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28. Januar 2019
Die deutschen Exporte nach UK schrumpften 2018 zum dritten Mal in Folge und lagen nominal um mehr als 7% unter dem Niveau von 2015, dem Jahr vor dem Brexit-Referendum. Die Abwertung des britischen Pfunds sowie die ökonomische Unsicherheit in UK sind Gründe für diese negative Entwicklung. Auf sektoraler Ebene verzeichnete die Pharmaindustrie die stärksten Einbrüche. Hier dürften die deutschen Exporte nach UK zwischen 2015 und 2018 um mehr als 40% eingebrochen sein. Die Ausfuhren der Automobilindustrie ins Vereinigte Königreich sanken von 2015 bis 2018 um mehr als 20%. [mehr]
21. Januar 2019
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland erhöhte im seit 2010 anhaltenden Konjunkturaufschwung seine realen Bruttoanlageinvestitionen um gut 3% pro Jahr. Der Anteil der Industrie an den gesamten sonstigen Anlageinvestitionen (geistiges Eigentum) in Deutschland lag 2017 bei 51%. Dieser Investitionsanteil verdeutlicht, dass das Verarbeitende Gewerbe der wichtigste Motor für Forschung und Entwicklung und damit für technischen Fortschritt ist. In sektoraler Betrachtung ragen die Automobilindustrie sowie die Pharmaindustrie in vielerlei Hinsicht heraus. Anlass zur Sorge gibt weiterhin der seit Jahren zu beobachtende Trend eines schrumpfenden Kapitalstocks in den energieintensiven Industrien in Deutschland. Die deutsche Industrie steht vor langfristigen Herausforderungen; dennoch halten wir es für wahrscheinlich, dass sie anpassungsfähig genug ist, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. [mehr]
17. Januar 2019
Der Kreditboom mit Unternehmen und Selbstständigen hält an: Volumen EUR +15,2 Mrd. in Q3 bzw. +5,4% ggü. Vj. – das kräftigste Plus seit fast 20 Jahren. Allerdings dürfte der Höhepunkt des Kreditzyklus nah sein. Der Aufschwung verteilt sich auf zahlreiche Branchen; Auslandsbanken und Landesbanken verzeichnen das größte Momentum. Das Zinsniveau war erneut leicht rückläufig. Das Einlagengeschäft litt weiter unter negativen Zinsen; Anleiheemissionen unter der Kreditexpansion. Die deutsche Volkswirtschaft ist in Q3 mit -0,2% ggü. Vq. das erste Mal seit Anfang 2015 geschrumpft. Gründe waren schwache Exporte u.a. wegen Problemen in der Autoindustrie sowie ein geringerer privater Konsum und stagnierende Staatsausgaben. Im Gesamtjahr verlangsamte sich das Wachstum der deutschen Wirtschaft auf 1,5%. Für dieses Jahr ist auch aufgrund einer schleppenden Erholung der Autoindustrie nur noch von einem Plus von 1% auszugehen. [mehr]
17. Januar 2019
Many investors think of themselves as apolitical, however, recent market turbulence has reinforced just how much politics can affect business and finance. This issue of Konzept offers incisive opinion on some pressing political issues, including the trade war between China and the US, next year’s US presidential election, European populism, technology regulation, Brexit, and more. We also examine how the latest developments in artificial intelligence and machine learning are helping investors forecast the market impact of political events. [mehr]
17. Januar 2019
Kevin Koerner, Volkswirt für Europapolitik, beschreibt, dass deutsche Post-Millennials sich kaum an Zeiten erinnern können, als Angela Merkel noch nicht Bundeskanzlerin war. Nach Merkels Ankündigung, bei der nächsten Bundestagswahl nicht mehr anzutreten, untersuchen wir, was ihre Kanzlerschaft für Deutschland bedeutet und welche Auswirkungen ihr Abschied von der politischen Bühne haben wird. [mehr]
16. Januar 2019
Berlin found it difficult to adapt to the market economy after Germany’s re-unification. Both parts of the divided city, the eastern and the western, had to cope with fundamental changes – the eastern for obvious reasons, the western because it had benefited from generous subsidies until then. Berlin has therefore been lagging behind the rest of western Germany for decades. By now, however, it is not only catching up with western German metropolitan areas, but even beginning to overtake them. Employment growth in cutting-edge industries suggests that Berlin is truly becoming an innovation hub. And this development serves as an excellent basis for the residential market. While we mainly focus on developments in 2018 in this article, the house price trends are likely to remain in place for some time to come. [mehr]
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