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Disinflationäre Impulse aus EWU-Ländern fördern die Abschwächung des Importpreiseanstiegs

21. August 2012

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aDer Anstieg der Importpreise verlangsamt sich seit Ende des Jahres 2010 deutlich. Betrug der Anstieg gegenüber dem Vorjahr im Dezember 2010 noch 12%, waren es im Januar diesen Jahres 3,7% und im Juni 2012 nur noch 1,3%.

Ein Haupttreiber dieser Entwicklung war der Rückgang des Importpreisanstiegs für Energie in Folge der durch die globale Konjunkturabkühlung fallenden Energie- und Rohstoffpreise.  Die Anstieg der Importpreise für Energie schwächte sich von 17% (gg. Vj.) Anfang des Jahres auf 2% im Juni 2012 ab.

Bei der regionalen Aufspaltung der Importe zeigt sich, dass bei allen Hauptgruppen der Preisanstieg für Importe aus der EWU – rund 40% der gesamten Importe – deutlich niedriger als für die Importe aus dem Rest der Welt ausfällt. Dies dürfte zum Teil an der Abschwächung des Euro liegen, die Importe aus dem Nicht-Euro Raum verteuert. Gegenüber dem USD hat der EUR im Juni um 15% (gg. Vj.) abgewertet, gg. dem CNY um 15% und gg. dem JPY um 14%. Zudem dürfte sich aber hier zunehmend die Verbesserung der preislichen Wettbewerbsfähigkeit in den Peripherieländern der Eurozone bemerkbar machen.

Mit der relativen Verbilligung der Importe aus EWU-Ländern dürften diese relativ stärker nachgefragt werden. Während die Importe im Mai 2012 insgesamt um 0,2% (gg. Vj.) zurückgingen, stiegen die Importe aus EWU-Ländern um 0,1% und die aus nicht-EWU Ländern sanken um 0,4%.

 

 

 

 
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