1. Research

Orçun Kaya

59 Dokumente
24. März 2020
1
We identify the impact of negative rates on household portfolios in Germany. Real returns on cash and deposits stood at -1.2% in Q1 2019. Due to that, Germans lost around EUR 150 in real terms in 2019 per person, compared to the 1991-2014 average. The aggregate loss including claims on insurance for a representative household was roughly EUR 540 per year. The richest 10% of Germans hold 60% of the financial wealth and probably have significantly higher losses. In 2019, net lending to private households in Germany reached a new record of EUR 59.5 bn (+4.8% yoy). Mortgages saw a record increase of EUR 53 bn (5.3% yoy). Deposits rose by EUR 41.1 bn in the seasonally strong final quarter. In 2020, mortgage growth is likely to slump, even stagnate. The corona virus pandemic will probably lead to a reduction in household income and possibly to bottlenecks in the issuance of building permits. [mehr]
24. März 2020
2
Wir untersuchen die Auswirkungen von Negativzinsen auf die Portfolios der Haushalte in Deutschland. Die reale Rendite auf Bargeld und Einlagen lag im ersten Quartal 2019 bei -1,2%. Das kostete die Deutschen 2019 pro Person real rund EUR 150, im Vergleich zum Durchschnitt der Jahre 1991-2014. Der Gesamtverlust eines repräsentativen Haushalts einschließlich der Ansprüche gegenüber Versicherungen betrug etwa EUR 540 pro Jahr. Die reichsten 10% der Deutschen besitzen 60% des Finanzvermögens und haben wahrscheinlich deutlich höhere Verluste. 2019 erreichte die Nettokreditvergabe an Privathaushalte in Deutschland mit EUR 59,5 Mrd. (+4,8% ggü. Vj.) einen neuen Höchstwert. Immobilienkredite verzeichneten ein Rekordplus von EUR 53 Mrd. (5,3% ggü. Vj.). Die Einlagen stiegen im saisonal starken Schlussquartal um EUR 41,1 Mrd. 2020 wird das Wachstum der Immobilienkredite wahrscheinlich einbrechen, bis hin zu einer Stagnation. Im Zuge der Coronavirus-Pandemie kommt es aller Voraussicht nach zu Einkommenseinbußen für die privaten Haushalte sowie möglicherweise auch zu Kapazitätsengpässen bei Genehmigungsverfahren. [mehr]
6. März 2020
3
Privatkunden in Deutschland haben bisher relativ wenig Interesse an passiven Anlagealternativen gezeigt, verglichen mit traditionellen Investmentfonds. Robo-Advisors, die vor allem in ETFs investieren, gewinnen jedoch immer mehr Kunden und steigern ihr verwaltetes Vermögen. 2025 könnten sie etwa EUR 25-35 Mrd. verwalten, gegenüber EUR 4 Mrd. heute. Dieser Trend dürfte zu höheren ETF-Investitionen von Privatkunden in Deutschland führen. Robo-Kunden schätzen Effizienz und Autonomie in finanziellen Angelegenheiten. Trotz ihrer Vorliebe für digitale Angebote und ihrer Online-Affinität besuchen sie aber immer noch Filialen. [mehr]
24. Februar 2020
4
German retail clients have shown relatively little interest in passive investment alternatives, compared to traditional mutual funds. Robo-advisors, which primarily invest in ETFs, have seen the number of their clients and AuM grow. German robo-advisors could manage about EUR 25-35 bn in 2025, up from EUR 4 bn today. Their pioneer clients are largely male, middle-aged and high-income. They value full control and autonomy in their financial decisions and deal with financial matters mostly online. Still, they visit bank branches quite frequently. [mehr]
18. Dezember 2019
5
ETFs have gained in popularity among private investors who have expanded their ETF investment multiple times in recent years to approximately EUR 35 bn. Nonetheless, ETFs remain a niche product for private investors considering that their total mutual fund assets amount to EUR 622 bn. ETFs have been introduced as passive investment vehicles, but active ETF management is on the rise. The sustained low-interest rate environment could allow ETFs to tap into new client segments. In Q3, loans to German households were up by a record EUR 17.9 bn qoq, driven by a record surge of EUR 16.3 bn in mortgages. Deposits grew by EUR 13.6 bn – the smallest increase in seven quarters. The fact that some banks impose negative rates on deposits seems to create negative sentiment among German savers. [mehr]
17. Dezember 2019
6
