Im Zuge der europäischen Wirtschaftskrise sind die Märkte außerhalb der EWU für deutsche Exporteure wichtiger geworden. So gingen 2012 62,5% aller Ausfuhren in Nicht-EWU-Länder, 2000 waren es erst knapp 55%. China hat seither rasant an Bedeutung gewonnen. Der Exportmarkt China gewinnt 2013 wieder an Fahrt (BIP: +8,2% gg. Vj.). Allerdings strebt die chinesische Regierung mit ca. 7% künftig ein geringeres BIP-Wachstum an als in der letzten Dekade. Die Handelspartner müssen sich auf diese moderatere Dynamik einstellen. Wichtige strukturelle Wachstumsfaktoren des Marktes bleiben aber intakt: Der Ausbau der Infrastruktur oder die Stärkung des Konsums begünstigen deutsche Anbieter aus den relevanten Branchen.
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