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Logistik koppelt sich von Industriekonjunktur ab – aber wie lange noch?

9. Mai 2019
Trotz der Rezession der deutschen Industrie konnte die Logistikwirtschaft ihre Umsätze bis zuletzt steigern. Diese Entkopplung der Logistik, eine der größten Branchen in Deutschland, von der Industriekonjunktur ist ungewöhnlich. Für das Umsatzwachstum der Logistik sind mehrere Faktoren maßgeblich: die brummende Bauwirtschaft, mehr kleinteilige Lieferungen durch E-Commerce, die steigende Bedeutung der Mehrwertdienste sowie Preiseffekte. Im 1. Halbjahr dürfte die Rezession in der Industrie jedoch auch in der Logistik ihre Spuren hinterlassen. Wir rechnen damit, dass die nominalen Umsätze in der Branche im 1. Halbjahr 2019 in etwa stagnieren oder sogar sinken. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Aktuelle Grafik"

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27. November 2015
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Der Bestand an deutschen Direktinvestitionen im Ausland (FDI) des Verarbeitenden Gewerbes belief sich 2013 auf rd. EUR 251,1 Mrd. Dies entspricht einem Anteil von gut 27% der gesamten deutschen ausländischen Direktinvestitionen. Die Daten beziehen sich auf die Zugehörigkeit des deutschen Investors zu einem bestimmten Wirtschaftszweig. In die Statistik fließen folgende Direktinvestitionen inländischer Unternehmen und Privatpersonen ein: Zum einen sind es unmittelbare grenzüberschreitende Anteile am Kapital oder an den Stimmrechten eines Unternehmens von 10% oder mehr. Zum anderen werden Beteiligungen an ausländischen Unternehmen berücksichtigt, wenn die unmittelbar und mittelbar (also über abhängige Holdinggesellschaften) gehaltenen Anteile am Kapital oder den Stimmrechten die 50%-Marke übertreffen. [mehr]
11. November 2015
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Der Flüchtlingszustrom nach Deutschland hält ungebremst an. Die Anzahl der Asylanträge kletterte im bisherigen Jahresverlauf auf rund 290.000. Dies stellt im Vergleich zum Vorjahr mehr als eine Verdoppelung dar. Zudem stieg die Zahl der anhängigen, noch nicht entschiedenen Verfahren kräftig an. Allein in den 12 Monaten von September 2014 bis August 2015 hat sie sich von 190.500 auf 346.000 fast verdoppelt. Das entspricht 54% aller in der EU anhängigen Verfahren. [mehr]
4. November 2015
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Der Altersquotient hat in den meisten Industrienationen und den meisten der größeren Schwellenländer während der letzten zehn Jahre seinen Tiefpunkt erreicht. Der Abhängigenquotient ist das Verhältnis derer, die jünger als 15 Jahre oder älter als 64 Jahre sind, im Verhältnis zu denjenigen, die 15 bis 64 Jahre alt sind (Bevölkerungsanteil im erwerbsfähigen Alter). Selbst Chinas Abhängigenquotient erreichte im Jahr 2010 seinen "Sweet Spot" und wird in den nächsten Jahrzehnten rasch ansteigen. [mehr]
8. Oktober 2015
Region:
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Als Dumping wird typischerweise der Fall bezeichnet, in dem ein Unternehmen ein Produkt im Ausland billiger anbietet als im Heimatmarkt. Um unfairen Wettbewerb zu vermeiden, können Mitglieder der WTO hier reagieren, indem sie (vermeintliches) Dumping genauer untersuchen und gegebenenfalls Schutzmaßnahmen verhängen, um die Importe aus betreffenden Ländern zu begrenzen.* Anti-dumping bildet damit eine der wenigen Ausnahmen vom most-favoured nation-Prinzip, einem Grundelement der Welthandelsorganisation. [mehr]
7. August 2015
Region:
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Es ist das klassische Dilemma jeder Währungsunion, dass eine gemeinsame Geldpolitik unmöglich allen Ansprüchen gerecht werden kann, wenn die Mitglieder sehr unterschiedlichen Konjunkturzyklen unterworfen sind. Um ein Gefühl für das Ausmaß der geldpolitischen Verwerfungen zu bekommen, berechnen wir Zentralbankzinsen nach einer modifizierten Taylor-Regel*. Für die Eurozone insgesamt ist der so berechnete Zinssatz (die gelbgestrichelte Linie) sehr nah bei dem tatsächlichen Hauptrefinanzierungssatz der EZB. Das legt nahe, dass die Geldpolitik im Allgemeinen angemessen war. Das Bild ändert sich aber, wenn man die verschiedenen Regionen der EWU einzeln betrachtet. [mehr]
