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Der Wunsch nach (digitaler) Mobilität ist unaufhaltsam

13. August 2012

nicht löschen!!

aDie hohe Adaptionsgeschwindigkeit web-basierter Technologien zeigte sich in den vergangenen zwölf Monaten insbesondere im Bereich der mobilen Endgeräte. So steigt der Anteil der amerikanischen Bevölkerung, der Smartphones, Tablet PCs und/oder eBook Reader bereits besitzt oder nachfragt, um permanent ortsunabhängig auf digitale Inhalte on- und offline zugreifen zu können. Mit leichter Verzögerung gilt das auch für den deutschen Markt mobiler Endgeräte. Der digitale Strukturwandel führt dazu, dass die Menschen in der langen Frist immer weniger zwischen off- und online unterscheiden werden. Das Internet wird allgegenwärtig sein. Zukünftig stellt sich folglich nicht mehr die Frage, ob die Menschen das Internet nutzen, sondern vielmehr, ob sie es eher aktiv oder passiv nutzen und welches Medium sie dafür einsetzen.

Das steigende Mobilitätsbedürfnis der Menschen hat auch Auswirkungen auf das Konsum- und Mediennutzungsverhalten. Dieser Transformationsprozess könnte weiterhin zu Absatzrückgängen stationärer, internetfähiger Geräte führen. So sank beispielsweise innerhalb der letzten sechs Jahre die Anzahl jener Menschen in den USA, die einen stationären PC besaßen um 13%-Punkte, während die Zahl der Besitzer von Smartphones, Notebooks, Tablet PCs und E-Reader merklich gestiegen ist, seit sie am Markt sind.

Zusätzlich spielt die Konvergenz der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) hierbei eine wesentliche Rolle. Für den Internetnutzer ist es bequem, alle präferierten digitalen Inhalte über ein Endgerät zu konsumieren. Beispielsweise unterstützen die Betriebssysteme der neuen Smartphones viele unterschiedliche Off- und Onlinedienste, wie z.B. den Konsum von Musik und Videos, das Lesen und Verändern von Textformaten, die Pflege von sozialen Kontakten, die Navigation von Geodaten oder die Bedienung der Geräte über Sprachsteuerung. Es ist also nicht mehr notwendig zusätzlich zum Smartphone ein Navigationssystem oder einen mp3-Player mit sich zu führen. Der jüngst rückläufige Verlauf der Verbreitung von mp3-Playern in der Grafik kann diese Entwicklung belegen. Vorsicht und Wachsamkeit ist allerdings bei der Sicherheit mobiler, internetfähiger Endgeräte geboten. Sie hinkt der Adaptionsgeschwindigkeit web-basierter Technologien besorgniserregend hinterher.

 

 

 
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