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8. November 2018
With digitalisation becoming an ever more common feature along the value chain, the German industry looks set to enjoy higher potential growth in the coming years. The additional gross value added in German manufacturing might total EUR 70–140 bn for the years between 2018 and 2025. As a rule, the industrial sector is in a better position than numerous (personal) services sectors to benefit from the favourable impact of digitalisation. Traditional capital goods producers, such as the auto industry or mechanical and electrical engineering, are likely to see their gross value creation benefit more strongly from digitalisation than the metals or chemicals sector. [mehr]
8. November 2018
German exporters have had to deal with numerous challenges over the last few years. Exports to the UK, Russia and Turkey have been unusually volatile and trended downwards. Nevertheless, aggregate German exports rose by more than 3% p.a. in real terms between 2012 and 2017. Since the beginning of 2018, the trade conflict between the US and China has steadily intensified. The challenges might spread and turn into a global problem if the US begins to levy import tariffs on additional imports from China and/or increases existing tariffs. Doing so would probably cause the Chinese authorities to respond in kind. [mehr]
7. November 2018
Die deutschen Exporteure hatten in den letzten Jahren mit zahlreichen Störfeuern zu kämpfen. So waren die Ausfuhren nach Großbritannien, Russland und in die Türkei ungewöhnlich volatil und tendenziell rückläufig. Trotzdem legten Deutschlands Exporte insgesamt von 2012 bis 2017 mit durchschnittlich real mehr als 3% pro Jahr zu. Seit Beginn des Jahres 2018 hat der Handelskrieg zwischen den USA und China stetig an Schärfe gewonnen. Aus den Störfeuern könnte sich ein Flächenbrand entwickeln, wenn die USA weitere Importe aus China mit Importzöllen belegen und bestehende Zollsätze erhöhen sollten. Chinesische Vergeltungsmaßnahmen kämen dann wahrscheinlich hinzu. [mehr]
5. November 2018
Region:
Nimmt bei fortschreitendem Konjunkturzyklus der Inflationsdruck zu, steigen zwangsläufig die Löhne und in der Folge schließlich die Verbraucherpreise, so die Grundregel von Makroökonomen und Notenbanken. Als wichtige Orientierungsgröße dient der Geldpolitik dabei die Schätzung der Output-Lücke – also inwieweit die volkswirtschaftliche Produktion vom Produktionspotenzial abweicht. Ist diese positiv, befindet sich die Wirtschaft langfristig gesehen nicht länger im Gleichgewicht. Es droht ein Anstieg der Teuerung auf nicht tragbare Niveaus. Jüngsten Schätzungen von OECD, IWF und Europäischer Kommission zufolge ist die Output-Lücke im Euroraum schon jetzt leicht positiv und dürfte bis Jahresende 2019 auf knapp 1% steigen. [mehr]
5. November 2018
Thema:
Anleger versuchen bereits seit Längerem, ESG-Informationen in ihre Anlageentscheidungen einfließen zu lassen. Bislang jedoch haben ESG-Fonds schlechter abgeschnitten als der Markt. In dieser Ausgabe betrachten wir, wie die neuesten Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen den Anlegern in die Hand spielen. Big Data hilft, Greenwashing aufzudecken, und liefert zukunftsgerichtete Marktsignale, die bessere Ergebnisse bieten als der Markt. Anleger, die die Auswirkungen von ESG-Faktoren auf den Fair Value von Aktien einschätzen wollen, können nur profitieren. [mehr]
4. November 2018
GDP stagnation in Q3 – 2019 forecast lowered to 1.3%. Despite signs that the WLTP effect is subsiding the recovery looks set to be slow. Export expectations and business sentiment in general have become more clouded on the back of the US/China trade conflict, the problems in the EMs and overall heightened economic uncertainty. Whilst we expect the economy to get back on track in the winter half-year, expansion rates well above potential have become unlikely in 2019. We have therefore trimmed our 2019 growth forecast to 1.3% (1.7%). (Also included in this issue: Auto industry, labour migration, the race for Chancellor Merkel’s succession) [mehr]
2. November 2018
Region:
Der Zugewinn EU(ro)skeptischer Parteien in aktuellen Umfragen lässt erahnen, was in der bevorstehenden Europawahl erwartet werden kann. Basierend auf aktuellen Zahlen könnten diese einen wesentlichen Zuwachs ihres Sitzanteils im Europäischen Parlament verbuchen. Ob es ihnen jedoch gelingen wird, im Gesetzgebungsorgan der EU eine geeinte Gruppe zu bilden und mit einer Stimme zu sprechen, bleibt abzuwarten. Pro-europäische Kräfte, vor allem um den französischen Staatspräsidenten Macron, haben die Herausforderung angenommen und könnten den anti-europäischen Kräften unter dem Banner einer gemeinsamen Kampagne entgegentreten. [mehr]
2. November 2018
BIP-Stagnation in Q3 – Prognose für 2019 auf 1,3% gesenkt. Trotz erster Anzeichen, dass der WLTP-Effekt nachlässt, dürfte die Erholung nur allmählich erfolgen. Zudem haben sich infolge des Handelskonfliktes zwischen den USA und China, der Probleme in den EMs und der insgesamt deutlich gestiegenen wirtschaftspolitischen Unsicherheit die Exporterwartungen und die Stimmung in der Wirtschaft generell deutlich eingetrübt. Daher und wegen des deutlich niedrigeren statistischen Überhangs haben wir unsere Wachstumsprognose für 2019 auf 1,3% von bisher 1,7% reduziert. (Weitere Themen in dieser Ausgabe: Autoindustrie, Arbeitsmigration, der Wettlauf um Kanzlerin Merkels Nachfolge, EZB) [mehr]
31. Oktober 2018
Region:
The workhorse framework of macroeconomics and monetary policy relies on the build-up of inflationary pressures across the cycle as the economy tightens, and firms have no choice but to raise wages, which ultimately lifts consumer prices. Within that narrative, the estimation of slack in the economy – the output gap – is crucial to monetary policy authorities. A positive output gap means that the economy is away from its long-term steady-state equilibrium, and unsustainable cost pressures are building up. Currently, the OECD / IMF / European Commission estimate of the output gap in the euro-area is slightly positive and reaching close to 1% by the end of next year. [mehr]
29. Oktober 2018
Die deutsche Industrie wird dank der Digitalisierung der Wertschöpfungskette in den kommenden Jahren ein höheres Wachstumspotenzial generieren. Der Wachstumsimpuls dürfte im Zeitraum 2018 bis 2025 zu einer zusätzlichen Bruttowertschöpfung im deutschen Verarbeitenden Gewerbe in Höhe von kumuliert etwa EUR 70 bis 140 Mrd. führen. Grundsätzlich hat die Industrie im Vergleich zu vielen Dienstleistungen bessere Voraussetzungen, die positiven Effekte der Digitalisierung zu nutzen. Die klassischen Investitionsgüterbranchen wie die Automobilindustrie, der Maschinenbau oder die Elektrotechnik werden nach unserer Einschätzung stärker für die zusätzliche Bruttowertschöpfung durch Digitalisierung sorgen als etwa die Metall- oder die Chemieindustrie. [mehr]
1.3.7