitreichend, dass sich sowohl Optimisten als auch Pessimisten in ihren Prognosen für die Gesellschaft und Wirtschaft der Zukunft überschlagen. Was daran ist dauerhafter Trend, Modeerscheinung oder Übertreibung?

27 Dokumente
5. November 2018
Thema:
Anleger versuchen bereits seit Längerem, ESG-Informationen in ihre Anlageentscheidungen einfließen zu lassen. Bislang jedoch haben ESG-Fonds schlechter abgeschnitten als der Markt. In dieser Ausgabe betrachten wir, wie die neuesten Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen den Anlegern in die Hand spielen. Big Data hilft, Greenwashing aufzudecken, und liefert zukunftsgerichtete Marktsignale, die bessere Ergebnisse bieten als der Markt. Anleger, die die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf den Fair Value von Aktien einschätzen wollen, können nur profitieren. [mehr]
1
29. Oktober 2018
Die deutsche Industrie wird dank der Digitalisierung der Wertschöpfungskette in den kommenden Jahren ein höheres Wachstumspotenzial generieren. Der Wachstumsimpuls dürfte im Zeitraum 2018 bis 2025 zu einer zusätzlichen Bruttowertschöpfung im deutschen Verarbeitenden Gewerbe in Höhe von kumuliert etwa EUR 70 bis 140 Mrd. führen. Grundsätzlich hat die Industrie im Vergleich zu vielen Dienstleistungen bessere Voraussetzungen, die positiven Effekte der Digitalisierung zu nutzen. Die klassischen Investitionsgüterbranchen wie die Automobilindustrie, der Maschinenbau oder die Elektrotechnik werden nach unserer Einschätzung stärker für die zusätzliche Bruttowertschöpfung durch Digitalisierung sorgen als etwa die Metall- oder die Chemieindustrie. [mehr]
2
28. September 2018
Region:
Der Ausbau der digitalen Infrastruktur in der EU erfolgte in den letzten Jahren weniger schnell und umfangreich als politisch angestrebt. Die EU dürfte das Ziel verfehlen, bis 2020 alle EU-Bürger mit Breitbandanschlüssen über 30 Megabit pro Sekunde zu versorgen. Für den unzureichenden Infrastrukturausbau gibt es wirtschaftliche und politisch-regulatorische Gründe. Doch eine unzureichende digitale Infrastruktur schmälert die Erfolgsaussichten hiesiger Unternehmen vor allem gegenüber der US-Konkurrenz, aber zunehmend auch gegenüber chinesischen Wettbewerbern. Die EU-Kommission schätzt das Investitionsvolumen für die angestrebte „Gigabit-Gesellschaft“ auf mehr als EUR 500 Mrd. bis 2025. [mehr]
3
10. August 2018
Thema:
Mit dem Tech Talk bietet die Deutsche Bank ein Diskussionsforum über Technologien, die schon heute oder in der nahen Zukunft das Potenzial haben, neue Wachstumsperspektiven zu eröffnen. Im Fokus stehen Digitalisierungsthemen genauso wie die Stadt der Zukunft, das autonome Fahren oder die Implikationen, die aus der Eroberung des Weltraums resultieren. Dazu interviewen wir Experten aus unterschiedlichen Forschungsbereichen und Wirtschaftssektoren, um unseren Zuschauern Zukunftsvisionen, die aktuellen technologischen Herausforderungen und die potenziellen gesellschaftlichen Implikationen näherzubringen. [mehr]
4
25. Juli 2018
The number of FinTech start-ups in Germany has surged in recent years. They are mostly active in crowd funding and payments. Online payment schemes offered by FinTechs or BigTechs have already become the most popular way to pay for internet purchases. Meanwhile, the biggest focus of blockchain start-ups in Germany is on financial services. Many FinTechs cooperate with banks which like them for their innovative solutions. [mehr]
5
20. Juni 2018
Region:
Die Datenschutz-Grundverordnung der EU könnte in Teilen maßgebliche Folgen für den Wettbewerb in der EU-Datenwirtschaft sowie die Konkurrenzfähigkeit des Technologiesektors und der KI-Startups in der Union haben. Angesichts eines zunehmenden Bewusstseins der Nutzer für die Wahrung ihrer Privatsphäre, könnte Datenschutz "made in Europe" zwar zu einem potenziellen Wettbewerbsvorteil für europäische Unternehmen werden. Ebenso denkbar ist aber, dass die Marktposition der führenden Technologie-Giganten weiter gestärkt wird und Europa im globalen Rennen um die KI-Vorherrschaft gegenüber den USA und China weiter zurückfällt. Zeichnen sich potenziell negative Auswirkungen auf die EU-Datenwirtschaft ab, sollten die EU-Gesetzgeber daher nicht zögern, entsprechende Anpassungen vorzunehmen. [mehr]