30. Juli 2015
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Nach zwei tiefgreifenden Rezessionen infolge der Finanz- und Staatsschuldenkrise haben sich die Volkswirtschaften der europäischen Peripherie im Jahr 2014 stabilisiert und teilweise sogar wieder Wachstum verzeichnet. Für das laufende Jahr sind die Konjunkturaussichten noch erfreulicher. Vor diesem Hintergrund haben sich auch die Aussichten für die Bankenbranche aufgehellt, was nicht zuletzt auf eine Erholung in den Kreditbüchern zurückzuführen ist. [mehr]
3. Juli 2015
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2015Die Chinesen gaben 2014 im Ausland knapp USD 170 Mrd. für Tourismusdienstleistungen aus. Damit führen sie diese Statistik weit vor den USA (USD 112 Mrd.) und Deutschland (USD 92 Mrd.) an. Besonders beeindruckend ist die Wachstumsrate, die China in den letzten Jahren verzeichnen konnte: Von 2000 bis 2014 nahmen die internationalen Tourismusausgaben der Chinesen durchschnittlich um 20% pro Jahr zu. [mehr]
20. April 2015
Region:
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Die meisten Europäer sind der Ansicht, dass Wettbewerb zwischen Unternehmen eine gute Sache ist. Laut einer kürzlich veröffentlichten Eurobarometer-Umfrage beurteilen mehr als vier Fünftel der Befragten Wettbewerb als etwas Positives. So wird Wettbewerb zumeist mit größerer Auswahl (86%) und besseren Preisen (84%) in Verbindung gebracht. Auch sehen die meisten Europäer Wettbewerb als Innovations- und Wachstumstreiber (82%). Die Zustimmungsraten für diese drei Aspekte sind nicht nur relativ hoch, sondern auch vergleichsweise ähnlich über die Mitgliedstaaten hinweg. [mehr]
8. April 2015
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In Europa sind die Schweiz und Deutschland traditionell „Schlusslichter“ bei der Wohneigentumsquote, trotz Anstiegen ggü. den 1990er Jahren. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig: Beide Länder verfügen über einen vergleichsweise gut entwickelten Mietmarkt – gewissermaßen Ursache und Folge des geringeren Eigentümeranteils. Hinzu kommen jeweils spezielle historische Gründe, wie die Entwicklung des sozialen Wohnungsbaus in Deutschland nach dem 2. Weltkrieg, der zur Stärkung des Mietangebots beitrug, und die Auswirkungen der deutschen Teilung (nach wie vor niedrigere Eigentumsquoten in den neuen Bundesländern). [mehr]
6. März 2015
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Auch 2014 sorgte China wieder für neue Rekorde. Die Volksrepublik stieg nicht nur zur weltweit größten Volkswirtschaft, gemessen in Kaufkraftparitäten, auf, sondern verzeichnete auch die größte Menge an Zuflüssen ausländischer Direktinvestitionen (insbesondere aufgrund schwächelnder Investitionszuflüsse in die USA). Außerdem kletterte China 2014 auf Rang 2 der Absatzmärkte für Exporte aus der EU mit einem Anteil von 9,7% und drängte damit die Schweiz auf den dritten Platz zurück. Die USA bleiben mit 18,3% Hauptdestination für EU-Exporte. Somit ist China schon zum dritten Mal innerhalb der letzten fünf Jahre zweitwichtigstes Exportziel der EU. [mehr]
25. Februar 2015
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Deutschland verzeichnete 2014 einen neuen Exportrekord. Die gesamten Warenausfuhren stiegen um 3,7% auf mehr als EUR 1,1 Bill. Unter den großen Industriebranchen erzielte die Automobilindustrie 2014 den höchsten Zuwachs (+6,5%), gefolgt von der Pharmaindustrie (+6%) und der Elektrotechnik (+3,6%). In der Chemieindustrie (+1,1%) und im Maschinenbau (+0,5%) fiel der Anstieg 2014 unterdurchschnittlich aus, während die Metallindustrie sogar einen Rückgang der Ausfuhren um 2% hinnehmen musste. [mehr]
2.3.5