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Fokusthema Deutschland

Fokusthema DeutschlandDeutschland ist gut durch die globale Finanz- und Wirtschaftskrise gekommen. Für ein nachhaltiges Wachstum gilt es jedoch, die makroökonomischen Rahmenbedingungen weiter zu verbessern. Hier sind Politik, Wirtschaft und Bürger gefordert. DBR wird das weite Themenspektrum analysieren und dabei Lösungswege sowie Perspektiven für Wirtschaft und Politik diskutieren. Diese reichen von der Einschätzung wirtschaftspolitischer Entscheidungen über Konjunktur- und Branchenanalysen bis zu Auswirkungen internationaler Entwicklungen auf den Standort Deutschland.

 

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16.05.2013
Ausblick Deutschland: Tarifrunde 2013: Kräftiges reales Plus
Zusammenfassung: Die vorliegenden Tarifabschlüsse deuten darauf hin, dass die Lohnrunde 2013 im Schnitt zu einem Lohnplus von rund 3% führen wird. Allerdings zeigt gerade der aktuelle Abschluss in der Metall- und Elektroindustrie Augenmaß, so dass der Anstieg der Lohnstückkosten begrenzt bleiben sollte. Die realen Einkommensteigerungen dürften zu einer leichten Beschleunigung des Konsums führen. Der Effekt auf das Wachstum dürfte allerdings wegen steigender Importe – auch aus den europäischen Krisenländern – geringer ausfallen. Da sich das schwachen BIP-Wachstum zu Jahresbeginn in Q2 angesichts der Rückschläge bei den Vertrauensindikatoren kaum beschleunigen dürfte, halten wir insgesamt weiterhin an unserer BIP-Prognose von 0,3% fest.
Themen: Arbeitsmarkt; Arbeitsmarktpolitik; Deutschland; Fokusthemen; Konjunktur; Makroökonomie; Sozio-ökon. Trends; Wirtschaftspolitik
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14.05.2013
Steuern rauf? – Steuern runter? – Politik der ruhigen Hand nicht das Schlechteste
Themen: Deutschland
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30.04.2013
Ausblick Deutschland: BIP-Prognose: Leichter Anstieg in Q1, Verlangsamung in Q2
Zusammenfassung: In den vergangenen Tagen hat sich die Stimmung in Deutschland deutlich aufgehellt und an manchen Orten zeigen sich sogar Zeichen von Euphorie – insbesondere in München und Dortmund. Anders als die beiden Teilnehmer an den Champions-League-Halbfinalen waren die zuletzt veröffentlichten Wirtschaftsdaten aber eine herbe Enttäuschung, nachdem sie zu Beginn des Jahres noch für Hoffnung sorgten. Daher haben wir unsere Prognose für das deutsche BIP-Wachstum im ersten Quartal von 0,1% gg. Vq. auf 0,3% angehoben. Unsere Erwartung für das zweite Quartal haben wir hingegen von 0,4% auf 0,2% zurückgeschraubt. Die Prognose für das Gesamtjahr bleibt dadurch unverändert bei 0,3% Wachstum.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Fokusthemen; Gesellschaft / Konsumenten; Immobilien; Internationale Finanzmärkte; Konjunktur; Makroökonomie; Realwirt. Trends; Sozio-ökon. Trends; Städte; Wirtschaftswachstum; Wohnimmobilien
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29.04.2013
Deutsche Urlauber halten Südeuropa die Treue – mit einer Ausnahme
Zusammenfassung: Fast alle südeuropäischen Länder konnten im Jahr 2012 mehr Fluggäste aus Deutschland begrüßen als noch 2005. Die Tourismusbranche zeigte sich also relativ resistent gegenüber der Krise. Von den bedeutenden Urlaubszielen in Südeuropa musste allein Griechenland in diesem Zeitraum einen Rückgang der Besucherzahlen aus Deutschland hinnehmen.
Themen: Andere Branchen; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen; Verkehr
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19.04.2013
Dienstleistungen 2013: Heterogener Sektor verzeichnet nur geringe Dynamik
Zusammenfassung: Die nominalen Umsätze der deutschen Dienstleistungsunternehmen dürften 2013 um bestenfalls 1% steigen, nach einem Zuwachs um 2,2% im Jahr 2012. Ein höheres Wachstum wird u.a. durch die stagnierende Industrieproduktion in Deutschland verhindert. Den stärksten Zuwachs dürften die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen erzielen. Auch für den Bereich Verkehr und Lagerei rechnen wir mit steigenden Umsätzen.
Themen: Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Dienstleistungen; Fokusthemen; Freie Berufe; Gesellschaft / Konsumenten; Informationstechnologie; Internet; Konjunktur; Makroökonomie; Sozio-ökon. Trends; Telekommunikation; Verkehr; Wirtschaftsstruktur; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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15.04.2013
Ausblick Deutschland: Stillstand der Lohnkonvergenz zwischen Ost- und Westdeutschland seit Anfang der 2000er Jahre
