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German FinTechs on the rise: A mixed blessing for banks, beneficial for clients

25. Juli 2018
The number of FinTech start-ups in Germany has surged in recent years. They are mostly active in crowd funding and payments. Online payment schemes offered by FinTechs or BigTechs have already become the most popular way to pay for internet purchases. Meanwhile, the biggest focus of blockchain start-ups in Germany is on financial services. Many FinTechs cooperate with banks which like them for their innovative solutions. [mehr]

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29 Dokumente
4. Juli 2019
Region:
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Künstliche Intelligenz (KI) ist ein wichtiger Schritt in der Digitalisierung und Transformation des modernen Unternehmens. Auch das Anleger-Interesse steigt: Weltweit wurden 2018 USD 24 Mrd. in KI investiert, vor allem in den USA und China, während Europa hinterherhinkt. Die Nutzung von IT hat bereits in der Vergangenheit zu starken Effizienzverbesserungen im Finanzsektor geführt. Bisher wird KI allerdings im Bankensektor wenig genutzt. Derzeit wird getestet, ob KI Betrug im Online-Banking verhindern und bei der Kundenidentifizierung („Know your customer“, KYC) helfen kann. Auch Robo-Advisors entwickeln sich zu vollständigen KI-Lösungen. Datenschutzvorschriften und Sicherheitsbedenken (Stichwort Cybersicherheit) könnten allerdings den Einsatz von KI im Bankensektor erschweren. Der Empirie zufolge hat KI einen signifikanten positiven Effekt auf die Rendite europäischer Banken. [mehr]
12. Juni 2019
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Die Immobilienkredite der privaten Haushalte in Deutschland sind in den letzten Jahren dank der guten Konjunktur und sinkender Zinsen auf EUR 1.240 Mrd. angewachsen (+29% seit 2011). Um den gestiegenen Risiken für die Banken Rechnung zu tragen, hat die Finanzaufsicht Ende Mai erstmalig die Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers beschlossen. So hat mittlerweile fast die Hälfte aller neuen Kredite eine Zinsbindungsfrist von über 10 Jahren. Das Bankgeschäft mit privaten Haushalten ist stark ins Jahr 2019 gestartet. Die Nettokreditvergabe betrug im ersten Quartal EUR 8,8 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 21,8 Mrd., beides Rekordwerte für einen Jahresbeginn. Sowohl die Immobilien- als auch die Konsumentenkredite wuchsen kräftig. [mehr]
17. Mai 2019
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Diese Ausgabe des Ausblicks Deutschland besteht aus einer Reihe eher kurzer Beiträge. Wir fühlen den Pulsschlag der deutschen Konjunktur nach dem überraschend starken ersten Quartal. Dieser ist weiterhin flach, das BIP dürfte im zweiten Quartal stagnieren und auch im zweiten Halbjahr dürfte das Wachstum eher kraftlos bleiben. Dieser Befund wird durch weitere detaillierte Analysen der Automobilindustrie und des Maschinenbaus bestätigt. Wir beschreiben das Trilemma der deutschen Fiskalpolitik bestehend aus Forderungen nach Steuersenkungen sowie nach höheren Sozialausgaben bei gleichzeitiger Einhaltung der „Schwarzen Null“ und werfen einen Blick auf die Probleme, mit denen Finanzminister in der Digitalwirtschaft konfrontiert werden. Außerdem stellen wir unseren neuen „Financial Conditions Index“ für Deutschland vor und schauen auf die Zinspolitik der EZB. [mehr]
5. März 2019
4
Sparen liegt den Deutschen am Herzen. Bemerkenswert ist, dass die Deutschen im hohen Alter ihre Sparquote noch steigern. Die über 75-Jährigen sparen für eine mögliche Notsituation und um etwas zu vererben mit dem Ziel, die Lebensumstände ihrer Erben zu verbessern. Hohe generationenübergreifende Transfers können langfristig die Vermögensverteilung in der Gesellschaft beeinflussen. 2018 war ein Rekordjahr im Bankgeschäft mit privaten Haushalten in Deutschland: Die Nettokreditaufnahme erreichte EUR 48,9 Mrd. und die Einlagen erhöhten sich um EUR 108,7 Mrd. Die neuen Kredite wurden überwiegend für die Immobilienfinanzierung aufgenommen. Die Vergabe von Konsumentenkrediten war 2018 überdurchschnittlich hoch, schwächte sich aber zum Jahresende ab. [mehr]
21. Februar 2019
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Robo-Advice ist eine neue Art der Vermögensverwaltung. Das verwaltete Vermögen von Robo-Advisors in Deutschland wächst schnell. Allerdings ist der Markt immer stärker konzentriert und der Wettbewerb nimmt zu. Robo-Portfolios haben in letzter Zeit eine relativ robuste Performance gezeigt. Hohe Kosten von Robo-Advice in Deutschland belasten jedoch die Renditen und können potenzielle Kunden abschrecken. Aktuell handelt es sich bei den Kunden eher um Männer mittleren Alters mit höherem Einkommen als um Millennials. [mehr]
19. Dezember 2018
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Die Deutschen sind bekannt für ihre Vorliebe für Bargeld. Ihre Einkäufe bezahlten sie 2017 meistens bar. Wenn sie nicht bar zahlen, dann am liebsten per Lastschrift oder Karte. Deutlich seltener werden Überweisungen oder E-Geld-Zahlungen genutzt. Knapp ein Fünftel aller bargeldlosen Zahlungen machten die Deutschen über das Internet. Mobil wurde selten gezahlt, aber dies dürfte sich ändern, da 2018 weitere mobile Bezahllösungen auf den Markt gekommen sind. Im dritten Quartal erreichte die Nettokreditaufnahme der privaten Haushalte in Deutschland mit beachtlichen EUR 16 Mrd. den besten Wert seit Einführung des Euro. Davon stammten EUR 13 Mrd. aus Immobilienkrediten. Die Vergabe von Konsumentenkrediten verlor etwas an Schwung. Die Zuflüsse in Bankeinlagen waren für ein Q3 kräftig und die Sparquote der privaten Haushalte kletterte auf 10,7%. [mehr]
