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COVID-19: Welche politischen Maßnahmen können den virusbedingten Schock abfedern?

28. Februar 2020
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Inzwischen wirkt sich das Coronavirus nicht mehr allein über die Exportnachfrage aus China und die Lieferketten auf die europäische Wirtschaft aus, sondern das Virus selbst ist in Europa angekommen. Freiwillige Maßnahmen („soziale Distanzierung“) und offizielle Schritte zur Eindämmung der weiteren Verbreitung des Virus dürften zu Störungen des wirtschaftlichen Lebens führen. Und davon dürfte nicht nur Norditalien betroffen sein, wo rund 5% des BIP des Euroraums erwirtschaftet werden. Wenn lediglich 10% des Euroraums von einem vorübergehenden Konjunkturschock ähnlichen Ausmaßes wie in Hongkong nach dem SARS-Ausbruch im Jahr 2003 in Mitleidenschaft gezogen würden, dürfte das BIP im gesamten Euroraum in H1 stagnieren und die Region an den Rand einer technischen Rezession geraten. Bisher ist noch unklar, wie sich die Lage entwickelt – und das hier vorgestellte Szenario könnte sich noch als optimistisch erweisen. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Weitere Research-Beiträge"

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21. Februar 2006
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Lebenserwartung und Gesundheitsausgaben steigen seit Jahrzehnten rund um den Globus. Dieser Trend der Ausdehnung des Lebens ist ein wichtiger Wachstumsmotor: Investitionen in Bildung bringen höhere Erträge; die niedrigere Sterblichkeit hebt das Bevölkerungswachstum. Allerdings werden Geschwindigkeit und Auswirkung des Trendclusters nach wie vor unterschätzt: Prognosen für die Lebenserwartung und für die Größe des Gesundheitssektors sind wahrscheinlich noch immer zu niedrig - der Anpassungsbedarf in Politik und Wirtschaft ist somit größer als von vielen gedacht. [mehr]
14. Juni 2005
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Humankapital ist der wichtigste Produktionsfaktor in modernen Volkswirtschaften - und Ausbildung ist eine Investition, die höheres Einkommen in der Zukunft nach sich zieht. Die in der Einführungsstudie identifizierten Wachstumsstars der kommenden Jahre bauen ihren Erfolg auf einem kräftigen Anstieg des Humankapitals auf. Erfolgsmodelle wie Spanien und Südkorea zeigen, dass politische Veränderungen das Humankapital nachhaltig beeinflussen können. [mehr]
9. Februar 2005
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Fundierte langfristige Wachstumsprognosen stehen nach der New Economy-Euphorie und wiederholten Krisen in Schwellenländern im Blickpunkt. Mit Hilfe von "Formel-G" analysieren wir die Ursachen für langfristiges Wachstum und erstellen Prognosen für 34 Volkswirtschaften bis in das Jahr 2020. Indien, Malaysia und China werden laut "Formel-G" die höchsten Wachstumsraten des Bruttoinlandsprodukts in den Jahren 2006 bis 2020 aufweisen. Starkes Bevölkerungswachstum, eine kräftige Zunahme des Humankapitals und mehr Handel mit dem Ausland ermöglichen Wachstumsraten von über 5% pro Jahr. Irland, die USA und Spanien werden die wachstumsstärksten OECD-Länder sein. [mehr]
24. September 2001
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Die vorliegende Ausgabe beschäftigt sich mit zwei Aspekten aus dem Themenkreis Produktivität und New Economy in den USA. Sicherlich haben sich die konjunkturellen Risiken in den USA angesichts der dramatischen Ereignisse durch die jüngsten Terroraktionen merklich erhöht. Wachstumsprognosen sind derzeit alles andere als einfach. Dies hat natürlich auch Auswirkungen auf die Einschätzung hinsichtlich der Produktivitätsentwicklung in den nächsten Quartalen. Der Fokus dieser Publikation liegt jedoch auf langfristigen bzw. strukturellen Aspekten und bleibt insofern aktuell. [mehr]
9. August 2000
42
Glaubt man den amtlichen Statistiken, so gibt es wenig Anzeichen dafür, dass sich in Old Europe eine New Economy entwickelt. Andere Daten und Umfragen zeigen, dass auf dem Internet basierende Geschäftsmodelle rapiden Einzug in die Wirtschaft halten. Die Verbreitung des Internets resultiert in einer deutlichen Senkung der Transaktionskosten, die in einer entwickelten Volkswirtschaft rund 50% der Gesamtkosten ausmachen. Bei der Herstellung von reinen Informationsgütern kommt es sogar zu positiven Skaleneffekten, d.h. sinkenden Durchschnittskosten. Damit wird Umsatzwachstum zum entscheidenden Wettbewerbsparameter. Massiver Preiswettbewerb ist die Folge. Langfristig kann bei Informationsgütern die Wettbewerbsintensität aufgrund von sich herausbildenden, oligopolistischen Marktstrukturen aber sinken. Insgesamt wirken Internet und eCommerce wie ein Fitnessprogramm für die gesamte Volkswirtschaft und werden dazu beitragen, konjunkturelle Preisrisiken im Zaum zu halten. [mehr]
6.4.5