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Zukunft des Automobilstandorts Deutschland

17. April 2014
Die Unterschiede zwischen der deutschen Automobilindustrie und der Automobilindustrie in Deutschland werden in den nächsten Jahren weiter zunehmen – der Aufbau von Produktionskapazitäten in den Wachstumsmärkten schreitet voran. Die Expansion im Ausland muss nicht zu Lasten des Automobilstandorts Deutschland gehen, eine stabile oder gar positive Entwicklung des Autostandorts Deutschland ist jedoch kein Selbstläufer. Wir skizzieren drei Szenarien zur möglichen Entwicklung des Autostandorts Deutschland bis 2025. In unserem wahrscheinlichsten Szenario bleibt die inländische stückzahlmäßige Pkw-Produktion bis dahin etwa auf dem heutigen Niveau. Deutschland profitiert dabei von einer allmählichen Erholung der westeuropäischen Autonachfrage. Zudem gewinnen kleinere Exportmärkte an Bedeutung. [mehr]

Weitere Dokumente der Reihe "Deutschland-Monitor,Deutschland-Monitor Baufinanzierung,Deutschland-Monitor Unternehmensfinanzierung,Deutschland-Monitor Finanzen der privaten Haushalte"

139 (121-132)
5. Februar 2013
121
Die Entwicklung und die Etablierung neuer webbasierter Bezahlverfahren bieten neue Chancen, natürlich aber auch neue Risiken für Finanzdienstleister. Derzeit werden beispielsweise die (Walled-Garden-)Strategien großer Internetunternehmen wie Google, Apple, Facebook und Amazon kontrovers diskutiert. Besagte Unternehmen strecken ihre Fühler branchen- und ebenenübergreifend auf den Märkten für digitale Bezahlverfahren und mobile Finanzdienstleistungen aus. Die Finanzdienstleister, die ihre vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen nicht modernisieren bzw. einem für die digitale Netz-Architektur notwendigen Transformationsprozess unterziehen, könnten mittelfristig schmerzhafte Verluste verzeichnen. Vier Szenarien zeigen mögliche Entwicklungen im Bereich digitaler mobiler Finanzdienstleistungen in den nächsten drei bis fünf Jahren. [mehr]
19. Dezember 2012
122
Die politische Stimmung hat in Europa in den letzten Monaten gegen Universal-banken gedreht. Diese Entwicklung ist gefährlich, denn sie bedroht die wichtige Funktion, die solche Banken in modernen Volkswirtschaften ausfüllen, und ris-kiert eine Benachteiligung europäischer Banken gegenüber ihren Wettbewer-bern aus den USA und Asien. [mehr]
19. November 2012
123
Wir befinden uns mitten im Strukturwandel – auch was den Rohstoff Wissen angeht. Die Wissenswirtschaft entsteht und greift weltweit Raum. Wenn Sie erfahren wollen, wie viel (mehr) Wissen produziert wird, welche Entwicklungen sich bei Investitionen in Wissen beobachten lassen, wie aus Wissen Geld gemacht wird, was Produkte der Wissenswirtschaft sind und wer die wichtigsten Träger dieser Wissensrevolution und der Wissenswirtschaft sind, dann lesen Sie das hier. Erfahren Sie auch, welche Chancen sich in der entstehenden Wissenswirtschaft für Unternehmen und Regionen bieten. [mehr]
8. November 2012
124
Die Elektrotechnik im Gesundheitsbereich ist ein wichtiger Faktor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung weltweit. Die moderne Elektromedizin erhöht die Effizienz der Prozesse in der Gesundheitswirtschaft, verbessert die Volksgesundheit, reduziert die Verweildauer der Patienten und verschiebt die Versorgung kostensparend. Dank qualitativ hochwertiger Produkte sollte die deutsche Elektromedizin – trotz des zunehmenden Preiswettbewerbs – ihre führende Weltmarktposition behaupten können. Demnach erwarten wir hier für die Jahre 2012 und 2013 jeweils ein Umsatzwachstum von real 5% gg. Vj. [mehr]
21. August 2012
125
Die dominierende Rolle der Banken bei der kommunalen Kreditfinanzierung muss angesichts des sich ändernden Regulierungsumfelds und den Auswirkungen der Staatsschuldenkrise auf die Risikoeinschätzung der Banken in Frage gestellt werden. Die Bündelung der kommunalen Kapitalnachfrage durch eine Kommunale Finanzagentur, um Kapital zu günstigen Konditionen am Finanzmarkt zu beschaffen, könnte in Deutschland eine sinnvolle und überlegenswerte Alternative darstellen, um den kommunalen Liquiditäts- bzw. Kapitalbedarf auch in Zukunft zu decken. Ausgestaltungsmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile aus ökonomischer Sicht werden daher im Rahmen dieser Studie diskutiert. [mehr]
11. Juli 2012
126
Die deutsche Energiewende zielt weit über den verordneten, beschleunigten Ausstieg aus der Kernenergieerzeugung hinaus. Sie eröffnet Kommunen und Stadtwerken neue Handlungsfelder für die Energiebereitstellung, im Wärmemarkt sowie im Verkehrssektor. Angesichts des sehr hohen Investitionsbedarfs wird deutlich, dass die begrenzten Budgets der Kommunen und Stadtwerke der wichtigste Engpass für die regional unverzichtbare Energiewende sind. Für die Mittelverwendung sollte daher entscheidend sein, welche Maßnahmen die Energiewende insgesamt am meisten forcieren. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass ökologische, ökonomische und soziale Ziele nicht per se miteinander vereinbar sind. [mehr]
1. Februar 2012
127