6
19. Juni 2018
Region:
Autor:
Mit der neuen Zahlungsverkehrsrichtlinie („PSD 2“) der EU, die seit dem 13. Januar gültig ist, wird der Zahlungsverkehr in Europa zum Vorreiter des „Open Bankings“: Kontoinhaber dürfen kostenlos verfügen, dass die Bank ihre Finanzdaten in digitaler Form an Dritte weitergibt. Außerdem dürfen sie Drittanbieter beauftragen, Zahlungen auf ihrem Bankkonto auszulösen. Personenbezogene Daten gehören dem Datensubjekt – dieses Prinzip liegt auch der neuen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zugrunde. Allerdings fehlt hier die Pflicht, dem Kunden eine einfache Übertragung seiner personenbezogenen Daten an Drittanbieter durch eine technische Lösung zu ermöglichen. Anders als die PSD 2 wird die DSGVO deshalb kaum die Innovation und den Wettbewerb im Zahlungsverkehr beleben. Dies führt im Finanzbereich zu Wettbewerbsverzerrungen: Banken müssen Wettbewerbern Zugang zu Kundendaten und zur Zahlungsinfrastruktur der Banken geben. Umgekehrt werden jedoch z.B. Internetplattformen de facto weiterhin die Hoheit über die personenbezogenen Daten ihrer Kunden sowie über den Zugang zu ihrer Plattform behalten. [mehr]
7
7. Juni 2018
Thema:
Trägt man in diesen Tagen über Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen vor, steht man vor der Frage: Diskutiert man die Technologie oder präsentiert man direkt die gesellschaftlichen und ökonomischen Implikationen? Seinen Zuhörern in wenigen Minuten einen Zugang zu einer komplexen Technologie zu vermitteln, ist riskant. Schnell verliert man sich in Alices Kaninchenbau aus den Augen. Doch die Zuhörer können ebenso ratlos zurückbleiben, wenn man direkt die potenziell revolutionären Implikationen anspricht. Aufgrund dieses Dilemmas und der Komplexität von Kryptosystemen wollen wir Ihnen hier die Technologie anhand von Metaphern näherbringen. Wir hoffen, dass Sie uns so auf die Reise ins Blockchain-Universum folgen. [mehr]
8
29. Mai 2018
Die digitale Transformation von Gesellschaft und Arbeitswelt erfordert dringend eine Aufwertung der Bildungspolitik. Sie beugt einer digitalen Spaltung der Gesellschaft vor, indem sie den Nutzen des digitalen Fortschritts für alle spürbar macht, also für jeden Einzelnen, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Dafür sind rasch höhere Bildungsinvestitionen auf allen Ebenen nötig. Mittelfristig dürfte sich wohl kaum ein Investment für alle Teilnehmer so gut verzinsen wie Bildungsengagements. [mehr]
9
22. Mai 2018
Entwicklungen in den Bereichen künstlicher Intelligenz und Robotik haben weitreichende wirtschaftliche und soziopolitische Folgen, von denen einige bereits heute spürbar sind. Dennoch ist bislang schwer abzusehen, wohin uns der weitere Fortschritt in diesen Bereichen führen wird. In den Volkswirtschaften rund um den Globus wird sich die Ausbreitung von KI-Technologien und Robotik wahrscheinlich in unterschiedlicher Weise auswirken. Beispielsweise könnten wohlhabende Industrienationen ihre Produktion zunehmend wieder aus dem Ausland zurückholen. Um in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht einen möglichst großen Nutzen zu erzielen, muss ein globaler Kompromiss zwischen dem erfolgreichen Fördern zentraler Technologien und Branchen sowie dem Vermeiden von zunehmendem Protektionismus und „Wissenskriegen“ gefunden werden. Da sich der technologische Wandel und das damit verbundene Entstehen neuer Geschäftsmodelle kaum verlangsamen dürften, ist offen, ob Regierungen und Regulierungsbehörden mit diesem Tempo Schritt halten können. [mehr]
10
1.2.1