Deutsche Bank Research
Aktueller Kommentar
Der digitale Strukturwandel im Finanzsektor
Die Kräfte hinter dem digitalen Strukturwandel sind komplex und der Begriff „Verdrängungswettbewerb“ reicht sicherlich nicht aus, um sämtliche Auswirkungen auf etablierte Branchen und Strukturen in ihrer Gänze zu erklären. Daher leisten weitere Aspekte einen elementaren Beitrag zum Wandel. Dazu zählen u.a. das exponentiell steigende Datenvolumen, die Durchdringung web-basierter Endgeräte, die Internetaffinität der Bevölkerung, Netzwerk- und Skaleneffekte, der Breitbandausbau, Automatisierungs- und Standardisierungspotenziale, der Anpassungswille und die Flexibilität etablierter Anbieter, die Veränderungen bei Nachfrage- und Konsummustern sowie strengere Regulierungsmaßnahmen. [weiter]
Deutschland
Erbschaftsteuer, die Dritte: Bundesverfassungsgerichtsurteil im Spätherbst erwartet
Während der mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht am 8. Juli hat sich gezeigt, dass die Verfassungsrichter Zweifel an den geltenden Steuererleichterungen bzw. -befreiungen von Betriebsvermögen haben. Noch im Spätherbst wird hierzu das Urteil des Bundverfassungsgerichts erwartet. Dieses könnte dazu führen, dass die bisher gültigen Regelungen zur Übertragung von Betriebsvermögen eingeschränkt werden. Kommt es dazu, wird die Steuerlast für Firmenerben/Unternehmer wahrscheinlich zunehmen. Derzeit ist nicht absehbar, wie stark eine Mehrbelastung – und hier insbesondere des deutschen Mittelstands – ausfallen könnte. Eine völlige Abschaffung der Verschonungsregeln für Betriebsvermögen ist nicht zu erwarten. [weiter]
Globale Finanzmärkte
Bausparen in Deutschland Aktuell
Bausparen ist in Deutschland ein weitverbreitetes Instrument zur privaten Wohnungsfinanzierung, mit rd. 30 Mio. Verträgen besitzt im Durchschnitt mehr als jeder dritte Bundesbürger einen Bausparvertrag. Gleichzeitig befindet sich der Immobilienmarkt in Deutschland seit einigen Jahren im Aufwärtstrend: Die Zahl der Wohnungsbaugenehmigungen und –fertigstellungen wächst, und günstige Zinsen fördern das Interesse am Immobilienerwerb. Vor diesem Hintergrund legt auch das Geschäft der Bausparkassen seit 2009 wieder zu – 2013 wurden rd. 3,3 Mio. Neuverträge abgeschlossen, was einem Zuwachs von 2,1% ggü. dem Vorjahr entspricht. Parallel setzt sich der Konsolidierungsprozess im Bausparkassenmarkt fort und die Zahl der Anbieter schrumpft weiter.  [weiter]
Deutschland im Blick
 
 
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