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556 Dokumente
11. November 2019
1
Nach dem deutlichen Renditeanstieg der letzten Woche und neuen Allzeithochs bei US-Aktienindizes erwarten die Märkte mit Spannung die Reden von Präsident Trump (Dienstag) und Fed-Chef Powell (Mittwoch). Bei Trump erwartet man sich mehr Klarheit über ein erstes Handelsabkommen mit China und hofft auf Signale, dass es nicht zu den angedrohten Zöllen auf Autoimporte in die USA kommt (Entscheidungsfrist endet am Mittwoch). Bei Powell interessiert die Märkte vor allem, inwieweit der Konjunkturausblick der Fed sich mit den zuletzt etwas optimistischeren Markterwartungen deckt. Am Donnerstag schaut man dann auf Deutschland, wo das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung für das Q3-BIP veröffentlicht. Dann entscheidet es sich, ob Deutschland in eine technische Rezession gerutscht ist oder vielleicht um Haaresbreite vorbeigeschrappt ist. [mehr]
6. November 2019
2
In Deutschland bleibt Erdgas durch die politisch veranlassten Ausstiege aus der Kernenergie, Stein- und Braunkohle die letzte Säule der konventionellen Stromerzeugung. Da die heimische Politik bis 2050 Klimaneutralität anstrebt, ist Erdgas für Deutschland nicht mehr, aber auch nicht weniger als eine Übergangsenergie. Die Gewichtung der energiepolitischen Ziele spricht für die Fertigstellung und Inbetriebnahme von Nord Stream II. Die Versorgungssicherheit wird durch Nord Stream II erhöht und Pipelinegas, wie das von Nord Stream II, hat im Vergleich zu LNG-Anlieferungen per Saldo gewisse Umweltvorteile. [mehr]
4. November 2019
3
Wie erwartet hat die Fed letzte Woche die Zinsen zum dritten Mal in diesem Jahr gesenkt, gleichzeitig jedoch eine Zinspause signalisiert. Angesichts des stärker als erwarteten US-Arbeitsmarktberichts im Oktober erwarten wir nunmehr keine weiteren Leitzinssenkungen in diesem und nächstem Jahr. In der Eurozone ist das BIP-Wachstum im 3. Quartal mit +0,2% besser als erwartet ausgefallen. Die deutschen Wachstumszahlen werden jedoch erst am 14. November veröffentlicht. In dieser Woche dürften die September-Zahlen zur deutschen Industrieproduktion weitere Hinweise auf die Wirtschaftsentwicklung im dritten Quartal geben. Im Vereinigten Königreich wird sich das Unterhaus diese Woche auflösen. Der Wahlausgang im Dezember bleibt schwer zu prognostizieren. Die Bank of England dürfte diese Woche nicht an der Zinsschraube drehen, könnte jedoch einen Lockerungskurs einschlagen. [mehr]
4. November 2019
4
Zuletzt haben sich deutsche Exporte und der Welthandel weitgehend parallel entwickelt und stagnieren jeweils im Vorjahresvergleich. Der Frühindikator der Bundesbank für die globale Industrieproduktion hat gegenüber den deutschen Exporten einen Vorlauf von 4 bis 5 Monaten. Dass dieser Indikator zuletzt gesunken ist, spricht gegen eine Belebung der deutschen Exporte vor dem Ende des ersten Quartals 2020 – auch wenn in jüngster Zeit Anzeichen für eine Stabilisierung der Auslandsaufträge zu erkennen waren. (Außerdem in dieser Ausgabe enthalten: Hauspreise in Deutschland, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB-Geldpolitik) [mehr]
29. Oktober 2019
5
Die deutschen Nettoenergieimporte sind zwischen 2000 und 2018 um knapp 12% gesunken. Während bei Mineralöl wegen der geringeren Bedeutung im Wärmemarkt und bei der Kernenergie wegen des Ausstiegsbeschlusses starke Rückgänge zu verzeichnen sind, nehmen die Nettoimporte von Erdgas tendenziell zu. Bei Steinkohle sinken die Nettoimporte erst seit 2016. Sie lagen 2018 aber noch deutlich über dem Niveau von 2000, weil die heimische Steinkohlenförderung zurückgefahren wurde. Deutschlands Importabhängigkeit von Energierohstoffen hat im langfristigen Vergleich kaum abgenommen. Sie betrug 2018 knapp 71% (2000: 72,6%). [mehr]
28. Oktober 2019
6
Aufgrund der Wachstumsverlangsamung in den USA dürfte die Fed diese Woche erneut die Zinsen senken. Zudem werden diese Woche der Arbeitsmarktbericht für Oktober und weitere wichtige US-Konjunkturindikatoren veröffentlicht. In Europa brachte letzte Woche die letzte EZB-Sitzung von Mario Draghi wenig Neues. Diese Woche beginnt die Amtszeit von Christine Lagarde und gleichzeitig das Tiering der EZB-Einlagensätze und die Wiederaufnahme der Anleihekäufe. Rund um den Brexit stehen wichtige Entscheidungen an. Zunächst muss die Brexit-Frist 31. Oktober von der EU erneut verlängert werden, um einen harten Brexit zu verhindern. Im britischen Unterhaus wird dann diese Woche aller Voraussicht nach über Neuwahlen im Dezember abgestimmt. [mehr]
28. Oktober 2019
7
Die gute Nachricht in diesem Monat lautet: Die größten Abwärtsrisiken für die Weltwirtschaft haben sich abgeschwächt. Bei den Brexit-Verhandlungen wurden Fortschritte erzielt und im Handelskonflikt zwischen den USA und China sind beide Seiten derzeit eher an Gesprächen als an einer weiteren Verschärfung der Spannungen interessiert. Allerdings sind zahlreiche handelspolitische Fragen noch ungelöst und dürften es auch noch einige Zeit lang bleiben. [mehr]
30. September 2019
9
Ein (grüner) Kursschwenk in der deutschen Fiskalpolitik? Das Klimaschutzprogramm ändert nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung der deutschen Fiskalpolitik, da die zusätzlichen Ausgaben für den Klimaschutz größtenteils durch zusätzliche Einnahmen gegenfinanziert werden sollen. Die von dem Paket ausgehenden ökologischen Lenkungswirkungen dürften aufgrund des anfänglich recht niedrigen CO2-Preises begrenzt sein. Die mit dem Klimapaket verknüpften Erwartungen einer massiven Lockerung in der deutschen Fiskalpolitik haben sich letztlich als unrealistisch und übertrieben herausgestellt. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass die Regierung nur im Falle einer schweren Rezession ein antizyklisches Konjunkturpaket schnüren dürfte. Dennoch wird der deutsche Haushaltsüberschuss 2019/20 deutlich abschmelzen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Arbeitsmarkt, Industriekonjunktur, Automobilindustrie, EZB) [mehr]
30. September 2019
10
Angesichts der zunehmenden Nutzung von Online- und Mobile-Banking steht die Zukunft der Bankfilialen seit einiger Zeit auf dem Prüfstand. Neben dem allgemeinen Trend können regionale Unterschiede bei der Nachfrage nach Filialdienstleistungen einen wichtigen Einfluss auf das künftige Filialnetz haben. Strukturell weniger Kundenbesuche in bestimmten Regionen könnten den Druck erhöhen, Filialen zu schließen. In Deutschland ist die Zahl der Bankfilialen deutlich gesunken – von ungefähr 40.000 im Jahr 2007 auf etwa 28.000 im Jahr 2018. [mehr]
2.6.7