
Was ist der DBIX?
19. November 2012

Exklusiv für MADE IN GERMANY hat die Deutsche Bank einen Indikator entwickelt, um die Stimmung der Weltwirtschaft zu messen.
Der DBIX, kurz für Deutsche Bank International Business Index, misst die wirtschaftliche Situation und die kurzfristigen Erwartungen von Unternehmen der vier weltweit größten Volkswirtschaften (G4): den USA, China, Japan und Deutschland. Die Situation in diesen Ländern ist auch Indikator für die gesamten Regionen Nordamerika, Europa und Asien. China repräsentiert darüber hinaus im Index die Schwellenländer. Insgesamt produzieren die G4-Staaten über ein Drittel des globalen BIP. Der DBIX ist deswegen ein präziser Indikator für Auf- und Abschwünge der gesamten Weltwirtschaft.
Die ausgewählten Subindizes des DBIX sind weit verbreitete, zeitnahe und genaue Indikatoren für die wirtschaftliche Situation und die kurzfristigen Erwartungen in den jeweiligen G4-Volkswirtschaften. Für die USA wird der ISM Purchasing Managers‘ Index verwendet, für den regelmäßig über 300 Manager führender amerikanischer Unternehmen befragt werden. Die Chinesische Volkswirtschaft wird ebenfalls durch den Purchasing Managers‘ Index abgebildet, für den in China mehr als 700 produzierende Unternehmen untersucht werden. Für Daten aus Japan wird auf den Index of Business Conditions zurückgegriffen, den das Economic and Social Research Institute in Tokyo publiziert. Informationen über die Stimmungslage in Deutschland werden über den ifo Geschäftsklimaindex erfasst, der 7000 deutschen Unternehmen den Puls fühlt.
Die neuste Entwicklung des DBIX und seiner Komponenten sowie der sich daraus ergebende Ausblick für die entsprechenden Volkswirtschaften und die Weltkonjunktur insgesamt werden im Internetportal der Deutschen Welle, www.dw.de, von Deutsche Bank Research Analysten in Interviews kommentiert.
Zur aktuellen DBIX-Einschätzung bei der Deutschen Welle