1. Research

Eric Heymann

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18. April 2019
1
Nicht zuletzt weil die Politik durch den Trend zur Elektromobilität den Verlust von Wertschöpfung und Arbeitskräften in Deutschland befürchtet, erwägt sie die Subventionierung einer nationalen Batteriezellenfertigung. Dies wäre aus ordnungspolitischer Sicht fragwürdig und birgt hohe wirtschaftliche Risiken. Grundsätzlich sollte die deutsche Automobilindustrie am besten beurteilen können, ob eine Batteriezellenfertigung in Deutschland notwendig und dauerhaft wirtschaftlich ist. Den Staat bräuchte sie dafür nicht, zumindest nicht als Subventionsgeber. [mehr]
9. April 2019
2
If you think of Germany in the night (and you are an economist) three questions will jolt you from your sleep. Will external demand recover? Will the auto industry overcome its WLTP-induced supply shock and (if you are a Keynesian economist) will the government launch a fiscal package? The answers, of course, are not independent of each other. (Included in this issue: German exports 2019, world trade, the automotive industry's performance, public finances and the view from Berlin) [mehr]
8. April 2019
3
Denkt man an Deutschland in der Nacht (und ist man ein Volkswirt), dann bringen einen wohl die folgenden drei Fragen um den Schlaf: Wird sich die Exportnachfrage beleben? Wann wird die Automobilindustrie ihren WLTP-Schock ausgestanden haben (und falls man ein keynesianischer Volkswirt ist), wird die Regierung sich irgendwann zu einem Fiskalpaket durchringen? Natürlich sind die Antworten auf die drei Fragen nicht voneinander unabhängig. (In dieser Ausgabe: Deutsches Exportwachstum, Welthandel, Update Automobilindustrie, Staatsfinanzen, EZB.) [mehr]
18. März 2019
4
Although the negative effects from the WLTP roll-out are currently petering out in German auto statistics, the recent weakness of global demand argues against a swift recovery of auto production in Germany. In 2019, passenger car sales look set to shrink slightly or at best stagnate in some key markets (US, EMU, UK), whilst rising only moderately in others (China). A rebound is unlikely to materialise before H2 2019, when output is also expected to turn positive in year-over-year terms. Going by the production index, annualised automotive output in Germany ought to be more or less flat in 2019, in our view. [mehr]
15. März 2019
5
Aktuell verblassen die negativen Effekte der WLTP-Umstellung in den deutschen Autostatistiken. Gleichwohl steht die derzeitige globale Nachfrageschwäche einer raschen Erholung der deutschen Automobilproduktion entgegen. 2019 dürfte der Pkw-Absatz in wichtigen Automärkten leicht sinken oder bestenfalls stagnieren (USA, EWU, UK) bzw. nur moderat wachsen (China). Eine Nachfragebelebung ist erst für das 2. Halbjahr 2019 wahrscheinlich. Dann dürften auch die Produktionsergebnisse im Vorjahresvergleich wieder in den positiven Bereich drehen. Wir erwarten, dass die Automobilproduktion in Deutschland, gemessen am Produktionsindex, im Durchschnitt von 2019 in etwa stagnieren wird. [mehr]
6. März 2019
6
Die Rezession in der deutschen Industrie wurde durch die massive Verlangsamung des Welthandels ausgelöst. Wird der Dienstleistungssektor sich der Rezession des Verarbeitenden Gewerbes entziehen können, wie einige Umfragedaten es jüngst nahegelegt haben? Wir glauben dies nicht. Frühere Abschwünge in der Industrie haben auch Bremsspuren im Dienstleistungsbereich hinterlassen. In der Tat, dieser Zusammenhang ist bereits im Verlauf von 2018 sichtbar geworden. (Außerdem in dieser Ausgabe: Nationale Industriestrategie des BMWi, Bundeshaushalt, neuer Warenkorb dämpft Mietinflation und Inflationsrate insgesamt, Kreditvergabe an deutsche Unternehmen, EZB-Geldpolitik) [mehr]
4. März 2019
7
The recession in German industry can be traced to the massive slowdown of global trade in 2018. Will the German service sector withstand the recession in industry, as some recent survey data seems to suggest? We doubt it. In previous downswings in the manufacturing sector services were pulled lower, too. Indeed, the two sectors' output trends during 2018 did already follow this pattern. (Also in this issue: Economic Minister Altmaier's National Industrial Strategy 2030, the German Federal Budget, lower total and rental inflation thanks to new basket, corporate lending in Germany, the view from Berlin) [mehr]