Zusammenfassung: Die weiter bestehenden Lohnunterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland verdeutlichen, dass es auch nach über 20 Jahren trotz massiver Transferzahlungen und der Diffusion von Technologie bisher nicht gelungen ist, flächendeckend hochproduktive Arbeitsplätze im Hochlohnbereich zu schaffen. Zudem sorgt die Abwanderung der jüngeren und höher qualifizierten Arbeitskräfte dafür, dass der Lohnunterschied für die jüngste Geburtskohorte wieder steigt. Während in der Privatwirtschaft seit Anfang der 2000er Jahre die Löhne im Osten etwa 30% unter den im Westen liegen, wurden die in der öffentlichen Verwaltung immer weiter angeglichen und lagen im Jahr 2011 nur noch etwa 10% unter dem Westniveau.
Themen: Arbeitsmarkt; Deutschland; Fokusthemen; Konjunktur; Makroökonomie; Realwirt. Trends
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15.04.2013
Yen-Abwertung lässt deutsche Exportwirtschaft kalt
Zusammenfassung: Die japanische Zentralbank hat im Januar ihr Inflationsziel von 1% auf 2% erhöht. Der neue Zentralbankpräsident überraschte auf seiner ersten Sitzung im April mit dem Ausmaß der von ihm beabsichtigten geldpolitischen Lockerung. Dieser geldpolitische Regimewechsel wird als Gefahr für übrige Exportnationen – insbesondere Deutschland – gesehen. Für Deutschland ist diese Sorge aber nur bedingt berechtigt.
Themen: Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Deutschland; Fokusthemen; Geldpolitik; Globalisierung; Handel; Intern. Beziehungen; Konjunktur; Makroökonomie; Maschinenbau; Realwirt. Trends; Wechselkurse; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftstrends; Wirtschaftswachstum
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02.04.2013
Ausblick Deutschland: Stimmungsindikatoren – erneuter Dämpfer im Frühjahr
Zusammenfassung: Bereits im dritten Jahr in Folge scheint monatlichen Konjunkturbefragungen wie dem ifo-Geschäftsklima oder dem Index der Einkaufsmanager (PMI) nach einer deutlichen Belebung um die Jahreswende im Frühjahr die Puste auszugehen. Wir erwarten in unserem jüngsten weltwirtschaftlichen Ausblick erst in Q3 einen leichten Anstieg des EWU-BIP und haben unsere Prognose für den Jahresdurchschnitt 2013 auf -0,6% reduziert (2014 +1,0%). Unsere vergleichsweise vorsichtige Wachstumsprognose für Deutschland (+0,3% und +1,5% in 2014) haben wir allerdings nicht nach unten angepasst.
Themen: Arbeitsmarkt; Deutschland; Fiskalpolitik; Fokusthemen; Geldpolitik; Konjunktur; Makroökonomie; Politik und Wahlen; Preise, Inflation; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftswachstum
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26.03.2013
Deutsche Industrie: Absatzmarkt China mit moderater Dynamik
Zusammenfassung: Im Zuge der europäischen Wirtschaftskrise sind die Märkte außerhalb der EWU für deutsche Exporteure wichtiger geworden. So gingen 2012 62,5% aller Ausfuhren in Nicht-EWU-Länder, 2000 waren es erst knapp 55%. China hat seither rasant an Bedeutung gewonnen. Der Exportmarkt China gewinnt 2013 wieder an Fahrt (BIP: +8,2% gg. Vj.). Allerdings strebt die chinesische Regierung mit ca. 7% künftig ein geringeres BIP-Wachstum an als in der letzten Dekade. Die Handelspartner müssen sich auf diese moderatere Dynamik einstellen. Wichtige strukturelle Wachstumsfaktoren des Marktes bleiben aber intakt: Der Ausbau der Infrastruktur oder die Stärkung des Konsums begünstigen deutsche Anbieter aus den relevanten Branchen.
Themen: Asien; Automobilindustrie; Branchen / Rohstoffe; Chemieindustrie; Deutschland; Elektrotechnik; Emerging markets; Fokusthemen; Handel; Makroökonomie; Maschinenbau; Wirtschaftswachstum
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25.03.2013
Mittelstand und Demografie: Der Handlungsdruck steigt
Zusammenfassung: Der demografische Wandel ist als Thema im Mittelstand weithin angekommen. Bei den notwendigen Investitionen, etwa in Weiterbildung, sind die großen Familienunternehmen weiter vorangeschritten als kleine und mittlere Unternehmen. Auch wenn in absehbarer Zeit keine generelle Nachfolgerlücke droht, gebühren Nachfolgeregelungen in vielen Unternehmen Priorität, denn die Zahl übergabereifer Firmen wird steigen. Ob familieninterne Übergabe oder externe Lösung: Übergaben sind nicht selten mit erheblichen Risiken verbunden. Die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens, das Marktumfeld und Finanzierungsbedingungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Motivation, Interessen und Werthaltungen der Beteiligten. Angesichts der Komplexität des Übergabegeschehens und seiner herausragenden Bedeutung in der Unternehmenshistorie empfehlen Experten ein Übergabemanagement, bei dem frühzeitig alle erforderlichen Schritte geplant und umgesetzt werden.
Themen: Arbeitsmarkt; Branchen / Rohstoffe; Demographie; Deutschland; Fokusthemen; Globalisierung; Mittelstand; Steuerpolitik; Wirtschaftspolitik; Wirtschaftsstruktur
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