Deutsche Bank Research
Branchen und Ressourcen
Der Bereich Branchen und Ressourcen analysiert konjunkturelle und strukturelle Entwicklungen und leitet daraus wirtschaftspolitische Empfehlungen für die wichtigsten Branchen ab. Dazu zählen die bedeutenden Industriesektoren, sowie die Bereiche Handel, Dienstleistungen, Energie, Verkehr und Umwelt...
Dienstleistungen
Dienstleistungen 2013: Heterogener Sektor verzeichnet nur geringe Dynamik
Die nominalen Umsätze der deutschen Dienstleistungsunternehmen dürften 2013 um bestenfalls 1% steigen, nach einem Zuwachs um 2,2% im Jahr 2012. Ein höheres Wachstum wird u.a. durch die stagnierende Industrieproduktion in Deutschland verhindert. Den stärksten Zuwachs dürften die freiberuflichen, technischen und wissenschaftlichen Dienstleistungen erzielen. Auch für den Bereich Verkehr und Lagerei rechnen wir mit steigenden Umsätzen. [weiter]
Tourismusbranche
Deutsche Urlauber halten Südeuropa die Treue – mit einer Ausnahme
Fast alle südeuropäischen Länder konnten im Jahr 2012 mehr Fluggäste aus Deutschland begrüßen als noch 2005. Die Tourismusbranche zeigte sich also relativ resistent gegenüber der Krise. Von den bedeutenden Urlaubszielen in Südeuropa musste allein Griechenland in diesem Zeitraum einen Rückgang der Besucherzahlen aus Deutschland hinnehmen. [weiter]
Exportwirtschaft
Yen-Abwertung lässt deutsche Exportwirtschaft kalt
Die japanische Zentralbank hat im Januar ihr Inflationsziel von 1% auf 2% erhöht. Der neue Zentralbankpräsident überraschte auf seiner ersten Sitzung im April mit dem Ausmaß der von ihm beabsichtigten geldpolitischen Lockerung. Dieser geldpolitische Regimewechsel wird als Gefahr für übrige Exportnationen – insbesondere Deutschland – gesehen. Für Deutschland ist diese Sorge aber nur bedingt berechtigt. [weiter]
Luftverkehr
Deutsche Industrie
Deutsche Industrie: Absatzmarkt China mit moderater Dynamik
Im Zuge der europäischen Wirtschaftskrise sind die Märkte außerhalb der EWU für deutsche Exporteure wichtiger geworden. So gingen 2012 62,5% aller Ausfuhren in Nicht-EWU-Länder, 2000 waren es erst knapp 55%. China hat seither rasant an Bedeutung gewonnen. Der Exportmarkt China gewinnt 2013 wieder an Fahrt (BIP: +8,2% gg. Vj.). Allerdings strebt die chinesische Regierung mit ca. 7% künftig ein geringeres BIP-Wachstum an als in der letzten Dekade. Die Handelspartner müssen sich auf diese moderatere Dynamik einstellen. Wichtige strukturelle Wachstumsfaktoren des Marktes bleiben aber intakt: Der Ausbau der Infrastruktur oder die Stärkung des Konsums begünstigen deutsche Anbieter aus den relevanten Branchen. [weiter]
Industrieproduktion
Deutsche Industrie: Warten auf den Aufschwung
Die deutsche Industrie muss sich im laufenden Jahr erst noch aus dem Konjunkturtal herausarbeiten. Nachdem die Stimmungsindikatoren zu Beginn des Jahres noch vielversprechende Signale ausgesendet hatten, sind sie zuletzt wieder merklich zurückgegangen und dämpfen damit die Hoffnung auf einen kräftigen Aufschwung in H1 spürbar. Dennoch deuten vereinzelte Signale aus einigen frühzyklischen Branchen und leicht verbesserte Aussichten für wichtige außereuropäische Exportmärkte daraufhin, dass die Industrie im Jahresverlauf zum Wachstum zurückfinden kann. Im Jahresdurchschnitt dürfte die reale Produktion im Verarbeitenden Gewerbe stagnieren. [weiter]
 
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