28. November 2018
Region:
7
Der Austritt Großbritanniens aus der EU wird weitreichende Auswirkungen auf die Finanzbranche und insbesondere das Investmentbanking haben. London als das europäische Finanzzentrum wird wahrscheinlich seinen uneingeschränkten Zugang zum europäischen Binnenmarkt verlieren. Finanzdienstleistungen sind bislang ein wichtiger Exportartikel Großbritanniens und gehen fast zur Hälfte in die EU. Ohne den Überschuss, den Großbritannien mit der Erbringung von Investmentbanking-Dienstleistungen für Kunden aus der EU erzielt, wäre das britische Leistungsbilanzdefizit rund 50% höher. Nach dem Brexit werden Nicht-EU-Banken den Europäischen Pass wahrscheinlich nicht mehr nutzen können und gezwungen sein, existierende Tochtergesellschaften in der EU-27 aus- oder neue aufzubauen, mit eigener Kapital- und Liquiditätsausstattung und eigenständigen Strukturen und Geschäftsprozessen. Das könnte dazu führen, dass in der EU-27 zusätzliche EUR 35–45 Mrd. an Eigenkapital separat vorgehalten werden müssen („Ringfencing“). Dies bedeutet eine weitere Fragmentierung des Bankgeschäfts mit separat gebundenem Eigenkapital, Liquidität und Ressourcen – die Profitabilität der Banken wird darunter leiden und nicht alle EU-Geschäftsmodelle werden mehr praktikabel sein. [mehr]
19. Oktober 2018
8
Die privaten Haushalte in Deutschland halten einen größeren Teil ihrer Ersparnisse in Form von Bankeinlagen als ihre Pendants in Frankreich oder Großbritannien. Aber ihre Portfolios sind stärker diversifiziert als allgemein angenommen wird, wenn man alle risikoarmen Investitionen mit niedriger Rendite berücksichtigt. Die deutschen Haushalte investieren in erheblichem Umfang direkt und indirekt am Aktienmarkt, wobei der jüngste Anstieg vor allem auf das Niedrigzinsumfeld zurückzuführen sein dürfte. In Q2 legte die Kreditvergabe an Privathaushalte in Deutschland weiter dynamisch zu um 3,8% ggü. Vj., ausschließlich getragen vom Anstieg der Immobilienkredite. Die Wachstumsrate hat allerdings zuletzt trotz der wirtschaftlich guten Situation und dem Immobilienboom nur wenig zugenommen. Konsumentenkredite sanken zum ersten Mal seit fünf Jahren. Die Bankeinlagen der privaten Haushalte nahmen ungewöhnlich stark zu, was mit einer weiteren Verkürzung der Laufzeit einherging. [mehr]
31. Januar 2018
Region:
9
Die wirtschaftspolitische Unsicherheit (WPU) in Europa ist seit 2016 stark gestiegen. Eine erhöhte WPU kann sich negativ auf die Kapitalmärkte und die Vergabe von Bankkrediten an Unternehmen und Haushalte auswirken. Sie wird außerdem grenzüberschreitend auf andere Länder übertragen. Dies kann eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung in Europa beeinträchtigen. [mehr]
23. Januar 2018
Region:
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Economic policy uncertainty in Europe has risen to extraordinarily high levels. This stands in stark contrast to conventional measures of financial market uncertainty which are at historical lows. Uncertainty surrounding economic policies has negative spillover effects to the rest of the economy. It tends to be transmitted to capital markets and to result in higher financing costs for companies. Significant cross-country transmission of economic policy uncertainty is observable within the EU, with the UK being a net exporter. In addition, banks could turn out to be a central channel through which economic policy uncertainty is transmitted to the real economy, via subdued lending to non-financial corporations, in particular to SMEs. [mehr]
24. August 2017
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„Robo-Advice“ ist eine schnell wachsende Anwendung von Finanztechnologie- (FinTech-) Lösungen auf dem Gebiet der Finanzplanung und privaten Geldanlage. Zu den Nutzern zählen nicht nur Millennials, sondern zunehmend auch wohlhabende und höher qualifizierte Kunden. Durch benutzerfreundliche, automatisierte und preiswerte Portfoliomanagement-Dienstleistungen können Robo-Advisors die traditionelle Finanzberatung ergänzen, dürften in Teilen aber auch zu Substitutionseffekten führen. [mehr]
22. August 2017
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In Germany, the number of successful technology start-ups with a novel product is lagging behind in an international context. Considering the key role of start-ups in innovative entrepreneurship and their contribution to the real economy, reasons and key points of action to increase start-up activity should be identified. Excessive red-tape is a major hindrance and mainstream political parties are aiming to reduce excessive bureaucracy in start-up creation. Improved access to bank lending and venture capital investments are necessary to broaden post-launch funding alternatives. Brexit could be boon especially for the start-up scene in Berlin if relocation formalities are lowered. Enhancing a “can-do” culture and taking entrepreneurship among immigrants into account in policymaking have paramount importance, too. The Nordic start-up ecosystem provides important takeaways to boost start-up creation. [mehr]
2.3.4