1. Research
  2. Globale Suche

Globale Suche

Kategorienfilter

1411 Dokumente
12. August 2020
Die monatlichen Daten deuten auf eine kräftige Belebung der konjunkturellen Dynamik im Laufe des zweiten Quartals hin, was u.a. auf Aufholeffekte zurückzuführen ist. Nach dem beispiellosen BIP-Einbruch um 10,1% gg. Vq. in Q2 prognostizieren wir für Q3 bzw. Q4 ein Wachstum von 5% bzw. 2% (Markterwartungen: 5,2% bzw. 2,4%). Das BIP-Niveau vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie dürfte jedoch erst Mitte 2022 wieder erreicht werden. Angesichts der derzeit außergewöhnlich hohen Volatilität der monatlichen Daten und der Unsicherheit über den weiteren Verlauf der globalen Pandemie sind die Prognosen mit ungewöhnlich hoher Unsicherheit behaftet. (Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe: Merkels Stärke könnte eine Last für ihre potenziellen Nachfolger werden.) [mehr]
12. August 2020
Höchster wöchentlicher Anstieg der Fallzahlen seit Mitte Mai. * Leichte Aufwärtsrevision unserer Konjunkturprognosen: Deutsches BIP dürfte 2020 um 6,4% schrumpfen und 2021 um 4% zulegen. * ZEW-Index zu Konjunkturerwartungen im August deutlich gestiegen. * Bruttomonatsverdienste in Deutschland sinken in Q2 um 2,2% gg. Vorjahr. * DEHOGA-Umfrage: Etwa 60% aller befragten Betriebe (Hotellerie und Gastronomie) sehen sich in ihrer Existenz bedroht. * ifo-Umfrage: Unternehmen rechnen im Durchschnitt noch für mehr als acht Monate mit Einschränkungen des öffentlichen Lebens. * Testkapazitäten für Reiserückkehrer sollen deutlich erhöht werden. [mehr]
11. August 2020
Whichever way the cloud and other technologies influence banking, they are unlikely to increase the use of pieces of paper or metal as a means of payment. In fact, the existing trend towards cashless and contactless payments has been given big push by the Corona crisis, with many avoiding cash for fear of contagion. But how will this develop long term, and is cash really dead? Our economist Marion Labouré from Deutsche Bank Research discusses these questions and their significance in this video. [mehr]
10. August 2020
Monthly data point to a strong pickup in economic momentum during the course of Q2, in part due to catch-up effects. Still, after the unprecedented 10.1% GDP contraction in Q2 we expect a 5% increase in Q3 followed by a 2% rise in Q4 (consensus: 5.2% and 2.4%). We now expect German GDP to contract by 6.4% (compared with -9% predicted in early May) followed by a 4% increase in 2021. Still, the pre-COVID output level will not be reached before mid-2022. The current exceptional volatility in monthly data and the further development of the global pandemic imply that the error margins remain exceptionally high. (Also in this issue: Merkel’s strength might become a burden for her potential successors.) [mehr]
10. August 2020
Nach den besser als befürchteten Q2-BIP Zahlen in vielen Ländern erwarten wir jetzt „nur noch“ ein Rückgang des globalen BIPs um 4 ½%. Unsicherheitsfaktoren sind dabei neben der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie vor allem der Ausgang der aktuellen politischen Auseinandersetzung in den USA um ein weiteres Rettungspakt, wo wir in dieser Woche eine Entscheidung erwarten. Darüber hinaus dürfte auch der Fortgang des US-chinesischen Konflikts, der in den letzten Wochen wieder an Intensität zugenommen hat, die Märkte beschäftigen. [mehr]
5. August 2020
Region:
The EUR 750 bn recovery package agreed upon by EU leaders two weeks ago will be financed through EU borrowing while the EUR 1,074 bn budget for the next seven years mainly depends on EU members' direct contributions. For the Commission to tap markets, the own resources ceiling – i.e. the maximum amount that can be called per year to finance EU expenditure – will be temporarily increased from the current 1.2% to 2% of EU members’ GNI. The Council committed itself to reform the EU’s financing system and plans to introduce new own resources for early repayment of EU borrowing. The top priority at present is swift adoption of the budget and recovery fund to address the consequences of the pandemic over the coming years. Following agreement in the Council, the MFF 2021-2027 now requires the consent of the European Parliament, in an absolute-majority vote. The decision about own resources – EU borrowing, increased ceiling and new own resources – needs to be approved by all member states in accordance with their constitutional requirements (including approval by national parliaments). While we do not expect an overall blockage of the package by the European Parliament or member states, delays cannot be excluded. [mehr]
5. August 2020
EU-Wiederaufbau-Paket noch nicht unter Dach und Fach. * EZB weiterhin als Krisenhelfer neben der Fiskalpolitik. * Q2 BIP-Rückgänge in den USA, der Eurozone und in Deutschland in bisher nicht gesehenem Ausmaß. * Verhandlungen über neues US-Hilfspaket kommen in Bewegung. * In Q2 massiver Rückgang offener Stellen am deutschen Arbeitsmarkt. * ifo: Autoindustrie kommt wieder auf Touren. * Wieder mehr Buchungen, aber Umsatz in deutscher Reisebranche noch weit unter Vorjahr. * Industrieproduktion im Juni wichtig für Start in Q3. * Bundeswirtschaftsminister für Unterstützung des Einzelhandels in Städten. * Corona-Krise in der Autoindustrie noch lange nicht überwunden. * Deutsche Fußball-Liga bereitet Saisonstart vor. * Ärzteverband sieht Deutschland in zweiter Corona-Welle. * Forscher der Leipziger Uni-Klink: Schulen nach Wiedereröffnung keine Corona-Hotspots. [mehr]
3. August 2020
Die Entwicklung der Corona-Fallzahlen bleibt weiterhin eines der bestimmenden Themen. Das gilt insbesondere für die USA, wo die jüngst weiter hohen Neuinfektionszahlen eine Diskussion um die erneute Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen in verschiedenen Bundesstaaten befeuern. Das wäre ein Dämpfer für wirtschaftliche Erholung. Die Corona-Krise hat in den USA deutliche Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen. Nachdem das FPUC-Programm zur Unterstützung der Arbeitslosen Ende Juli ausgelaufen ist, ringen Republikaner und Demokranten weiter um ein Folgepaket. Bis dahin könnte FPUC verlängert werden. Auch in der Eurozone sind die Corona-Fallzahlen weiterhin ein Thema. Die wirtschaftliche Erholung wird auch hier davon bestimmt, ob Eindämmungsmaßnahmen wieder verschärft werden müssen. Hinweise, mit wie viel Schwung die deutsche Wirtschaft in die zweite Jahreshälfte gestartet ist, dürften die Juni-Zahlen zu den Auftragseingängen und der Industrieproduktion geben. Zu Wochenbeginn zeichnet die Veröffentlichung der finalen PMIs das aktuelle Stimmungsbild im Juli nach. [mehr]
29. Juli 2020
ifo Geschäftsklimaindex im Juli zum dritten Mal in Folge gestiegen. Beurteilung der aktuellen Lage erneut besser, aber Wert nur 5,6 Punkte über Mai-Tiefpunkt. Erwartungen springen weiter nach oben. * IAB-Arbeitsmarktbarometer im Juli zum dritten Mal gestiegen. Teilkomponenten Arbeitslosigkeit und Beschäftigung des Frühindikators signalisieren Ende des Abwärtstrends am Arbeitsmarkt. Gleichwohl dürfte die saisonbereinigte Arbeitslosenzahl im Juli (Veröffentlichung: 30. Juli) nach unserer Einschätzung um 55 Tsd. ansteigen. * Bundesbank sieht deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs, wenngleich Konjunkturindikatoren ein heterogenes Bild zeichnen. Morgen veröffentlicht das Statistische Bundesamt vorläufige BIP-Wachstumsrate für Q2. * Bundesregierung will Testpflicht für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten einführen. * Das RKI bezeichnet die Infektionsentwicklung der letzten Tage als „beunruhigend“. Aufforderung, die Hygiene- und Abstandsregeln weiter ernst zu nehmen sowie Mund-Nasen-Schutz zu tragen. [mehr]
7.0.7