1. Research

Falsche Wohnungspolitik erhöht Blasengefahr

28. Mai 2015
Die Politik sollte sich auf die Ausweitung der Bauaktivität in den Großstädten und Ballungsräumen konzentrieren, um den Preisdruck auf Wohnimmobilien zu reduzieren. In den letzten Monaten deutete sich eine nachlassende Baudynamik an. Falls sich diese Entwicklung manifestiert, steigt der Druck auf die Hauspreise abermals. Eine mögliche Ursache sind Kapazitätsrestriktionen, insbesondere ein Mangel an geeigneten Arbeitskräften im Ausbaugewerbe. Ein Zuwanderungsgesetz, welches gezielt auf Engpässe im Arbeitsmarkt ausgerichtet ist, könnte hier Abhilfe schaffen. Wird in den nächsten Monaten offensichtlich, dass die Baudynamik dauerhaft träge bleibt, sollte die Mietpreisbremse in den Ballungszentren nicht implementiert werden. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Standpunkt Deutschland"

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26. November 2013
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Der Ausbau der Erneuerbaren ist ein erstrebenswertes Zukunftsziel. Das bisherige Förderregime gefährdet jedoch zunehmend die deutsche Wettbewerbsfähigkeit. Um dies zu verhindern, muss die Energiewende effizienter gestaltet werden. Wir begrüßen das Vorhaben der Politik, neue Eigenverbrauchsanlagen mit einer Mindestumlage zu belegen. Um einem dauerhaften Anstieg der EEG-Umlage entgegenzuwirken, sollte die Förderung von erneuerbarem Strom in marktwirtschaftliche Preis- und Mengenmechanismen überführt werden. Die Ausnahmeregelungen bei der EEG-Umlage sind zu verschärfen; energieintensive Unternehmen im internationalen Wettbewerb müssen befreit bleiben. [mehr]
4. November 2013
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Bei den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD zeichnet sich die Einigung auf einen Mindestlohn von schon bald bundesweit EUR 8,50 pro Stunde ab. Empirische Analysen zeigen, dass die Folgen eines Mindestlohns besonders schädlich sind, wenn dessen Niveau nahe am Medianlohn liegt. Infolge des Mindestlohns müssten die Löhne von rd. 6 Millionen Beschäftigten angehoben werden. Ein Mindestlohn würde vor allem die Beschäftigungsperspektiven von Problemgruppen trüben, die schon heute überdurchschnittlich von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Wenn Gesellschaft und Politik die aus Marktprozessen resultierende Einkommensverteilung korrigieren wollen, sollte dies mittels Steuern und Transferzahlungen geschehen, statt durch Eingriffe in die Tarifautonomie. [mehr]
2.3.5