Deutsche Bank Research
Wirtschafts- und Europapolitik
In diesem Bereich geht es um Analysen von und Kommentaren zur Wirtschafts- und Finanzpolitik sowie die Entwicklung der EU und ihrer Politikbereiche (einschließlich EWU). Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Erweiterung der EU um Länder aus Mittel- und Osteuropa.
Aktueller Kommentar
Wachstumsfreundliche Konsolidierung: Sparkurs nicht verwässern!
Am 3. Mai hat die Europäische Kommission ihre Frühjahrsprognose veröffentlicht. Für Frankreich, Italien und Portugal wurden vor allem die strukturellen Defizite für 2013 und 2014 herunterrevidiert. Jüngste Forderungen nach sogenannter „wachstumsverträglicher Konsolidierung“ lassen befürchten, dass die Politik sich zunehmend vom Sparkurs verabschieden wird. [weiter]
Aktuelle Grafik
Research Briefing
Flexibilität und Rigidität: Ein Balanceakt im laufenden Defizitverfahren
Seit März ist klar: Die Euroländer genehmigen sich mehr Zeit zum Sparen. Dies hat auch Auswirkungen auf die nächsten Schritte im Defizitverfahren. Seine weitere Glaubwürdigkeit hängt entscheidend davon ab, wie überzeugend Rigidität – also die Einhaltung der Regeln und Sparpolitik – und Flexibilität – und damit die Anpassung der Konsolidierungsziele – austariert werden. [weiter]
Aktuelles Thema
Mittelstand und Demografie: Der Handlungsdruck steigt
Der demografische Wandel ist als Thema im Mittelstand weithin angekommen. Bei den notwendigen Investitionen, etwa in Weiterbildung, sind die großen Familienunternehmen weiter vorangeschritten als kleine und mittlere Unternehmen. Auch wenn in absehbarer Zeit keine generelle Nachfolgerlücke droht, gebühren Nachfolgeregelungen in vielen Unternehmen Priorität, denn die Zahl übergabereifer Firmen wird steigen. Ob familieninterne Übergabe oder externe Lösung: Übergaben sind nicht selten mit erheblichen Risiken verbunden. Die wirtschaftliche und finanzielle Lage des Unternehmens, das Marktumfeld und Finanzierungsbedingungen spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Motivation, Interessen und Werthaltungen der Beteiligten. Angesichts der Komplexität des Übergabegeschehens und seiner herausragenden Bedeutung in der Unternehmenshistorie empfehlen Experten ein Übergabemanagement, bei dem frühzeitig alle erforderlichen Schritte geplant und umgesetzt werden. [weiter]
01.03.2013
Außenhandel, Unternehmensbesteuerung, Bundestagswahl
03.12.2012
Immaterielle Güter, Ausrüstungsinvestitionen, Bauinvestitionen, Zuwanderung
Im Fokus
Die größten Familienunternehmen in Deutschland
Bei der im Auftrag der Deutsche Bank AG und des BDI durchgeführten IfM-Herbstbefragung 2012 der Studienreihe „Die größten Familienunternehmen in Deutschland” haben 405 der 4.400 größten Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von über 50 Mio. Euro repräsentativ Auskünfte zu den folgenden Themen gegeben: derzeitige und zukünftige Wirtschaftslage, Unternehmensstandort und Versorgungssicherheit, Fachkräftemangel und Personalpolitik sowie betriebliche Altersvorsorge. [weiter]
EU-Monitor
Alle Wege führen in die Fiskalunion? Optionen für mehr fiskalische Integration in der Eurozone
Verglichen mit den USA als einer seit langem erfolgreichen Währungsunion hat die Eurozone erhebliche Defizite bei der Absorption regionaler Schocks. Dies ist die Folge einer geringeren finanz- und realwirtschaftlichen Integration und einer föderalen Architektur ohne reaktive Stabilisationselemente. Daher können fiskalische Instrumente zur Angleichung von Konjunkturzyklen und zur Dämpfung asymmetrischer Schocks durchaus im gemeinsamen Interesse aller Euroländer sein. Die gegenwärtig diskutierten Optionen würden einen fundamentalen Einschnitt in den europäischen Rahmen bedeuten. Dabei stellt sich vor allem die Frage, wie sie praktisch umgesetzt werden könnten, ohne zu irreversiblen Fehlentwicklungen zu führen. Schließlich ist die Eurozone in vieler Hinsicht ein deutlich heterogenerer Wirtschaftsraum als die Vereinigten Staaten, mit einem geringer ausgeprägten Solidaritätsempfinden zwischen den Regionen. Angesichts der fundamentalen Ungleichgewichte in Europa würde eine stärkere fiskalische Integration aber nicht ohne Umverteilungselemente auskommen. [weiter]
 
Publikationen
Analysen zum Themengebiet Wirtschaftspolitik finden Sie in folgenden Periodika: 
Mittelstand
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