1. Research

Eric Heymann

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19. Februar 2019
1
Despite broad-based weakness in recent months, the stock of orders in German manufacturing remained on the uptrend, partly led by the lack of skilled labour and one-off factors in the auto industry (WLTP, diesel). Whilst the high volume of unfilled orders should stabilise industrial production in the current year, the peak ought to be near, as suggested by recent results of the ifo business survey. On balance, manufacturing production in Germany looks set to be virtually flat in 2019. [mehr]
19. Februar 2019
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Trotz der insgesamt schwachen konjunkturellen Entwicklung der letzten Monate ist der Auftragsbestand im deutschen Verarbeitenden Gewerbe bis zuletzt gestiegen. Hierfür sind u.a. der Fachkräftemangel sowie Sondereffekte in der Automobilindustrie (WLTP, Diesel) maßgeblich. Der hohe Auftragsbestand dürfte die Entwicklung der Industrieproduktion im laufenden Jahr stabilisieren. Die jüngsten Ergebnisse des ifo Konjunkturtests deuten aber darauf hin, dass der Höhepunkt beim Auftragsbestand bald erreicht sein dürfte. Insgesamt dürfte die Produktion im Verarbeitenden Gewerbe in Deutschland 2019 in etwa stagnieren. [mehr]
5. Februar 2019
3
Angesichts der im Januar weiter sinkenden Konjunkturumfragen – wobei insbesondere die weiter in die Zukunft reichenden Komponenten enttäuschten – erwarten wir, dass die deutsche Wirtschaft im ersten Quartal erneut geschrumpft sein dürfte. Da wir noch keine belastbaren Daten zu Q4 haben, und angesichts widersprüchlicher Signale lassen wir derzeit unsere Prognose, dass das deutsche BIP in 2019 um 1% zulegen dürfte, unverändert, erwarten aber, sie am 22. Februar um einige zehntel Prozentpunkte reduzieren zu müssen. Es sei denn, die an diesem Tag publizierten Details zum Q4-BIP oder die bis dahin veröffentlichten Konjunkturindikatoren überraschten uns sehr positiv. Mit einer knapp positiven Rate für das Q4-BIP könnte eine technische Rezession um Haaresbreite vermieden werden. Allerdings zeigt die Entwicklung einer Reihe wichtiger Konjunkturindikatoren, dass sich die deutsche Wirtschaft zumindest aktuell auf eine zubewegt. [mehr]
5. Februar 2019
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Given much weaker than expected January business surveys and in particular the slump in their more forward-looking components we are now expecting the German economy to contract again in Q1 2019. Due to the yet unknown Q4 GDP outcome and its contradictory signals we currently refrain from formally revising our 1% GDP forecast lower again, but are expecting to shave off several tenths of a percentage point come February 22nd, unless the Statistical Offices Q4 GDP breakdown – and the new monthly data available by then – provide us with substantial positive surprises. While a technical recession might be avoided by a hair’s breadth with a positive Q4 number, the development of several key cyclical indicators is telling us that the German economy is drifting towards recession right now. [mehr]
30. Januar 2019
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During the current cyclical upswing, which started in 2010, German manufacturing companies have increased their real gross capital expenditure by just above 3% p.a. In 2017, the industry accounted for 51% of total other capital spending (intellectual property) in Germany. This shows that manufacturing is the most important driver of research and development and thus of technical progress. The automotive and the pharmaceutical industries stand out from other sectors. The capital stock in energy-intensive industries has been shrinking for years now – a trend that gives cause for concern. While the German manufacturing industry is faced with long-term challenges, we believe that it is nevertheless sufficiently adaptable to remain competitive on a global scale. [mehr]
29. Januar 2019
