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Globale Suche

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12. Oktober 2020
Die dominierenden Themen dieser Woche dürften die steigenden Corona-Infektionszahlen insbesondere in Europa sein, die Brexit-Verhandlungen am 15. Oktober und die Nachrichten rund um die US-Präsidentschaftswahl sowie der Streit um das erwartete Konjunkturpaket. Zudem starten die Unternehmen in den USA die Ertragsmeldungen für das dritte Quartal. In China sind die Ferien der „Goldenen Woche“ zu Ende gegangen. Die entsprechenden Daten zum Verbraucherverhalten signalisieren eine weitere Normalisierung. [mehr]
8. Oktober 2020
After the summer break new cases have picked up strongly in most of Germany’s neighboring countries. In many cases (France, Spain, UK, Netherlands, Poland, Czech Republic), numbers are (by far) exceeding the peaks reported in spring or are back at these levels (Belgium, Austria). Various governments have introduced new measures, such as Paris shutting down parts of the hospitality and leisure sector, and Spain ordering a partial lockdown in Madrid, albeit not as encompassing as in April. In other countries, social distancing and mask-wearing rules have been tightened or are being discussed. [mehr]
6. Oktober 2020
Im Laufe des Sommers hat sich die Aussicht für die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte aufgehellt. Daher haben wir unsere Prognosen nach oben korrigiert. Wir erwarten jetzt eine Kontraktion der Weltwirtschaft um 3,9% in diesem Jahr und eine Rückkehr zum Vor-Pandemie-Niveau in H2 2021. In den großen Industrieländern dürfte diese Entwicklung allerdings noch einige weitere Quartale in Anspruch nehmen. Wegen der COVID-19-Pandemie sind unsere Prognosen jedoch mit sehr viel höherer Unsicherheit behaftet als sonst. [mehr]
5. Oktober 2020
Laut Statistischem Bundesamt lagen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland in Q2 2020 6,6% höher als in Q2 2019. Im Jahr 2019 wurden nur 293.002 neue Wohnungen fertiggestellt – ein Plus von nur 2% ggü. Vorjahr. Die Erschwinglichkeit sinkt im Jahr 2020 voraussichtlich etwas, wegen seitwärts laufender Hypothekenzinsen, schwacher Einkommensentwicklung, aber vermutlich weiter steigender Hauspreise. [mehr]
2. Oktober 2020
The sizeable fiscal gaps in 2020/21 caused by the corona pandemic – which, just at the federal government level, are reflected in record new borrowing of around EUR 218 bn and EUR 96 bn, respectively – are a harsh setback for ensuring long-term public debt sustainability. In this week’s debate on the federal budget Finance Minister Scholz assured that no fiscal action in response to the crisis would be more expensive than fiscal action. But for the next federal government this appraisal might also hold true – but then with respect to fiscal consolidation. [mehr]
2. Oktober 2020
Die durch die Pandemie gerissenen Finanzlücken in diesem und nächsten Jahr – die sich alleine für den Bund in einer Rekordneuverschuldung von rund EUR 218 Mrd. bzw. EUR 96 Mrd. widerspiegeln –, bedeuten einen herben Rückschlag auf dem Weg zu langfristig tragbaren Staatsfinanzen. Zwar beteuerte Finanzminister Scholz in der Haushaltsdebatte diese Woche mit Blick auf die steigenden Staatsausgaben, dass ein Nicht-Handeln viel teurer wäre als ein Handeln. Für die neue Bundesregierung dürfte dies auch gelten, allerdings dann wohl mit Blick auf die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte. [mehr]
30. September 2020
The exponential growth of the digital economy is going to leave large chunks of minorities with little or no access to jobs. We conduct a bottom up societal study and it shows that 76% of Blacks and 62% of Hispanics could get shut out or be under-prepared for 86% of jobs in the US by 2045. If this digital racial gap is not addressed, in one generation alone, digitization could render the country’s minorities into an unemployment abyss. [mehr]
29. September 2020
During the last few weeks, the German Federal Foreign Office has issued more and more travel warnings for other EU countries on the grounds of rising COVID-19 infection figures. If infections continue to trend upwards or remain high during autumn and winter, the number of travel warnings for EU countries and regions will rise as well during the winter season of 2020/21. And unless policymakers take measures to mitigate the impact, the tourism industry, in particular travel agents in Germany and hospitality providers abroad, will be faced with a similar situation to a new lockdown in the coming weeks and months. Quick and uncomplicated access to reliable coronavirus tests might be an option to allow travelling during the pandemic. The test costs should be borne by the travellers themselves. Ultimately, corona-related health risks will have to be weighed against the impact of higher hurdles for travelling and their negative economic consequences. [mehr]
28. September 2020
Das Auswärtige Amt hat in den letzten Wochen immer mehr Reisewarnungen für EU-Staaten ausgesprochen, weil dort die Zahl der Covid-19-Neuinfektionen gestiegen ist. Sollte es bei tendenziell steigenden bzw. hohen Infektionszahlen in der kalten Jahreszeit bleiben, dürften im Winterhalbjahr 2020/21 immer mehr Länder und Regionen in der EU mit einer Reisewarnung belegt werden. Der Tourismusbranche, konkret den Reiseveranstaltern und -büros in Deutschland sowie den Betrieben im Ausland, droht ohne begleitende Maßnahmen damit in den kommenden Wochen und Monaten eine Entwicklung, die einem Lockdown ähnelt. Ein schneller und unkomplizierter Zugang zu verlässlichen Corona-Tests wäre eine Möglichkeit, Reisen auch in Zeiten von Corona zu ermöglichen. Die Kosten für die Tests sollten die Reisenden selbst tragen. Letztlich ist eine Abwägung der Gesundheitsrisiken durch Corona mit den Beeinträchtigungen im Reiseverkehr sowie den negativen wirtschaftlichen Folgen notwendig. [mehr]
25. September 2020
Wir haben unsere BIP-Prognose für 2020 auf -5,5% angehoben und rechnen für 2021 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5%. Ein wichtiger Faktor dabei: Der Aufschwung zeigte sich bereits im Verlauf des 2. Quartals – als das BIP um 9,7% schrumpfte – dynamischer als erwartet. Der Schwung konnte in den Juli mitgenommen werden. Auch wenn es im August wahrscheinlich zu einer kurzfristigen Abschwächung gekommen sein dürfte, erwarten wir nun im 3. Quartal einen Anstieg des BIP um 6,0% gegenüber dem Vorquartal. Zusammen mit einem Wachstum von 2,5% im 4. Quartal wird das zu einem jährlichen BIP-Rückgang von „nur“ 5,5% führen. Zum Vergleich: Anfang Mai, auf dem Höhepunkt der Pandemie in Europa, wurden – nicht nur von uns – noch -9% erwartet. Der höhere Übertrag aus 2020 lässt das BIP-Wachstum 2021 trotz einer im 1. Halbjahr wohl nachlassenden Dynamik auf 4,5% ansteigen. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: deutscher Arbeitsmarkt, bilaterale Exporte, Fiskalausblick 2020-22, deutsche Industrie, Entscheidung über CDU-Vorsitz und Ausblick auf den Bundestagswahlkampf.) [mehr]
7.6.3