ETFs haben bei Privatanlegern an Beliebtheit gewonnen, das Anlagevolumen vervielfachte sich in den vergangenen Jahren auf etwa 35 Mrd. Angesichts von insgesamt EUR 622 Mrd. Vermögen privater Haushalte in Investmentfonds sind ETFs jedoch weiterhin ein Nischenprodukt. Ursprünglich als passives Investment eingeführt, werden ETFs zunehmend als aktive Anlage genutzt. Das anhaltende Niedrigzinsumfeld könnte ETFs neue Kundensegmente erschließen. Die Kreditvergabe an private Haushalte erreichte in Q3 2019 neue Spitzenwerte mit einem Plus von EUR 17,9 Mrd. ggü. Vq., getragen von einer Rekordzunahme bei Immobilienkrediten (EUR +16,3 Mrd.). Die Einlagen stiegen mit EUR 13,6 Mrd. so schwach wie seit sieben Quartalen nicht mehr. Möglicherweise beeinflusst die partielle Einführung von Negativzinsen die Stimmungslage der deutschen Sparer. [mehr]
20. November 2019
7
Trading volumes in foreign exchange instruments have increased significantly across the board in 2019 compared to the last global FX survey three years ago. Surprisingly, the pivotal role of London as the main trading location was reconfirmed, despite fears around the impact of Brexit. Yet a general move to central clearing might challenge this after the UK leaves the EU. [mehr]
30. September 2019
8
The future of bank branches has been under scrutiny for some time due to the increased usage of online and mobile banking. On top of the general trend, regional differences in demand for branch services may have important implications for the future of branch networks. Structurally fewer client visits in certain regions may exacerbate the pressure to close branches. Within Germany, the number of bank branches has declined sharply from around 40,000 in 2007 to some 28,000 in 2018. [mehr]
30. September 2019
9
Angesichts der zunehmenden Nutzung von Online- und Mobile-Banking steht die Zukunft der Bankfilialen seit einiger Zeit auf dem Prüfstand. Neben dem allgemeinen Trend können regionale Unterschiede bei der Nachfrage nach Filialdienstleistungen einen wichtigen Einfluss auf das künftige Filialnetz haben. Strukturell weniger Kundenbesuche in bestimmten Regionen könnten den Druck erhöhen, Filialen zu schließen. In Deutschland ist die Zahl der Bankfilialen deutlich gesunken – von ungefähr 40.000 im Jahr 2007 auf etwa 28.000 im Jahr 2018. [mehr]
30. August 2019
10
Die Zahl der Bankfilialen in Deutschland ist stark gesunken und lag 2018 bei 28.000 gegenüber rund 40.000 im Jahr 2007. Mit 33 Filialen pro 100.000 Einwohner ist die Filialdichte in Deutschland nach wie vor relativ hoch. Fast 70% der Deutschen besuchen mindestens einmal im Monat eine Filiale. Kunden, die einen Kredit oder eine private Altersvorsorge haben oder FinTech nutzen, suchen relativ häufig eine Bankfiliale auf, im Gegensatz zu Millennials und weniger wohlhabenden Deutschen. Die Kreditvergabe an private Haushalte erreichte in Q2 2019 neue Rekorde mit einem Zuwachs von EUR 16,9 Mrd. ggü. Vq. und einer jährlichen Wachstumsrate von 4,4%. Immobilienkredite stiegen um EUR 13,2 Mrd., auch Konsumentenkredite wuchsen dynamisch um EUR 2,9 Mrd. Die Einlagen legten mit EUR 34,4 Mrd. erneut kräftig zu. [mehr]
30. August 2019
11
The number of bank branches in Germany has declined sharply, to 28,000 in 2018 from around 40,000 in 2007. With 33 bank branches per 100,000 inhabitants, branch density in Germany is still relatively high. Almost 70% of Germans visit a branch at least once per month. Clients who have a loan or a private pension plan or are a FinTech user are more likely to visit a bank branch, in contrast to Millennials and less wealthy Germans. In Q2, loans to German households were up by a record EUR 16.9 bn qoq and 4.4% yoy. Mortgages surged by EUR 13.2 bn and consumer loans grew dynamically by EUR 2.9 bn, too. Deposits again rose strongly by EUR 34.4 bn. [mehr]
4. Juli 2019
Region:
12
Künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung und Transformation des modernen Unternehmens. Auch das Anleger-Interesse steigt: Weltweit wurden 2018 USD 24 Mrd. in KI investiert, vor allem in den USA und China, während Europa hinterherhinkt. Die Nutzung von IT hat bereits in der Vergangenheit zu starken Effizienzverbesserungen im Finanzsektor geführt. Bisher wird KI allerdings im Bankensektor wenig genutzt. Derzeit wird getestet, ob KI Betrug im Online-Banking verhindern und bei der Kundenidentifizierung („Know your customer“, KYC) helfen kann. Auch Robo-Advisors entwickeln sich zu vollständigen KI-Lösungen. Datenschutzvorschriften und Sicherheitsbedenken (Stichwort Cybersicherheit) könnten allerdings den Einsatz von KI im Bankensektor erschweren. Der Empirie zufolge hat KI einen signifikanten positiven Effekt auf die Rendite europäischer Banken. [mehr]
7.5.1