„Einheit in Vielfalt“ – so könnte man die Verschuldungs- bzw. Finanzierungsstruktur der Bundesländer auf den Punkt bringen, denn sowohl Ausmaß als auch Art und Fälligkeit der Verschuldung unterscheiden sich regional sehr deutlich. Haben sich die Länder in der Vergangenheit vor allem durch Ausleihungen bei Kreditinstituten finanziert, ist die Bedeutung von Kapitalmarktpapieren inzwischen stark gewachsen. Das Volumen der Länderanleihen ist beispielsweise auf zuletzt über EUR 300 Mrd. angestiegen. Von erheblicher Bedeutung ist hierbei die Solidarität im Bundesstaat, denn die Länder profitieren von der guten Bonität des Bundes, wenn sie Mittel auf dem Kapitalmarkt beschaffen. [mehr]
3. August 2011
128
Gleich in seiner dritten Sitzung Ende Mai hat der 2010 etablierte Stabilitätsrat von Bund und Ländern den vier Bundesländern Berlin, Bremen, Saarland und Schleswig-Holstein eine drohende Haushaltsnotlage attestiert. Diese müssen jetzt bis Mitte Oktober ein Sanierungsprogramm für die kommenden fünf Jahre ausarbeiten, mit dem die Haushaltsschieflage beseitigt werden soll. Was bedeutet dies für die praktische Finanzpolitik von Bund und Ländern? Und wie ist dies vor dem Hintergrund der ab 2016 bis bzw. 2020 abgeschlossenen Einführung der Schuldenbremse zu sehen? Wie ist dieser Ansatz für eine nachhaltigere Finanzplanung und mehr Koordinierung mit der EU-Ebene vergleichbar? [mehr]
6. Juli 2011
129
Die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie durchlebte in den letzten Jahrzehnten einen dramatischen Strukturwandel. Der Wettbewerbsdruck führte auf der einen Seite zu Fertigungsrückgängen im Inland und Produktionsverlagerungen ins Ausland gerade bei arbeitsintensiven Erzeugnissen. Auf der anderen Seite konzentrierten sich die Unternehmen stärker auf technisch anspruchsvolle Textilien, innovative Produkte und starke Marken und richteten sich internationaler aus. Im Bereich der technischen Textilien sind deutsche Unternehmen weltweit führend. Eine weitere Liberalisierung des Welthandels mit Textilien und Bekleidung würde die Absatzchancen deutscher Unternehmen in den globalen Wachstumsmärkten erhöhen. [mehr]
4. Mai 2011
130
Zu Unrecht steht die finanzielle Situation der Bundesländer häufig im Schatten von Bund und Kommunen. DB Research wird im Laufe des Jahres eine Reihe von Publikationen rund um das Thema Bundesländer und Bundesländerfinanzen veröffentlichen. Diese Auftaktstudie verdeutlicht das finanzpolitisch komplizierte Verhältnis zwischen Bund und Ländern und die eingeschränkte Autonomie der Länder. Weitgehend autonom entscheiden diese nur über die Kreditaufnahme, für eine Reihe von Bundesländern hat hierbei die Kapitalmarktfinanzierung beträchtlich an Bedeutung gewonnen. Der Umfang des Finanzausgleichs sowie die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sorgen für die praktische Verankerung des Solidarprinzips, das einem Haftungsverbund mit Bail-out-Garantie gleichkommt. Mehr Länderautonomie – auch durch einen Zuschlag zur Einkommensteuer – wäre sinnvoll. Mit Schaffung von Stabilitätsrat und Schuldenbremse auf Länderebene wurde nun erstmalig ein präventives Instrument für ein rechtzeitiges Gegensteuern bei Haushaltsschieflagen geschaffen. [mehr]
15. März 2011
131
Natürlich ist es wichtig, die weitere Inflationsentwicklung – vor allem angesichts der volatilen Ölpreise – genau im Auge zu behalten, und die EZB hat hier ja auch ihre „starke Wachsamkeit“ zum Ausdruck gebracht. Dennoch ist eine Inflationsrate von 2% oder vielleicht 2 ½% in den nächsten Monaten zum großen Teil eine Normalisierung nach den rezessionsbedingt niedrigen Raten der beiden Vorjahre, die zu einem erheblichen Teil den höheren Öl- und Nahrungsmittelpreisen geschuldet ist. Unterstellt, diese normalisieren sich, prognostiziert das von uns entwickelte Inflationsmodell jedenfalls keine dramatische Inflationsentwicklung. Uns ist allerdings bewusst, dass einige der strukturellen Veränderungen der letzten Dekaden die Aussagekraft derartiger Modellprognosen beeinträchtigt haben könnten. [mehr]
4. Januar 2011
132
Unser Konjunkturausblick für 2011 ist mit einem BIP-Wachstum von 2% in Deutschland recht positiv. Überdies zeigen die beiden thematischen Artikel dieses Aktuellen Themas, dass die Finanz- und Wirtschaftskrise das Wachstumspotenzial in Deutschland nicht beeinträchtigt hat. Zum einen haben sich im Vorfeld der Krise – zumindest in der Binnenwirtschaft – keine strukturellen Ungleichgewichte aufgebaut. Zum anderen haben insbesondere die Arbeitsmarktreformen und die Restrukturierungserfolge der Unternehmen in der letzten Dekade dazu geführt, dass die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich exzellent dasteht. Die Anpassungsprozesse hatten allerdings eine schwache Einkommensentwicklung bei den privaten Haushalten zur Folge. Diese könnte sich nunmehr verbessern. Mittelfristig könnte der private Verbrauch um knapp 1 ½% p.a. zulegen. Dies wäre, ganz im Gegensatz zu den wesentlich höheren Konsumzuwächsen in einigen Ländern vor der Krise, eine nachhaltige Entwicklung, die nicht auf Verschuldung und Immobilienblasen basiert. [mehr]
3.0.1