Die Emerging Markets haben die internationale Finanzkrise von 2008/09 überstanden, ohne strukturelle Schäden davonzutragen. Einige Schwellenländer haben zwar Liquiditätsunterstützung vom IWF erhalten. Aufgrund der insgesamt guten Fundamentalsituation haben sie jedoch den Kapital- und Leistungsbilanzschock durch Wechselkursabwertung, Liquiditätsunterstützung der Zentralbank und die Schrumpfung der inländischen Wirtschaft bewältigen können. In den letzten Jahren war die internationale Finanzlage sehr hilfreich, was sich in der extrem lockeren Geldpolitik der großen entwickelten Länder und den hohen Kapitalflüssen in die Emerging Markets wiederspiegelte. Deshalb könnte es an der Zeit sein zu fragen, welche Schwellenländer einem drastischen Rückgang der Kapitalflüsse am stärksten ausgesetzt sind.
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