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Dropping for the third consecutive year in 2018, nominal German exports to the UK were down by over 7% compared with 2015, the year preceding the Brexit referendum. The depreciation of the pound sterling and economic uncertainty in the UK were the key drivers behind the downturn. On the sectoral level, the pharmaceutical industry suffered the sharpest declines. In this sector, German exports to the UK look set to have nose-dived by more than 40% between 2015 and 2018, whereas auto exports to the UK plunged by over 20% in the same period. [mehr]
28. Januar 2019
7
Die deutschen Exporte nach UK schrumpften 2018 zum dritten Mal in Folge und lagen nominal um mehr als 7% unter dem Niveau von 2015, dem Jahr vor dem Brexit-Referendum. Die Abwertung des britischen Pfunds sowie die ökonomische Unsicherheit in UK sind Gründe für diese negative Entwicklung. Auf sektoraler Ebene verzeichnete die Pharmaindustrie die stärksten Einbrüche. Hier dürften die deutschen Exporte nach UK zwischen 2015 und 2018 um mehr als 40% eingebrochen sein. Die Ausfuhren der Automobilindustrie ins Vereinigte Königreich sanken von 2015 bis 2018 um mehr als 20%. [mehr]
21. Januar 2019
8
Das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland erhöhte im seit 2010 anhaltenden Konjunkturaufschwung seine realen Bruttoanlageinvestitionen um gut 3% pro Jahr. Der Anteil der Industrie an den gesamten sonstigen Anlageinvestitionen (geistiges Eigentum) in Deutschland lag 2017 bei 51%. Dieser Investitionsanteil verdeutlicht, dass das Verarbeitende Gewerbe der wichtigste Motor für Forschung und Entwicklung und damit für technischen Fortschritt ist. In sektoraler Betrachtung ragen die Automobilindustrie sowie die Pharmaindustrie in vielerlei Hinsicht heraus. Anlass zur Sorge gibt weiterhin der seit Jahren zu beobachtende Trend eines schrumpfenden Kapitalstocks in den energieintensiven Industrien in Deutschland. Die deutsche Industrie steht vor langfristigen Herausforderungen; dennoch halten wir es für wahrscheinlich, dass sie anpassungsfähig genug ist, um international wettbewerbsfähig zu bleiben. [mehr]
14. Dezember 2018
9
Ahead of and during the UN Climate Summit at Katowice, the usual warnings were heard, saying that a reduction in global carbon emissions was urgently necessary. However, these political calls are much too vague. Instead, the most inconvenient message remains unsaid: The technologies which are available today and in the foreseeable future will, in all probability, prove insufficient to counteract climate change to the necessary extent and with the necessary speed and, at the same time, allow households to stick to their consumption patterns and continue with the well-established division of labour along international production chains. [mehr]
14. Dezember 2018
10
The 0.2% qoq drop in Q3 GDP was, of course, largely due to the WLTP effect, but underlying growth has also clearly slowed in 2018. After mustering 1.6% in 2018, we expect German GDP to expand by 1.3% in 2019. Growth should be only marginally higher in 2020, despite a strong positive working day effect, as a further slowing of the global economy and EUR appreciation will provide considerable external headwinds. [mehr]
14. Dezember 2018
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Rund um den UN-Klimagipfel in Katowice wird vor allem betont, dass möglichst schnell Maßnahmen gegen den Klimawandel ergriffen werden müssten. Dies bleibt jedoch häufig sehr abstrakt. Dagegen fehlt die wohl unbequemste Botschaft: Mit den heute und auf absehbare Zeit verfügbaren Technologien ist es sehr unwahrscheinlich, die CO₂-Emissionen im notwendigen Maß und Tempo zu senken und zugleich die gewohnten Konsummuster der privaten Haushalte sowie die etablierten, international arbeitsteiligen Produktionsstrukturen beizubehalten. [mehr]
13. Dezember 2018
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Auch wenn der BIP-Rückgang um 0,2% gg. Vq. in Q3 vor allem auf den WLTP-Effekt zurückzuführen war, hat sich das zugrunde liegende Wachstum im Jahr 2018 ganz klar verlangsamt. Nach einer Expansion um 1,6% im Jahr 2018 prognostizieren wir nun für 2019 ein Wachstum von 1,3%. 2020 ist trotz eines spürbaren, positiven Arbeitstageeffekts nur mit einer geringfügigen Beschleunigung zu rechnen, da die Abschwächung des weltweiten Wachstums und eine Aufwertung des Euro für kräftigen externen Gegenwind sorgen dürften. [mehr]
1.5.8