1. Research

Stefan Schneider

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11. November 2019
1
Nach dem deutlichen Renditeanstieg der letzten Woche und neuen Allzeithochs bei US-Aktienindizes erwarten die Märkte mit Spannung die Reden von Präsident Trump (Dienstag) und Fed-Chef Powell (Mittwoch). Bei Trump erwartet man sich mehr Klarheit über ein erstes Handelsabkommen mit China und hofft auf Signale, dass es nicht zu den angedrohten Zöllen auf Autoimporte in die USA kommt (Entscheidungsfrist endet am Mittwoch). Bei Powell interessiert die Märkte vor allem, inwieweit der Konjunkturausblick der Fed sich mit den zuletzt etwas optimistischeren Markterwartungen deckt. Am Donnerstag schaut man dann auf Deutschland, wo das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung für das Q3-BIP veröffentlicht. Dann entscheidet es sich, ob Deutschland in eine technische Rezession gerutscht ist oder vielleicht um Haaresbreite vorbeigeschrappt ist. [mehr]
4. November 2019
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German exports and global trade have been moving in lockstep recently and more or less grinded to a halt in yoy terms. We found that the Bundesbank’s leading indicator for global industrial production leads German exports by 4 to 5 months. Recent declines in this indicator do speak against a recovery in German exports before the end of Q1 2020, despite recent signs of stabilization in German foreign order intake. (Also included in this issue: house prices in Germany, labour market, automotive industry and German politics) [mehr]
4. November 2019
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Zuletzt haben sich deutsche Exporte und der Welthandel weitgehend parallel entwickelt und stagnieren jeweils im Vorjahresvergleich. Der Frühindikator der Bundesbank für die globale Industrieproduktion hat gegenüber den deutschen Exporten einen Vorlauf von 4 bis 5 Monaten. Dass dieser Indikator zuletzt gesunken ist, spricht gegen eine Belebung der deutschen Exporte vor dem Ende des ersten Quartals 2020 – auch wenn in jüngster Zeit Anzeichen für eine Stabilisierung der Auslandsaufträge zu erkennen waren. (Außerdem in dieser Ausgabe enthalten: Hauspreise in Deutschland, Arbeitsmarkt, Automobilkonjunktur, EZB-Geldpolitik) [mehr]
30. September 2019
4
A new (green) 'fiscal deal' in Germany? The climate protection programme is no game changer for fiscal policies as it will be largely counter-financed by additional revenues. The ecological steering effect of the climate package is also limited since the initial carbon price will be low. Speculations that Germany will finally relent and embark on a decisive fiscal policy loosening have proved to be overplayed. We stick to our call that we will not see a fiscal package unless Germany enters a severe recession. Still, Germany’s budget surpluses are set to narrow considerably in 2019/20. (Also included in this issue: German labour market, industrial production, auto industry, the view from Berlin) [mehr]
30. September 2019
5
Ein (grüner) Kursschwenk in der deutschen Fiskalpolitik? Das Klimaschutzprogramm ändert nichts an der grundsätzlichen Ausrichtung der deutschen Fiskalpolitik, da die zusätzlichen Ausgaben für den Klimaschutz größtenteils durch zusätzliche Einnahmen gegenfinanziert werden sollen. Die von dem Paket ausgehenden ökologischen Lenkungswirkungen dürften aufgrund des anfänglich recht niedrigen CO2-Preises begrenzt sein. Die mit dem Klimapaket verknüpften Erwartungen einer massiven Lockerung in der deutschen Fiskalpolitik haben sich letztlich als unrealistisch und übertrieben herausgestellt. Wir halten an unserer Einschätzung fest, dass die Regierung nur im Falle einer schweren Rezession ein antizyklisches Konjunkturpaket schnüren dürfte. Dennoch wird der deutsche Haushaltsüberschuss 2019/20 deutlich abschmelzen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutscher Arbeitsmarkt, Industriekonjunktur, Automobilindustrie, EZB) [mehr]
30. August 2019
7
Mittlerweile teilen auch die offiziellen Prognostiker unsere Meinung, dass Deutschland sich in einer technischen Rezession befindet. Damit beginnen nun auch deutsche Politiker und Kommentatoren in den bis dato überwiegend angelsächsischen Chor einzustimmen, der lautstark staatliche Konjunkturprogramme fordert. Unserer Meinung nach sollte die Politik aber erst antizyklische Maßnahmen ergreifen, wenn wir Gefahr laufen, in eine tiefe Rezession zu fallen. Trotz der zweifellos hohen wirtschaftspolitischen Risiken erwarten wir derzeit ein solches Szenario nicht. [mehr]
30. August 2019
8
Given that in the meantime most official forecasters agree with us that the Germans will suffer at least a technical recession, even German politicians and commentators are starting to join the so far mainly Anglo-Saxon chorus, asking for countercyclical fiscal measures. In our view the government should only act if there is clear evidence that we might be at the brink of a deep recession. Despite the undoubtedly massive economic policy uncertainties we do currently not expect such a scenario. [mehr]
23. August 2019
9
What should an honest and law-abiding German citizen think when their finance minister, a high-ranking representative of the state, is investigating whether he can protect them from the actions of another state body, the central bank? This is exactly what the Bavarian Prime Minister Söder is calling for: a ban on negative interest on bank deposits (up to a certain level), whose chances of realisation are now being examined by the Federal Ministry of Finance. [mehr]
22. August 2019
10
Was soll der brave Bürger davon halten, wenn sein Finanzminister, ein hochrangiger Vertreter des Staates, prüfen lässt, ob er ihn vor den Handlungen eines anderen staatlichen Organs, der Zentralbank, schützen kann. Denn genau darauf läuft das vom bayerischen Ministerpräsidenten Söder geforderte Verbot von Negativzinsen für die Einlagen bei den Banken (bis zu einer gewissen Größenordnung) hinaus, dessen Realisierungschancen jetzt im Finanzministerium geprüft werden. [mehr]
20. August 2019
11
Unseres Erachtens befindet sich die deutsche Wirtschaft in einer technischen Rezession: Wir erwarten für Q3 eine Kontraktion des BIP um ¼%. Außerdem haben wir unsere Prognose für 2019 auf 0,3% zurückgenommen. Da keine Hinweise auf eine Belebung in den kommenden Quartalen zu erkennen sind, haben wir die Prognose für 2020 auf 0,7% gesenkt. Angesichts des zunehmend fragilen Zustands der Weltwirtschaft könnte eine grundlegendere Änderung des Szenarios erforderlich werden, wenn eines oder mehrere der zuletzt immer deutlicher in den Blick gerückten Risiken eintreten sollte. Dann würden Prognosekorrekturen um einige Zehntelprozentpunkte nicht mehr ausreichen. (Außerdem in dieser Ausgabe: Deutsche Automobilkonjunktur, Chemieindustrie, Hauspreise und Mieten, Unternehmensfinanzierung in Deutschland, Digitalpolitik, EZB.) [mehr]
19. August 2019
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We see Germany in a technical recession, as we expect another ¼% GDP drop in Q3. Our forecast for 2019 is now 0.3%. Given no indication for a rebound we lowered our 2020 forecast to 0.7%. We acknowledge these revisions do not properly account for the recent accumulation of risks. Given the increasingly fragile state of the global economy, the realization of one or more risks could easily push the economy into a completely different scenario, where growth revisions of a few tenths of a percentage point will not be sufficient. (Also in this issue: German automotive industry, chemical industry, house prices, corporate lending, the view from Berlin, digital politics.) [mehr]
2.6.3