19. Februar 2019
8
Despite broad-based weakness in recent months, the stock of orders in German manufacturing remained on the uptrend, partly led by the lack of skilled labour and one-off factors in the auto industry (WLTP, diesel). Whilst the high volume of unfilled orders should stabilise industrial production in the current year, the peak ought to be near, as suggested by recent results of the ifo business survey. On balance, manufacturing production in Germany looks set to be virtually flat in 2019. [mehr]
19. Februar 2019
9
Trotz der insgesamt schwachen konjunkturellen Entwicklung der letzten Monate ist der Auftragsbestand im deutschen Verarbeitenden Gewerbe bis zuletzt gestiegen. Hierfür sind u.a. der Fachkräftemangel sowie Sondereffekte in der Automobilindustrie (WLTP, Diesel) maßgeblich. Der hohe Auftragsbestand dürfte die Entwicklung der Industrieproduktion im laufenden Jahr stabilisieren. Die jüngsten Ergebnisse des ifo Konjunkturtests deuten aber darauf hin, dass der Höhepunkt beim Auftragsbestand bald erreicht sein dürfte. Insgesamt dürfte die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland 2019 in etwa stagnieren. [mehr]
5. Februar 2019
10
Angesichts der im Januar weiter sinkenden Konjunkturumfragen – wobei insbesondere die weiter in die Zukunft reichenden Komponenten enttäuschten – erwarten wir, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal erneut geschrumpft sein dürfte. Da wir noch keine belastbaren Daten zu Q4 haben, und angesichts widersprüchlicher Signale lassen wir derzeit unsere Prognose, dass das deutsche BIP in 2019 um 1% zulegen dürfte, unverändert, erwarten aber, sie am 22. Februar um einige zehntel Prozentpunkte reduzieren zu müssen. Es sei denn, die an diesem Tag publizierten Details zum Q4-BIP oder die bis dahin veröffentlichten Konjunkturindikatoren überraschten uns sehr positiv. Mit einer knapp positiven Rate für das Q4-BIP könnte eine technische Rezession um Haaresbreite vermieden werden. Allerdings zeigt die Entwicklung einer Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren, dass sich die deutsche Wirtschaft zumindest aktuell auf eine zubewegt. [mehr]
5. Februar 2019
11
Given much weaker than expected January business surveys and in particular the slump in their more forward-looking components we are now expecting the German economy to contract again in Q1 2019. Due to the yet unknown Q4 GDP outcome and its contradictory signals we currently refrain from formally revising our 1% GDP forecast lower again, but are expecting to shave off several tenths of a percentage point come February 22nd, unless the Statistical Offices Q4 GDP breakdown – and the new monthly data available by then – provide us with substantial positive surprises. While a technical recession might be avoided by a hair’s breadth with a positive Q4 number, the development of several key cyclical indicators is telling us that the German economy is drifting towards recession right now. [mehr]
30. Januar 2019
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During the current cyclical upswing, which started in 2010, German manufacturing companies have increased their real gross capital expenditure by just above 3% p.a. In 2017, the industry accounted for 51% of total other capital spending (intellectual property) in Germany. This shows that manufacturing is the most important driver of research and development and thus of technical progress. The automotive and the pharmaceutical industries stand out from other sectors. The capital stock in energy-intensive industries has been shrinking for years now – a trend that gives cause for concern. While the German manufacturing industry is faced with long-term challenges, we believe that it is nevertheless sufficiently adaptable to remain competitive on a global scale. [mehr]
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